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131 DIE FAVORITEN VON THE CASTIRON 201902

When I’m 64. Wenn ich 64 bin. The Castiron möchte einige Schwerpunkte aus dem Inhalt dieses Liedes mit Euch teilen. Gemäss Wikipedia ist dieser Song der Beatles 1966 in den Abbey Road Studios aufgenommen worden; in diesem Jahr wurde der Vater von Paul McCartney 64 Jahre alt. When I’m 64 ist seit langer Zeit ein Favorit unter den Songs, welche The Castiron immer wieder gerne hört. 

Wenn ich älter werde, mir die Haare ausfallen, wirst du mir noch Geburtstagswünsche schicken?

Wirst du mich brauchen, wirst du mich durchfüttern, wenn ich 64 bin? 

Du wirst auch älter sein und wenn du das eine Wort sagst, könnte ich bei dir bleiben.

Sende mir eine Postkarte, schreibe mir ein paar Zeilen, nimm dazu Stellung, sage gerade heraus was du meinst.

Gib mir deine Antwort „Auf ewig mein“. Wirst du mich brauchen, wirst du mich durchfüttern, wenn ich 64 bin?

Allen, die in diesem Jahr 64 Jahre alt geworden sind oder werden: alles Gute zum Geburtstag! Und: Paul McCartney, ehemals Bandmitglied der Beatles, hat diesen Geburtstag schon im Jahr 2006 gefeiert.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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130 NORDSCHLEIFE 201902

Vor einigen Monaten wieder ein Trackday auf der Nordschleife, schönes Wetter, nicht zu heiss, beste Bedingungen einerseits und andererseits die Tatsache, Nordschleife ist und bleibt Nordschleife – The Castiron mit dem Ford Mustang, Eleanor V, war bereit sich den Herausforderungen zu stellen; ein Erlebnis ist besonders erwähnenswert.

Die Linkskurve „Metzgesfeld“, gegen 160 km/h. Kurz davor war The Castiron von einigen schnelleren Fahrzeugen überholt worden. Am Scheitelpunkt der Kurve angekommen, präsentierte sich die Lage so: zwei dieser Fahrzeuge befanden sich rechts auf der Wiese, ein Auto und Eleanor V auf der Strecke. Soweit alles problemlos.

Doch dann kam es zu einer schwer vorhersehbaren Herausforderung: der Fahrer des vorderen Autos verlangsamte deutlich; wahrscheinlich wurde er gleichzeitig zum Gaffer und achtete nur noch auf den Vorfall auf der Wiese. Dahinter ging The Castiron nur wenig vom Gas, vorerst mal soviel wie nötig – wie es eigentlich üblich sein sollte in einer so gut überblickbaren Situation; unvermittelt wurde es aber ziemlich ungemütlich!

Der plötzliche Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Fahrzeugen schrie nach einer Reaktion.   Bremsen ? Keine Chance!   Am anderen Auto auf der Kurvenaussenseite vorbeifahren? Platz vorhanden, der Weg aber zu weit, nicht möglich!   Am anderen Auto links auf der Kurveninnenseite vorbeifahren? Wenig Platz, aber eine kurze Distanz, jedoch durch die Wiese, die einzige Chance – und somit einen wohl ernsthaften Unfall vermieden!   Schlussfolgerung: zähle nicht auf den anderen Fahrer und sei auf alles gefasst und vorbereitet, soweit möglich.

Du musst wissen, was Du tust, wenn Du mit einem Fahrzeug durch die Wiese fährst; möglichst geradeaus, möglichst wenig Lenkbewegungen und vor allem: sanft, sanft, sanft! Und zu all dem: Gott sei Dank war die Wiese trocken.

Zu guter Letzt: unterschätze nicht die vielfältigen Herausforderungen eines solchen Tages und denke daran, es ist ein Trackday und kein Rennen, mit ganz verschiedenen Teilnehmern – auch solchen, die zum Gaffer werden und dann unberechenbar verlangsamen anstatt normal zu fahren. Bedauerlicherweise ist das eine oft gängige Praxis, auch im normalen Strassenverkehr; nicht gaffen, sondern sich auf das Wesentliche fokussieren!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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129 FOTOGESCHICHTE – DER MÖNCH

Hauptbild.   Der Mönch, wie wir ihn von der Nordseite her kennen, schon leicht überzuckert, aber noch sehr gut zu begehen. Hier der Anblick von der Station Eigergletscher. Unsere Aufstiegsroute führt vom Jungfraujoch über den Grat (rechts im Bild) auf den Gipfel, das heisst über den Westgrat.

Bildergalerie Foto 1.   Der Westgrat in seiner ganzen Pracht, wie er sich zeigt, wenn man vom Sphinx-Stollen ins gleissende Morgenlicht tritt. Eine wunderschöne Tour, sehr abwechslungsreich, eine Hochtour im Schwierigkeitsgrad ZS (ziemlich schwierig) mit Kletterstellen im 3. Grad.

Bildergalerie Foto 2.   Die Route führt zum Teil über die Nordseite (ca. 2000 Höhenmeter zur Wengernalp hinunter) oder auf der Südseite auf trockenem leicht warmem Fels. Sehr oft befinden wir uns auch direkt auf dem Grat, der immer breiter ist als meine Schuhsohle.

Bildergalerie Foto 3.   Der Bergführer macht’s vor, oft annähernd senkrechte Stellen, Fels in den schönsten Farben, gut gestuft mit angenehmen Griffen. Auch die Höhe macht sich bemerkbar, wir nähern uns der 4000 Meter Grenze. Da wir die Tour ohne Akklimatisierung von zuhause aus starteten, brauchte ich doch diverse Atempausen.

Bildergalerie Foto 4.   Dann wechseln wir definitiv auf die Nordseite, über die steile Firnflanke geht’s aufwärts, zur Sicherung werden einige Eisschrauben gesetzt. Unter einer dünnen Schneeauflage spüren wir bei jedem Tritt das Blankeis unter den Steigeisen.

Bildergalerie Foto 5.   Auf dem Gipfel! In jeder Richtung fällt der Boden steil ab. Wunderbare Bergwelt, alle sind da, sauber aufgereiht. Kein Urknall – der Schöpfer hat es so gemacht. Im Vordergrund der scharfe Abstiegsgrat, nordseits Blankeis, südlich wenig Sulz, darunter ebenfalls blank. Seitlich nur auf den Frontzacken der Steigeisen gehen wir dem Grat entlang, jeder auf einer Seite des Grates, gesichert durch das kurze Seil über die Kante.

Bildergalerie Foto 6.   Im Abstieg über den Ost- und Südostgrat, der Blick gegen das Jungfraujoch, links davor die Spur vor dem Sphinx-Stollen mit unseren Freunden aus Fernost, dahinter die Jungfrau und links davon das Rotalhorn. Rechts der Jungfrau weitere hohe Berner (Berge): Balmhorn, Altels, Doldenhorn, Blüemlisalp und, und ...

Bildergalerie Foto 7.   Zurück auf dem Jungfraufirn südlich des Mönchs. Unser Aufstiegsgrat im Profil mit dem typischen schräg abgeschnittenen Turm (ganz links im Bild), wo sich rechts davon der Einstiegskamin befindet. Trotz der Schönheit der Gletscher und des Firns sieht man überall, wie das Eis zum Teil meterweise zurückgegangen ist.

Bildergalerie Foto 8.   Mit der Bahn hinunter nach Grindelwald: Das Schreckhorn zeigt sich von seiner schönsten Seite in der untergehenden Abendsonne; auch wegen solchen Momenten gehen wir in die Berge. Könnte ja auch noch mal ein Projekt sein.

The Castiron dankt, Ueli!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS   Es gibt den Mönch und den Mönch. Hier wurden wir auf eine Hochtour mitgenommen: Traversierung des Mönchs – einer der bekanntesten Berge in der Schweiz (aus dem Trio Eiger, Mönch und Jungfrau).

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128 DER FLUCH DES HEIMRENNENS

Der Blogpost von letzter Woche handelte von Sebastian Vettel; er ist einer von denen, welcher bis heute sein Formel 1 Heimrennen nicht gewinnen konnte. Auch The Castiron musste ähnliche Erfahrungen machen, an seinem Heimrennen, dem Internationalen Bergrennen am Gurnigel zur Schweizermeisterschaft. 

Als aktiver Rennfahrer stand The Castiron mehrmals am Start dieses Anlasses. Verschiedene äussere Umstände, verschiedene Konkurrenten, unterschiedliche Tourenwagen – sei es aus Japan, aus Frankreich und letztlich aus Amerika.

Und was schaute dabei heraus:  technischer Defekt während des Trainings - kein Start zu den Rennläufen,   etwas zu schnell in einer Kurve - Ausflug in die Wiese,   verbremsen vor einer langsamen Kurve (ähnlich wie Sebastian Vettel) - das Auto rutschte geradeaus an den Waldrand (anstatt einem Platz unter den besten Zehn nur der 36. Rang und damit Letzter). Das alles spricht für sich. Aber es gab doch noch etwas Zählbares: neuer Streckenrekord in der entsprechenden Klasse der Tourenwagen.

Die Geschichte des Heimrennens ist oft eine ganz besondere. Ist es wirklich der Fluch des Heimrennens? Du kannst es so nennen – aber vielleicht ist es einfach nur der Druck und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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127 FAHRER DES JAHRES 2018

Schaue doch bitte zuerst das Video an. Sebastian Vettel – ein berühmter Fahrer! Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein solcher Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl. Und: es ist ganz sicher nicht ironisch, keine Schadenfreude dabei!

Vettel begann sein Heimrennen in Deutschland als Führender der laufenden FIA Formel 1 Weltmeisterschaft. Er führte die meiste Zeit dieses schwierigen Rennens, welches trockene und nasse Verhältnisse mit sich brachte. Nach Rennmitte näherte er sich ein weiteres Mal der „Sachskurve“, eine der langsamsten Kurven der Strecke in Hockenheim.

Bis zu diesem Tag konnte Vettel sein Heimrennen nie gewinnen. Dazu kommt, dass vor der Kurve die Herausforderung des richtigen Bremspunktes ansteht, bei Nässe oft eine trickreiche und ziemlich unberechenbare Angelegenheit. Und Du weisst, was passiert ist. Durch das Verbremsen rutschte das Auto neben die Strecke und Vettel beschädigte seinen Ferrari – er konnte sein Heimrennen nicht beenden.

Heute steht die menschliche Dimension im Fokus – deshalb erfolgte auch die Wahl zum Fahrer des Jahres aufgrund dieses besonderen Gesichtspunkts. Menschliche Aspekte, wie der Druck des Führenden der laufenden Weltmeisterschaft und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Wie es von Lewis Hamilton, dem Hauptkonkurrenten von Vettel, gesagt worden ist, sind auch Rennfahrer nur Menschen, die Fehler machen – mindestens einmal pro Rennen – und immer 100 Prozent geben wollen, nicht 101 oder 99; und die Medien sollten gegenüber Sebastian Vettel mehr Respekt zeigen.

Nächste Woche: Der Fluch des Heimrennens.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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126 BLEIB RUHIG

Diese beiden Worte sagen schon fast alles – für Rennfahrer, Trackday-Teilnehmer, für den Strassenverkehr, überhaupt für das ganze Leben. Aber auch hier gilt: leichter gesagt als getan!

The Castiron weiss aus eigener Erfahrung, wie schwierig das sein kann. Im Nachhinein ist man ja immer klüger, viele Dinge sehen dann ganz anders aus. Bleib ruhig – und meistens ist der Rückblick gar nicht so schlecht, nicht schmerzhaft.

Lass Dich nicht provozieren! Dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, um dieses nicht so einfache Thema im Griff zu behalten. Bleib ruhig – das ist ein fortwährender Prozess, manchmal fällt es Dir schwerer, manchmal leichter. Bleibe dran!

Oder in anderen Worten, wie es von Thomas Jefferson (April 1743 – Juli 1826, Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung) gesagt worden ist, gibt es nichts, was mehr Überlegenheit verleiht, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. Da ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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125 TRENNT DIE MÄNNER VON DEN KNABEN

Ist das einfach so nur dahergeredet? Nein. Es gibt im Motorsport immer wieder Situationen, die den ganzen Mann verlangen – oft ist es entscheidend und nahe am Ritt auf der Kanonenkugel. Wir wollen zwei grundlegende Ansätze anschauen: das Herantasten und das spontane Umsetzen während eines Rennens, in beiden Fällen manchmal eine Zitterpartie.

Das Herantasten. Schritt für Schritt, immer ein bisschen mehr an die Herausforderungen der Strecke herangehen, mit der Frage im Kopf „geht es voll?“ – die richtige Antwort ist nicht garantiert! Wenn es passt, kann es zur Sternstunde werden: falls nicht, gibt es meistens Probleme.

Das spontane Umsetzen aus der Situation heraus. Man kann es auch den natürlichen Instinkt des wahren Rennfahrers nennen, einen speziellen inneren Wert, welcher sich in den Nuancen eines Rennens zeigt – in verschiedensten Situationen und Umständen, welche überragend gemeistert werden. Schlüsselworte dazu: blinde Streckenstellen, verschiedene Kurvenlinien und Geschwindigkeiten, viele Autos zur selben Zeit auf wenig Raum, und so weiter. Du hast den Ritt auf der Kanonenkugel geschafft!

Das Zögern und Zaudern, als Kehrseite der Medaille. Oft ist das fatal. Im besten Fall verliert man einige Positionen. Das heutige Video von der Nordschleife sagt etwas aus über das Zögern und Zaudern, welches manchmal noch mit einer falschen Reaktion verbunden ist; hier ein eher unglücklicher Ausgang der Situation, jedoch immer noch Glück im Unglück.

Zu guter Letzt: versuche es nicht mit der Brechstange, überschätze dich nicht! Im Zweifelsfall lieber ein lebendiger Knabe als ein toter Mann – oder was meinst Du?

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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