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169 IM UHRZEIGERSINN

Im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn? Spielt das überhaupt eine Rolle auf einer Rundstrecke? Ob so oder so, es wird von der inneren Seite der Rennstrecke her bestimmt. Es gibt also beides, mehrheitlich wird im Uhrzeigersinn gefahren. Was sollen die Fragen? 

In diesem Zusammenhang lohnt es sich doch, einige Punkte etwas näher anzuschauen. Beim Fahren im Uhrzeigersinn sind zudem die Rechtskurven zahlreicher – mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf das Auto: primär Fahrwerk, Radaufhängung, Bremsen, Reifen. Belastung und Verschleiss sind oft ungleich, meistens vorne links wird das Fahrzeug am meisten gequält. Halte Dir das vor Augen, bei Sichtkontrollen und nötigenfalls auch während der Fahrt! 

Es muss aber nicht zwingend vorne links sein. Auch die Art der Kurve hat einen grossen Einfluss: Kurven wie „Fuchsröhre“ oder die zwei „Karussell“ auf der Nürburgring Nordschleife sind Linkskurven, wo höchste Belastungen auf das Fahrzeug wirken. Du weisst es: die Nordschleife ist speziell – obwohl auch im Uhrzeigersinn, sind Rechts- und Linkskurven durch die grosse Streckenlänge nahezu ausgeglichen. Auch hier: Halte Dir das vor Augen, sei aufmerksam!

Auch die Überholmöglichkeiten sind ein Thema. Im Uhrzeigersinn bedeutet meistens, dass man vor allem rechts am anderen Fahrzeug vorbeikommt. Dies ist von der Streckenart vorgegeben. Links überholen kann hier manchmal auf der Kurvenaussenseite sein und das ist selten die gute Lösung.

Im weiteren Sinn: keine Regel ohne Ausnahme – insbesondere erwähnenswert sind Nordschleife, Bergrennen und ähnliches. Andererseits gibt es auch die Ovalkurse: entweder komplett im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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