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79 KINDERGARTEN TEIL I

Anlässlich des Geburtstages von Enkel Mickey hatte The Castiron die Gelegenheit zu einem Besuch im Kindergarten. Es schien ein normaler Ablauf zu sein, mit einer speziellen Stunde für das Geburtstagskind. 

Alle zusammen sangen Lieder, eines davon mit dem besonderen Wunsch für einen Schutzengel für Mickey. Er bekam Geschenke, die Kinder spielten zusammen. Es herrschte beste Stimmung, was ganz normal schien – nicht zuletzt dank den engagierten Kindergärtnerinnen. 

Natürlich durfte der Geburtstagskuchen nicht fehlen. Der Vater von Mickey hatte diesen gebacken: ein Schokoladenkuchen, Form eines Autos, mit orangem Zuckerguss. Es reichte für alle, auch The Castiron kriegte ein Stück davon. 

Das Bild zum heutigen Blogpost, ein Sonnenaufgang, ist ein Sinnbild für diese Kinder. Es gibt Ähnlichkeiten: sie sind in ihrem Wesen der aufgehenden Sonne ähnlich, sie bringen Sonne und Licht ins Leben vieler Menschen, nebst anderem. The Castiron hofft und wünscht, dass alle Kinder ein Leben lang von Sonnenschein und Schutzengeln begleitet werden. 

Das war vor allem aus der Sicht von Grossvater. Mehr zum Thema in Teil II nächste Woche, dann primär aus der Perspektive des Pastors. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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78 WER SPÄTER BREMST IST LÄNGER SCHNELL

Das Video sagt mehr als tausend Worte. Schaue es Dir an, mehr als einmal. Ist die Aussage „wer bremst verliert“ wirklich so zutreffend? Oder doch eher: wer später bremst ist länger schnell? 

Einige Risiken: wer später bremst kann auf der Strecke Probleme bekommen, neben der Strecke landen oder gar einen Unfall haben. Zusätzlich besteht bei einem Fahrzeug ohne ABS das Risiko eines Bremsplatten. The Castiron machte diese Erfahrung mehr als einmal. Im Extremfall schaute einen der Stahlgürtel des Reifenunterbaus an – die flache Stelle, welche aus einem rollenden Reifen einen stehenden machte; ein zerstörter Reifen, der unnötige Kosten verursachte und meistens auch ein misslungenes Training oder Rennen. 

Einige Chancen: wer später bremst als der Gegner kann Positionen gut machen, Zeit gewinnen, vielleicht sogar das Rennen – was auch der Zweck der Übung ist. Wer vom Start aus in Führung liegt möchte diese verteidigen; dazu gehört dann auch genau auf den Punkt zu bremsen, idealerweise, aber nicht immer als Tatsache. Und: leichter gesagt als getan. 

Es ist an Dir, zusammen mit den gegebenen Umständen. Entscheide richtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und setze es wenn immer möglich perfekt um. Viel Erfolg! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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77 LANGE SCHATTEN

Lange Schatten – tiefstehende Sonne. Das gehört dazu, wenn man unterwegs ist – sei es im Strassenverkehr oder auf der Rennstrecke. Was bedeutet das, was spricht da gegen Dich, was ist hilfreich? 

Lange Schatten stehen immer im Zusammenhang mit tiefstehender Sonne, in der Früh und gegen Abend. Die Folge ist Blendung; im schlimmsten Fall ist dabei noch die Strasse nass. Da geht es dann Richtung Blindflug. Aber du fährst weiter, im Alltag in den meisten Länder mit bis zu 130 km/h und auf der Rennstrecke manchmal mit über 200 km/h. 

Einige typische Situation zeigen, was gegen Dich spricht. Im Langsamverkehr mit einer Ampel erkennst Du manchmal praktisch nichts mehr, wenn die Sonne entsprechend flach steht; extreme Vorsicht ist da angebracht. Bei höherer Geschwindgkeit auf der Autobahn verlässt Du einen Tunnel und schaust direkt in die Sonne (sie war schon vor dem Tunnel da ...); bist Du vorbereitet, indem Du Dir klar bist über die Verkehrssituation (Stichwort: konzentriert und vorausschauend)? Und auf der Rennstrecke ist es ganz ähnlich mit vergleichbaren Herausforderungen insbesondere bei Kuppen und nach Kurven. 

In all diesen Fällen halte Dir vor Augen, was es für Dich bedeutet, aber auch für die anderen, die mit Dir unterwegs sind. Sonnenbrille und die Sonnenblenden des Autos sind hilfreich um Dich vor Blendung zu schützen. Dies ist ebenso wichtig, wie auf alles gefasst zu sein – und nochmal: für andere mitdenken ist nicht nur eine Empfehlung sondern ein dringender Appell! 

In die Sonne schauen ist selten eine gute Idee, sei es als Fahrer, sei es allgemeinen im Leben. Gute und sichere Fahrt! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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76 FAHRER DES JAHRES 2017

Schaue doch bitte zuerst das Video an. Vaidotas Zala – ein berühmter Fahrer? Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl. 

Dazu einige Schlüsselbegriffe und Gedanken: Fahrkönnen, Fahrgefühl, Fahrzeugbeherrschung – brillant, mutig. The Castiron ist äusserst beeindruckt; er hat seit jeher grosse Hochachtung vor Rallyefahrern. 

Eine kurze Analyse: dieser Fahrer hier wusste sicher vor der Kuppe, was nun auf ihn zukommt. Üblicherweise gibt es genaue und hilfreiche Ansagen vom Beifahrer. Und das war 100 Prozent und alles passte. 

Die Schlussfolgerung: als Fahrer hast du erst verloren, wenn du bis ganz zum vollen Lenkeinschlag gegengelenkt hast und du das Fahrzeug immer noch nicht unter Kontrolle bringen konntest. Da wird es Zeit zum richtig bremsen um möglichst schnell möglichst viel Geschwindigkeit abzubauen – um hoffentlich eine unschöne Erfahrung vermeiden zu können. 

Eine Empfehlung: um in solchen und ähnlichen Situationen auch nur die leiseste Chance zu haben musst du vorbereitet sein. Es gibt die mentale Seite und das Fahrkönnen. Zum Beispiel Fahrertrainings sind hier von grossem Nutzen, aber keine Garantie. Nimm teil, sei es im Winter oder im Sommer – oder noch besser, im Winter und im Sommer! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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75 DER INGENIEUR FAHRSTIL

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Um erfolgreich, sicher und schnell unterwegs zu sein gibt es verschiedene Wege. 

The Castiron gibt einige Erfahrungen weiter, die er als Rennfahrer und Instruktor gemacht hat. Beste Vorbereitung und präzise Ausführung sind dazu mögliche Schlüsselbegriffe. 

Normalerweise ist der Fahrstil des Ingenieurs sehr exakt, Bremspunkt und Kurvenlinien sind Runde für Runde nahezu identisch – die Ausnahme bestätigt die Regel. Das bedeutet eine hohe Geschwindigkeit mit wenig Raum für Fehler. Eine gute Streckenkenntnis ist selbstverständlich. 

Grundkenntnisse für einen sauberen Fahrstil sind ihm ebenso wichtig. Auch beantwortet er gerne Fragen zu verwandten technischen Themen und ist mit dem Fahrzeugmaterial vertraut. Das führt dazu, dass er mit dem Fahrzeug bewusst und recht sorgfältig umgeht oder dass er es im extremen Gebrauch bis an dessen äusserste Grenzen testet. 

The Castiron hat den Eindruck, dass hier Mensch und Maschine richtiggehend verwandt sind: einer ist der Konstrukteur des anderen und beide arbeiten nahezu perfekt. Und: man muss nicht zwingend Ingenieur sein, damit manches hier auch zutreffend sein kann. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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74 FAHRERTRAINING MIT EINEM WEC WELTMEISTER

Wann hast du schon mal die Gelegenheit, einen mehrfachen Le Mans Sieger und WEC Weltmeister (siehe bitte Blogpost 40) auf dem Beifahrersitz zu haben und auch bei ihm mitzufahren? The Castiron hatte letzten Sommer diese Möglichkeit anlässlich eines Fahrertrainings mit Marcel Fässler in Lignières, Schweiz.

Die kleine Strecke erlaubt Geschwindigkeiten die in etwa in dem Bereich liegen, wie in einem Land mit Geschwindigkeitsbegrenzungen; dazu Marcel Fässler als Instruktor, gewohnt im Hochgeschwindigkeitsbereich unterwegs zu sein. Diese Kombination und die sehr sympathische Art von Marcel („der nette Kerl von nebenan“) versprachen unvergessliche und unvergleichbare Erfahrungen. 

Marcel auf dem Beifahrersitz von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Die Betonung liegt auf einem sehr sauberen Fahrstil, möglichst materialschonend schnell zu fahren und einer gesunden Selbstkritik um Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Ein wichtiger Hinweis war, schnell und materialschonend zugleich unterwegs zu sein; doch dies ging schon etwas gegen das Drifter-Herz von The Castiron. 

Die Fahrt auf dem Beifahrersitz im Auto von Marcel. Unauffällig schnell, konstant präzise und möglichst sanft, fast immer stabiler Fahrzeugzustand, praktisch fehlerfrei – und über allem ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsgefühl. 

Die ganz persönlichen Schlussfolgerungen von The Castiron: wenn immer möglich materialschonend und schnell fahren und immer wieder Selbstreflexion; hier ist auch die Erkenntnis mit dabei, dass es in der Vielfalt des Motorsports Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt, sei es der Anlass, sei es die entsprechende Fahrweise. Danke Marcel und vielleicht auf Wiedersehen – es war ein toller Tag! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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73 EIN TAG MIT ALEX DIAS RIBEIRO

Ribeiro war wohl am bekanntesten dafür, dass er zu seinem Glauben stand; vor allem dadurch, dass auf seinen Formel 1 Autos „Jesus Saves“ („Jesus rettet“) zu lesen war. Als logische Folge ging es mit seinem Bekenntnis weiter, als er Fahrer des Medical Cars der Formel 1 wurde; er ist der wohl verdienstvollste Fahrer unter den Christen im Motorsport. 

Er begleitete als Pastor 1994 die Fussballnationalmannschaft Brasiliens an die FIFA Weltmeisterschaft in den USA. Er hielt Gottesdienste für das Team und schrieb später ein Buch über die Reise der Mannschaft zum Grosserfolg: „Wer gewann 1994 den Weltmeistertitel“ (”¿Quien ganó la Copa Mundial?”). 

Der Grosse Preis von Brasilien der Formel 1 war für Ribeiro 2002 der Schauplatz eines Zwischenfalls, der böse hätte enden können. Im morgendlichen Warm-up vor dem Rennen am Sonntag verunfallte Enrique Bernoldi mit seinem Arrows in Kurve 2. Ribeiro, als Fahrer des Medical Cars an der Unfallstelle angekommen, wollte aussteigen; als er die Türe öffnete, erreichte Nick Heidfeld mit seinem Sauber die Unfallstelle und rasierte die Türe des Medical Cars ab. Beide, Ribeiro und Heidfeld, blieben unverletzt. 

Ribeiro schrieb 1981 eine Autobiographie, das Buch ”Mais Que Vencedor” (zu Deutsch: „Mehr als ein Gewinner“). Darin nannte er den Rennstallbesitzer von March, Max Mosley „Mack Mouse“ und dessen Ingenieur Robin Herd „ Robin Hood“ – wir haben viel zusammen gelacht! 

The Castiron dankt, Michael / SRS Motorsport! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       http://www.srsmotorsport.de/

PS. Anlässlich des SRS Motorsportwochenendes vom 19. – 21. Januar 2018 hast Du die einmalige Gelegenheit, Alex Dias Ribeiro persönlich zu treffen. Näheres dazu findest Du auf der SRSMotorsport-Internetseite.