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202 LE MANS 1955

Dies ist ein Auszug eines Berichts über eines der traurigsten Ereignisse in der Geschichte des Motorsports: die unfassbare Katastrophe in Le Mans, vor 65 Jahren, im Juni 1955. Es ist wahrscheinlich der schrecklichste Unfall in der Geschichte des Motorsports, mit unzähligen Verletzten und über 80 Toten – mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.

Gemäss Wikipedia flogen nach einem Unfall Fahrzeugteile in die Zuschauerreihen. Bei ungefähr 200 km/h kamen sich Mike Hawthorn (Jaguar), Lance Macklin (Austin-Healey) und Pierre Levegh (Mercedes-Benz) ins Gehege. Auch einem dieser drei Rennfahrer, Pierre Levegh, kostete dies das Leben.

Hawthorn zog vor Macklin zur rechten Seite zu den Boxen und verlangsamte dabei für den bevorstehenden Boxenstop. Macklin zog darauf etwas zur Seite, wo jedoch Levegh herannahte – die beiden Rennwagen berührten sich, was eine Aufprallserie nach sich zog; Levegh starb sofort bei einem Aufprall auf der Fahrbahn, Fahrzeugteile (wie auch der Motor, Teile der Aufhängungen / Achsen und die Haube) flogen ins Publikum.

Als das Wrack endgültig landete, ging noch der Treibstofftank im Heck in Flammen auf. Unterdessen kam auch Macklin’s Auto schwer beschädigt zum Stehen, nachdem er von der linken Seite her nach rechts in die Boxenmauer prallte ging es noch mal nach links in den Zaun; dort entstieg Macklin seinem Fahrzeug ohne ernsthafte Verletzungen.

Auch heute, 65 Jahre danach, bleibt vor allem grosse Fassungslosigkeit. Und, man muss es akzeptieren: es liegt nicht alles in unserer Hand. Tragödien gibt es nicht nur im Motorsport.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS   Le Mans 1955 löste manches aus, auch das Ende des Grand Prix Suisse, das Verbot von Rundstreckenrennen in der Schweiz, dem Heimatland von The Castiron – ein Verbot, das heute noch gilt, eigentlich nicht nachvollziehbar. Dazu schweigt The Castiron an dieser Stelle, kein Kommentar.

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