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198 NORDSCHLEIFE 202005

Vieles hat seine Ordnung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einerseits eine Tatsache, andererseits die Nordschleife mit all ihren Überraschungen. Heute geht es um die Perspektive im Frühjahr – ein Überblick basierend auf entsprechenden gewonnen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

The Castiron war mit vielen verschiedenen Autos auf der Nordschleife, die auch ganz unterschiedlich bereift waren. Im Frühling bist Du manchmal mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, oft nicht ganz unerwartet.

Starker, normaler oder leichter Regen (bei tiefen Aussentemperaturen auch an der Grenze zu Schneefall) mit einer nassen oder feuchten Fahrbahnoberfläche, als Variante eine Kombination aus trocken, feucht und nass; zu dem allem bietet sich im Frühjahr noch die Möglichkeit, die Verhältnisse von Blütenstaub und Feuchtigkeit zu erfahren (siehe bitte Blogpost 137) und die tiefstehende Sonne am Morgen und am späten Nachmittag gibt es je nach dem noch als Zugabe.  

April, April – macht was er will; diese Redensart bedeutet in der Praxis dramatische Wechsel in den äusseren Bedingungen von einem Moment auf den andern. So können derartige Überraschungen für jeden Fahrer manchmal unvermittelt zu Notsituationen führen.

The Castiron fährt gerne unter schwierigen, teilweise extremen Bedingungen; wenn aber die Nordschleife bei Nässe und unvorhersehbaren Verhältnissen und ein leistungsfähiges Fahrzeug, wie sein Ford Mustang, Eleanor V, zusammenkommen, sieht es anders aus: das notwendige gute Gefühl beginnt zu bröckeln. Dann dominiert ein Fakt: es ist nicht mehr richtig kalkulierbar und das Fahrgefühl kann beispielsweise in die Richtung gehen, wie es auf einer schneebedeckten Fahrbahn aufkommt.

Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Halte Dir vor Augen: unterschätze nicht die vielschichtigen Herausforderungen dieser Strecke und sei Dir bewusst, dass das Wetter in dieser Gegend und all die damit verbundenen Faktoren die Sache nicht einfacher machen. Rechne mit allem – gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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197 MILLE MIGLIA TEIL II

Vor einem Vierteljahrhundert bot sich The Castiron die einmalige Gelegenheit an der Mille Miglia 1995 teilzunehmen – als Beifahrer eines deutschen Adeligen. Das Auto stammte aus den späten Dreissigerjahren, aus der Sammlung eines renommierten deutschen Fahrzeugherstellers.

Diese Tage in Italien sind eigentlich gar nicht zu beschreiben. Trotzdem einige Schlagworte: Werksunterstützung, ein guter Teamgeist über allem, speziell zwischen Fahrer und Beifahrer und unzählige unvergessliche Eindrücke – Menschen und Maschinen, die Strecke und die Umgebung, über allem jedoch die begeisterte Menschenmenge von jung bis alt.

Und noch einige Fakten: obschon die beiden Neulinge in dieser mehrtägigen Gleichmässigkeitsfahrt waren, konnten Sie eine Etappe gewinnen und platzierten sich im Gesamtklassement im vordersten Drittel aller Autos die ins Ziel kamen. Sie brachten das ihnen anvertraute Fahrzeug so nach Brescia zurück wie sie es einige Tage vorher in Empfang genommen hatten – kein Unfall, keine Schäden, keine technische Defekte, alles bestens. Für The Castiron war all dies auch ein Geschenk von Gott dem himmlischen Vater.

Weniger Worte, mehr Bilder – bitte schaue es Dir an. Wiederum: ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nicht einmal mehrere tausend Worte können dieses Abenteuer, diese Erfahrung wirklich beschreiben.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.1000miglia.it/?lang=en

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196 MILLE MIGLIA TEIL I

Gemäss Wikipedia war die Mille Miglia ein Strassenrennen, das in Italien von 1927 bis 1957 stattfand – von 1953 bis 1957 im Rahmen der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Mille Miglia bedeutet tausend Meilen – ein Synonym für die Langstreckendistanz von ungefähr 1600 km, was mindestens gute zehn Stunden im Auto bedeutet, oder oft auch deutlich mehr. 

Im Jahre 1955 stellten Sterling Moss und Denis Jenkinson mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km den absoluten Rekord auf. Jenkinson gab Moss während dem Rennen mit Handzeichen Fahranweisungen; dies war gewiss sehr hilfreich, doch war das herausragende Fahrkönnen von Moss letztlich wohl der ausschlaggebende Faktor.

Das Rennen in der ursprünglichen Form wurde 1957 das letzte Mal durchgeführt, da es immer wieder Unfälle gab; einer der gravierendsten im italienischen  Motorsport geschah in diesem Jahr, als ein Team einen fälligen Reifenwechsel hinauszögerte und dann der Reifendefekt während dem Rennen zu einem Unfall führte, wo Fahrer und Beifahrer und neun Zuschauer den Tod fanden.

Seit 1977 gibt es die Mille Miglia wieder, nun als Gleichmässigkeitsfahrt; die Teilnahme ist nur mit Fahrzeugtypen möglich, welche auch an den Rennen von 1927 bis 1957 dabei waren. Die Streckenführung ist ähnlich wie früher, Start und Ziel sind nach wie vor in der Stadt Brescia.

Weniger Worte, mehr Bilder (aus der näheren Vergangenheit) – bitte schaue es Dir an; ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Nächste Woche im Teil II stehen ein Adliger und The Castiron im Mittelpunkt, als Fahrer und Beifahrer an der Mille Miglia 1995 – dies vor einem Vierteljahrhundert.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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195 ZIGARREN HERBIE

Heute steht ein weiterer Held der Vergangenheit im Fokus, Herbert Müller, auch bekannt als „Stumpe Herbie“ (11. Mai 1940 – 24. Mai 1981). Der Blogpost ist diesem Schweizer Sportsmann gewidmet, dessen Markenzeichen die Zigarre (schweizerdeutsch auch: „Stumpe“) war. Deshalb auch der Name: der Zigarren Herbie (in der Schweiz: „d’r Stumpe Herbie“). Er wäre jetzt dann 80 Jahre alt geworden.

So lustig und locker der Spitzname tönt, so entsetzlich ist die Art und Weise, wie er sterben musste. Dies ist die extrem traurige und erschütternde Geschichte von Feuerunfällen und dem Rennfahrer Herbert Müller, vom Motorsport, vom Nürburgring – nur soviel wie nötig, nicht soviel wie möglich. Schwierig, die richtigen Worte zu finden.

Kurz etwas zum heutigen Video: dieser letzte Unfall war nicht seine erste Begegnung mit dem Feuer im Rennsport. Schon 1972 hatte er einen Feuerunfall, konnte sich selber befreien (wird am Ende des Videos gezeigt), rannte als lebende Fackel zu den Streckenposten, die das Feuer löschten – der gleiche Rennfahrer, derselbe Schauplatz.

Jahre nach dem 24. Mai 1981 traf The Castiron einen Mann, der damals als Zuschauer Augenzeuge dieser unfassbaren Tragödie gewesen war. Eine tiefe Betroffenheit war ihm immer noch anzumerken und ein Punkt war besonders qualvoll: er sagte, die Zuschauer hätten Herbert Müller im Fahrzeug schreien hören, bis er das Bewusstsein verloren habe.

Dieses eine letzte Mal konnte sich Herbert Müller nicht selber befreien. All das ruft beklemmende Gefühle hervor und führt auf tragische Weise vor Augen, wie vergänglich das Leben hier auf Erden ist.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.herbertmueller.ch/

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194 VERGÄNGLICH

Wir sind in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten – eine gute Gelegenheit für wieder einmal einiges aus der Sicht des Pastors. Vergänglich: ein umfassender Begriff, für unseren Besitz, für unser ganzes Leben; in der Bibel gibt es dazu aufschlussreiche Aussagen.

Prediger 1 Vers 14: „Ich sah alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.“   Von dieser Ausgangslage geht es weiter, alles erwähnenswert und eigentlich bekannt und für uns Menschen unausweichlich.  

Pred. 1, 17: „... Weisheit ... Tollheit und Torheit ...“   /   Pred. 2, 17: „... denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht ...“   /   Pred. 2, 26: „... dass er sammle und häufe ...“   /   Pred. 4, 4: „... sah alles Mühen und alles geschickte Tun. Da ist nur Neid des einen auf den andern ...“   /   Pred. 6, 9: „... Es ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderm zu verlangen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind.“   Letztlich, zusammengefasst: alles vergänglich.

Dieses Bewusstsein sollte für The Castiron ein ständiger Begleiter sein, auch für Dich – leichter gesagt als umgesetzt. Es ist eine Tatsache, manchmal eine ganz einschneidende: vergänglich kann auch heissen, dass man im Leben vor Tatsachen gestellt wird, welche manchmal extrem schmerzlich sein können.

Nächste Woche wirst Du dazu mit der schockierenden Tragweite konfrontiert werden, aus dem wirklichen Leben des Motorsports.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12%2C16-21

PS   Quellennachweis Grundgedanken:   Lebendig! VOM GEHEIMNIS MÜNDIGEN CHRISTSEINS    von Michael Herbst   SCM Hänssler

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193 VORSCHAU 24H-RENNEN NÜRBURGRING 2020

In einem Monat, eine Woche vor Pfingsten, findet wiederum ein ganz grosses Highlight im Motorsport statt: das traditionelle 24H-Rennen Nürburgring (offiziell: „ADAC TOTAL 24H-RENNEN“), vom 21. - 24. Mai 2020. Wenn es um den Nürburgring geht, muss die Vorschau zwingend mit einem Rückblick verbunden sein, damit man weiss, was einen erwarten könnte.

Rückblick. Nebst all den üblichen nicht vorhersehbaren Faktoren im Team, bei den Fahrern und Autos, bietet der Nürburgring eine Vielfalt von Überraschungen, hauptsächlich aufgrund des Wetters in dieser Gegend. In 24 Stunden kannst du mit Wetterbedingungen konfrontiert werden, die in allen 12 Monaten im Jahr vorkommen können – eine richtige Vielfalt! Solches ist jedoch meistens ein Albtraum für den Rennfahrer – es gibt nur wenige Genies hinter dem Lenkrad, die damit richtig gut zurechtkommen. Und, man darf es nie vergessen: es ist der Nürburgring mit der legendären Nordschleife!

Vorschau. Gemäss der offiziellen Internetseite (siehe bitte Empfehlung) geben die Fahrer von ungefähr 160 Autos einen Tag und eine Nacht lang Vollgas, und dies auf der 25 km langen Kombination von Grand Prix Strecke und Nordschleife. Es ist ein Anlass der Superlativen, mit den kreativsten und leidenschaftlichsten Fans der Welt, an der längsten Rennstrecke der Welt! Kurz gesagt: einzigartig, ein richtiger Thriller.  

Ganz besonders zutreffend für diesen historischen und grossartigen Anlass: auch ganz grosse Überraschungen können nie und nimmer ausgeschlossen werden! Erst wenn die karierte Flagge geschwenkt worden ist, wissen wir, wie das Rennen ausgegangen ist – und nicht den kleinsten Augenblick davor.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.nuerburgring.de/events-tickets/automobil/adac-total-24h-rennen.html

PS   Wichtig, neuer Termin   -   wichtig, neuer Termin   -   wichtig, neuer Termin:
aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde das 24H-RENNEN NÜRBURGRING 2020 auf den 24. - 27. September 2020 verschoben !   

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192 BÜCHER 202004

Jesus unser Schicksal von Wilhelm Busch gründet auf seinen Reden am Radio und wurde in über 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft; das Buch ist weltweit erhältlich. Schauen wir uns den Autor und den Inhalt etwas näher an. 

Zuerst zum Autor: gemäss Wikipedia, war Wilhelm Busch (27. März 1897 – 20. Juni 1966) ein deutscher Pastor, Jugendevangelist und Schriftsteller. Im Ersten Weltkrieg kam er zum Glauben an Jesus Christus, nachdem ein Kamerad von einer Granate getroffen worden war. Nach dem Krieg studierte er Evangelische Theologie. Während der Zeit des Nationalsozialismus musste er wegen seinem Glauben und dem Kampf der Bekennenden Kirche mehrfach ins Gefängnis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem als reisender Evangelist tätig.

Und nun zum Inhalt: gemäss www.fontis-shop.ch (siehe bitte Empfehlung) war Wilhelm Busch überzeugt, dass das Evangelium von Jesus Christus die entscheidende Botschaft für die Menschen ist. Deshalb hat er es leidenschaftlich gepredigt. Auch wenn Tausende ihm zuhörten, verstand er es, den Einzelnen anzusprechen und mit ihm in ein Gespräch einzutreten. Und noch eine Rezension: „Ich habe schon viele ... Bücher gelesen. Dies übertrifft alle. Pastor Busch schreibt kurzweilig und humorvoll. Er liebt Jesus von ganzem Herzen. Unbedingt lesen ...“

Seit der ersten Auflage ist das Buch ein Bestseller und immer noch aktuell und wertvoll. Der Inhalt ist zeitlos und es geht, wie im Titel ersichtlich, um unser Schicksal, unsere Bestimmung – letztlich äusserst relevant für jedermann, nicht nur für den Grossvater, den Rennfahrer, den Instruktor und den Pastor.  

Gerade jetzt, nach Karfreitag und Ostern, ist es ein guter Zeitpunkt sich hierzu einige Gedanken zu machen. Zudem ist das Buch auch als Geschenk gut geeignet, bei verschiedensten Gelegenheiten. Schaue Dir doch bitte die heutige Empfehlung an – danke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.fontis-shop.ch/Jesus-unser-Schicksal