2020

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228 WEIHNACHT 202012

Stille Nacht. The Castiron möchte einige Worte aus diesem Weihnachtslied mit Euch teilen. Hier zwei Strophen des Liedes, welches 1818 von Franz Xaver Gruber (Melodie) und Joseph Mohr (Text) erstmals in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt wurde.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höh’n, uns der Gnade Fülle lässt seh’n.
Christ in deiner Geburt, Christ in deiner Geburt.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht.
Durch der Engel Halleluja. Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da!

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 2 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Christ, der Retter ist da. Fröhliche Weihnacht!

B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Herzlichen Dank an alle, die das Video möglich gemacht haben!

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas2

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227 ADIOS AMIGOS

Es ist an der Zeit sich zu verabschieden. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben hat seine Stunde. Heute gibt es primär einen Überblick über einige erwähnenswerte Vorfälle auf der Nürburgring Nordschleife – nur einer von ganz vielen Aspekten der Vergangenheit.

„Metzgesfeld“ Linkskurve: Flucht mit Eleanor V durch die trockene Wiese (siehe bitte Blogpost 130).

„Kallenhard“ gegen „Wehrseifen“ Links-/ Rechtskombination: ein Auto auf dem Dach, nur eine gute Fahrzeugbreite übrig zum Vorbeifahren – ohne negative Folgen.

„Ex-Mühle“ ausgangs Rechtskurve: zwei Autos zusammengeprallt – The Castiron sieht gerade noch, wie diese zum Stillstand kommen. Eine Lücke in der Mitte, trotz weit verstreuten Fahrzeugteilen unversehrtes Durchkommen.

„Kesselchen“ nach der Bodenwelle, ausgangs dieser Linkskurve: der Fahrer des Autos vor Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron, verliert bei den schwierigen nassen Bedingungen die Kontrolle über sein Fahrzeug und dreht sich nach rechts gegen die Leitplanken. The Castiron weicht nach links aus und Eleanor V wird von der rechten Seite her mit nassem Schmutz geduscht – aber nicht mehr.

„Kesselchen Mutkurve“ Linkskurve (vor „Klostertal“), and „Pflanzgarten“ Rechtskurve: im ersten Fall Kühlflüssigkeit auf der Ideallinie, Öl im anderen Fall (siehe bitte Blogpost 149).

„Eschbach“ gegen „Brünnchen“ doppelte Linkskurve: nicht achten auf den noch feuchten rechten Fahrbahnrand und schon rutschte The Castiron mit seinem Auto in die Leitplanke (siehe bitte Blogpost 60).

Wie auch schon, kurz noch etwas aus der Sicht des Pastors. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde – dies steht schon in der Bibel. Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Prediger 3 zu lesen (siehe bitte Empfehlung). Adios amigos!

Zum allerletzten Mal - aber immer und immer wieder - nächste Woche: Weihnacht.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/Prediger3

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226 DIE FAVORITEN VON THE CASTIRON 202012

Man in Black. The Castiron möchte einige Schwerpunkte aus dem Inhalt dieses Liedes mit Euch teilen. Gemäss Wikipedia bezieht sich dieser Song primär auf zwei Punkte: die Tendenz von Johnny Cash, bei öffentlichen Auftritten schwarz zu tragen und auf die damaligen unruhigen Zeiten. The Man in Black wurde zum Übernamen von Cash. Dieses Lied ist seit langer Zeit ein Favorit unter den Songs, welche The Castiron immer wieder gerne hört; obschon ungefähr ein halbes Jahrhundert alt, hat er nichts von seiner Aktualität eingebüsst.

Ja, du wunderst dich, warum ich mich immer schwarz kleide – Warum du an mir nie helle Farben siehst

Und warum meine Erscheinung einen düsteren Anstrich zu haben scheint – Ja, es gibt einen Grund, weshalb ich so angezogen bin

Ich trage schwarz für diejenigen, welche noch nie etwas gelesen oder gehört haben was Jesus gesagt hat – Über den Weg des Glücks durch Liebe, durch Nächstenliebe – Warum denkst du, Er spricht direkt zu dir und mir

Ja, ich weiss, es gibt Dinge, die werden nie richtig sein – Und überall wo ich hingehe, gibt es Dinge, die geändert werden müssten

Aber ich versuche ein wenig von der Dunkelheit auf meinen Schultern wegzutragen – Bis die Dinge heller werden, bin ich der Mann in Schwarz.

Vor langer Zeit hatte The Castiron die Gelegenheit ein Konzert von Johnny Cash (26. Februar 1932 – 12. September 2003) zu besuchen – beeindruckend, unvergesslich; erst einige Jahre später erfasste er dann die zentrale, fortwährende Wahrheit, welche in diesem Lied zum Ausdruck kommt.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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225 VOR ZEHN JAHREN

Es ist jetzt zehn Jahre her: The Castiron traf sich das erste Mal mit Eleanor V, einem Ford Mustang GT Premium V8, hergestellt mit Stolz in den USA, früh im Jahr 2005 in der Schweiz angekommen. Heute gibt es dazu eine kleine Zusammenfassung.

Dezember 2010: dieses Auto war seit einigen Wochen zum Verkauf ausgeschrieben. In dieser Zeit schaute sich The Castiron nach einem bestimmten Gebrauchtwagen um und da schien es einen zu geben: rot / grau mit einem Eleanor Karosseriekit und einem Kreuz am Heck. Der Mustang für den Pastor? Der Besitzer und The Castiron vereinbaren einen Termin.

Dann das Zusammentreffen, Besichtigung und Probefahrt: die allererste Fahrt von The Castiron mit Eleanor V – ein Tag darauf die Kaufzusage!

Ein Jahrzehnt danach sind The Castiron und Eleanor V immer noch glücklich zusammen. Manche der vergangenen Blogposts berichten von gemeinsamen Abenteuern. Die Zwei sind einige Erfahrungen reicher und zehn Jahre älter, Eleanor V hat nun 78'000 km auf dem Kilometerzähler.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/eleanorv-de.html

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224 ASPHALTMALEREI 202011

Das Video zum heutigen Blogpost: die Kunst der Asphaltmalerei, schwarze Striche auf dem Asphalt – die rauchenden Reifen als Pinsel, meisterhaft dargeboten von einem Künstler hinter dem Lenkrad.

Asphaltmalerei und die Nordschleife – zwei grosse Leidenschaften, auch von The Castiron! Jetzt jedoch nur ganz wenige Worte, vor allem ehrfürchtiges Staunen als Zuschauer.

The Castiron verneigt sich tief und zieht den Hut vor dieser absoluten Spitzenleistung. Es lohnt sich, das Video mehr als einmal anzuschauen. Viel Vergnügen – damit ist alles gesagt.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

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223 NORDSCHLEIFE 202011

Vieles hat seine Ordnung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einerseits eine Tatsache, andererseits die Nordschleife mit all ihren Überraschungen. Heute geht es um die Perspektive im Herbst – ein Überblick basierend auf entsprechenden gewonnen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

Im Herbst kannst du auch mit denselben Bedingungen konfrontiert sein, wie im Frühling und im Sommer (schaue dazu bitte die Blogposts 198 und 213 an). Und halte Dir stets vor Augen: Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Unterschätze nicht die vielschichtigen Herausforderungen dieser Strecke.

The Castiron fuhr vor langer Zeit seine allerersten Runden auf dieser Strecke an einem Herbsttag. Diese Jahreszeit bringt auch ihre besonderen Herausforderungen mit sich. Beispielsweise sind die Blätter nicht nur auf den Bäumen, und gegen Saisonende kann dazu auch die Fahrbahnoberfläche etwas speziell sein.  

Die Blätter. Wunderschön an den Bäumen, auf der Strecke mit besonderen Tücken. Wenn die Strecke damit übersät ist, wird es trickreich mit der Bodenhaftung – ganz besonders bei Nässe. Wenn die Blätter herumwirbeln, können sie die Kühlöffnungen am Auto praktisch ganz zu machen – was zu Überhitzung führen kann; ein Boxenstop zur Entfernung der Blätter ist dann meistens zwingend.

Die Fahrbahnoberfläche gegen Saisonende. Kurz: teilweise recht schlecht. Bremszonen können wellig sein, der Asphalt ausgangs Kurve kann weniger Haftung bieten – beides vor allem in langsameren Kurven. Auch im Strassenverkehr kommt das auf stark befahrenen Abschnitten in vergleichbarer Form vor. Da hilft primär anpassen von Fahrstil und Linienwahl.

Einmal mehr: Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Sei Dir bewusst, dass das Wetter in dieser Gegend (weiter unten, als kleine Hilfe: einige Ortschaften, die ganz in der Nahe der Nordschleife gelegen sind) und all die damit verbundenen Faktoren die Sache nicht einfacher machen. Rechne mit allem – gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

PS   Ortschaften für punktuelle Wettervorhersagen Nordschleife:  
53520 Nürburg  
53518 Quiddelbach  
53518 Adenau  
53518 Herrschbroich  
53520 Döttinger Höhe  
53520 Meuspath  

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222 SAISONERÖFFNUNG

Dies ist zur Hauptsache die Geschichte von Ott Tänak, dem amtierenden Rallye Weltmeister (siehe bitte Blogpost 179) und seinem Saisonauftakt; er wechselte von Toyota zu Hyundai – ein neues Team, ein neues Auto, eine neue Saison.

Es ist ein Beispiel von vielen anderen möglichen zum heutigen Thema. Das Video spricht eine deutliche Sprache – zutiefst beeindruckend, beängstigend, atemberaubend. Fahrer und Beifahrer blieben bei diesem schweren Unfall nahezu unverletzt.

Er hat es übertrieben. Ott Tänak war an dieser Streckenstelle extrem schnell, deutlich schneller als alle anderen – viel zu schnell, um es kurz zu sagen. War er noch nicht perfekt vertraut mit dem neuen Auto, war es der Druck des neuen Teamkollegen und Rivalen Thierry Neuville (der diesen ersten Anlass der Saison dann auch gewann), war es sonst etwas – wir wissen es nicht, und vielleicht weiss es selbst der Fahrer nicht so ganz genau.

In diesem Jahr, 2020, erhielt Ott Tänak in diesem Zusammenhang eine zweite Chance – eine Art Saisoneröffnung innerhalb der laufenden Saison, nach dem Unterbruch aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Anfangs September triumphierte er in seiner Heimat (Rally Estonia). Und plötzlich sind da wieder ganz gute Aussichten, auch diese Saison die FIA Rallye Weltmeisterschaft (WRC) auf dem Podest zu beenden.

Beachte bitte die heutige Empfehlung für den aktuellen Stand in der Gesamtwertung; wo finden wir da Ott Tänak, den Mann mit dem unglücklichen Saisonbeginn?

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.fia.com/events/world-rally-championship/season-2020/standings

PS   Gemäss MOTORSPORT aktuell Nr. 07 / 2020 (Seite 22) ungefähre Geschwindigkeit an der Unfallstelle:  Tänak 180 km/h,  Neuville 140 km/h  und der mehrfache Weltmeister Sébastien Ogier 140 km/h  ... 

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221 BÜCHER 202011

Der König der Coolen traf den König der Könige – oder, der eigentliche Titel: Steve McQueen. Das geheime Glaubensleben des King of Cool, von Greg Laurie mit Marshall Terrill. So oder so, ein Buch für The Castiron – und hoffentlich auch für Dich.

Zuerst noch kurz zu den Autoren. Gemäss dem englischen Wikipedia ist Greg Laurie Pastor und Schriftsteller (über 70 Bücher). Marshall Terrill gilt als Autorität für alles, was mit Steve McQueen zu tun hat und schrieb dazu mehrere Bücher.

Ein Blick auf den Inhalt. Hier sinngemäss einige Aussagen aus dem Buch, welche für sich sprechen: Greg Laurie macht Fahrten in seinem 1968er Highland Green Ford Mustang 390 GT. Dabei führt er unter anderem Interviews mit Angehörigen, Freunden und Schauspielerkollegen von McQueen sowie mit seiner Witwe und seinem Pastor. McQueen war der grösste Filmstar seiner Generation; er lebte, wie er fuhr – furchtlos, rücksichtslos und mit Vollgas. Doch am Ende eines Lebens mit schnellen Autos, schönen Frauen und harten Drogen nahm McQueen eine überraschende Abzweigung – er machte ernst mit seiner Beziehung zu Gott.

The Castiron las dieses Buch mit Gewinn. Ein Buch ist auch als Geschenk gut geeignet, sicher auch gerade jetzt kurz vor Weihnacht. Schaue Dir doch bitte die heutige Empfehlung an – danke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.scm-shop.de/steve-mcqueen-das-geheime-glaubensleben-des-king-of-cool.html

PS   Dies ist auch im Gedenken an den berühmten Schauspieler und leidenschaftlichen Rennfahrer Steve McQueen, welcher vor 40 Jahren verstorben ist (7. November 1980); schaue doch bitte auch Blogpost 114 BULLITT an. Danke.

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220 SALZBURGRING TEIL II

Gemäss dem englischen Wikipedia präsentiert sich der Salzburgring wie folgt: Eröffnung 1969, Länge von gut 4,2 km, durch die Lage in einem Tal mit einem eher einfachen Streckenlayout – einfach heisst da jedoch nicht, dass dieser Kurs einfach zu fahren ist.

Es gibt recht anspruchsvolle Schlüsselstellen. Kurven, denen eine lange Beschleunigungsstrecke folgt, sind immer besonders wichtig. Eine solche ist die Rechtskurve „Nockstein-Kehre“: danach geht es aufwärts, aufwärts, aufwärts mit Vollgas, auch wenn es keine Gerade ist – und das heisst, wenn nicht alles optimal passt, verliert dort auch der beste Fahrer Geschwindigkeit und Zeit.

Eine weitere Rechtskurve ist die schnelle „Fahrerlagerkurve“: Feingefühl, Geduld und eine Portion Mut sind gefragt, Zögern und Zaudern sind fehl am Platz. Eine der Stellen, welche die Männer von den Knaben trennt.

Schaue doch bitte auch das Video an. Schönes Wetter, beste Bedingungen – der Däne Kreis Nissen präsentiert diesen Rundkurs mit der Onboard-Kamera, eine Runde in einem klassischen Renntourenwagen.

Zu guter Letzt: es ist eine schöne Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen. Dazu ist Salzburg die Geburtsstadt des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart – deshalb auch der bekannte Begriff Mozartstadt Salzburg. Weiter erwähnenswert sind die Festung und die Schlösser. Oder, ganz kurz: beinahe unbeschreiblich!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://salzburgring.com/

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219 SALZBURGRING TEIL I

Du hast nie eine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck – das erste Treffen mit dem Salzburgring hatte The Castiron während eines Urlaubs; eine kurze Besichtigungstour, alles schön und gut. Die Rennstrecke im Grünen, ganz in der Nähe der Stadt Salzburg – dieser erste Eindruck war der Beginn einer lang anhaltenden Beziehung. Vom berüchtigten „Salzburger Schnürlregen“ hatte The Castiron noch nie etwas gehört.

So wusste The Castiron recht wenig, als er einige Zeit danach erstmals als Instruktor auf dieser Strecke war. Das Urteil nach einige Runden: abwechslungsreich, ziemlich schnell, verlangt sowohl Feingefühl als auch Mut und ist deshalb recht selektiv – das war nun der erste Eindruck im Auto.

Viele weitere Anlässe folgten diesem Fahrertraining, von nahezu perfekt bis hin zu Tagen mit ungeliebten Zwischenfällen und manchmal grenzwertigem Wetter; der erste Blick nach dem Aufstehen aus dem Fenster sagte in der Regel alles – es gab Tage, wo nicht einmal die Bäume des nahen Waldes zu sehen waren. Regen, manchmal sogar noch Nebel, auch im Sommer; und die Erfahrung sagte: das bleibt den ganzen Tag so – zurück ins Bett geht auch nicht, das wird ein langer harter Tag für den Instruktor.

Schaue doch bitte auch das Video an. Es ist nicht der erste Eindruck, es ist nur einer von vielen – die recht schnelle Rennstrecke und der berüchtigte „Salzburger Schnürlregen“; viel Vergnügen. Und: es gab auch viele Anlässe bei bestem Wetter!

Teil II wird Dir den Salzburgring etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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218 BEHALTE DAS ENDE IM AUGE

Es tönt recht einfach, jedoch ist es oft nicht so. Nicht als Verallgemeinerung – sondern manchmal einfach hilfreich, manchmal notwendig oder sogar zwingend. Das heutige Thema wiedermal aus den verschiedenen Perspektiven von The Castiron, aus der Sicht des Grossvaters, Instruktors, Rennfahrers und Pastors.

Grossvater. Liebevolles Begleiten und Unterstützen des Grosskindes in den verschiedensten Phasen des Lebens, Schritt für Schritt. Da gilt es immer wieder und manche Enden im Auge zu behalten, es ist ein fortwährender Prozess – nebst all den Hauptaufgabe der Eltern. 

Rennfahrer. Nur ein ganz bestimmtes Gebiet; einfacher zu beschreiben? Das Ende ist klar, Schwierigkeiten kann es einige geben: keine saubere Vorbereitung, Defekte, Fahrfehler, Unfälle, um nur einige zu nennen. Kurz, das Ziel: sehen der karierten Flagge, idealerweise als Sieger. Ohne dieses Ende im Auge zu behalten kannst Du zuhause bleiben. 

Instruktor. Tag für Tag, bei jeder einzelnen Fahrübung – das Wohl des Teilnehmers am Fahrertraining muss im Auge behalten werden; das Ende vor Augen: unfallfrei, viel gelernt – und hoffentlich dabei noch Spass gehabt. 

Dieses Thema begleitet uns das ganze Leben, bewusst oder unbewusst, in unbedeutenden oder wichtigen Fällen. Das geht hin zu den grösseren Fragen, zu den letzten Fragen bis zum Ende des Lebens – nicht so einfach zu beantworten, aber letztlich unvermeidbar.

Das alles führt uns zur Sicht des Pastors, diesmal ein Zitat eines alten Mannes: „... vor vielen Jahren erlangte ich meinen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft ... Aus allem was ich investiert habe, aus allen Erfahrungen, erinnere ich mich heute nur noch an eine Sache, welche wertvoll war. Es ist FANGE AN MIT DEM ENDE IM AUGE ... Wirst du einer von denen sein, die gut enden? Werde ich einer von denen sein? Wir entscheiden jeden Tag - im Umgang mit der Zeit, Talenten und Schätzen, die uns von Gott anvertraut worden sind ...“ (Monday Manna August 19, 2019 by Ken Korkow, https://www.cbmcint.com/).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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217 ÜBERTRIEBEN

Er, oder sie, hat es übertrieben; dazu bietet der Motorsport eine ideale Plattform – für alle, vom Teilnehmer an Trackdays bis hin zu Profis, zu Weltmeistern. Meist endet es glimpflich, oft ohne Schaden, manchmal mit Materialschaden – bis hierher für heute. So oder so, es ist immer gut für eine Erfahrung.

Einige Worte zum heutigen Video, Nordschleife, letztlich „Breitscheid“, bergab: es ist eines von unzähligen Beispielen, repräsentativ für das Geschehen auf der Rennstrecke. Richtig gut unterwegs, andere Autos eingeholt, länger nach einer Überholmöglichkeit gesucht und dann die entsprechende Gelegenheit – vielleicht etwas optimistisch, vielleicht ein wenig übertrieben?

War es übertrieben? Etwas später Bremspunkt, etwas zuviel Geschwindigkeit – von allem ein bisschen etwas. Oder, in anderen Worten, der Versuch die Kurve ganz normal zu fahren unter nicht ganz normalen Umständen, ohne Happyend. Normal fahren in Kombination mit nicht ganz normalen Umständen: passt oft nicht.

The Castiron hat wahrhaftig Mitgefühl bei diesem Thema. Was hätte hier helfen können den Kontakt mit der Mauer zu vermeiden? Direkt nach dem Vorbeifahren am anderen Auto diagonal am Scheitelpunkt in einer geraden Linie auf die Mauer zu bremsen; eine längere gerade Strecke erlaubt maximale Verzögerung und damit mehr Abbau von Geschwindigkeit. Dann erst direkt vor der Mauer rechtzeitig in den zweiten Teil dieser Doppellinks einlenken. Es wäre einen Versuch wert gewesen.

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: Blogpost 23 beinhaltet eine Buchempfehlung. Ein Buch bietet die Gelegenheit zu lesen und dabei in Ruhe zu reflektieren, ohne das Risiko eines Schadens – und dazu allenfalls auch besser gerüstet zu sein für unvorhersehbare Situationen. Oft beginnt es im Kopf, ist es eine Kopfsache – zuallererst, und von dort aus geht es dann zur praktischen Umsetzung.  

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/rennfahrer.html

PS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=445YsTL9fOs

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216 BAYERNHYMNE

Der heutige Blogpost ist ein Zeichen der Wertschätzung an Deutschland, besonders an Bayern. The Castiron lebte mehrere Jahre in diesem Land; es gab viele Höhepunkte, unvergessliche Lebensabschnitte und Erfahrungen – nur zwei davon: die einmalige Gelegenheit mit einem Oldtimer aus der Sammlung eines renommierten deutschen Fahrzeugherstellers an der Mille Miglia 1995 teilzunehmen – als Beifahrer eines Adeligen (siehe bitte Blogposts 196 und 197), sowie die langjährige Tätigkeit als Instruktor für diese Fahrzeugmarke.

In diesem Zusammenhang ein ganz persönliches Zeichen der Verbundenheit: ein vertiefter Blick auf die Bayernhymne. The Castiron war von einigen Aussagen sehr beeindruckt; hier ein Auszug.

Gott mit dir, du Land der Bayern, Heimaterde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen walte Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau,
Und erhalte dir die Farben Seines Himmels, weiss und blau!
Gott mit uns und Gott mit allen!
Frohe Arbeit, frohes Feiern, reiche Ernte jedem Gau!

Es ist viel mehr als nur die Sicht weiss blau. Über allem und letztendlich: bitte beachte das heutige Video, lies den Liedtext.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

PS   Quellennachweis: Wikipedia

PPS   Alternativ, in Kürze, eher salopp und mit einem Augenzwinkern: „Weiss, wenn man den Schaum im Bierglas vor sich sieht. Blau, wenn man das Bier dann trinkt und zum Himmel schaut.“

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215 EIN HALBES JAHRHUNDERT

Oft hängt es von einem einzelnen Menschen ab, ob bemerkenswerte Dinge möglich werden oder nicht; einer davon ist Peter Sauber, mit einer Firma im Formel 1 Geschäft, in der Schweiz – dem Land mit dem Rundstreckenverbot (seit 1955). Es ist eine lange Geschichte die 1970 recht einfach begann und sich dann über ein halbes Jahrhundert kontinuierlich entwickelte.

Werfen wir einen etwas vertieften Blick auf diese Geschichte. Gemäss der offiziellen Internetseite (siehe bitte Empfehlung) wurde die PP Sauber AG 1970 als unabhängiger Konstrukteur von offenen zweisitzigen Sportwagen in der Schweiz gegründet. Der erste Rennwagen, der Sauber C1 (das „C“ steht für den Anfangsbuchstaben des Vornamens seiner Frau Christiane), gewann 1970 die Schweizer Sportwagenmeisterschaft. Sauber wurde bald international bekannt mit dem C5, in dem Herbert Müller die Interserie-Meisterschaft gewann.

Ein grober Überblick über den weiteren Verlauf:   in den Achtzigerjahren die Ära der Gruppe C mit Sieg in Le Mans und Gewinn von Fahrer- und Herstellertitel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft   /   1992 - 2005 als Privatteam in der Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft   /   2006 - 2009 Formel 1, die BMW-Sauber Ära   /   2010 - 2017 werksunabhängiges Team in der Formel 1   /   2018 Alfa Romeo Sauber F1 Team   /   2019 Formel 1 Alfa Romeo Racing.

Zu den Rookies (Neueinsteigern), die ihre ersten grösseren Schritte im Motorsport bei Sauber machten, gehören die Rennfahrer Michael Schumacher, Kimi Räikkönen, Felipe Massa, Robert Kubica (Sieger Grosser Preis von Kanada 2008 mit BMW-Sauber), Sebastian Vettel, Kamui Kobayashi, Sergio Perez und Charles Leclerc, um nur einige ganz wenige zu nennen.

Seien es Berichte in den Medien oder Gespräche von The Castiron mit Leuten aus der Welt des Motorsports: immer kamen Peter Sauber und sein Rennstall gut weg, Anerkennung und Respekt kamen dabei oft zum Ausdruck – eine Seltenheit im Haifischbecken des Rennsports.    

The Castiron zieht den Hut vor seinem Landsmann Peter Sauber und seinem Team, für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Auch wenn es oft primär von einem Menschen abhängt, geht es nur zusammen – in diesem Sinne alles Gute auch weiterhin!

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Empfehlung:       https://www.sauber-group.com/de/

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214 GEIZ IST ÜBEL

Ist eine Erklärung nötig? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Heute verbinden wir dieses Thema mit dem Menschen und dem Auto – nicht ein allgemeiner breiter Ansatz.

Reifen, Bremsen, Stossdämpfer, um nur einige wenige zu nennen: ein sehr breites Preisspektrum – und riesige Qualitätsunterschiede. Gut aussehende Reifen, billig vs. eher teurere renommierte Markenprodukte: oft riesige Unterschiede, vor allem bezüglich Sicherheit und Verschleissverhalten. Bremsen: im grossen und ganzen dasselbe. Stossdämpfer: auch in diesem Bereich bekommst du das, wofür du bezahlst; das gleiche Stichwort, renommierte Hersteller – Kosten, Qualität, Sicherheit. Kurz: preiswert (das Geld wert)!

Für alle, die etwas mehr dazu wissen möchten: The Castiron lädt Euch zu einem kleinen Rückblick ein: Reifen (Blogposts 21, 22, 82), Bremsen (88), Stossdämpfer (166). So oder so, Geiz ist unnütz – im Speziellen wie im Allgemeinen, für Dich und für andere. Und zum heutigen Bild: niemand wünscht sich, dass die Fahrt nicht so ausgeht, wie man möchte.

Oder, in anderen Worten, wie einmal jemand gesagt hat: „Teuer kaufen, einmal weinen – billig kaufen, mehrmals weinen.“ Billig kaufen hat oft Konsequenzen: wer billig kauft, kauft meist doppelt oder mehrmals und im Extremfall kann es dazu auch noch lebensgefährlich werden. Eine gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke!

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Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016

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213 NORDSCHLEIFE 202009

Vieles hat seine Ordnung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einerseits eine Tatsache, andererseits die Nordschleife mit all ihren Überraschungen. Heute geht es um die Perspektive im Sommer – eine Gegenüberstellung basierend auf zwei Extremen.

Wie der Fahrer im Video war The Castiron schon mit vielen verschiedenen Autos auf der Nordschleife, die auch ganz unterschiedlich bereift waren. Auch im Sommer bist Du mit einer breiten Palette von äusseren Bedingungen konfrontiert – ganz besonders im Bereich der Temperaturen, nebst allem anderen, was die Nordschleife sonst noch so bereit hält. In diesem Jahr war es ein Trackday mit Temperaturen näher beim Gefrierpunkt als bei sommerlich (kombiniert mit Regen und einer Luftfeuchtigkeit von fast 100 Prozent); im letzten Jahr ein Trackday an einem richtig heissen Tag – beide im Juli! 

So oder so ist es anspruchsvoll. Kurz: kühl und nass bedeutet hohe Anforderungen, welche schon in verschiedenen Blogpost beschrieben worden sind – es ist richtig anspruchsvoll, insbesondere bezüglich Streckenkenntnis und Wissen um die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche; an heissen Tagen sind Pausen, vor allem Getränkepausen, extrem wichtig, soweit dies möglich ist. Und: manchmal erlebst Du eine spannende Kombination, wenn offensichtlich gutes Wetter und plötzlich nasse Streckenabschnitte zusammenkommen, aufgrund von partiellen Regenschauern oder sogar Gewittern.

Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Halte Dir vor Augen: unterschätze nicht die vielschichtigen Herausforderungen dieser Strecke und sei Dir bewusst, dass auch das beste Sommerwetter die Sache nicht einfach macht. Werde nicht übermütig, sei aufmerksam – gute und erfolgreiche Fahrt, auf der Strasse und auf der Rennstrecke.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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212 ZUFÄLLIGE UNFÄLLE

Ist das so, oder nicht? Es ist nicht so – über 4 Jahre nach dem ersten Blogpost ist es angebracht, dieses Thema etwas näher anzuschauen; es ist nicht einfach. Etliche Blogposts befassten sich damit und zwar mit einer grossen Bandbreite: von geringfügigen Unfällen bis hin zur Katastrophe in Le Mans im Jahr 1955 (siehe bitte am Ende „Retrospektive“). Unfälle sind nicht Zufälle, geschehen nicht zufällig.   

Auch The Castiron wurde nicht von Unfällen mit dem Auto verschont, auf der Rennstrecke und auf der Strasse; Gott sei Dank blieb er bis heute dabei immer unverletzt! Jeder Rückblick, jede Analyse ergab: der Unfall geschah nicht zufällig.

Mögliche Unfallursachen, um nur ein paar wesentliche zu nennen: Ablenkung, Unaufmerksamkeit, Überschätzen der eigenen Fahrkünste, Mangel an Fahrkönnen und Fahrzeugbeherrschung – letztendlich ist es praktisch immer menschliches Versagen, auch bei eher seltenen Materialdefekten (ebenso da sind es Leute, die das Material hergestellt haben), auch unter schwierigen äussern Faktoren (wie etwa das Wetter, prekäre Strassenverhältnisse, schwer einzuschätzende Bedingungen auf Rennstrecken).  

Nicht das erste Mal die Schlussfolgerung: Teilnahme an Fahrertrainings ist extrem hilfreich und von grossem Nutzen – unter Umständen lebensrettend! Letzteres ist nicht garantiert, aber Du hast in diesem Leben hier nie volle Garantien in Sachen Leben und Tod. Sei aufmerksam und demütig – gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

 

Retrospektive (Auszug)

12 NORDSCHLEIFE BERGWERK 1976   Niki Lauda    

45 ZITTERNDE HÄNDE   The Castiron     

60 NORDSCHLEIFE 201710   The Castiron    

61 MERDE   Sébastien Buemi     

86 JIM CLARK 1968     

112 NICHT HUNDERT NUR NEUNUNDNEUNZIG   François Cevert     

120 PAUL WALKER 2013     

121 DEMÜTIG   The Castiron     

127 FAHRER DES JAHRES 2018   Sebastian Vettel     

139 STEFAN BELLOF 1984     

141 JO SIFFERT -  DAS CHECKBUCH     

155 GERHARD MITTER 1969     

156 DER UNZERSTÖRBARE   Clay Regazzoni     

171 DRAMATISCH ÜBERSCHATTET     

195 ZIGARREN HERBIE   Herbert Müller     

202 LE MANS 1955     

208 AUF DEM DACH   The Castiron

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211 EIN JAHR DANACH

Letztes Jahr, der letzte Tag im August, Samstag. Es war das Wochenende des Grossen Preises der F1 in Belgien, in Spa-Francorchamps, wo auch ein Formel 2 Rennen stattfand. Anthoine Hubert (22. September 1996 – 31. August 2019) verunglückte dabei tödlich, Juan Manuel Correa wurde äusserst schwer verletzt. Dieser Tag existiert nicht im Leben von The Castiron, da er an diesem Tag auf der Intensivstation im Krankenhaus lag, am Tag nach einer Herzoperation (mit dem Risiko eines Herzstillstands) – kein Bewusstsein bis am Sonntag, nichts.

Nach ungefähr einem halben Jahr war The Castiron mehr oder weniger wieder der Alte; zurück auf den Ski und im März zurück auf der Rennstrecke, in Hockenheim, mit Eleanor V, seinem Ford Mustang. Auch die Sicht des Pastors muss betont werden – kurz: es ist Gnade, Gott sei Dank!

Juan Manuel Correa ist - immer noch - auf einem langen und steinigen Weg zur Wiederherstellung. Über mehrere Tage hing sein Leben an einem seidenen Faden und die Ärzte kämpften um sein Leben und auch um sein rechtes Bein (www.motorsport.com; Juan Manual Correa: „Basically the doctor’s rebuilt my right leg, the left suffered much milder injuries ...“ Deutsch: Die Ärzte bauten mein rechtes Bein praktisch neu auf, das linke hatte nur leichtere Verletzungen ...).

Eine ganz andere Geschichte ist die Coronavirus-Pandemie, welche auch in diese Zeitspanne von einem Jahr fällt. All dem ist gemeinsam: es braucht nicht ein Jahr, damit Dinge im Leben dramatisch ändern, sei es wegen eines Unfalls oder einer Krankheit oder aufgrund einer Pandemie.

Die grossen Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Vergänglich war das Thema von Blogpost 194, und Blogpost 141 beinhaltet das Zitat eines Pfarrer anlässlich der Trauerfeier eines Rennfahrers: „Où il y a le risque, il y a la mort – où  il n’y a pas de risque, il n’y a pas de vie“ (Französisch; auf Deutsch: Wo es das Risiko gibt, gibt es den Tod – wo es kein Risiko gibt, gibt es kein Leben).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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210 PILOT ODER PASSAGIER

Nun sind es schon 4 Jahre, seit The Castiron seinen ersten Blogpost veröffentlicht hat. Heute einige grundsätzliche Gedanken in Kürze; und es ist ein guter Tag um sich wieder einmal bei allen zu bedanken!

Grossvater, Rennfahrer, Instruktor, Pastor – alles in einem, eines in allem. Im Fokus: viele Dinge aus vielen Jahren und ganz aktuelle teilen, mit Euch! Wie das Leben ist, mit verschiedensten Aspekten. Oft ist es die Frage, ob man Pilot ist oder Passagier. Auf der Rennstrecke, im Strassenverkehr, im Alltagsleben – wer oder was bestimmt wen?

Oder, in anderen Worten: fahren oder gefahren werden, Herausforderungen, Herausforderungen, Herausforderungen – immer wieder. Normalerweise ist es angenehm Pilot zu sein, manchmal auch, wenn man Passagier ist – wenigstens, wenn man es selber ausgewählt hat; wenn nicht, macht einem oft beispielsweise ein Unfall oder eine Krankheit zum Passagier. Und dann kann es schwer werden.

Wie bereits erwähnt: nur einige Gedanken in Kürze! Wenn Du denkst, Du hast es in der Hand, Du kannst entscheiden ob Du Pilot oder Passagier sein willst – dann ist es meistens nicht so hart, manchmal sogar ganz einfach. Wenn Du gezwungen bist, Passagier zu sein kann es manchmal ganz hart werden; vielleicht ist es eine gute Gelegenheit sich darüber einige Gedanken zu machen, basierend auf der Sichtweise des Pastors – bitte beachte die Empfehlung.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

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209 BLEIBE DEMÜTIG

Der Blogpost von letzter Woche handelte von einem Zwischenfall ohne Happyend – etwas, worauf man nicht stolz ist. Wettbewerb nicht beendet, Auto beschädigt, aber Gott sei Dank nicht Totalschaden, vor allem das Dach in einem unschönen Zustand. The Castiron konnte glücklicherweise kurz darauf einen Unfallwagen desselben Typs günstig kaufen, der als Teilespender für die Reparatur diente – das heutige Bild spricht für sich.

Bleibe demütig – was hat dies mit einem solchen unbeabsichtigten und ungeliebten Ereignis tun? Solche Vorfälle bringen einen umgehend auf den Boden zurück. Dann ist es eine Frage der persönlichen Einstellung, der grundsätzlichen Haltung. Bleibe demütig – gegenüber dem Fahrzeug und der Strecke, den Gegnern und Mitmenschen und vor Gott.

Es ist primär aus der Sicht des Pastors, aber nicht nur – es geht um das ganze Leben. Man muss es für sich selbst erkennen, es sich immer wieder vor Augen führen, es ist eine fortwährende Angelegenheit – demütig werden, demütig sein, demütig bleiben. Die Bibel sagt „... Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6, Vers 8).

Und, zu guter Letzt: demütig sein, demütig bleiben ist wahrhaftig hilfreich – jedoch leichter gesagt als getan! The Castiron lädt dazu ein in der Bibel beispielsweise Sprüche 22, Vers 4 zu lesen (siehe bitte Empfehlung). Ein weiser Rat zu diesem Thema – einer von vielen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/Sprüche22%2C4

PS   Für diejenigen, die noch etwas mehr lesen möchten: auch in Blogpost 121 geht es um unglückliche Zwischenfälle und die entsprechende Haltung.

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208 AUF DEM DACH

Es ist jetzt 20 Jahre her: The Castiron nahm das erste Mal an der sport auto DriftChallenge 2000 in Hockenheim teil – mit dem Fahrzeug, das im Blogpost 205 beschrieben ist. Der recht leichte Ford Sierra war zu diesem Zeitpunkt bereit für Sporteinsätze (auch verbessert im Bereich der Sicherheit, beispielsweise Schalensitze, Überrollbügel und mehr), nun nur noch als Zweisitzer.

Driftwettbewerbe und die DriftChallenge steckten damals im deutschsprachigen Europa noch in den Anfängen. Praktisch immer mit beinhaltet: begeisterte Zuschauer und atemberaubende Zwischenfälle. Das heutige Video zeigt einen Ausschnitt von spektakulären, eher unglücklichen Vorfällen – The Castiron fügte noch etwas hinzu: einen Überschlag, ärgerlich und vollkommen unnötig.

Gestählt von vielen Erfahrungen im Grenzbereich mit Autos mit Heckantrieb (vor allem als Rennfahrer und Instruktor) kann The Castiron getrost als einer der Pioniere auf diesem Gebiet bezeichnet werden. War deshalb vielleicht ein wenig Überheblichkeit mit im Spiel? Schauplatz: die „Sachskurve“ auf dem Hockenheimring.

Erster Lauf, ein recht gut gelungener Drift und am Kurvenausgang dann die blöde Idee, die Show im Gras noch etwas zu verlängern (wie das einige andere Fahrer zuvor auch taten). Dummerweise war aber genau an dieser Stelle der Rasen frisch angesät und dazu auch noch bewässert worden (was aber erst nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug festzustellen war) – schwindende Chancen auf ein Happyend! Das Auto gräbt sich mit den rechten Rädern ein, die linke Seite hebt sich, The Castiron realisiert: das Auto kommt nicht mehr auf die Räder zurück, der Überrollbügel wird seinen Dienst tun.

Der Ausgang: Fahrzeug auf dem Dach, Motor sofort ausgeschaltet, Sicherheitsgurte gelöst, The Castiron unverletzt und um eine Erfahrung reicher – und frenetischer Beifall von tausenden von Zuschauern. Über allem war es ein Anlass mit vielen Zwischenfällen, häufig Ausflüge ins Kiesbett – meistens ohne nennenswerte Folgen.

Schlussfolgerung: ein hirnloser Anfängerfehler, höchst peinlich! The Castiron musste einmal mehr erkennen: man lernt nie aus. Und: das heutige Video bietet viel Anschauungsmaterial und gibt Gelegenheit für Fehleranalysen – man kann aus eigenen Fehlern lernen, aber auch aus Fehlern anderer. Behalte den richtigen Kurs bei!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Vorsicht: wenn das Auto auf dem Dach liegt, muss der Motor sofort ausgeschaltet werden (da das Öl nicht mehr dort ist, wo es sein sollte). Darauf muss eine Wartezeit von bis zu mehreren Tagen folgen, bevor der Motor wieder gestartet wird (ein Teil des Motorenöls ist in die Brennräume gelangt und muss nun wieder in die Ölwanne abfliessen – und das braucht mehr Zeit als man denkt). Nichtbeachten dieser Fakten kann zu ernsthaften Schäden am Motor führen!

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207 JODEL

Morgen Samstag, am 1. August, begeht das Heimatland von The Castiron wiederum den Nationalfeiertag. Heute befassen wir uns mit einem weiteren Brauchtum der Schweiz und schauen auch zurück auf einige damit verbundene Blogposts. 

Blogposts 50 FOTOGESCHICHTE BLÜEMLISALP SCHWEIZ und 129 FOTOGESCHICHTE – DER MÖNCH mit einem kleinen Einblick in die ausserordentlichen Schönheiten dieses Landes; dazu nebst anderem, in Blogpost 40 DIE DREI, etwas zur Legende der Gründer der Schweizer Eidgenossenschaft. 

Gemäss der Encyclopaedia Britannica ist der Jodel eine Art des Singens, wo Kopfstimmen und tiefe Brusttöne rasch wechseln. Die Jodel finden sich auch in Volksliedern, meistens am Anfang, in der Mitte oder am Ende. Jodeln wird in Bergregionen auch zur Kommunikation über kürzere Distanz eingesetzt. Es wird üblicherweise mit der alpinen Bevölkerung der Schweiz in Verbindung gebracht.

Und: das Jodeln ist vielleicht nicht allein eine ganz exklusive Besonderheit der Schweiz. Wie es auch sei – geniesse das heutige Video!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: https://www.britannica.com/art/yodel

PPS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=D8Q1AfSUH4Y

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206 EIN BISSCHEN ANDERS

Es geht nicht um einen Motorsportler, sondern um einen mutigen, überlegten und sportlichen Mann. Jetzt ist der Moment gekommen das heutige Video anzuschauen – es sagt für sich schon viel aus, aber es gibt doch noch etwas mehr zu sagen.

Zwei Räder, kein Motor – ein Mann, der Österreicher Fabio Wibmer. Doch ganz ohne Motor scheint es doch nicht zu gehen: die Grundlagen wurden im Motocross gelegt; er begann im Alter von sechs Jahren mit diesem Sport und nahm 2011 sogar an einem Lauf der Motocross Weltmeisterschaft in Italien teil.

Jedoch wurde Fabio Wibmer, nachdem er ein Video des Biketrial Stuntfahrers Danny MacAskill gesehen hatte, von dieser Sportart in den Bann gezogen und entsprechend wuchs seine Hingabe dazu. Er war dann einer von fünfzehn jungen Fahrern, welcher von MacAskill für eine Teilnahme am Kurs „License to Trial“  ausgewählt wurde. Bald einmal war dieser Österreicher eines der bekanntesten Gesichter in der Szene des Biketrials. 

Hinter seinen famosen Auftritten steckt jede Menge harte Arbeit. Der grösste Teil der Vorbereitung beginnt im Kopf (oft wird ein neuer Trick zuerst um die tausend Mal vor dem geistigen Auge durchgeführt) und manchmal dauert der ganze Prozess Jahre und verlangt natürlich nach stetigem Training. Trotz allem bleibt das Risiko als ständiger Begleiter, Stürze sind unvermeidlich.

Mit oder ohne Motor, zwei oder vier Räder – es gibt Gemeinsamkeiten: das Talent und die Hingabe des Fahrers oder der Fahrerin, Können und Geschick – unerlässlich und fundamental, zentral für die Show und den Erfolg. Als Fahrer, geniesse es – als Zuschauer, freue dich an den spektakulären Darbietungen! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: touring April 2020 und https://edition.cnn.com/2020/02/07/sport/fabio-wibmer-bike-spt-intl/index.html

PPS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=z0OoUqKkwwM

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205 DIE GROSSE FAMILIE 202007

Heute geht es wieder um die grosse Familie der Ford Fahrzeuge, weltweit. Wir werfen einen Blick auf einen weiteren Gebrauchtwagen – es handelt sich um einen Ford Sierra aus den Neunzigern, von Ford Europa. In diesem Zusammenhang müssen die grossen Motorsporterfolge dieses Fahrzeugtyps erwähnt werden – oft waren dabei Modelle mit extrem starken Motoren im Einsatz. 

Dieses Fahrzeug gehörte zum Haushalt von The Castiron, ein Alltagsauto. In wenigen Worten: ein 3-türiger Mittelklassewagen mit Schrägheck, ausreichend motorisiert, mit einem sportlichen und trotzdem recht komfortablen Fahrwerk. Bald tauchte die Frage auf: könnte dieses Auto noch etwas mehr sein, als nur ein Alltagsfahrzeug, vielleicht eine eierlegende Wollmilchsau?

Eine Limousine mit einem 4-Zylinder-Saugmotor (diesmal kein V6), einem manuellen Schaltgetriebe und Hinterradantrieb mit einem Sperrdifferenzial – und, als nicht zu unterschätzender Pluspunkt, einem Leergewicht von nur etwas mehr als einer Tonne.  

Also dann: einige Verbesserungen am Fahrzeug vornehmen, primär an Bremsen und Fahrwerk – alles noch legal für den Strassenverkehr; jetzt auf zu grösseren Taten! Motorsportliche Veranstaltungen auf Flugplätzen, Driftwettbewerbe und Trackdays (hauptsächlich auf der Nordschleife) garantierten Fahrspass und manch wertvolle Erfahrung; dazu kam auch noch eine Teilnahme am Heimrennen von The Castiron, dem Bergrennen am Gurnigel.

Dies war nur ein ganz kurzer Überblick aus einer längeren Liaison mit diesem Ford Sierra. Es gäbe so viel mehr zu erzählen von Abenteuern aus dem Alltag und bei besonderen Gelegenheiten; etwas davon findest Du in Blogpost 60 – eine Erfahrung auf der Nürburgring Nordschleife.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

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204 HITZE ALS FEIND – FAST GEKOCHT

Hitze macht Leistung und Material kaputt – auch dem Menschen setzt sie zu! Fahrzeug und Mensch müssen zusammen funktionieren. Blogpost 108 hatte das Fahrzeug im Mittelpunkt, heute geht es um den Menschen.

Man muss sich bewusst sein, um was es geht. Hohe Temperaturen haben einen Einfluss auf den Menschen, auf einige mehr, auf einige etwas weniger. Bei warmem Wetter kann es gut und gerne über 50 Grad Celsius werden in einem Auto. Nebenbei: in einem dunklen Auto kann es bis zu 20 Grad Celsius wärmer werden, als in einem mit einer hellen Farbe.

Na und? Hohe Temperaturen führen beim Autofahren zu erhöhtem Stress: das Herz schlägt schneller, Schweissausbrüche, mangelnde Konzentration, zunehmende Nervosität und Aggressivität, steigende Tendenz für Fahrfehler. Genug? Gemäss Untersuchungen steigen die durchschnittlichen Unfallzahlen innerorts um 6 Prozent, wenn die Wärmebelastung bei etwa 27 Grad Celsius liegt.

Mehr Informationen, mehr Zahlen? Bei 32 Grad Celsius sind die Unfallzahlen innerorts schon 13 Prozent höher, über 37 Grad Celsius bereits 33 Prozent; man kann davon ausgehen, dass dies nicht nur innerorts gilt und die Ausgangsbasis für die genannten Zahlen wohl in etwa bei 22 Grad Celsius liegt.

Experten gehen davon aus, dass die Qualität der Fahrweise unter solchen Umständen sich stark derjenigen eines Betrunkenen annähert. Bei Hitze helfen Klimaanlage oder offene Fenster (die Geräusche des Kühlgebläses und die Luftgeräusche bei offenen Fenstern fördern aber auch den Stress); es ändert aber nichts daran, dass der Körper trotzdem aufgeheizt wird.

Zum heutigen Bild: um die 50 Grad Celsius entsprechen der Gartemperatur von bestimmten Fleischstücken. Mehr braucht wohl dazu nicht gesagt werden – bleibe cool, gute und sichere Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

PS   Quellennachweis: AUTOMOBIL REVUE, Nr. 27, 4. Juli 2019, www.automobilrevue.ch

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203 MEHR ÜBER ELEANOR V

The Castiron und sein Ford Mustang, Eleanor V – diesmal mehrheitlich Fakten, einfach so.

Ford Mustang GT (mit Option Premium Package)   Modelljahr 2005
Eleanor Body Kit von CERVINIS (Karosseriekit)
Motor   V8   281 CID / 4.6 l   310 PS   452 Nm
Manuelles 5-Gang-Getriebe   (Hurst short-throw-shifter)   SPEC Kupplung Stage 1
Hinterachse  3,73 : 1  (41/11)   Sperrdifferenzial

Räder   8.0 x 17 mit Einpresstiefe 35 mm   OZ Alleggerita
Bremsen   EBC Turbo Groove Disc, innenbelüftete Scheiben, genutet und geschlitzt
H&R Federn   Eibach Stossdämpfer   Bodenfreiheit ca. 9 cm
Startgewicht (ohne Fahrer)   3395 lb / 1540 kg 

Weitere Bilder zum Auto findest Du in Blogpost 200 und anderen mehr. Viel Vergnügen! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kontakt.html

PS   Internetseiten zum heutigen Thema:   
https://www.cervinis.com/  
https://www.holley.com/brands/hurst/   
https://www.specclutch.com/   
https://www.ozracing.com/de/  
https://www.ebc-brakes.de/  
https://www.h-r.com/   
https://www.eibach.de/de/  

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202 LE MANS 1955

Dies ist ein Auszug eines Berichts über eines der traurigsten Ereignisse in der Geschichte des Motorsports: die unfassbare Katastrophe in Le Mans, vor 65 Jahren, im Juni 1955. Es ist wahrscheinlich der schrecklichste Unfall in der Geschichte des Motorsports, mit unzähligen Verletzten und über 80 Toten – mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.

Gemäss Wikipedia flogen nach einem Unfall Fahrzeugteile in die Zuschauerreihen. Bei ungefähr 200 km/h kamen sich Mike Hawthorn (Jaguar), Lance Macklin (Austin-Healey) und Pierre Levegh (Mercedes-Benz) ins Gehege. Auch einem dieser drei Rennfahrer, Pierre Levegh, kostete dies das Leben.

Hawthorn zog vor Macklin zur rechten Seite zu den Boxen und verlangsamte dabei für den bevorstehenden Boxenstop. Macklin zog darauf etwas zur Seite, wo jedoch Levegh herannahte – die beiden Rennwagen berührten sich, was eine Aufprallserie nach sich zog; Levegh starb sofort bei einem Aufprall auf der Fahrbahn, Fahrzeugteile (wie auch der Motor, Teile der Aufhängungen / Achsen und die Haube) flogen ins Publikum.

Als das Wrack endgültig landete, ging noch der Treibstofftank im Heck in Flammen auf. Unterdessen kam auch Macklin’s Auto schwer beschädigt zum Stehen, nachdem er von der linken Seite her nach rechts in die Boxenmauer prallte ging es noch mal nach links in den Zaun; dort entstieg Macklin seinem Fahrzeug ohne ernsthafte Verletzungen.

Auch heute, 65 Jahre danach, bleibt vor allem grosse Fassungslosigkeit. Und, man muss es akzeptieren: es liegt nicht alles in unserer Hand. Tragödien gibt es nicht nur im Motorsport.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS   Le Mans 1955 löste manches aus, auch das Ende des Grand Prix Suisse, das Verbot von Rundstreckenrennen in der Schweiz, dem Heimatland von The Castiron – ein Verbot, das heute noch gilt, eigentlich nicht nachvollziehbar. Dazu schweigt The Castiron an dieser Stelle, kein Kommentar.

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201 RÜCKBLICK AUF 152 BIS 200

Es ist ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick, eine Übersicht, welche einige Punkte heraushebt: unvergessliche Persönlichkeiten, rund um die grosse Familie, Beiträge von Drittpersonen, praktische Hilfen für Fahrer (sei es für die Strasse oder Rennstrecke) und zu guter Letzt, ab und zu etwas aus dem Blickwinkel des Pastors.

Unvergessliche Persönlichkeiten. Gerhard Mitter (Blogpost 155), Clay Regazzoni (156), George Whitefield (164), Toulo de Graffenried (170), Jean Behra (174), Ott Tänak (179), Herbert Müller (195). Es ist eine begrenzte Auswahl, ganz aus der persönlichen Betroffenheit und Sicht von The Castiron.

Rund um die grosse Familie und die Verwandten (im weiteren Sinn des Wortes) von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Einiges zu dieser Marke und damit verbundenen Menschen findet sich in den Blogposts 167 und 186.

Beiträge von Drittpersonen. Die Blogposts 152 und 200 tragen zu einem breiteren Horizont bei, diesmal beide über   EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ:  vielen Dank, diese Beiträge sind ein echter Mehrwert!

Praktische Hilfen für Fahrer. Die Blogposts 161, 162, 163, 166, 169, 176, 178, 188, 189, 198 sind hauptsächlich grundlegenden Themen für Strasse und Rennstrecke gewidmet, wie   ANGST IST EIN SCHLECHTER RATGEBER   /   IM UHRZEIGERSINN   /   MEHR ALS 100 PROZENT IST WENIGER ALS 100 PROZENT   -   die meisten basieren auf Erfahrungen und Einsichten von The Castiron. 

Und noch, in Kürze, etwas aus dem Blickwinkel des Pastors. Die Blogposts 173, 194 und 199 handelten von Themen wie   SCHUTZENGEL JOHN   /   VERGÄNGLICH   /   PREDIGEN UND DRIFTEN.   Weiter sollen die Blogposts 175 und 191 besonders hervorgehoben werden, mit den Themen   WEIHNACHT   und   OSTERN   -   zwei elementare christliche Feiertage!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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200 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 202006

Endlich war es soweit – schon lange hatten wir uns auf den Tag gefreut, an dem wir bei The Castiron und seinem Ford Mustang, Eleanor V, mitfahren durften.  Schon beim Eintreffen am Hockenheimring drang einem der vertraute Benzin- / Bremsgeruch in die Nase und die Vorfreude stieg. Wie würde es werden?

Nach der Fahrt hinter dem Streckenfahrzeug bei trockenen und kühlen Verhältnissen dann der Durchstart: gewaltig, beeindruckend und sprichwörtlich atemberaubend – ich wurde ganz still oder anders ausgedrückt, eine glückliche Beifahrerin schweigt und geniesst! The Castiron schien aufgrund der plötzlichen Stille besorgt und fragte: „Alles okay?“ – „Ja, alles bestens, das hier ist grossartig“ antwortete ich glücklich.

Diesen ersten wenigen Runden folgten noch viele und wir waren drei Beifahrer, die sich abwechselten. Jede und jeder kam in den Genuss, bei The Castiron mitzufahren und diesen in seinem Element zu erleben! Es war für uns ein cooler Tag und eine grosse Freude, mit The Castiron die Faszination Motorsport und Fahrzeugbeherrschung zu teilen und zu erleben.

Er liess das Auto richtig über die Strecke fliegen und machte dabei stets einen souveränen und erfahrenen Eindruck. Er war die Ruhe selbst, erklärte bereitwillig viel und beantwortete geduldig alle Fragen, egal wie stressig es rundherum war. Für uns war es toll zu erleben, wie spät man in die Eisen gehen (bremsen) und dann praktisch mit Vollgas durch die Kurve fahren kann. Es war ein Erlebnis zu sehen, wie The Castiron mit den sich gelegentlich aufdrängenden Drifts gekonnt umging. 

Wir waren überrascht, dass sich das Auto offensichtlich so präzise und dynamisch bewegen lässt; erstaunlich, dass man nur 2 bis 3 Gänge braucht, um mit einem V8 über die Rennstrecke zu ballern! Dieses Auto überzeugt schon äusserlich, aber das Erlebnis im Fahrzeuginnern toppt alles!

Noch einige Zitate von diesem Tag: “Wie spät man bremsen kann und doch unbeschadet um die Kurve kommt! Respekt. Rundstrecke ist doch nicht so langweilig, wie ich immer dachte.“ “Die Fahrdynamik dieses Ford Mustang! Das dezente Spüren, wann das Auto vom Unter- ins Übersteuern wechselt wird mir hängen bleiben. Eine grosse Freude, das harmonische Zusammenspiel von The Castiron mit dem Auto miterleben zu können!“ Und The Castiron selbst: „Wer sein Pferd (Mustang) kennt, dem gehorcht es auch.“

Wir bedanken uns noch mal für dieses erinnernswerte Erlebnis bei The Castiron; das werden wir so schnell nicht vergessen!

Vielen Dank an The Triple S von The Castiron!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.srsmotorsport.de/

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199 PREDIGEN UND DRIFTEN

Vor einiger Zeit wurde The Castiron angefragt, ob er bei einem besonderen Anlass predigen würde: ein Gottesdienst auf der Rennstrecke bei einem Bergrennen – auf einem Sattelschlepper. Ja! The Castiron, der Pastor – und was ist mit The Castiron, dem Rennfahrer? Eine Frage, einfach zu beantworten: Demofahrten in den Rennpausen, predigen und driften.

Demofahrten nicht für Bestzeiten, nein, nur für den Spass der Zuschauer (und von The Castiron) und deren Unterhaltung. Das tönt gut – genauso gut wie das Vorhaben der Kirche, mit ihrem wöchentlichen Gottesdienst am Sonntag in der Rennpause direkt zu den Zuschauern an der Strecke zu gehen.

Der Renntag, grossartiges Sommerwetter, Zeit für den Gottesdienst -  der Sattelschlepper ist an seinem Platz auf der Strecke angekommen. Auch The Castiron ist rechzeitig da, noch nicht müde von einigen Demofahrten mit Drifts und Burnouts bei einigen Zuschauerplätzen; er erklimmt in seinem Rennanzug den Auflieger – bereit für den Gottesdienst, für die Predigt.

The Castiron predigt an diesem Anlass vor mehreren tausend Zuschauern, ein Hauptschwerpunkt dabei: rennt so, dass ihr den Siegespreis erlangt; ich aber renne nicht ins Ungewisse – relevant für Rennfahrer und  das Leben der Menschen.

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel 1. Korintherbrief 9, Verse 24-26 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther9%2C24-26

PS   Internetseiten zum heutigen Thema:   https://kirchereitnau.ch/gottesdienste/bergrennen/   und    https://bergrennen-reitnau.ch/

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198 NORDSCHLEIFE 202005

Vieles hat seine Ordnung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einerseits eine Tatsache, andererseits die Nordschleife mit all ihren Überraschungen. Heute geht es um die Perspektive im Frühjahr – ein Überblick basierend auf entsprechenden gewonnen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

The Castiron war mit vielen verschiedenen Autos auf der Nordschleife, die auch ganz unterschiedlich bereift waren. Im Frühling bist Du manchmal mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, oft nicht ganz unerwartet.

Starker, normaler oder leichter Regen (bei tiefen Aussentemperaturen auch an der Grenze zu Schneefall) mit einer nassen oder feuchten Fahrbahnoberfläche, als Variante eine Kombination aus trocken, feucht und nass; zu dem allem bietet sich im Frühjahr noch die Möglichkeit, die Verhältnisse von Blütenstaub und Feuchtigkeit zu erfahren (siehe bitte Blogpost 137) und die tiefstehende Sonne am Morgen und am späten Nachmittag gibt es je nach dem noch als Zugabe.  

April, April – macht was er will; diese Redensart bedeutet in der Praxis dramatische Wechsel in den äusseren Bedingungen von einem Moment auf den andern. So können derartige Überraschungen für jeden Fahrer manchmal unvermittelt zu Notsituationen führen.

The Castiron fährt gerne unter schwierigen, teilweise extremen Bedingungen; wenn aber die Nordschleife bei Nässe und unvorhersehbaren Verhältnissen und ein leistungsfähiges Fahrzeug, wie sein Ford Mustang, Eleanor V, zusammenkommen, sieht es anders aus: das notwendige gute Gefühl beginnt zu bröckeln. Dann dominiert ein Fakt: es ist nicht mehr richtig kalkulierbar und das Fahrgefühl kann beispielsweise in die Richtung gehen, wie es auf einer schneebedeckten Fahrbahn aufkommt.

Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Halte Dir vor Augen: unterschätze nicht die vielschichtigen Herausforderungen dieser Strecke und sei Dir bewusst, dass das Wetter in dieser Gegend und all die damit verbundenen Faktoren die Sache nicht einfacher machen. Rechne mit allem – gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke.

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Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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197 MILLE MIGLIA TEIL II

Vor einem Vierteljahrhundert bot sich The Castiron die einmalige Gelegenheit an der Mille Miglia 1995 teilzunehmen – als Beifahrer eines deutschen Adeligen. Das Auto stammte aus den späten Dreissigerjahren, aus der Sammlung eines renommierten deutschen Fahrzeugherstellers.

Diese Tage in Italien sind eigentlich gar nicht zu beschreiben. Trotzdem einige Schlagworte: Werksunterstützung, ein guter Teamgeist über allem, speziell zwischen Fahrer und Beifahrer und unzählige unvergessliche Eindrücke – Menschen und Maschinen, die Strecke und die Umgebung, über allem jedoch die begeisterte Menschenmenge von jung bis alt.

Und noch einige Fakten: obschon die beiden Neulinge in dieser mehrtägigen Gleichmässigkeitsfahrt waren, konnten Sie eine Etappe gewinnen und platzierten sich im Gesamtklassement im vordersten Drittel aller Autos die ins Ziel kamen. Sie brachten das ihnen anvertraute Fahrzeug so nach Brescia zurück wie sie es einige Tage vorher in Empfang genommen hatten – kein Unfall, keine Schäden, keine technische Defekte, alles bestens. Für The Castiron war all dies auch ein Geschenk von Gott dem himmlischen Vater.

Weniger Worte, mehr Bilder – bitte schaue es Dir an. Wiederum: ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nicht einmal mehrere tausend Worte können dieses Abenteuer, diese Erfahrung wirklich beschreiben.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.1000miglia.it/?lang=en

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196 MILLE MIGLIA TEIL I

Gemäss Wikipedia war die Mille Miglia ein Strassenrennen, das in Italien von 1927 bis 1957 stattfand – von 1953 bis 1957 im Rahmen der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Mille Miglia bedeutet tausend Meilen – ein Synonym für die Langstreckendistanz von ungefähr 1600 km, was mindestens gute zehn Stunden im Auto bedeutet, oder oft auch deutlich mehr. 

Im Jahre 1955 stellten Sterling Moss und Denis Jenkinson mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km den absoluten Rekord auf. Jenkinson gab Moss während dem Rennen mit Handzeichen Fahranweisungen; dies war gewiss sehr hilfreich, doch war das herausragende Fahrkönnen von Moss letztlich wohl der ausschlaggebende Faktor.

Das Rennen in der ursprünglichen Form wurde 1957 das letzte Mal durchgeführt, da es immer wieder Unfälle gab; einer der gravierendsten im italienischen  Motorsport geschah in diesem Jahr, als ein Team einen fälligen Reifenwechsel hinauszögerte und dann der Reifendefekt während dem Rennen zu einem Unfall führte, wo Fahrer und Beifahrer und neun Zuschauer den Tod fanden.

Seit 1977 gibt es die Mille Miglia wieder, nun als Gleichmässigkeitsfahrt; die Teilnahme ist nur mit Fahrzeugtypen möglich, welche auch an den Rennen von 1927 bis 1957 dabei waren. Die Streckenführung ist ähnlich wie früher, Start und Ziel sind nach wie vor in der Stadt Brescia.

Weniger Worte, mehr Bilder (aus der näheren Vergangenheit) – bitte schaue es Dir an; ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Nächste Woche im Teil II stehen ein Adliger und The Castiron im Mittelpunkt, als Fahrer und Beifahrer an der Mille Miglia 1995 – dies vor einem Vierteljahrhundert.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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195 ZIGARREN HERBIE

Heute steht ein weiterer Held der Vergangenheit im Fokus, Herbert Müller, auch bekannt als „Stumpe Herbie“ (11. Mai 1940 – 24. Mai 1981). Der Blogpost ist diesem Schweizer Sportsmann gewidmet, dessen Markenzeichen die Zigarre (schweizerdeutsch auch: „Stumpe“) war. Deshalb auch der Name: der Zigarren Herbie (in der Schweiz: „d’r Stumpe Herbie“). Er wäre jetzt dann 80 Jahre alt geworden.

So lustig und locker der Spitzname tönt, so entsetzlich ist die Art und Weise, wie er sterben musste. Dies ist die extrem traurige und erschütternde Geschichte von Feuerunfällen und dem Rennfahrer Herbert Müller, vom Motorsport, vom Nürburgring – nur soviel wie nötig, nicht soviel wie möglich. Schwierig, die richtigen Worte zu finden.

Kurz etwas zum heutigen Video: dieser letzte Unfall war nicht seine erste Begegnung mit dem Feuer im Rennsport. Schon 1972 hatte er einen Feuerunfall, konnte sich selber befreien (wird am Ende des Videos gezeigt), rannte als lebende Fackel zu den Streckenposten, die das Feuer löschten – der gleiche Rennfahrer, derselbe Schauplatz.

Jahre nach dem 24. Mai 1981 traf The Castiron einen Mann, der damals als Zuschauer Augenzeuge dieser unfassbaren Tragödie gewesen war. Eine tiefe Betroffenheit war ihm immer noch anzumerken und ein Punkt war besonders qualvoll: er sagte, die Zuschauer hätten Herbert Müller im Fahrzeug schreien hören, bis er das Bewusstsein verloren habe.

Dieses eine letzte Mal konnte sich Herbert Müller nicht selber befreien. All das ruft beklemmende Gefühle hervor und führt auf tragische Weise vor Augen, wie vergänglich das Leben hier auf Erden ist.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.herbertmueller.ch/

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194 VERGÄNGLICH

Wir sind in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten – eine gute Gelegenheit für wieder einmal einiges aus der Sicht des Pastors. Vergänglich: ein umfassender Begriff, für unseren Besitz, für unser ganzes Leben; in der Bibel gibt es dazu aufschlussreiche Aussagen.

Prediger 1 Vers 14: „Ich sah alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.“   Von dieser Ausgangslage geht es weiter, alles erwähnenswert und eigentlich bekannt und für uns Menschen unausweichlich.  

Pred. 1, 17: „... Weisheit ... Tollheit und Torheit ...“   /   Pred. 2, 17: „... denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht ...“   /   Pred. 2, 26: „... dass er sammle und häufe ...“   /   Pred. 4, 4: „... sah alles Mühen und alles geschickte Tun. Da ist nur Neid des einen auf den andern ...“   /   Pred. 6, 9: „... Es ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderm zu verlangen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind.“   Letztlich, zusammengefasst: alles vergänglich.

Dieses Bewusstsein sollte für The Castiron ein ständiger Begleiter sein, auch für Dich – leichter gesagt als umgesetzt. Es ist eine Tatsache, manchmal eine ganz einschneidende: vergänglich kann auch heissen, dass man im Leben vor Tatsachen gestellt wird, welche manchmal extrem schmerzlich sein können.

Nächste Woche wirst Du dazu mit der schockierenden Tragweite konfrontiert werden, aus dem wirklichen Leben des Motorsports.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12%2C16-21

PS   Quellennachweis Grundgedanken:   Lebendig! VOM GEHEIMNIS MÜNDIGEN CHRISTSEINS    von Michael Herbst   SCM Hänssler

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193 VORSCHAU 24H-RENNEN NÜRBURGRING 2020

In einem Monat, eine Woche vor Pfingsten, findet wiederum ein ganz grosses Highlight im Motorsport statt: das traditionelle 24H-Rennen Nürburgring (offiziell: „ADAC TOTAL 24H-RENNEN“), vom 21. - 24. Mai 2020. Wenn es um den Nürburgring geht, muss die Vorschau zwingend mit einem Rückblick verbunden sein, damit man weiss, was einen erwarten könnte.

Rückblick. Nebst all den üblichen nicht vorhersehbaren Faktoren im Team, bei den Fahrern und Autos, bietet der Nürburgring eine Vielfalt von Überraschungen, hauptsächlich aufgrund des Wetters in dieser Gegend. In 24 Stunden kannst du mit Wetterbedingungen konfrontiert werden, die in allen 12 Monaten im Jahr vorkommen können – eine richtige Vielfalt! Solches ist jedoch meistens ein Albtraum für den Rennfahrer – es gibt nur wenige Genies hinter dem Lenkrad, die damit richtig gut zurechtkommen. Und, man darf es nie vergessen: es ist der Nürburgring mit der legendären Nordschleife!

Vorschau. Gemäss der offiziellen Internetseite (siehe bitte Empfehlung) geben die Fahrer von ungefähr 160 Autos einen Tag und eine Nacht lang Vollgas, und dies auf der 25 km langen Kombination von Grand Prix Strecke und Nordschleife. Es ist ein Anlass der Superlativen, mit den kreativsten und leidenschaftlichsten Fans der Welt, an der längsten Rennstrecke der Welt! Kurz gesagt: einzigartig, ein richtiger Thriller.  

Ganz besonders zutreffend für diesen historischen und grossartigen Anlass: auch ganz grosse Überraschungen können nie und nimmer ausgeschlossen werden! Erst wenn die karierte Flagge geschwenkt worden ist, wissen wir, wie das Rennen ausgegangen ist – und nicht den kleinsten Augenblick davor.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.nuerburgring.de/events-tickets/automobil/adac-total-24h-rennen.html

PS   Wichtig, neuer Termin   -   wichtig, neuer Termin   -   wichtig, neuer Termin:
aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde das 24H-RENNEN NÜRBURGRING 2020 auf den 24. - 27. September 2020 verschoben !   

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192 BÜCHER 202004

Jesus unser Schicksal von Wilhelm Busch gründet auf seinen Reden am Radio und wurde in über 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft; das Buch ist weltweit erhältlich. Schauen wir uns den Autor und den Inhalt etwas näher an. 

Zuerst zum Autor: gemäss Wikipedia, war Wilhelm Busch (27. März 1897 – 20. Juni 1966) ein deutscher Pastor, Jugendevangelist und Schriftsteller. Im Ersten Weltkrieg kam er zum Glauben an Jesus Christus, nachdem ein Kamerad von einer Granate getroffen worden war. Nach dem Krieg studierte er Evangelische Theologie. Während der Zeit des Nationalsozialismus musste er wegen seinem Glauben und dem Kampf der Bekennenden Kirche mehrfach ins Gefängnis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem als reisender Evangelist tätig.

Und nun zum Inhalt: gemäss www.fontis-shop.ch (siehe bitte Empfehlung) war Wilhelm Busch überzeugt, dass das Evangelium von Jesus Christus die entscheidende Botschaft für die Menschen ist. Deshalb hat er es leidenschaftlich gepredigt. Auch wenn Tausende ihm zuhörten, verstand er es, den Einzelnen anzusprechen und mit ihm in ein Gespräch einzutreten. Und noch eine Rezension: „Ich habe schon viele ... Bücher gelesen. Dies übertrifft alle. Pastor Busch schreibt kurzweilig und humorvoll. Er liebt Jesus von ganzem Herzen. Unbedingt lesen ...“

Seit der ersten Auflage ist das Buch ein Bestseller und immer noch aktuell und wertvoll. Der Inhalt ist zeitlos und es geht, wie im Titel ersichtlich, um unser Schicksal, unsere Bestimmung – letztlich äusserst relevant für jedermann, nicht nur für den Grossvater, den Rennfahrer, den Instruktor und den Pastor.  

Gerade jetzt, nach Karfreitag und Ostern, ist es ein guter Zeitpunkt sich hierzu einige Gedanken zu machen. Zudem ist das Buch auch als Geschenk gut geeignet, bei verschiedensten Gelegenheiten. Schaue Dir doch bitte die heutige Empfehlung an – danke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.fontis-shop.ch/Jesus-unser-Schicksal

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191 OSTERN 202004

Were you there when they crucified my Lord? Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? The Castiron möchte den Hauptinhalt dieses beeindruckenden Liedes mit Euch teilen. Nach dem englischen Wikipedia ist dieser Negro Spiritual von Afro-Amerikanern in der Sklaverei komponiert worden; erstmals publiziert in William Eleazor Barton’s 1899 Old Plantation Hymns. Es ist die Geschichte von Karfreitag und Ostern, von der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus. 

Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? Warst du dort, als sie Ihn ans Kreuz genagelt haben? Warst du dort, als sie Ihn ins Grab gelegt haben? Oh! Manchmal lässt mich das erzittern, erzittern, erzittern! 

Warst du dort, als der Stein vor dem Grab weggerollt worden ist? Warst du dort, als Er vom Tod auferstanden ist? Oh! Manchmal möchte ich nur noch rufen Ehre! Ehre! Ehre!

Grundlegende Fragen. Was sind die Antworten, Deine Antworten?

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 24, Verse 45-48 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas24

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190 ASPHALTMALEREI 202004

Das Bild zum heutigen Blogpost: die Kunst der Asphaltmalerei, die Handschrift von Eleanor V, die Geschichte der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h – nenne es, wie Du willst! Wenden wir uns dem Thema zu, ohne es allzu ernst zu nehmen.

Eine leichte Steigung und der Ford Mustang Eleanor V, irgendwo auf dem Lande. Du erinnerst Dich: V8-Motor, 5-Gang-Getriebe manuell, Hinterradantrieb, Sperrdifferenzial – mit Zufriedenheits- und Actiongarantie!

Erster Gang, zweiter Gang, 100 km/h – wundervolle Asphaltmalerei! In anderen Worten: die Zeit für 0 - 100 km/h steht nicht im Vordergrund, es geht um den Spassfaktor, um das breite Grinsen im Gesicht des Fahrers! Dazu sind da aber auch noch einige Fakten erwähnenswert, die Asphaltmalerei primär in Zahlen.

Angemessene Motordrehzahl, 1. Gang 15 m, Schalten 6 m, 2. Gang 35 m – total 56 m (Schaltvorgang und damit Zugkraftunterbrechung weniger als eine halbe Sekunde). Und wie sieht es mit der Zeit von 0 - 100 km/h aus? Keine Ahnung, das war nicht Sinn und Zweck der Übung. Nicht die schnellste Art und Weise, aber wohl eine der spassigsten.

Dies war eine Form der Asphaltmalerei. Es gibt einige andere, wie zum Beispiel die sogenannten Burnouts und Doughnuts – auch sehr vergnüglich. Davon vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr. Und, auch heute: angenehme Fahrt, mit einem breiten Grinsen im Gesicht!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

PS   Ford Mustang GT V8 (2005), C/D TEST RESULTS, Beschleunigung 0 - 97 km/h 5.2 Sek.

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189 FÜHLE DICH WIE ZUHAUSE TEIL II

Fühle dich wie zuhause: wer, wo, womit ?  Nun: Du und die Vertrautheit mit der Strecke – leichter gesagt als getan. Rundstrecken und Bergrennstrecken: ohne Streckenkenntnis bist Du verloren, der Erfolg liegt in weiter Ferne.

Bergrennstrecken und Rundstrecken, insbesondere mit längeren Distanzen wie die Nürburgring Nordschleife, stellen aufgrund ihrer Vielfalt manche Anforderung und bieten einige Überraschungen. Wenn Du Dich da nicht wie zuhause fühlst, hast Du keine Chance. Das geringste Zögern wegen mangelnder Streckenkenntnis kann über Sieg und Niederlage entscheiden; besonders Bergrennen sind diesbezüglich erbarmungslos.

Streckenkenntnis ist ein Muss! Blogpost 29 gibt konkrete Hinweise, wie man sich da die nötige Vertrautheit erarbeiten kann. Und, wie auch schon erwähnt: proper preparation prevents poor performance - saubere Vorbereitung verhindert mangelhaften Auftritt. Wenn erst einmal Vertrauen und Automatismen dominieren, werden die Rundenzeiten sinken (ganz automatisch, beinahe unerklärlich), und das wahre gute Gefühl wird aufkommen.

Also, fühle Dich wie zuhause, im besten Sinn des Wortes – das gilt für die Vertrautheit mit dem Fahrzeug  und  der Strecke.  Es ist von äusserster Wichtigkeit für Sicherheit und gebotene Leistung, ganz besonders im Motorsport! The Castiron wünscht eine sichere und angenehme Fahrt, jederzeit und überall.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Das heutige Video zeigt die Fahrt für einen Testbericht in einem führenden Automagazin; der Fahrer macht dies immer und immer wieder mit verschiedensten Fahrzeugen, ohne dass er sich mit diesen komplett vertraut machen kann. In solchen Fällen ist es doppelt wichtig, dass man sich dann zumindest auf der Rennstrecke wie zuhause fühlt.

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188 FÜHLE DICH WIE ZUHAUSE TEIL I

Fühle dich wie zuhause: wer, wo, womit ?  Heute fokussieren wir uns auf Dich und die Vertrautheit mit Deinem Fahrzeug – leichter gesagt als getan. Der alltägliche Strassenverkehr zeigt die traurige Wirklichkeit, im Motorsport sieht es glücklicherweise wesentlich besser aus.

Sei es auf der Strasse oder der Rennstrecke, es ist notwendig. Fühle dich wie zuhause – was bedeutet das eigentlich ?  Zuhause, wirklich ganz zuhause: da findest Du Dich richtig gut zurecht, sogar auch im Dunkeln. Wie sieht das aus, wenn Du Auto fährst ?

Das heutige Video befasst sich mit einem der Lieblingsthemen von The Castiron: Rallyefahrer. Ihre Aufgabe hinter dem Lenkrad hängt primär von zwei Schwerpunkten ab: dem Beifahrer und der absoluten Vertrautheit mit dem Auto. Mit anderen Worten: sich im Fahrzeug wie zuhause fühlen.

Grösstes Vertrauen ist hier mit dabei, ebenso Automatismen. Dieses Video sagt mehr als tausend Worte. Frage Dich selbst: fühle ich mich in meinem Auto in gleicher Art und Weise wie zuhause ?  Gesundes Selbstvertrauen – ja! Hochmut – nein!

Also, fühle Dich wie zuhause, im besten Sinn des Wortes, in Deinem Auto und sei vertraut damit. Es ist von äusserster Wichtigkeit für Deine Sicherheit und den Erfolg im Motorsport. Die andere Seite der Medaille hat die Strecke im Mittelpunkt: nächste Woche geht Teil II näher darauf ein.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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187 DIE FAVORITEN VON THE CASTIRON 202003

Schnell – zumindest diesen Begriff haben The Castiron und Ladyva gemeinsam. Sie erhielt 2017 an den Boisdale Music Awards in London die Jools Holland Auszeichnung als Best Boogie Woogie Pianist. Schnell und am besten – das passt! 

Aber von Anfang an: mit 14 Jahren begann Ladyva mit dem Klavierspiel, inspiriert von den Legenden des Boogie Woogies. Nur zwei Jahre später trat sie auf Bühnen und im Fernsehen in der Schweiz auf, bald darauf auch in anderen Ländern. Schaue Dir doch das heutige Videos an – viel Vergnügen!

Im Jahr 2009 erschien ihr erstes Album, 2011 wurde sie von der Universal Music Group unter Vertrag genommen. 2015 wurde Ladyva von Jerry Lee Lewis persönlich eingeladen: es ging um die Auftritte zu seiner 80th Birthday Farewell Tour, im London Palladium und im Glasgow Clyde Auditorium.

The Castiron zieht den Hut vor Ladyva und ihren Leistungen. Und, wieder einmal: wird sich der Wunsch von The Castiron, Klavier spielen zu lernen, noch erfüllen ?  Vielleicht, vielleicht auch nicht. In jedem Fall wird dies nicht zutreffen, schnell und am besten – sondern es wird vor allem der persönlichen Auferbauung dienen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://ladyva.com/index_d.htm

PS   Aus aktuellem Anlass:   https://www.youtube.com/watch?v=QJFFUT_WWpI

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186 GASOLINE GUZZLER

Gemäss Wikipedia ist ein GASOLINE GUZZLER (informelle Bezeichnung: gas-guzzler) ein Fahrzeug, das viel Treibstoff verbraucht. Der US-Kongress führte 1978 die Gas Guzzler Steuer ein, womit auch dieser Begriff gebräuchlich wurde; damit sollten Hersteller und Käufer von Fahrzeugen mit ineffizientem Benzinverbrauch entmutigt werden – eine Steuer nur für Autos.

Entmutigt? Ineffizienter Benzinverbrauch? Schaue doch bitte das Video an. Siehst Du etwas von Entmutigung? Wer und was definiert den Begriff ineffizienter Benzinverbrauch? Ist es wirklich so einfach, so simpel?

Der Ford Mustang im Video und der Einsatzzweck: das ist richtig extrem. Manchmal ist es bei The Castiron und Eleanor V, seinem Ford Mustang, ganz ähnlich; wenn sie zusammen ausgehen um zu driften. Ja, zugegeben: dann mutiert Eleanor V zum Gas Guzzler, zum Säufer. Warum? 

Warum nicht? Nein, das ist keine gute Antwort. Eigentlich ist es ganz einfach: von nichts kommt nichts! Ein hart arbeitender Mensch braucht auch das entsprechende Mass an Nahrung um die Leistung zu erbringen – für Mensch und Maschine ist es gleich! Mehr Leistung – mehr Nahrung; mehr Nahrung – hoffentlich mehr Leistung.

Benzineffizienz: ist es der Verbrauch l/100 km? Oder steht der Verbrauch in Relation zu den PS, zum Hubraum, zur Anzahl Zylinder? Oder muss auch der Spassfaktor mit in Betracht gezogen werden? Im Drift, mit einer Gesamtdistanz von wenigen Kilometern oder eine längere Fahrt auf der Landstrasse, locker und sparsam? Was zählt wirklich – für Dich, in diesem besonderen Fall? Viele Fragen, es ist an Dir, eine Antwort zu finden!

Etwas muss festgehalten sein: vorzugsweise Benzineffizienz! Es ist Dein rechter Fuss auf dem Gaspedal, der bestimmt, ob Dein Auto ein Säufer ist oder nicht. Benzineffizienz in wenigen Worten: im vernünftigen Rahmen mit eher tiefer Motordrehzahl in möglichst hohem Gang fahren. So weit so gut – und vergiss den Einsatzzweck nicht. Angenehme Fahrt, mit einem breiten Grinsen im Gesicht! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Ford Mustang GT V8 (2005), C/D TEST RESULTS, FUEL ECONOMY EPA Verbrauch Landstrasse: 9,4 l/100 km

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185 VOR LANGER ZEIT 202002

Du erinnerst Dich an Blogpost 65 – die Geschichte des ersten Treffens von The Castiron und der Nürburgring Nordschleife? Es war der Anfang einer grossen und andauernden Liebe. Dazu die Erkenntnis und die eigene Erfahrung, dass diese Strecke für Fahrer und Fahrzeug einen der grössten Härtetests darstellt, vielleicht sogar den ultimativen.

Aus Schaden wird man klug, auch darum geht es – und zwar für diejenigen, welche an diesem Ort testen und fahren, auch für The Castiron und alle anderen. Vor geraumer Zeit nahm er an einem Trackday teil, mit der sportlichen deutschen Limousine aus Blogpost 58, kurz davor als Gebrauchtwagen gekauft.

Am Abend vorher: die Strecke offen für den Touristenverkehr und nicht allzu viel los; eine gute Gelegenheit für einige zusätzliche Runden! Alles bestens, das Auto ohne jegliche Probleme. Und darauf am anderen Tag der Trackday, bei nach wie vor guten äusseren Bedingungen.

Der Tag beginnt, wie derjenige davor endete. Plötzlich aber: polternde Geräusche von der Hinterradaufhängung her, es tönt nicht gut! Weiterfahren wäre wohl nicht so eine gute Idee – wahrscheinlich sind die Gummilager an der Hinterachse ausgeschlagen (und ja, es war genau dieser Defekt). Aufhören vor dem Mittag anstatt wie vorgesehen erst gegen Abend.

Rennstrecken im Allgemeinen, Nordschleife im Speziellen: auch wenn Dein Fahrzeug den Anforderungen des Alltags problemlos zu genügen scheint, deckt diese Strecke Schwachstellen schonungslos auf. Deshalb, vergiss nicht: ungewöhnliche Rückmeldungen vom Fahrzeug einfach ignorieren ist nicht empfehlenswert; auch da sind wachsame Fahrer gefragt!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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184 HELM VERLOREN

Der heutige Beitrag ist nicht ein Augenzeugenbericht, doch war The Castiron bei diesem Erlebnis zur selben Zeit am selben Ort. Er nahm mit einem Freund, Herbert, an einem Kurs zum Erlangen einer Rennlizenz auf dem alten langen Hockenheimring (siehe bitte das Video) teil.

Verschiedene Teilnehmergruppen, eingeteilt anhand der Fahrzeuge, in verschiedenen Sektionen auf der Rennstrecke: das die Ausgangslage. Da Herbert und The Castiron mit ziemlich unterschiedlichen Serientourenwagen vor Ort sind, fahren sie nicht in der gleichen Gruppe. Konkret, im heutigen Kontext: Herbert in der „Ostkurve“ und The Castiron in einer anderen Sektion.

Die Gruppe mit The Castiron macht eine kurze Pause und plötzlich eine inoffizielle Meldung: Unfall in der „Ostkurve“, mehrfacher Überschlag, der Fahrer hat den Helm verloren. Erste Gedanken: die Gruppe mit Herbert, ist er das? Wahrscheinlich nicht. Diese Kurve ist eine der schnellsten auf den Rennstrecken Europas, das könnte ein ganz schwerwiegender Unfall sein.

Es ist Herbert. Sein Auto hat Totalschaden, sein Helm liegt irgendwo im Fussraum mit immer noch befestigtem Kinnriemen. Herbert selbst ist wie durch ein Wunder unverletzt. Dabei darf man nicht vergessen: Kurvengeschwindigkeit von über 160 km/h, an dieser Stelle meistens absolut oder beinahe Vollgas, je nach Fahrzeug und äusseren Bedingungen.

Wieder einmal: Helm in der passenden Grösse korrekt auf dem Kopf, mit straff geschlossenem Kinnriemen, mit maximal einer Fingerbreite Platz zwischen Kinn und Riemen! Und: gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Rennstrecke, sei es auf der Strasse.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

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183 SACHSENRING TEIL II

Heute komplettieren wir den Überblick über die klassischen deutschen Rennstrecken – die grossen Drei: Nürburgring (als ständiger, regelmässiger Begleiter der Blogposts), Hockenheimring, Sachsenring – alle mit einer langen illustren Geschichte.

Der Sachsenring liegt bei Hohenstein-Ernstthal und bietet, nebst anderem, einen ganz herausragenden Anlass: der Motorrad Grand Prix Deutschland im Rahmen der FIM Weltmeisterschaft, dieses Jahr vom 19. – 21. Juni 2020; besuche doch diesen Anlass, mit spannenden Rennen und all den furchtlosen Rennfahrern! 

Gemäss Wikipedia wurde das erste Rennen 1927 auf öffentlichen Strassen durchgeführt. Von 1961 bis 1972 fand der Grosse Preis von Ostdeutschland für Motorräder statt. Die schnellste Runde fuhr der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini auf einer MV Agusta mit fast 180 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

Die Entwicklung dieses Landesteils nach der Wiedervereinigung von Deutschland umfasste in den Neunzigerjahren auch den Bau einer kürzeren Strecke, um dem nationalen und internationalen Motorsport (Motorrad- und Autorennsport) eine Plattform zu bieten. Der Motorrad Grand Prix Deutschland wartet immer wieder mit beeindruckenden Zahlen auf: eine Zuschauerzahl von über 200'000 ist keine Seltenheit.

Die aktuelle Strecke: die Länge beträgt knapp 3,7 km. Gefälle von bis zu 12.8 Prozent und Steigungen bis zu 10 Prozent bieten eine spannende Aufgabe für jeden Rennfahrer. Es gibt 10 Links- und 4 Rechtskurven (siehe bitte die Empfehlung) und es wird im Gegenuhrzeigersinn gefahren

Zu guter Letzt: es ist eine schöne und interessante Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.sachsenring-circuit.com/

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182 SACHSENRING TEIL I

Sachsenring, weit weg von zuhause – mit dem Auto eine knappe Tagesreise und recht geschichtsträchtig. Das wusste The Castiron von dieser Rennstrecke, bevor er vor geraumer Zeit das erste Mal dort war.

The Castiron war an diesem Ort als auszubildender Instruktor im Einsatz. Die Fahrzeuge: sportliche deutsche 2-türige Coupés mit 6-Zylinder-Reihenmotor, Schaltgetriebe und Hinterradantrieb – in jeder Hinsicht mehr als ausreichend, für die Instruktoren (auch die auszubildenden) und Teilnehmer! 

Die starken Autos und die Rennstrecke mit allen Einrichtungen passten gut zusammen. Zwei Personen in jedem Auto, in einem davon: Frank, auch in der Ausbildung, hinter dem Lenkrad und The Castiron neben ihm auf dem heissen Sitz. Dann eine Situation, wie sie immer wieder vorkommen kann, gerade auch auf der Rennstrecke: eine Kurvenkombination abwärts, konkret die anspruchsvolle Streckenstelle „Omega“ und in diesem Fall dazu noch eine etwas optimistisch gewählte Kurvengeschwindigkeit.

Also Gas weg, aber nun wird das Auto hinten leicht und beginnt zu übersteuern; Frank bleibt äusserlich gemütlich und entspannt – vielleicht etwas zu sehr? Ja, die Situation spitzt sich zu! The Castiron sagt: Bremsen! Frank ist nun am Gegenlenken, scheinbar immer noch gemütlich und entspannt. Die Chancen für ein Happyend schwinden jedoch rapide. The Castiron ruft nun: Bremsen! Und Frank bremst, macht das Maximum – und das Auto kommt mit der Front knapp vor der Leitplanke zum Stillstand. Einander anschauen, durchatmen, weiter fahren.

Für beide, Frank und The Castiron, waren die Erfahrungen auf dem Sachsenring ein weiterer Schritt auf ihrem Weg der Ausbildung zum Instruktor, welchen sie dann auch erfolgreich abschlossen.

Teil II wird Dir den Sachsenring etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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181 HOCKENHEIMRING TEIL II

Der Hockenheimring ist eine Rennstrecke mit einer langen illustren Geschichte. Aus der Sicht von The Castiron ist einer der Höhepunkte dieser Anlage, dass sportliche Autoliebhaber aus der Schweiz dort Kurse machen können um eine Rennlizenz zu erhalten; zudem ist es eine der Rundstrecken in der näheren Umgebung. 

Gemäss Wikipedia wurde die Strecke 1932 gebaut; schon 1938 wurde sie von ungefähr 12 km auf etwas über 7,5 km verkürzt und dabei auch verbreitert. 1965 erfolgte der Bau einer neuen Version mit dem „Motodrom“ mit einer neuen Boxenanlage. Nach dem tödlichen Unfall von Jim Clark 1968 wurden zwei Schikanen gebaut und 1982 noch die Schikane vor der „Ostkurve“, nach dem ebenfalls tödlichen Unfall von Patrick Depailler. Zehn Jahre später wurde diese Schikane nochmals geändert.

Nach der Jahrtausendwende wurde wieder ein grosser Umbau nötig. Heute bietet Hockenheim eine multifunktionale Anlage: die maximale Streckenlänge beträgt gut 4,5 km; es ist die Ausgangslage für mehrere Streckenvarianten, für verschiedenste Anlässe. Der Grosse Kurs ist ein ultimativer Test für die meisten Fahrzeugbremsen. Es gibt 11 Rechts- und 6 Linkskurven (siehe bitte die Empfehlung) und es wird im Uhrzeigersinn gefahren.

Besonders zu erwähnen: eines der jährlichen Highlights ist das NitrOlympic Drag Racing (28. – 30. August 2020), nebst vielen anderen, wie beispielsweise dem American Fan Fest - NASCAR WES (16. – 18. Oktober 2020); viel Vergnügen!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.hockenheimring.de/

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180 HOCKENHEIMRING TEIL I

Hockenheim, die Wiege einer ganzen Generation von Schweizer Autorennfahrern; einer von ihnen: The Castiron, welcher dort seine Kurse für die Debütanten-Lizenz und die Internationale FIA Fahrer-Lizenz machte. Besonders zu erwähnen: es war auf der alten langen Rennstrecke, mit den zwei Schikanen auf den beiden schnellen Waldgeraden. 

Der Hockenheimring ist der Ort wo alles begann, die Stätte von Hochs und Tiefs, der Schauplatz vieler Wettbewerbe und Erfahrungen. Aufgrund des Verbots von Rundstreckenrennen in ihrem Land wurde Hockenheim für viele Schweizer Rennfahrer die zweite Heimat. 

Mehrere Streckenvarianten, unterschiedliche Fahrzeuge und The Castiron als Teilnehmer an verschiedensten Motorsportanlässen: der alte lange Grosse Kurs, der neue Grosse Kurs, der alte und der neue Kleine Kurs und die „Sachskurve“ – Lizenzkurse, Rundstreckenrennen, Trackdays und Driftwettbewerbe, meistens auf der Sonnenseite, ab und zu auch mit Schatten.

Unfälle mit Kontakt der Leitplanken oder eines Gegners, ein Überschlag, ein geplatzter Reifen hinten links in der Rechtskurve nach der Zielgeraden: dies sind einige erwähnenswerte Tiefpunkte und mehr oder weniger nötige Erfahrungswerte – auch solches gehört zum Leben eines Rennfahrers. Mache weiter, behalte den richtigen Kurs bei!

Teil II wird Dir den Hockenheimring etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/rennfahrer.html

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179 FAHRER DES JAHRES 2019

Schaue doch bitte zuerst das Video an. Ott Tänak – ein berühmter Fahrer! Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein solcher Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl.

Es ist die ganz besondere Geschichte des ersten Fahrers aus Estland, welcher Rallye Weltmeister wurde; er ist zudem auch der erste aus dem Baltikum, überhaupt aus ganz Osteuropa. Zudem setzte er der Serie der Weltmeister aus Frankreich (9 Titel Sébastien Loeb und 6 Titel Sébastien Ogier) der letzen 15 Jahre ein Ende. 

Ott Tänak sicherte sich mit seinem Beifahrer Martin Järveoja diesen historischen Titel beim zweitletzten Wettbewerb der Saison in Spanien auf beeindruckende Art und Weise: die letzte Wertungsprüfung mit Bestzeit und Gesamtzweiter (weniger als eine Sekunde vor dem Drittplatzierten) ergaben die notwendigen Punkte, um in der Gesamtwertung vor dem letzten Anlass in Australien uneinholbar dazustehen.

Kurz gesagt: Fahrkönnen und Fahrgefühl, Fahrzeugbeherrschung, Geschwindigkeit und Konstanz, Mut und Cleverness, Aufmerksamkeit und einiges mehr – äusserst brillant und beeindruckend! Verdiente Weltmeister!

The Castiron hat seit jeher grosse Hochachtung vor Rallyefahrern; er verneigt sich und zieht den Hut vor Ott Tänak und dessen Beifahrer Martin Järveoja – letzterer als Mann auf dem heissen Sitz selten im Mittelpunkt, jedoch eminent wichtig!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

PS   Quellennachweis: MOTORSPORT aktuell Nr. 46 / 2019; www.motorsport-aktuell.de

PPS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=SPnjMhXNQ3Y

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178 MEHR ALS 100 PROZENT IST WENIGER ALS 100 PROZENT

Insbesondere auch Rennfahrer wollen gerne immer 100 Prozent erbringen. Das Leben lehrt uns: manchmal ist es weniger, manchmal denkst Du, über 100 Prozent ist doch mehr – ist es das wirklich? Ist über 100 Prozent wirklich von Nutzen oder führt das letztlich zu Fehlern? 

Das heutige Thema und Motorsport passen gut zusammen. Immer 100 Prozent, das ist die Absicht des Rennfahrers – ist dies überhaupt möglich? Einige Beispiele sprechen für sich. Am Start eines Bergrennens: zuviel Radschlupf aufgrund durchdrehender Räder oder absackende Motordrehzahl und schon ist mindestens 1 Sekunde weg – Du holst sie nie wieder, es lässt sich nicht mehr kompensieren. Rundstreckenrennen: auch da ist der Start wichtig; Trainingsrunden oder die Jagd nach der schnellsten Rennrunde mit 100 Prozent in jedem Sektor der Strecke – selten gelingt das einem Fahrer.

Verpasste Sektorbestzeiten sind oft das Resultat von einem Einsatz von mehr als 100 Prozent. Die Fahrweise ist zu aggressiv (nicht zu zaghaft) und schon kommt dabei weniger als 100 Prozent heraus. Manchmal ist der Zeitverlust das kleinste Übel: die Fahrzeugbeherrschung ist auch weniger als 100 Prozent, im schlechten Fall kombiniert mit dem Verlust des Autos. Grundsätzliche allgemeine Einflüsse: beschleunigen, bremsen, Kurven fahren.

Das heutige Video zeigt noch einige Beispiele; bitte keine Schadenfreude – Hochmut kommt vor dem Fall (Die Bibel, Sprüche 16, Vers 18). Oder etwas anders, gemäss Lewis Hamilton: auch Rennfahrer sind nur Menschen, die Fehler machen und immer 100 Prozent geben wollen, nicht 101 oder 99; damit ist dies auf den Punkt gebracht.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT/Sprüche16

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177 WIE EIN BUCH

Der Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt um zurück und vorwärts zu schauen – zurück auf 176 Blogposts, vorwärts auf einige oder viele mehr. The Castiron weiss nicht, was die vor uns liegende Zeit mit sich bringt – weisst Du es? Wir werden sehen; fokussieren wir uns auf das heutige Thema.

Einerseits wie ein Buch, geschriebenes Wort – andererseits spezifisch, einzigartig. Gemäss Wikipedia ist ein Blog eine Internetseite mit Informationen und allenfalls Diskussionsmöglichkeit, mit informellen Textbeiträgen (Beitrag englisch: „post“). Diese Posts werden typischerweise in umgekehrter Reihenfolge dargestellt, so dass der neueste zuerst erscheint, zuoberst auf der Internetseite. The Castiron bietet dazu noch eine Suchfunktion und ein Archiv an.

Es ist wie ein Buch, oder eher etwas mehr. Jederzeit kannst Du nachlesen was Du willst – stets einfach zu finden. Diejenigen die es wissen wollen können alles lesen, von Anfang an bis in die Gegenwart; beispielsweise jeden Tag einen Blogpost von Beginn weg – nach weniger als einem Jahr bis Du in der Gegenwart angelangt und es geht wöchentlich weiter.

The Castiron schätzt all die aktuellen Leser sehr und freut sich, neue Anhänger begrüssen zu dürfen. Und es muss wieder einmal gesagt sein: danke und viel Vergnügen!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de