41 UM ALS ERSTER ANZUKOMMEN MUSST DU ERST EINMAL ANKOMMEN TEIL I

Nach dem Blogpost von letzter Woche über herausragende Leistungen einiger Männer schauen wir uns nun die Kehrseite der Medaille an. Bestes – oder schlechtestes – Beispiel sind die Vorkommnisse anlässlich der 84. Auflage des 24 Stunden Rennen von Le Mans 2016. Es ist eine Geschichte von Freude und Kummer. 

Der Blogpost von letzter Woche präsentierte einige WEC Weltmeister: die drei Schweizer Marcel Fässler, Sébastien Buemi, Neel Jani. Nur einer von ihnen gewann schon in Le Mans: Marcel Fässler. Die anderen beiden strebten diesen grossen Sieg an. Neel Jani brachte es dabei auf den Punkt: „Diese Kollegen machen einem das Leben immer etwas schwer“ – mit anderen Worten, einerseits Landsleute, auf der anderen Seite harte Gegner auf der Rennstrecke. 

Das Ziel war klar: Neel Jani (zusammen mit Marc Lieb und Romain Dumas), Porsche 919 Hybrid und Sébastien Buemi (zusammen mit Anthony Davidson und Kazuki Nakajima), Toyota TS050 Hybrid wollten ihren ersten Sieg in Le Mans. Aber es kann nur einen Sieger geben. 

Ein Gewinner möglich und zwei Antworten: eine davon weniger als 10 Minuten vor Ablauf der 24 Stunden, mit dem Toyota von Sébastien Buemi in Führung, zu diesem Zeitpunkt mit Kazuki Nakajima hinter dem Lenkrad. Der erste Sieg für Sébastien Buemi und auch für Toyota vor Augen ... und da kommt das bittere Ende der Geschichte. Ein technischer Defekt verunmöglicht die Weiterfahrt, nur einige wenige Minuten vor Rennende. Die zweite und endgültige Antwort: Neel Jani beendet das Rennen als Sieger nach 24 Stunden. Und sagt: „Es ist unglaublich was passiert ist. Es gibt keine Worte.“ 

Speziell für alle, die Sport lieben: es tut weh, das Video zu schauen. Aber es ist Sport, es ist das Leben. Um als Erster anzukommen musst du erst mal ankommen. 

Nächste Woche geht die Geschichte weiter mit Teil II. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.losungen.de

40 DIE DREI

Die Drei und die Schweizer Eidgenossenschaft, das Heimatland von The Castiron. Vor langer Zeit, 1291, wurde die Schweizer Eidgenossenschaft gegründet, durch drei tapfere Männer – so erzählt es die Legende. Walter Fürst aus dem Kanton Uri, Werner Stauffacher aus dem Kanton Schwyz und Arnold Melchtal aus dem Kanton Unterwalden kamen in einer Zeit von grosser Unterdrückung zusammen. Ihr Ziel war, die Grundlage zu legen für ein Land der Freiheit. Die Drei leisteten einen Eid – Eidgenossenschaft. Die Bundesverfassung von 1291 begann mit den Worten: in Gottes Namen, Amen - heute: Im Namen Gottes des Allmächtigen. 

Dieses Land, heute bekannt als Schweiz (geografisch im Herzen von Europa), existiert immer noch. In den Jahrhunderten seit 1291 gab es immer wieder Zeiten von Freiheit und Zeiten von Unterdrückung und Verboten und sicherlich immer wieder drei tapfere Menschen. 

Eine grossartige Geschichte aus dem 21. Jahrhundert ist diejenige der Drei und der Langstrecken Weltmeisterschaft, FIA World Endurance Championship (WEC) – ganz besonders unter dem Aspekt, dass Rundstreckenrennen in der Schweiz seit 1955 verboten sind. Trotzdem zeigten die Drei grossartige Leistungen; für jeden hier nun ein kurzer Abschnitt. 

WEC Weltmeister 2012: Marcel Fässler, Schweiz (zusammen mit André Lotterer und Benoît Tréluyer), Audi R18 e-tron quattro. 

WEC Weltmeister 2014: Sébastien Buemi, Schweiz (zusammen mit Anthony Davidson), Toyota TS040 Hybrid. 

WEC Weltmeister 2016: Neel Jani, Schweiz (zusammen mit Marc Lieb und Romain Dumas), Porsche 919 Hybrid. 

Vielleicht verstehst Du, weshalb The Castiron ein klein wenig stolz ist auf seine Landsleute Walter Fürst, Werner Stauffacher, Arnold Melchtal und Marcel Fässler, Sébastien Buemi, Neel Jani? 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

39 NORDSCHLEIFE 1705

Nürburgring Nordschleife. Nur Nordschleife, nur Nürburgring? Schauen wir zurück, mit einem Auszug aus Wikipedia: 1927 ist das Geburtsjahr, wo die Rennstrecke im Frühjahr fertig gebaut war und am 18. / 19. Juni das Eröffnungsrennen stattfand. Der Sieger war Rudolf Caracciola mit einem Mercedes Kompressor. 

Die Gesamtstrecke führte über 28,2 km mit 174 Kurven und die schnellste Rundenzeit erreichte 1929 Louis Chiron mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 112 km/h mit einem Bugatti. Und: das war die Nürburgring Gesamtstrecke, mit einer langen Nordschleife und einer kürzeren Südschleife. Der wirklich legendäre und faszinierende Teil ist und bleibt die Nordschleife, Nürburgring Nordschleife. 

Und jetzt, 90 Jahre danach: vom 16. – 18. Juni 2017 findet das historische Motorsport-Meeting Nürburgring Classic statt. Teil dieses Anlasses ist das „ADAC-Eifelrennen“, ein 3-Stunden-Rennen; der Begriff „Eifelrennen“ tauchte schon 1927 im Eröffnungsrennen der Grand-Prix Rennwagen auf. 

Bitte beachten: Jahr für Jahr gibt es verschiedenste Veranstaltungen jeglicher Art, nicht nur diejenige in diesem Juni (siehe bitte Empfehlung). Nicht allein der 90. Geburtstag ist eine Einladung diese Region zu besuchen; wenn Du einmal dort warst, wirst Du wieder kommen, wie dies ebenfalls The Castiron tut. So ist es auch immer wieder neu Zeit zur Vorfreude, sei es als Zuschauer oder als Teilnehmer! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       http://www.nuerburgring.de/events-tickets/oldtimer/nuerburgring-classic.html

38 TRACTOR PULLING

Tractor Pulling Team Kaiser – Family Affairs Pulling Team. Dies ist ein reines Familienteam aus dem Süden Deutschlands. Mit ihrem Alky-Burner Traktor namens Best Solution mischen sie in der Deutschen Meisterschaft (DM) mit und haben 2016 den Titel zurückerobert. 

Angefangen in den frühen 90ern, wuchs das Team Kaiser zu einem Top Team im deutschen Pulling Sport – und das als reines Familienteam. Der Traktor Best Solution basiert auf einem 40series John Deere Super Stock Alky-Burner (siehe bitte am Ende „Menschen und Maschinen“). 

Als 1993 zum „Spass“ mit einem Standard-Traktor angefangen wurde, war man ein paar Jahre später auf der Suche nach mehr Leistung und Professionalität. Mit einem Deutz 8006 (siehe bitte am Ende „Menschen und Maschinen“) stieg Thomas Kaiser, Gründer und Captain des Teams, in den DM-Wettkampf ein. 

Ein Jahr später wurde ein John Deere aus den USA importiert um mit den Top-Teams mithalten zu können. Von da an stieg Margret Kaiser ins Pullinggeschäft ein (siehe bitte am Ende „Menschen und Maschinen“). 

Ab 2003 ging das Team dann mit zwei Alky-Burner Traktoren an den Start. In dieser Zeit ging das Team Kaiser bis 2007 neben der DM auch international auf Punktejagd. Im Euro Cup wollte man sich mit den Besten aus Europa messen. Nach einer aktiven Pause von ein paar Jahren kam das Team 2015 wieder zurück auf die Bahn; mit im Gepäck ein Filmteam, welches das Team Kaiser die Saison über begleitete und für eine erste Staffel FULL PULL auf DMAX drehte. Obschon diese Saison alles andere als einfach verlief, konnte sie doch noch auf dem dritten Rang zur DM beendet werden. Dazu gab es noch Demoanlässe in Österreich, der Schweiz und Deutschland, wo auch noch einiges an Feintuning erarbeitet werden konnte. 

Die DMAX-Doku ging 2016 in eine zweite Staffel und das Team startete fulminant in die Saison, wo letztlich bereits eine Veranstaltung vor dem Saisonfinale der DM-Titel besiegelt werden konnte. Für 2017 steht der Fokus auf der Titelverteidigung; ausserdem wird an einem zweiter Trecker (Traktor) mit deutlich mehr Leistung gebaut, um 2018 wieder zum Angriff blasen zu können. 

The Castiron dankt, Tractor Pulling Team Kaiser!

Facebook: www.facebook.com/TractorPullingTeamKaiser

YouTube-Channel: https://www.youtube.com/playlist?list=PLZ0xXzjSNosaOKoqtUjYPyNPCZA8Akt_l

Instagram: #tractor_pulling_team_kaiser 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

 

Empfehlung:       https://www.pullingteamkaiser.de/

  

Menschen und Maschinen. 

Menschen.       Team Kaiser war Thomas und Margret Kaiser mit den 3 Söhnen Marcus, Stephan und Christoph. Wo früher die Eltern mit den 3 Jungs auf Tour gingen, sind heute Ehefrauen und Freundinnen auch mit dabei. Wenn man die Kaisers fragt, wie es denn als Familie funktionieren kann, kommt als Antwort nur: „Es funktioniert wunderbar. Jeder im Team hat seinen Job und nur zusammen können wir etwas erreichen!“ Das oberste Credo des Teams ist: „Wer zusammen wächst, bleibt zusammen stark!“        Und: Margret Kaiser ging als erste deutsche Meisterin in die Geschichte ein. Bis heute hat Margret die meisten Titel auf dem Konto innerhalb des Teams.        Der Glaube an Gott ist die Kraft, welche die Familie antreibt auch in schwierigen Lagen weiterzumachen – im Sport, im Zwischenmenschlichen oder sonstwo im Leben. Das Team bekennt sich durch einschlägige Statements auf dem Trecker (Traktor), Trailer, etc. auch im Tractor Pulling Sport zum Glauben und steht dafür ein, dass Christsein weit weg von Diktat und Zwang gelebt werden kann. Individualität und gottgegebene Persönlichkeit, auch eine gewisse Art von Verrücktheit spielen bei Kaisers eine zentrale Rolle im Alltag mit Gott. Seit 2015 ist das Team Kaiser als Mitglied bei SRS Motorsport unterwegs. Mit Hilfe dieser Gemeinschaft versucht man sich zu vernetzen und Menschen im Sport mit der „wichtigsten Botschaft“ zu erreichen. 

Maschinen.       Der aktuelle Tractor ist auf John Deere Basis, 8,7 l Hubraum, 3 Turbolader in 2 Stufen, CNC gefertigter Hemi Zylinderkopf mit obenliegender Nockenwelle, CNC gefertigten Kolben und Pleueln, MSD-Doppelzündung, Methanol als Treibstoff, 3300 PS bei 6500 U/min., bei 6.2 bar Ladedruck. Für den Eigenbau werden ständig neue Komponenten entwickelt und in Eigenregie bei Kaiser Performance gefertigt und getestet.        Ein Deutz 8006 mit 3 Turboladern und rund 1100 PS mit Dieseltreibstoff war die Basis für den ersten Tractor des Teams.

37 TAGESABLAUF TRACKDAY

Gut vorbereitet und wirklich bereit? Diese Frage muss vorab beantwortet werden. Falls „nein“, bleibe besser zuhause. Falls „ja“, auf geht’s!
Zuerst noch ein Hinweis: die beiden Blogposts 20 SCHATZKISTE 1612 und 29 P P P P P VON THE CASTIRON geben dazu eine kleine Hilfe. Mindestens die korrekte Sitzeinstellung muss sein und die saubere Vorbereitung von Mensch und Maschine.

 

Eine gute Nachtruhe ist eine gute Voraussetzung für einen Trackday. Nach dem Frühstück wird es Zeit zur Rennstrecke zu fahren. Der Innenraum und der Kofferraum (inklusive lose Teppiche) sind soweit wie möglich ausgeräumt – einerseits für Deine Sicherheit, andererseits für ein leichteres Auto. Dies hilft, dass Dich bei einem allfälligen Unfall keine im Innenraum herumfliegenden Gegenstände verletzen können und es bringt Dir locker einen Gewichtsvorteil von 15 – 30 kg, oder sogar mehr.

 

Und dann: Fahrerbesprechung. Zuhören und mitdenken – und in Erinnerung behalten! Einige Minuten später wirst Du im Auto sitzen, bereit für die erste Runde. Wirklich bereit? Helm auf dem Kopf und Kinnriemen geschlossen, zwischen Riemen und Kinn maximal eine Fingerbreite Platz – nicht mehr! Und bitte merken: Helm auf bedeutet nicht Hirn aus!

 

Die erste Runde ist die Gelegenheit sich mit der Strecke und den äusseren Bedingungen vertraut zu machen. Du bist für Dich allein verantwortlich! Suche Dir den für Dich passenden Rhythmus! The Castiron empfiehlt eine Steigerung, Schritt für Schritt und nach 30 bis 75 Minuten Fahrzeit eine Pause zu machen, abhängig von der Rennstrecke, den äusseren Bedingungen und speziell des Autos. Eleanor V zwingt The Castiron nach ungefähr einer Stunde zu einer Pause – der Tank ist dann fast leer (auf der Rennstrecke kommt ein fast leerer Tank einem ganz leeren Tank sehr nahe). Nicht nur das Auto braucht Flüssigkeit, sondern auch Du!

 

Letztendlich geniesse den Tag und halte Dir vor Augen: unterschätze nicht die Ansprüche eines solchen Tages und überschätze Deine Fähigkeiten nicht, es ist ein Trackday und kein Rennen, mit dem Ziel für ein gutes Ende – Fahrer und Auto in gutem Zustand, nach einem befriedigenden Tag mit vielen guten Erfahrungen und einer Menge Spass!

 

Für alle, die gerne wissen möchten wie eine Beifahrerin und ein Beifahrer die Mitfahrt bei The Castiron und Eleanor V erlebt haben: lest doch bitte Blogposts 13 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 1611 und 28 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 1702, beides Erfahrungen von Trackdays. Viel Vergnügen!

 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

 

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016

 

36 EINZIGARTIG 1704

Der Blogpost der letzten Woche handelte von der Geschichte von Karfreitag und Ostern, von der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus – wahrhaftig einzigartig.

 

Und die Menschen? Anscheinend hat jeder einzelne Mensch auf der ganzen Welt weniger als 10 Doppelgänger, falls überhaupt. Diese können wohl äusserlich gleich sein, sonst aber nicht. Deshalb: einzigartig. Du bist einzigartig!

 

Dies ist vielleicht ein Grund, weshalb wir unsere Fahrzeuge gerne individuell haben – oder anders gesagt: einzigartig. Mehr oder weniger ist das Geschmacksache. Fairness ist gefragt. Geteilte Freude ist doppelte Freude! Auch du weisst das zu schätzen. Und vergiss nicht das heutige Thema: einzigartig !

 

Nächste Woche wird Euch The Castiron den Ablauf eines Trackdays näher bringen.

 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

 

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

 

35 OSTERN 1704

Were you there when they crucified my Lord? Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? The Castiron möchte den Hauptinhalt dieses beeindruckenden Liedes mit Euch teilen. Nach dem englischen Wikipedia ist dieser Negro Spiritual von Afro-Amerikanern in der Sklaverei komponiert worden; erstmals publiziert in William Eleazor Barton’s 1899 Old Plantation Hymns. Es ist die Geschichte von Karfreitag und Ostern, von der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus.

 

Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben?
Warst du dort, als sie Ihn ans Kreuz genagelt haben?
Warst du dort, als sie Ihn ins Grab gelegt haben? Oh! Manchmal lässt mich das erzittern, erzittern, erzittern!

 

Warst du dort, als der Stein vor dem Grab weggerollt worden ist?
Warst du dort, als Er vom Tod auferstanden ist? Oh! Manchmal möchte ich nur noch rufen Ehre! Ehre! Ehre!

 

Grundlegende Fragen. Was sind die Antworten, Deine Antworten?

 

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 24, Verse 45-48 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

 

Fotos: Tom van Egmond, Ersigen. Danke Tom!

 

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas24