2019

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176 SCHATZKISTE 201912

Grundlegendes ist unter anderem schon in den Blogposts SCHATZKISTE behandelt worden, jeweils zum Jahresende. Heute stellen wir uns einem ganz besonderen Thema, der „Notschlachtung“ – ja ganz genau, richtig gelesen!

Der Begriff „Notschlachtung“ wird im Motorsport sinnbildlich gebraucht. Es geht darum, dass in einer spezifischen schwierigen Situation eine ganz bestimmte Sofortmassnahme getroffen werden muss.

Die Situation: ein Dreher des Autos ist nicht mehr zu vermeiden, Du bist mehr Passagier als Pilot; wirklich? Deine Reaktion ist der Tritt auf das Bremspedal, im richtigen Moment und dies möglichst sofort – so schnell und so kräftig wie möglich. Ausgeführt auf den richtigen Punkt ergibt das recht gute Perspektiven.

Das Resultat der „Notschlachtung“ mit einem Auto ohne ABS (im Motorsport gar nicht so selten): das Auto bewegt sich weiter in dieselbe Richtung wie unmittelbar vorher, als die 4 Räder noch nicht blockierten. Die Geschwindigkeit nimmt ab, vielleicht hast Du das Auto schon wieder komplett unter Kontrolle bevor es still steht, oder Du bremst bis zum Stillstand; oder der unvermeidbare Unfall ist nicht allzu schwer weil die Geschwindigkeit beim Aufprall weniger hoch ist.

Ein Auto mit ABS: es ist nicht möglich die Räder komplett zu blockieren. In diesem Fall ist alles viel schwieriger einzuschätzen; es ist wenig berechenbar, weil die sich immer noch ganz wenig drehenden Räder die Bewegung des Fahrzeuges auch noch beeinflussen. Wirklich realistisch: Geschwindigkeit abbauen und dazu alles in etwa so, wie bereits beschrieben.

Über allem: für eine richtige „Notschlachtung“ braucht es ein Auto ohne ABS. So oder so ist dies nicht das einfachste Thema, sondern eines von denen, wo in Sekundenbruchteilen die entsprechende Entscheidung getroffen und umgesetzt werden muss – und zwar richtig!

Nach der Fahrt ist vor der nächsten Fahrt. Wiederum: bitte den Sicherheitsgurt anlegen, so dass er satt am Körper anliegt und den Motor starten – bereit zur Abfahrt. Gute und unfallfreie Fahrt!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:      http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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175 WEIHNACHT 201912

Stille Nacht. The Castiron möchte einige Worte aus diesem Weihnachtslied mit Euch teilen. Hier zwei Strophen des Liedes, welches 1818 von Franz Xaver Gruber (Melodie) und Joseph Mohr (Text) erstmals in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt wurde.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht, Aus des Himmels goldenen Höh’n, uns der Gnade Fülle lässt seh’n. Christ in deiner Geburt, Christ in deiner Geburt.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht. Durch der Engel Halleluja. Tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da!

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 2 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Christ, der Retter ist da. Fröhliche Weihnacht!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Herzlichen Dank an alle, die das Video möglich gemacht haben!

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas2

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174 GRAND PRIX SUISSE 1952 – JEAN BEHRA

Dies ist die seltsame und schier unglaubliche Geschichte von Jean Behra und dem Grand Prix Suisse 1952. Jean Behra war ein französicher Rennfahrer, welcher auch an der Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft teilnahm.

Die Woche direkt vor dem Grand Prix Suisse 1952: das Team von Jean Behra ist in finanziellen Schwierigkeiten und deshalb ist es nicht möglich, an den Trainings am Donnerstag und Freitag dabei zu sein. Es wird zu einem unkonventionellen Lösungsansatz gegriffen: letztlich hilfreich und mit einem recht erfolgreichen Ende.

Jean Behra fährt seinen Rennwagen vom Typ Gordini T16 (das heutige Video zeigt diese Art Fahrzeuge) von Paris in Frankreich nach Bern in die Schweiz (eine Reise von ungefähr 600 km). Dabei nimmt er noch die nötigen Abstimmungsarbeiten vor – all dies auf öffentlichen Strassen, am Tag vor dem Rennen. 

Während dem Rennen verliert der Gordini von Behra den Auspuff. Das einzige Ersatzteil ist ebenfalls am Rennen beteiligt: von einem anderen Gordini wird der Auspuff demontiert und beim Fahrzeug von Behra montiert. Das verrückte Wochenende im Mai 1952 nimmt darauf doch noch ein versöhnliches Ende, Rennergebnis Podestplätze: 1. Piero Taruffi, Italien, Ferrari   /   2. Rudolf Fischer, Schweiz, Ferrari   /   3. Jean Behra, Frankreich, Gordini – nicht so schlecht, unter all diesen Umständen!

Und noch ganz zum Schluss und dies leider teilweise im wahrsten Sinn des Wortes: beim Grand Prix von 1954 gehörte Behra dann zu den Ausgeschiedenen; doch erhielten auch diese Fahrer einen ganz besonderen Preis – einen Viertel Emmentaler Käse, ein köstliches und schweres Geschenk! Niemand ging davon aus oder wusste, dass zu diesem Zeitpunkt der letzte Grand Prix Suisse auf dem Bremgarten Rundkurs in Bern stattgefunden hatte.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: Grand Prix Suisse 1934-54 Bern im Rennfieber von Marc Höchner, Nora Mathys, Severin Rüegg, Lisa Schlittler, Oliver Schneider

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173 SCHUTZENGEL JOHN

Nein, es war nicht in Dallas, so wie im heutigen Video. Es war in der Schweiz, im Kanton Graubünden: Berge, Pässe, Tunnel – aber es war dieselbe Hupe, in einer deutschen Limousine. Diese gehörte John, einem Freund von The Castiron. Die beiden machten Urlaub und erfreuten sich auch am Klang und der Melodie von La Cucaracha. Ja, ganz genau, das Kind im Manne.

All dies ist schon einige Zeit her. Autos waren nicht so zuverlässig und sicher wie heute. Die Limousine gab unterwegs den Geist auf – defektes Differenzial, kein Vortrieb mehr. John entschloss sich kurzerhand das Auto dort einer Werkstatt zu überlassen. Was blieb: zwei Personen mit Gepäck, einige Stunden weg von Zuhause.

The Castiron ruft seinen Bruder an, fragt ihn um Hilfe. Dieser kommt noch am gleichen Abend, zusammen mit seiner Freundin, mit einem italienischen Kompaktwagen. Die Situation: ein kleines Auto, vier Personen und Gepäck. Letztlich ist doch alles im Fahrzeug drin, die Heimfahrt beginnt.

Einige Stunden später geht die Fahrt durch eine Stadt, immer noch der Bruder hinter dem Lenkrad. Um die 60 km/h, tiefe Dunkelheit, praktisch kein Verkehr. Plötzlich ruft John: „pass auf“ – ein geparkter LKW-Anhänger im Lichtkegel! Der Bruder kann den Unfall gerade noch vermeiden, im letzten Augenblick. Nichts geschehen; andererseits hätte ein Aufprall auf dieses Hindernis mit diesem Kompaktauto fatale Folgen gehabt.

Nenne es Schutzengel oder was auch immer. Frühere Blogposts und insbesondere die Lebenserfahrung zeigen: viele Dinge haben wir nicht in unserer Hand. Und: oft ist es ein schmaler Grat zwischen Glück und Unglück.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

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172 VORSCHAU ESSEN MOTOR SHOW 2019

Heute ist der Previewday dieser Ausstellung, zeitgleich mit dem aktuellen Blogpost – alles schön zu seiner Zeit. Hier nur eine kurze Ankündigung, in Essen (siehe bitte Empfehlung) ist dann die Möglichkeit lange zu verweilen, ab morgen bis am Sonntag, 8. Dezember.

In diesem Jahr nimmt SRSMotorsport erstmals an diesem Anlass teil. Viele der Aktivitäten der Mitglieder werden präsentiert, auch durch verschiedenste Fahrzeuge, von schnell bis weniger schnell, vom Leichtgewicht und Schwergewicht.

Besonders erwähnenswert: die Tractor Pulling Meister vom Team Kaiser (siehe bitte Blogpost 38 und 83) – viel mehr als nur Sport Enthusiasten mit einem sehr beeindruckenden und speziellen Einsatzfahrzeug!

The Castiron empfiehlt: gehe vorbei und schaue es Dir an! In der Halle 5 am Stand 5F12 werden Dich die Leute von SRSMotorsport (siehe bitte Blogpost 106) gerne begrüssen. Frage sie auch nach ihrer persönlichen Geschichte; dazu werden sie Dir allenfalls auch vom gewissen Etwas aus ihren Leben erzählen. Viel Vergnügen!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.essen-motorshow.de/automobilmesse/

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171 DRAMATISCH ÜBERSCHATTET

Der Blogpost von letzter Woche konzentrierte sich auf einen Rennfahrer und Gentleman, der über 90 Jahre alt wurde. Wir wissen alle: es gibt auch die Kehrseite der Medaille. Erfolg und grosse dunkle Schatten liegen oft nahe beieinander.

Das Jahr 2015. Jahrelang hatten zwei Freunde denselben Traum und dasselbe Ziel: sie wollten Formel 1 Rennfahrer werden. Einer von ihnen, Jules Bianchi (3. August 1989 – 17. Juli 2015), erreichte dies 2013 und bezahlte mit seinem Leben; nach seinem Unfall beim Grossen Preis der Formel 1 in Japan im Oktober 2014 wachte er letztendlich nicht mehr aus dem Koma auf. Der andere der beiden, Charles Leclerc, setzte seine Karriere fort – weiterfahren auch zur Ehre seines Freundes und Mentors Jules, was auch dessen Willen gewesen wäre.

Das Jahr 2017. Eine andere Schlüsselperson und grosser Förderer, Hervé Leclerc (7. März 1963 – 20. Juni 2017), wurde nur 54 Jahre alt; der Tod seines Vaters überschattet wiederum das Leben des jungen Charles Leclerc. Einige Tage danach reagierte er auf seine Weise: er gewann das Formel 2 Rennen in Asserbeidschan. Dies hätte wohl auch dem Wunsch und Willen seines Vaters entsprochen – und es war auch weiterfahren zu dessen Ehre. 

Das Jahr 2019. Es war das Wochenende des Grossen Preises der F1 in Belgien, in Spa-Francorchamps, wo auch ein Formel 2 Rennen am Samstag stattfand. Charles Leclerc hatte nun sein Ziel als Formel 1 Fahrer erreicht und ein Freund und Weggefährte aus dem Motorsport startete in der Formel 2; Anthoine Hubert (22. September 1996 – 31. August 2019) verunglückte dabei tödlich. Am Tag danach, am Sonntag, gewann Charles Leclerc sein erstes Formel 1 Rennen; er reagierte auf seine Weise – es war auch zur Ehre von Anthoine.

Charles gewann am Wochenende danach auch den Grossen Preis von Italien. Auf seinem Helm und Lenkrad: RIP Tonio. Eine Woche zuvor in Spa-Francorchamps hatte er gesagt, an diesem extremen Wochenende habe er am Samstag einen Freund verloren und am Sonntag habe sich ein Bubentraum erfüllt.

Die Karriere und die grossen Erfolge eines jungen Rennfahrers wurden immer wieder dramatisch überschattet. Charles Leclerc, mental gefestigt und extrem fokussiert, wurde durch all dies stärker, es veränderte ihn für sein ganzes Leben.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

PS   Quellennachweis: MOTORSPORT aktuell Nr. 38 und 39 / 2019; www.motorsport-aktuell.de und https://www.theguardian.com/sport/2019/may/19/charles-leclerc-ferrari-lost-father-early-changes-forever

PPS   Requiescat in pace – RIP / möge er in Frieden ruhen, üblicherweise als Inschrift auf Grabsteinen; https://www.merriam-webster.com/dictionary/requiescat%20in%20pace

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170 TOULO DE GRAFFENRIED

Vor 70 Jahren gewann Emmanuel de Graffenried, besser bekannt als Toulo de Graffenried (18. Mai 1914 – 22. Januar 2007) mit einem Maserati den Grand Prix von Grossbritannien in Silverstone. 1949 war dies noch nicht im Rahmen der Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft; diese begann erst 1950 – auch an diesen Rennen hat von Graffenried dann teilgenommen. Eine besondere Anmerkung zum Britischen Grossen Preis: dieser fand üblicherweise am Samstag statt, damit die Sonntagsruhe nicht gestört wurde.

Es kann sein, dass das heutige Video und eine Portion Nostalgie diesen Blogpost prägen. The Castiron, Rennfahrer aus der Schweiz und eine ganz persönliche Meinung: die grossen Drei aus dem vergangenen Jahrhundert sind Toulo de Graffenried, Jo Siffert und Clay Regazzoni (siehe dazu bitte auch die Blogposts 141 und 156). Oder, in anderen Worten: de Graffenried – Baron de Graffenried, ein Gentleman der Rennstrecke, Siffert – der Mann mit der tragisch endenden Geschichte des Checkbuchs und Regazzoni – der Unzerstörbare. Alle erfolgreich, nicht nur im Formel 1 Rennwagen.

Toulo de Graffenried, auch er Landsmann von The Castiron, stellt ein ganz besonderes Kapitel in der langen Geschichte des Motorsports dar. Viele Rennen, gefährliche Rennstrecken, herausfordernde Fahrzeuge und dazu ein langes Leben – diese Kombination war in diesen Zeiten doch eher die Ausnahme. Auch er: ein weiterer Held der Vergangenheit. Und zu all dem: er war der erste Schweizer, der einen bedeutenden Grand Prix gewann.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Gemäss www.autobild-klassik.de, Nr. 4/2019, „Hollywood in der Grünen Hölle“, spielte Toulo de Graffenried kurz nach 1950 auch im 20th Century Fox Film „Der Favorit“ mit.

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169 IM UHRZEIGERSINN

Im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn? Spielt das überhaupt eine Rolle auf einer Rundstrecke? Ob so oder so, es wird von der inneren Seite der Rennstrecke her bestimmt. Es gibt also beides, mehrheitlich wird im Uhrzeigersinn gefahren. Was sollen die Fragen? 

In diesem Zusammenhang lohnt es sich doch, einige Punkte etwas näher anzuschauen. Beim Fahren im Uhrzeigersinn sind zudem die Rechtskurven zahlreicher – mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf das Auto: primär Fahrwerk, Radaufhängung, Bremsen, Reifen. Belastung und Verschleiss sind oft ungleich, meistens vorne links wird das Fahrzeug am meisten gequält. Halte Dir das vor Augen, bei Sichtkontrollen und nötigenfalls auch während der Fahrt! 

Es muss aber nicht zwingend vorne links sein. Auch die Art der Kurve hat einen grossen Einfluss: Kurven wie „Fuchsröhre“ oder die zwei „Karussell“ auf der Nürburgring Nordschleife sind Linkskurven, wo höchste Belastungen auf das Fahrzeug wirken. Du weisst es: die Nordschleife ist speziell – obwohl auch im Uhrzeigersinn, sind Rechts- und Linkskurven durch die grosse Streckenlänge nahezu ausgeglichen. Auch hier: Halte Dir das vor Augen, sei aufmerksam!

Auch die Überholmöglichkeiten sind ein Thema. Im Uhrzeigersinn bedeutet meistens, dass man vor allem rechts am anderen Fahrzeug vorbeikommt. Dies ist von der Streckenart vorgegeben. Links überholen kann hier manchmal auf der Kurvenaussenseite sein und das ist selten die gute Lösung.

Im weiteren Sinn: keine Regel ohne Ausnahme – insbesondere erwähnenswert sind Nordschleife, Bergrennen und ähnliches. Andererseits gibt es auch die Ovalkurse: entweder komplett im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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168 SELTSAME RÜCKMELDUNG

Es war auf der Heimfahrt, am Tag nach einem tollen Trackday in Zandvoort. Bremsen mit mittlerer Pedalkraft oder mehr und plötzlich eine seltsame Rückmeldung: ein rauhes, wummerndes, schabendes Geräusch – hat das Pony eine Krankheit? The Castiron macht sich ernsthafte Sorgen um Eleanor V, seinen Ford Mustang; die Bremsverzögerung ist nach wie vor gut, jedoch verbunden mit einem ganz leichten Zittern in der Lenkung.

Ist etwas mit den Bremsen nicht in Ordnung, eine Bremsscheibe mit Schlag? Bei der Abreise in Holland war das Pony in bester Verfassung. Die erstmals verwendete Kombination von Bremsscheiben und Bremsbelägen von verschiedenen Herstellern (beides Markenprodukte) hatte besonders auf der Rennstrecke gut funktioniert: es reisst dir die Räder vom Auto – so war das Verzögerungsgefühl, dabei ein absolut konstanter stabiler Pedaldruck, keinerlei Fading, moderater Verschleiss. Und jetzt diese seltsame Rückmeldung beim Bremsen!

The Castiron versucht diese Krankheit zu analysieren. Wenig befahrene Strasse, vorsichtiges Anziehen der Handbremse (wirkt nur auf die Hinterachse): Stille, alles wie üblich. Da sowohl Bremsverzögerung und Pedalgefühl vertrauenswürdig sind, ist es wohl ein nicht allzu grosses Problem; vielleicht ein Fremdkörper zwischen Scheibe und Belag oder ein uneben verschlissener Bremsbelag mit einem Grat. The Castiron entscheidet: dies im Auge behalten und vorausschauend mit der nötigen Vorsicht weiterfahren.

Die seltsame Rückmeldung beim Bremsen hält sich hartnäckig bis zur Ankunft zuhause. Da ist wohl wieder ein Besuch beim Arzt fällig. Seine Diagnose: Rissbildungen an den vorderen Bremsscheiben. Mögliche Ursache? Eine massive Fremdeinwirkung könnte die Scheibe geschwächt haben, was nun unter hoher Beanspruchung einen Folgeschaden nach sich zog. Das könnte der letztjährige Vorfall gewesen sein, als das Pony grasen wollte und sich dabei ungewollt verletzte (schaue dazu doch bitte Blogpost 121 an). Folgeschäden sind meistens schwierige Fälle und erlauben selten eine schlüssige Diagnose – sei stets wachsam.

Oft sind es in solchen Fällen auch Materialfehler aufgrund von minderwertigem Material. Deshalb hier noch einmal, ganz ausdrücklich: Hände weg von dubiosen Produkten; letztlich und über allem ist gute Qualität immer besser. Und zu guter Letzt: Man lernt nie aus!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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167 LEE IACOCCA

Lido Anthony Iacocca, besser bekannt als Lee Iacocca (15. Oktober 1924 – 2. Juli 2019), wurde auch als Vater des Ford Mustang bekannt. Ein kurzer Rückblick auf sein Leben muss sein.

Der Sohn italienischer Einwanderer schloss ein Ingenieurstudium in Bethlehem, PA ab und besuchte danach die Princeton University. Seine Karriere bei der Ford Motor Company begann er als Ingenieurpraktikant – vom Hauptsitz in Dearborn, MI kam er nach Detroit MI, um letztlich Generaldirektor der Ford Division zu werden.

Träume werden wahr – einer davon ist der Ford Mustang. Nicht zuletzt dank Lee Iacocca wurde dieser Traum Wirklichkeit – und zudem auch noch erschwinglich für sehr viele Menschen. Iacocca war massgeblich an der Entwicklung dieser Ikone der Autogeschichte beteiligt.

The Castiron und Eleanor V, sein Ford Mustang – nur eines von vielen, vielen solchen Autos, welches als Synonym für Individualismus steht; ein Fahrzeug gleich wie das andere? Schaue Dir doch bitte auch Blogpost 62 an, mit dem Video und den Bildern, und Du wirst die Antwort haben.

Diesen Monat wäre Lee Iacocca 95 Jahre alt geworden, doch er verstarb im vergangenen Juli; eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Autogeschichte ist nicht mehr unter uns.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Foto: Tom van Egmond, Ersigen. Danke Tom!

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: Wikipedia

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166 BESTE VERBÜNDETE 201910

Erinnerst Du Dich an Blogpost 22 und 88, über Reifen und Felgen, über die Bremsen? Heute: die Stossdämpfer, die Fahrwerksfedern und Du – wirklich beste Verbündete, einmal mehr! Die besten Reifen, die besten Bremsen nützen nichts, wenn die Räder Deines Autos keinen oder schlechten Bodenkontakt haben.

Dieses komplexe Thema braucht normalerweise Spezialisten. Deshalb nur einige grundsätzliche Gedanken, die auf den langjährigen Erfahrungen von The Castiron gründen. Eine ganz wichtige Anmerkung: Stossdämpfer sind eigentlich Schwingungsdämpfer, mit der Aufgabe, soweit wie möglich Ruhe und Stabilität ins Fahrzeug zu bringen.

Die Stossdämpfer sind absolut wesentlich – und oft massiv unterschätzt in ihrer Wichtigkeit. Eine regelmässige Kontrolle sollte sein (schaue doch bitte das Video an); eine Sichtkontrolle im Minimum – ein undichter Dämpfer ist unwirksam und deshalb unbrauchbar. Im Zweifelsfall ist der Fachmann die richtige Adresse für einen Test. Stossdämpfer lassen im Gebrauch in ihrer Wirkung nach, lange Zeit unmerklich! Dies wird oft unterschätzt. 

Eines Tages ist es wirklich an der Zeit für neue Stossdämpfer! Spätestens jetzt ist der Fahrwerksspezialist gefragt. Geld sparen mit Billigstprodukten geht gar nicht – ganz sicher nicht; du bekommst das, wofür du bezahlst! Beim Kauf neuer Dämpfer hast Du eine gute Auswahl; es gibt bestimmt das für Deine Ansprüche passende Ersatzteil von einem renommierten Hersteller.

In diesem Zusammenhang auch noch ein paar Worte zu den Fahrwerksfedern. Ob Du es glaubst oder nicht: ein Federbruch kann vorkommen, auch wenn diese Teile doch einen recht robusten Eindruck machen! Die Sichtkontrolle bringt auch da recht viel. Eine gebrochene Feder gehört ersetzt, wenn möglich achsweise. Und auch da: billig funktioniert nicht!

Gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke; und vergiss nie die Stossdämpfer – diese zu Unrecht oft unterschätzten, äusserst wichtigen Fahrwerksteile!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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165 MEHR ÜBER DEN GRAND PRIX SUISSE

Blogpost 153 handelte von der Geschichte eines grossen Klassikers des Motorsports, dem Grand Prix Suisse – und einer damit verbundenen Ausstellung. Heute werfen wir noch einen etwas erweiterten Blick darauf.

Zu allen Zeiten sprechen Technologien und Rennstrecken ihre eigene Sprache: in früheren Zeiten mussten die Motoren noch von Hand angekurbelt werden und die Fahrbahnbeläge bestanden teilweise aus Kopfsteinpflaster. Dabei hatte der Fahrer wie immer primär ein Ziel vor Augen: den Sieg. Zu all dem kam ein hohes Unfallrisiko; Sicherheit war nicht das vordringlichste Thema, im Zentrum standen die Helden hinter den Lenkrädern.

Der Vater von The Castiron war mit diesen Rennen verbunden, er war als Rettungssanitäter im Einsatz. Er erzählte ab und zu Geschichten von Rennfahrern, die nach Unfällen an Bäumen hingen oder von diesen herunterfielen; es waren oft schwere Unfälle, manchmal tödliche. Viel mehr sagte er nicht darüber.

Vater wusste über Glanz und tiefste Dunkelheit dieses faszinierenden Sports. Als sein Sohn, The Castiron, ihm eines Tages sagte, er werde an einem Kurs zum Erlangen einer Rennlizenz teilnehmen, war Vater nicht begeistert – im Gegenteil. Es war ein Prüfstein für beide – welcher letztlich gemeistert wurde. 

Weniger Worte, mehr Bilder: die Bildergalerie gibt Dir einen kurzen Einblick. Viel Vergnügen – und auch etwas zum Nachdenken. Nicht zu vergessen: Heldengeschichten sind oft auch untrennbar mit Tragik und Tod verbunden.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/rennfahrer.html

PS   Das Hauptbild von 1939 zeigt den Unfallwagen des deutschen Rennfahrers Rudolf Caracciola, welcher seine Karriere danach beendete. Unter anderem stellte er 1938 mit gut 430 km/h einen Geschwindigkeitsrekord für Automobile auf.

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164 EINE EINZIGE PFERDESTÄRKE

Der Blogpost von letzter Woche handelte von vielen Pferdestärken, 1 PS und einer Hochzeitsfeier, der Kirche und einem Pastor. Heute schauen wir in diesem weiteren Zusammenhang zurück ins 18. Jahrhundert.

Ein Beispiel, eine prägende Figur, finden wir in George Whitefield (16. Dezember 1714 - 30. September 1770) – ein Wanderprediger, tätig in Grossbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Durch seinen Dienst veränderte sich in dieser dunklen Zeit vieles zum Besseren, im geistlichen und sozialen Bereich – und das war dringend nötig! Sein hauptsächliches Transportmittel zu Land: 1 PS, ein Pferd. 

Während seines Aufenthaltes in Amerika war er mehrere tausend Kilometer auf dem Pferderücken unterwegs; er wollte so viel wie möglich von diesem Land aus eigener Anschauung kennen lernen. Zudem hielt er mehr als tausend Predigten – vor unzähligen Menschen. Oft waren es über zwanzigtausend an einem einzigen Anlass.

In Grossbritannien war es ähnlich. Dort machte er noch eine ganz besondere Reise, von Schottland nach Wales: George Whitefield war über 450 km unterwegs um zu heiraten – auf einem vorzüglichen Pferd, das ihm geschenkt worden war.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS   Quellennachweis: Benedikt Peters, CLV, George Whitefield; www.clv.de

PPS   Ein Zitat von George Whitefield: „Komm armer, verlorener, gebundener Sünder zu Christus, so wie du bist.“ Nach Ernest Bormann, Force of Fantasy: Restoring the American Dream (Carbondale: Southern Illinois University Press, 1985), p. 73.

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163 MEHR DOMPTEUR ALS FAHRER

Was haben das Autofahren und eine Trauungsfeier mit The Castiron als Pastor miteinander zu tun? Es war die Hochzeit eines Paares, wo beide eng mit Pferden verbunden waren – eine Pferdestärke, vier Hufe, nicht vier Räder.

Alles bereit, The Castiron wartet gut vorbereitet in der Nähe der Kirche. Da kommt ein Mann daher, der ein Pferd am Zügel mit sich führt. Das Tier sollte die Braut zur Kirche bringen – und es ist nervös und scheut; ein Kirchhof mit vielen unbekannten Menschen ist nicht das natürliche Revier für ein Pferd. Der Mann bleibt ruhig, erlaubt dem Tier eine gewisse Bewegungsfreiheit – und er behält die Kontrolle, hat alles im Griff.

Alles geht gut aus, die Braut wird auf dem Pferd zur Kirche geführt, The Castiron hält den Gottesdienst, und Braut und Bräutigam werden getraut. Ein Bild bleibt: der Mann, welcher das nervöse Pferd an der langen Leine führt und die Kontrolle behält. Eine Predigt für sich.

Dieser Mann war auch ein bisschen Dompteur. Und als Autofahrer, meistens auf der Rennstrecke, reicht es manchmal nicht aus, einfach nur Fahrer zu sein: wenn das Auto nervös wird, den eigenen Willen entwickelt, muss der Fahrer auch Dompteur sein.

Es war eine gute, nachhaltige Lektion. The Castiron und sein Ford Mustang, Eleanor V, passen recht gut zusammen: einerseits der amerikanische Muscle Car, V8-Motor, recht leistungsstark, weit weg von einer optimalen Traktion (Gewichtsverteilung mit eher „leichten“ Hinterachse), andererseits der Mann hinter dem Lenkrad, eine Mischung aus Fahrer und Dompteur, der das Pony an der langen Leine lässt und dabei hoffentlich nie die Kontrolle verliert.

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162 OHNE ANGST HEISST NICHT OHNE HIRN

Strassenverkehr, Motorsport und Menschen – nicht immer konfliktfrei. Heute schauen wir uns den Motorsport und dessen Wettbewerber an; einige ohne Hirn, mit einmaligen Aussetzern oder ganz einfach mit Aktionen mit der Brechstange (oft hart an der Grenze zu hirnlos). 

Ohne Hirn. Oft gibt es solche Zwischenfälle zu Beginn der ersten Runde, direkt nach dem Start; manchmal mit Kettenreaktionen, bis hin zu Massenunfällen. Schaue doch bitte das Video an: es spricht ausserordentlich deutlich für sich selbst.

Einmalige Aussetzer. Auch dies ist selten hilfreich; es gibt einen Unterschied zwischen einem Dauerzustand und einmaligen Vorkommnissen – aber in beiden Fällen kann es böse Folgen haben. Und meistens, so oder so: bei schwierigen äusseren Bedingungen spitzt sich in der Regel alles zu.

Aktionen mit der Brechstange. Dies kommt manchmal ganz nahe an hirnlos – muss aber nicht so sein. The Castiron und sein Ford Mustang, Eleanor V, der Circuit Zandvoort, die Gerade vor der „Tarzanbocht“ Rechtskurve. Ein sportlicher Kompaktwagen auf der linken Seite, Türe an Türe, gegen 200 km/h. Später Bremspunkt, Eleanor V auf der Innenseite beginnt zu tänzeln: Bremsdruck zurücknehmen, gegenlenken, Bremsdruck wieder erhöhen, gegenlenken und Bremsdruck wieder reduzieren, weiterbremsen und einlenken. Platzbedarf: aussen genügend, dank einem fairen und weitsichtigen Kontrahenten, innen etwas knapp mit Kontakt der Grünfläche. Letztlich schafften beide diesen Rechtsbogen, an dieser Stelle deutlich unter 100 km/h Kurvengeschwindigkeit. 

Glücklicherweise sind die Menschen lernfähig. Zeit und Erfahrungen helfen dabei; manchmal dauert es etwas länger, manchmal wird es bald einmal besser – hoffen wir das Beste.

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161 ANGST IST EIN SCHLECHTER RATGEBER

Angst macht dich unsicher; wenn du unsicher bist, machst du Fehler – das gilt auch bei mangelndem Selbstbewusstsein, zuwenig Vertrauen ins Auto und in die äusseren Umstände. All das zählt: zusammengefasst heisst das, maximales Vertrauen ohne Hochmut – und keine Angst. Die Veranstaltung, das Auto und anspruchsvolle Streckenabschnitte stehen heute im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung. Heute konzentrieren wir uns primär auf Rallyes, Bergrennen und Driftwettbewerbe. Das Video sagt alles. Überhaupt kein Platz für Angst und Fehler. Rallye Sport in Extremform – es geht um Leben und Tod, vor allem für die fahrlässigen Zuschauer. Bergrennen sind ähnlich, mit etwas mehr Sicherheit für die Fans. Auch Driftwettbewerbe sind mental anspruchsvoll; wenn du Angst hast, dass du den Drift nicht richtig auslösen kannst, dass das Fahrzeug untersteuert anstatt übersteuert, dass die Linie nicht stimmt, und so weiter – dann wird es nicht so kommen wie gewünscht, sondern wie befürchtet. 

Das Auto. Walter Röhrl, der Fahrer des Autos im Video, sagte einmal: „Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschliessen.“ Das Auto im Video ist ein solches Biest. Nicht Angst, aber Respekt! Wenn du Befürchtungen hast, mit der Leistung des Fahrzeugs oder mit einem tückischen Fahrverhalten oder etwas ähnlichem nicht umgehen zu können, denke daran: Angst ist nicht hilfreich.

Anspruchsvolle Streckenabschnitte. Nürburgring Nordschleife, beispielsweise „Schwedenkreuz“ und „Fuchsröhre“; Stellen, wo für Sekundenbruchteile plötzlich das Gefühl da sein kann: nur noch Passagier, nicht mehr Pilot! Ohne Angst, mental richtig bereit, weisst du jeweils direkt vor solchen Schlüsselstellen: es kommt gut, normalerweise.

Und nochmals, was zählt: Selbstbewusstsein, Vertrauen ins Auto und in die äusseren Umstände; zusammengefasst heisst das, maximales Vertrauen ohne Hochmut – und keine Angst. Gute und unfallfreie Fahrt!

Nächste Woche: OHNE ANGST HEISST NICHT OHNE HIRN

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016

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160 DIE ZEITEN VOR ELEANOR V 201909

Heute geht es wieder um die Zeiten vor Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Wieder einmal werfen wir einen Blick auf einen Gebrauchtwagen – es handelt sich um einen Plymouth Barracuda S aus der Serie von 1964 – 1966 (erste Generation). Bitte beachten: es war nicht genau das Auto, das im heutigen Video gezeigt wird.

Die Autofabrik, nur ganz kurz. Da verschiedenste sportliche Kompaktwagen auf einem wachsenden Markt erschienen, wollte auch dieser Hersteller ein entsprechendes Fahrzeug lancieren. So wurde am 1. April 1964 der Barracuda als Fastback („Fliessheck“), präsentiert – wenige Tage vor dem Ford Mustang!

Das Aquarium von The Castiron. Aufgrund der Form der riesigen Heckscheibe wurde dieser gebrauchte Plymouth Barracuda S von den Freunden von The Castiron leicht ironisch, und doch liebevoll, „Aquarium“ genannt. Das Auto mit dem „S“ Ausrüstungspaket hinterliess einen bleibenden Eindruck: der V8-Motor, das manuelle 4-Gang-Getriebe und das Sperrdifferenzial sind primär zu nennen. Und: für The Castiron war es das erste Auto mit V8-Motor! 

War es auch die erste Gelegenheit schneller als 200 km/h zu fahren? Eines Tages bot sich in Deutschland die Gelegenheit: die Tachonadel kletterte über diese damals magische Grenze, doch dann folgten unschöne Geräusche aus dem Motorraum; massiver Leistungseinbruch, Stillstand, aufgrund der harten Geräusche die Diagnose Lagerschaden. 

Wieder daheim und einige lange Tage später: ein gebrauchter Motor konnte verbaut werden, das Fahrzeug war wieder einsatzbereit! Ein Freund bat um den defekten Motor und fertigte daraus eine „V8-Statue“, bestehend aus Kurbelwelle, Pleuel und Kolben – in neuem Glanz, über 40 kg, eine Zierde für jedes Wohnzimmer.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: Wikipedia

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159 CIRCUIT ZANDVOORT TEIL II

Gemäss dem englischen Wikipedia ist die Stadt Zandvoort einer der namhaften Badeorte von Holland und richtete von 1952 bis 1985 den Grossen Preis der Niederlande im Rahmen der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft aus. In der Zeit danach wurde die ganze Anlage wesentlich modifiziert.

Die aktuelle Strecke: die Länge beträgt um die 4,3 km; es geht abwechslungsreich zu und her und stellt hohe Anforderungen an den Rennfahrer. Manche ziehen den Vergleich zu einer Achterbahnfahrt. Du bist jedoch Pilot, nicht Passagier.

Die Rennstrecke liegt in einem Dünengebiet, ganz nahe am Meer und bietet mehrere Schlüsselstellen. Eine davon ist der Abschnitt ab „Slotemakerbocht“, wo man sogenannt blind Richtung „Scheivlak“ unterwegs ist – es kann ein Tanz auf der Rasierklinge sein; die unebene Fahrbahnoberfläche ist dabei auch nicht gerade hilfreich.

Schaue doch bitte auch das Video an. Beeindruckende Bilder aus der guten alten Zeit – nicht immer nur gut, oft auch gefährlich.

Besonders erwähnenswert: es ist eine schöne Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen. Zudem wird im nächsten Jahr (2020) im Rahmen der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft wieder ein Grosser Preis der Niederlande durchgeführt – wohl eine echte Bereicherung in diesem Rennkalender.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.circuitzandvoort.nl/en/

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158 CIRCUIT ZANDVOORT TEIL I

Eine der Informationen, die The Castiron über diese legendäre internationale Rennstrecke hatte, gründete auf Aussagen des holländischen Rennfahrers Robin Frijns: „Zandvoort zählt zu den Strecken der alten Schule. Sie erlaubt keine Fehler, sonst landet man schnell im Kiesbett oder direkt in einer Bande. Es geht bergauf und bergab, und es herrscht häufig böiger Wind. Zudem kann es vorkommen, dass Sand auf die Strecke weht. Das Grip-Level kann also von Runde zu Runde variieren.“

Dies war eine der Grundlagen, als The Castiron mit seinem Ford Mustang, Eleanor V, vor einigen Wochen an einem Trackday teilnahm; es war Ende Frühling, ein kühler und nasser Morgen. Nass und dann bald einmal trocken – das Spektrum für einen tollen Tag!

Eleanor V und nasse Rennstrecke, das ist eine heikle Kombination. Nach einigen Runden kommt der Fahrspass; eine ehrliche Rückmeldung von der Fahrbahnoberfläche, vertrauensbildend, berechenbar – eine nasse Fahrbahn wie diese, einfach nur eine Freude! Diese dauerte an, auch bei trockener Strecke und die Herausforderungen wurden etwas einfacher.

The Castiron liebt diese vielseitige Strecke. Besonders erwähnenswert ist der Abschnitt von „Slotemakerbocht“ Richtung „Scheivlak“ – blinde Anfahrt auf den Bremspunkt hin. The Castiron und Eleanor V erlebten diese Herausforderung so: du kommst im 3. Gang an, schaltest in den 4. Gang, mit dem Wissen, dass vor der Rechtskurve „Scheivlak“ der Bremspunkt ist – hinter der Kuppe. Vollgas oder nicht? Vollgas geht gerade so, aber das Auto wird richtig instabil. Vollgas oder Schleppgas: du musst es selber herausfinden und das befriedigende Gefühl wird bestätigen, ob dies alles praktisch perfekt gelungen ist – oder eben nicht! Bitte beachte: dies ist eine Beschreibung, nicht eine Empfehlung.

Teil II wird Dir den Circuit Zandvoort etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis Aussage Robin Frijns: sportauto EXTRA  Alles über die DTM 2018

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157 DER EINE UND EINZIGARTIGE

Nun sind es schon 3 Jahre, seit The Castiron seinen ersten Blogpost veröffentlicht hat. In eigener Sache – das steht heute im Mittelpunkt, und es ist ein guter Tag um sich wieder einmal bei allen zu bedanken!

Nur einer und einzigartig: The Castiron (Euer „real-life blogger“), der Mensch. Und ebenfalls: sein Ford Mustang, Eleanor V, die Maschine.

Grossvater, Rennfahrer, Instruktor, Pastor – alles in einem, eines in allem. Im Fokus: viele Dinge aus vielen Jahren und ganz aktuelle teilen, mit Euch! Wie das Leben ist, sind das verschiedenste Dinge, welche auf dem Leben und der Geschichte von The Castiron gründen. Oder, in anderen Worten: der „real-life blogger“, das wahre Leben mit Höhen und Tiefen, Siegen und Niederlagen, nicht nur Highlights!

Mehr über Mensch und Maschine: The Castiron – siehe bitte die Empfehlung; Eleanor V – schaue doch bitte frühere Blogposts an (wie Blogpost 6 und 8). Viel Vergnügen!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

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156 DER UNZERSTÖRBARE

Vor genau 45 Jahren führte Gianclaudio Giuseppe Regazzoni, besser bekannt als Clay Regazzoni (5. September 1939 – 15. Dezember 2006), die laufende Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft an – ein Rennfahrer, genannt The Indestructible (deutsch: „Der Unzerstörbare“), mit einem grossen Schnurrbart, aus dem kleinen Land Schweiz.

Das war nach dem Rennen am Nürburgring im Sommer 1974, welches Clay Regazzoni gewann – einer seiner grössten Siege, nachdem er in seiner Debutsaison in der Formel 1 das Rennen in Monza gewonnen hatte. Nach einer hochdramatischen Windschattenschlacht siegte er vor Jackie Stewart; es war dieses erste Wochenende im September 1970, als Jochen Rindt im Abschlusstraining tödlich verunglückte. Das Rennen, der Sieg von Regazzoni: alles war überschattet von dieser Tragödie. 

Clay Regazzoni überlebte alle Rennunfälle – die meisten unverletzt – und erhielt bald einmal den Übernamen The Indestructible. Schaue doch bitte das heutige Video an: Regazzoni duckte sich in seinem Rennauto, so dass auch er selbst unter der Leitplanke hindurch passte – es ist einer der unglaublichsten Unfälle mit einem unverletzten Fahrer in der Geschichte des Autorennsports. Leider verunglückte er im Long Beach Grand Prix 1980 aufgrund eines gebrochenen Bremspedals schwer; es brachte ihn vom Formel 1 Auto in den Rollstuhl.

Dieser Landmann von The Castiron bleibt unvergessen. Es verwundert nicht, dass der unerschrockene, verwegene, mutige Mann mit dem Schnurrbart einer der ganz grossen Helden von The Castiron war. Der Nimbus des Unzerstörbaren bleibt bestehen.

Der ganz grosse Erfolg blieb diesem Helden der Vergangenheit vergönnt: 1974 beendete er die Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft letztlich als Vizeweltmeister – Emerson Fittipaldi 55 Punkte, Clay Regazzoni 52 Punkte.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.clayregazzoni.ch/

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155 GERHARD MITTER 1969

Wiederum steht ein Held der Vergangenheit im Fokus, Gerhard Karl Mitter, besser bekannt als Gerhard Mitter (30. August 1935 – 1. August 1969). Der heutige Blogpost ist diesem deutschen Sportsmann gewidmet, 50 Jahre nach seinem tödlichen Unfall auf dem Nürburgring. Man geht davon aus, dass ein technischer Defekt die Ursache dieser Tragödie war.

Als brillanter Allrounder war er nicht nur mit dem Nürburgring vertraut, sondern auch mit anderen anspruchsvollen Rennstrecken, wie beispielsweise der berühmten Targa Florio. Auf dieser langen Strassenrennstrecke gewann er 1969 mit einem Porsche, zusammen mit seinem Beifahrer Udo Schütz – traurigerweise einer der letzten Höhepunkte in der Karriere von Mitter.

Auch Gerhard Mitter war einer der Helden von The Castiron: erfolgreich im weitesten Sinn, in verschiedenen Rennserien mit unterschiedlichsten Fahrzeugen auf fast allen Strecken – und natürlich auch als mehrfacher Bergeuropameister.

Nächste Woche: DER UNZERSTÖRBARE

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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154 MICKEYS BOGEN

Eines Tages sah The Castiron bei seinem Enkel einen Pfeilbogen. Was denkt sich da der Grossvater zur Bewaffnung des Enkels? „Bei den meisten Jungen gehört das dazu, ist er sich der Gefahren bewusst?“ The Castiron ist nicht in der Lage, dies schlüssig zu beantworten. Doch Waffen dieser und ähnlicher Art sind eng verbunden mit dem Heimatland von The Castiron und seinem Enkel.

Das führt von Mickeys Bogen zu Wilhelm Tell mit seiner Armbrust: eigentlich ist dies nun der Versuch einer Erläuterung zu diesem Thema. Es ist eine Erzählung, eng verbunden mit der Schweizer Eidgenossenschaft – Wilhelm Tell, die Legende, Nationalheld und Befreiungskämpfer.

Ein Hauptereignis dabei: Wilhelm Tell wurde von einem Landvogt gezwungen, mit seiner Armbrust auf einen Apfel zu schiessen. Der Apfel war aber auf dem Kopf von seinem Sohn und es würde nur ein Ende gut sein: einzig und allein der Apfel musste getroffen werden – und dies gelang Wilhelm Tell. Eine lange Geschichte, kurz erzählt – eine recht lange Geschichte, sehr kurz erzählt!

Das bringt uns nun zum kommenden Donnerstag: am 1. August begeht das Heimatland von The Castiron den Nationalfeiertag. Ein Brauch dabei, nebst vielen anderen: Armbrustschiessen. Die Geschichte der Schweiz könnte anders verlaufen sein, ohne die tapferen Männer mit der Armbrust.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/grossvater.html

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153 GRAND PRIX SUISSE

Beide, The Castiron und sein Enkel Mickey, wurden nach 1954 geboren. Nun ist es 65 Jahre her, seit die Motoren auf der Strassenrennstrecke in der Heimatstadt von The Castiron endgültig verstummten. So war die Ausstellung zum Grand Prix Suisse im Historischen Museum dieser Stadt eine ganz besondere Gelegenheit: die Geschichte wurde lebendig und Grossvater und Enkel liessen sich diese Chance nicht entgehen.

Lasst uns einige Eindrücke miteinander teilen. Mächtige Rennwagen, stark und schnell, auf schmalen Rädern. Mit solchen Fahrzeugen fuhren die Rennfahrer auf Strassen, die teils aus Asphalt bestanden, teils aus Kopfsteinpflaster. Beinahe überall hatte es begeisterte Zuschauer, an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.

Diese Rennstrecke war bekannt als eine der schönsten, aber auch eine der herausforderndsten und gefährlichsten. Der Veranstaltungsort dieser Rennen war einer der berühmtesten im internationalen Motorsport. Jetzt aber: nicht zu viele Worte – schaue Dir die Bildergalerie an. Viel Vergnügen!

Zu guter Letzt noch einige Fakten und Zahlen: die Hauptstadt der Schweiz, Bern, der Bremgarten Rundkurs, Länge 7,28 km, Zuschauerrekord über 120'000 Fans; Veranstaltungen von 1934 bis 1954, ab 1950 eines der Rennen der neuen Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft und ein grosser Klassiker des Motorsports, mit einigen wenigen anderen, wie beispielsweise dem Nürburgring.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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152 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 201907

Schon einmal hatte ich das Vergnügen mit The Castiron auf der Rennstrecke – damals Bilster Berg Drive Resort im Trockenen - im Jumpseat mitfahren zu dürfen (siehe bitte Blogpost 28). Ein tolles Erlebnis, unvergesslich. Nun wieder, diesmal in Hockenheim, allerdings bei Nässe und das nicht wenig. Also vermutlich Grip gleich null. Morgens, The Castiron in der Boxenausfahrt als erster; warum das denn langsam angehen?

Dieses Mal ist es ein deutsches Fahrzeug, 6-Gang-Schaltgetriebe, Heckantrieb, Sperrdifferenzial; das Auto kämpft, immer wieder kommt das Heck. Schiebt aber auch mal vorne über die Räder. Die normale Ideallinie ist nicht mehr die richtige Linie. Haftung heute, bei diesen Bedingungen? Nicht viel.

Die ersten Kurven sind geschafft ohne Abflug, aber immer der Balanceakt zwischen etwas Gas und Lenken, viel Lenken-Abfangen. Die Elektronik scheint zu helfen den Bogen nicht zu überspannen. Ein ruhiger „Fahr-Fluss“ kommt allerdings nicht zustande. Die Regeleingriffe sind da und bremsen hart das Geschehen ein oder geben kein Gas frei. Einige Runden auf diese Weise, fühlen sich aber wie erzwungen an.

Dann die erleuchtende Idee von The Castiron: alles AUS. Nur die Mechanik zählt. Analog wie eh und je. Die Quaife-Sperre soll nun auch zur Geltung kommen. Und wie sie das tut! Die Freude steigt bei The Castiron und mir. Einen Schwung hinten - mal nach links, dann nach rechts. Unglaublich wie sich das kompakte Auto um die Kurven zirkeln lässt. Immer schön im instabilen Zustand, so macht es Spass! Schön am Limit, fast schon spielerisch fühlt es sich an. Gefühlt geht es immer etwas zügiger um die Ecken.

Was bleibt für The Castiron und mich? Die „Freude am Fahren“ ist immer noch da, aber nur wenn es analog/mechanisch zugehen darf.

The Castiron dankt, Martin!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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151 RÜCKBLICK AUF 102 BIS 150

Es ist ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick, eine Übersicht, welche einige Punkte heraushebt: unvergessliche Persönlichkeiten, rund um die grosse Familie, Beiträge von Drittpersonen, praktische Hilfen für Fahrer (sei es für die Strasse oder Rennstrecke) und zu guter Letzt, ab und zu etwas aus dem Blickwinkel des Pastors.

Unvergessliche Persönlichkeiten. Jackie Stewart (Blogpost 112), Billy Graham (117), Paul Walker (120), Sebastian Vettel (127), Stefan Bellof (139), Jo Siffert (141). Es ist eine begrenzte Auswahl, ganz aus der persönlichen Betroffenheit und Sicht von The Castiron.

Rund um die grosse Familie von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Einiges zu dieser Marke und damit verbundenen Menschen findet sich in den Blogposts 113, 114, 146.

Beiträge von Drittpersonen. Die Blogposts 129 und 132 tragen zu einem breiteren Horizont bei,   FOTOGESCHICHTE - DER MÖNCH   und   BÜCHER 201902:  vielen Dank, diese Beiträge sind ein echter Mehrwert!

Praktische Hilfen für Fahrer. Die Blogposts 104, 108, 110, 115, 118, 124, 126, 133, 137, 138, 149 sind hauptsächlich grundlegenden Themen für Strasse und Rennstrecke gewidmet, wie   NICHT VERLIEREN KANN DEN SIEG BEDEUTEN   /   TAGESABLAUF BERGRENNEN   /   RUTSCHIG WENN NASS   -   die meisten basieren auf Erfahrungen und Einsichten von The Castiron. 

Und noch, in Kürze, etwas aus dem Blickwinkel des Pastors. Die Blogposts 106, 107, 116, 134 und 143 handelten von Themen wie   LEBE SCHNELL STIRB GERETTET   /   EINE ZEHNTELSEKUNDE ODER EIN JAHRZEHNT   /   DER GROSSE PREIS DES LEBENS.   Weiter sollen die Blogposts 123 und 140 besonders hervorgehoben werden, mit den Themen   WEIHNACHT   und   OSTERN   -   zwei elementare christliche Feiertage!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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150 AUSSENSEITER

Gemäss dem englischen Wikipedia ist ein Aussenseiter (im englischen Wortsinn „underdog“) ein potentieller Verlierer, oft im Sport; man erwartet, dass er unterliegt. In einigen Kulturen sind diese Menschen hoch geachtet; dies geht auf Parabeln zurück, wie beispielsweise die Geschichte von David und Goliath (Die Bibel, 1. Samuel 17).

The Castiron machte dazu auf der Rennstrecke zwei grundlegende Erfahrungen. Einerseits: du bist auf der Rundstrecke recht zügig unterwegs und plötzlich überholt dich ganz unerwartet ein anderes Fahrzeug – ein ganz unscheinbares dazu; und es verschwindet so wie es aufgetaucht ist und du denkst: was war das? Und: wer ist der Aussenseiter?

Andererseits: Nürburgring Nordschleife bei Nässe, The Castiron mit einem deutschen Auto, manuelles Schaltgetriebe, Heckantrieb, Sperrdifferenzial – jedoch moderat motorisiert (4-Zylinder-Saugmotor) und nicht wirklich leicht. Eine Runde, 13 Fahrzeuge überholt und dabei kein einziges Mal selber überholt worden. Bei trockener Strecke ist meist das Gegenteil der Fall. Wer ist der Aussenseiter?

Oder: wer ist wann der Aussenseiter? Es gilt nicht nur für den Sport, sondern für das ganze Leben. The Castiron lädt Euch ein, Eure Erfahrungen zu diesem Thema zu teilen (siehe bitte Empfehlung). Vielen Dank!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

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149 RUTSCHIG WENN NASS

Nass – wegen Wasser, aber auch aufgrund von Kühlflüssigkeit und Öl, zum Beispiel. Die letzten beiden bringen massive Nachteile mit sich: Wasser auf der Fahrbahn ist normalerweise erkennbar – die anderen zwei treten meistens überraschend auf; extrem rutschig und immer gut für einen unvorhersehbaren Zwischenfall!

Heute zwei Erfahrungen – mit diesen Beteiligten: The Castiron, ein leichtes und handliches Auto (Suzuki Swift von Rent4Ring, siehe bitte Blogpost 24) und die Nürburgring Nordschleife, der historische Ort für Rennen, Trackdays und unzählige dramatische Geschichten.

Szene „Kesselchen Mutkurve“, vor „Klostertal“: gegen 160 km/h, in der Linkskurve unmittelbares Übersteuern (siehe bitte Blogpost 95), ein Lotus an der rechten Leitplanke, der Fahrer daneben. Gedankenblitze: die Hinterachse nicht entlasten – also kein Gas wegnehmen, sonst fliegst du auch ab und triffst beide, den Lotus und den Menschen! Es funktioniert – weiter mit Volllast und dosiertem Gegenlenken. Der Grund, später erfahren: Kühlflüssigkeit auf der Ideallinie.

Szene „Pflanzgarten“ mit der Sprungkuppe: Anfahrgeschwindigkeit knapp 160 km/h, der Streckenposten schwenkt die gelbe Flagge, das Auto ist mit allen 4 Rädern in der Luft – wirklich ein guter Witz, keine Möglichkeit etwas zu tun! Landen, bremsen, einlenken in die Rechtskurve, nichts passiert; darum die gelbe Flagge! Letzte und einzige Chance: das Kiesbett auf der Kurvenaussenseite. Die Gedanken: das Fahrzeug rollen lassen, wenig Lenkbewegungen und alles ganz sanft, sanft, sanft! Nach der Kurve zurück auf die Strecke – alles ging gut. Der Grund, später erfahren: Öl auf der Ideallinie.

Fazit: nebst dem Lotus mehrere andere Autos erheblich beschädigt, Fahrer mit einer zusätzlichen teuren Erfahrung, aber alle unverletzt – Gott sei Dank. Und: sei aufmerksam, lasse Dich wenn möglich nicht überrumpeln!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.rent4ring.de/de

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148 DIE FAVORITEN VON THE CASTIRON 201906

Schnell – zumindest diesen Begriff haben The Castiron und Nico Brina gemeinsam. Nico wer? Ja, Nico Brina, ein wahrhaft schneller Klavierspieler: seine linke Hand spielte 608 Tastenanschläge (1996, Guiness Buch der Rekorde), der schnellste Boogie Woogie der Welt!

Eines Tages besuchte The Castiron ein Konzert. Als Vorgruppe: Nico Brina – nie gehört zuvor. Minuten später: fasziniert, begeistert, enthusiastisch, tief beeindruckt. Bilde Dir die eigene Meinung anhand des heutigen Videos – viel Vergnügen!

Das Jubiläumsjahr 2019 bedeutet: 35 Jahre auf der Bühne! Immer noch auf der Bühne, nach mehreren tausend Auftritten in gegen zwanzig Ländern (siehe bitte Empfehlung) – alles Gute an Nico Brina und seine Mitmusiker!

Es ist ein langjähriger Wunsch von The Castiron: Klavier spielen lernen, nur so für sich – nicht unbedingt so schnell, wie dies sein Landsmann kann. Wird sich dieser Wunsch noch erfüllen?

Bis nächsten Freitag.  -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.brina.ch/

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147 HARTER ASPHALT

Diesmal geht es um 2 Räder, nicht um 4. Wie im Blogpost von letzter Woche spielt es sich im Lebensabschnitt ab, als The Castiron Student war.

Das eine ist das Studium, Geldverdienen das andere. Die Ferien ergaben die Möglichkeit, als Taxifahrer zu arbeiten. Ein geliehenes Motorrad erleichterte den Arbeitsweg in die Stadt; die Bekleidung war dabei jedoch ein Kompromiss: leichte Sommerkleider und trotzdem einigermassen sicher für die Fahrt. Helm und Handschuhe, aber Turnschuhe anstatt Motorradstiefel – wirklich die gute Wahl? 

Dann die Heimfahrt nach einem richtig heissen Arbeitstag im Taxi, und zuwenig getrunken. Ein kurzer Filmriss und danach ganz nahe an einem stehenden Auto – The Castiron mit dem Motorrad immer noch in Fahrt. Gedanken rasen durch den Kopf: nur nicht auf das Auto auffahren, der Unfall lässt sich nicht mehr vermeiden!

Vollbremsung, blockierendes und damit wegrutschendes Vorderrad – das Motorrad prallt in das Heck des Autos, The Castiron fliegt am Auto vorbei. Der Asphalt zieht nahe am Helmvisier vor den Augen vorbei, klopft am Helm an und trifft die Beine. Das Fussgelenk wird weich geklopft, fühlt sich an wie mit einem Hammer behandelt. Rettungswagen, Krankenhaus, Notfallstation, Untersuchungen: kein Knochen gebrochen – nur die Weichteile am Fussgelenk verletzt. Gott sei Dank! Danach schlussendlich gehen an Krücken für einige Wochen.

In solchen Situationen merkst du: ich bin näher am Tod als mir lieb ist. Die Bibel gibt da in Lukas 12 (siehe bitte Empfehlung) ein interessantes, überdenkenswertes Beispiel: ab Vers 16, die Geschichte von Reichtum und dem Lebensende. Es geht nicht nur die reichen Menschen an, sondern alle.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas12

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146 DIE GROSSE FAMILIE 201905

Heute geht es wieder um die grosse Familie der Ford Fahrzeuge, weltweit. Diesmal aus dem Lebensabschnitt, als The Castiron Student war. Wir werfen heute wiederum einen Blick auf einen Gebrauchtwagen – es handelt sich um einen Ford Taunus aus der Serie von 1970 - 1982, von Ford Europa. Und: nein, es war nicht genau das Auto, das im heutigen Video gezeigt wird; und nochmals nein: „Old Ford never die, they just run faster!“ (Alte Ford sterben nicht, sie werden nur schneller!) traf überhaupt nicht zu.

Der Ford Taunus gehörte zum Haushalt von The Castiron, ein Alltagsauto. In wenigen Worten: eine 2-türige Limousine, armselig motorisiert (4-Zylinder-Reihenmotor, 55 PS), manuelles Schaltgetriebe, Hinterradantrieb, schwach und billig – und grasgrün! Ein Fahrzeug, über das es nicht so viel zu sagen gibt.

Ein besonderer Vorfall sei hier doch erwähnt. An einem kalten Wintermorgen konnte dieses alte, träge Auto nicht mehr gestartet werden – und nein, es war kein Problem der Elektrik. Der Anlasser verweigerte einfach seinen Dienst wegen den inneren mechanischen Widerständen. Ein Mitstudent, der einen Teil seiner Kindheit in Afrika verbracht hatte, half mit Rat und Tat: er überholte das Ding und es funktionierte von da an tadellos!

Nächste Woche berichtet The Castiron von einem ganz besonderen Ereignis, aus dem gleichem Lebensabschnitt. Thema: HARTER ASPHALT

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

PS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=5shcLdKkFe4

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145 RED BULL RING SPIELBERG TEIL II

Gemäss dem englischen Wikipedia präsentiert sich die Geschichte dieser Rennstrecke wie folgt: zuerst der Österreichring mit Formel 1 Rennen von 1970 bis 1987, danach von 1997 bis 2003 auf dem umgebauten und verkürzten A1-Ring. Ab 2003 konnte dies alles jahrelang nicht mehr genutzt werden; erst 2011 war dann die Wiedereröffnung, als Red Bull Ring. Ein Höhepunkt, nebst anderem, ist weiterhin der Grosse Preis von Österreich der Formel 1 (F1), der seit 2014 wieder durchgeführt wird.

Die aktuelle Strecke: die Länge beträgt gut 4,3 km; eine Aufteilung in eine nördliche und südliche Strecke ist dabei möglich. Es ist eine recht herausfordernde Rennstrecke, hügelig und kurvenreich – eine spannende Aufgabe für jeden Rennfahrer.

Die ganze Anlage ist an einen Hang gebaut; das bedeutet, dass schwierige Schlüsselstellen noch kniffliger werden. Kurven, denen eine lange Gerade folgt, sind immer besonders wichtig. Eine solche ist die Rechtskurve nach der langen Start- / Zielgeraden: da geht es aufwärts, aufwärts, aufwärts – und das heisst, wenn nicht alles optimal passt, verliert dort auch der beste Fahrer Geschwindigkeit und Zeit.

Schaue doch bitte auch das Video an. Der neue, aktuelle Rundkurs wird gezeigt – mittels der Onboard-Kamera eines Formel 4 Rennwagens.

Zu guter Letzt: es ist eine schöne Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.projekt-spielberg.com/de/motogp/circuit

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144 RED BULL RING SPIELBERG TEIL I

Interessant, recht schnell und an einem Hang liegend und nicht zuletzt deshalb recht selektiv. Das wusste The Castiron von dieser Rennstrecke bevor er das erste Mal dort war.

Vor einiger Zeit war The Castiron an diesem Ort als Instruktor im Einsatz, damals noch auf dem alten Kurs. Die Fahrzeuge: sportliche deutsche 4-türige Limousinen mit V8-Motor und Hinterradantrieb – in jeder Hinsicht mehr als ausreichend, für die Instruktoren und Teilnehmer!

Dieses Fahrertraining war nahezu perfekt; alles war bestens, vom Wetter über die gute Stimmung bis hin zu den Fahraktivitäten. Ebenso passten die starken Autos und die Rennstrecke mit allen Einrichtungen gut zusammen. Es war einer jener Tage, wo Instruktoren und Teilnehmer sich einig waren: ein Fahrertraining mit dem gewissen Etwas, mit dem unbeschreiblichen Extra!

Schaue doch bitte auch das Video an. Der Finne Mika Häkkinen präsentiert diesen Rundkurs mit der Onboard-Kamera, eine sehr schnelle Runde in einem Formel 1 Rennwagen.

Teil II wird Dir den Red Bull Ring Spielberg etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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143 DER GROSSE PREIS DES LEBENS

Von Alex Dias Ribeiro.   Das Leben ist ein Rennen. Von der Startlinie weg sind wir alle an diesem Rennen beteiligt. Es ist nicht eine Rundstrecke wie Monza, Silverstone oder Monaco, wo wir die Streckencharakteristik kennen. Es ist eine viel schwierigere Strecke, da wir nie wissen, ob die nächste Kurve nach links oder rechts geht.

Der Grosse Preis des Lebens bietet die gleichen Möglichkeiten wie jedes andere Rennen: sensationelle Überholmanöver, Dreher, Unfälle, Freude, Sorgen, grosse Siege oder Tragödien.

„Rennen sind Rennen“. Die einzige Gewissheit im Motorsport ist die Ungewissheit. Im Rennen des Lebens gibt es die eine unumgängliche und traurige Tatsache, dass wir alle einmal sterben werden. Der Tod ist die karierte Flagge dieses Rennens und wir können es nur als Sieger oder Verlierer beenden; dazwischen gibt es nichts.

Es ist eine Realität, dass jeder Mensch tief in sich eine gewisse Leere trägt. Du kannst jedoch dieses Rennen gewinnen und vollkommene Liebe und andauernden Frieden erlangen, in einer Art wie nie zuvor. Allerdings musst Du das richtige Team und die richtige Strecke wählen.

Du wirst den Weg, der zum Sieg führt, nicht ganz allein finden. Ohne Unterstützung wirst Du im Dunkeln unterwegs sein, ohne Scheinwerferlicht, ohne Bremsen und verloren, wie ein Blinder in einem Schusswechsel!

Es gibt nur einen, der Dich gewiss mit Sicherheit zum Sieg führt: Jesus Christus.

Er gibt die Zusage: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.“ Er ist der einzige Weg, welcher zum Frieden führt, zum Glücklichsein und zum ewigen Leben.    

Komme auf diesen Weg, ohne Angst oder Widerstände, und bald wirst Du sehen, dass dies zur karierten Flagge zum Sieg führt. Gewinne mit Christus den GP des Lebens!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: Autogrammkarte von Alex Dias Ribeiro, ehemaliger Formel 1 Fahrer. Danke Alex für diese wertvollen, überdenkenswerten Worte!

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142 ALLER ANFANG

Es war einmal eine Familie: Mutter, Vater, The Castiron und sein Bruder. Die drei Männer – zwei davon noch recht jung – machten ab und zu einen Ausflug; manchmal waren damit unvergessliche Eindrücke verbunden. 

Du hast Dir das Bild angeschaut und weisst es: der Funke sprang über – Motorsport, Geschwindigkeit, Helden hinter dem Lenkrad! An jener Automobilausstellung war dies für The Castiron wohl der Moment dieser ganz besonders prägenden Saat.

Ein anderer Ausflug hinterliess ebenfalls einen bleibenden Eindruck: Besuch als Zuschauer des St. Ursanne - Les Rangiers Bergrennens im Rahmen der FIA Berg-Europameisterschaft, in der Schweiz. Am Start, unter all den vielen furchtlosen Fahrern: Jo Siffert, der Landsmann von The Castiron, mit seinem Formel 1 Lotus Ford 49B! Auch diese Erfahrung war ein Highlight, eigentlich unbeschreiblich.

Jo Siffert war einer der Helden von The Castiron, wie auch Jim Clark (schaue dazu bitte die beiden Blogposts 141 und 86 an); herausragende Sportler, Sieger in der Formel 1 und in vielen anderen Rennen. Beide lebten schnell und starben jung; beide waren grossartige Charaktere, prägend und unvergesslich – nicht nur für The Castiron!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016

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141 JO SIFFERT - DAS CHECKBUCH

Heute steht ein weiterer Held der Vergangenheit im Fokus, Joseph Siffert, besser bekannt als Jo Siffert (7. Juli 1936 – 24. Oktober 1971). Der Blogpost ist diesem Schweizer Sportsmann und dem Checkbuch gewidmet; es soll Jo Siffert gewesen sein, der eine ganz besondere Ansicht hatte über ein Checkbuch, im Zusammenhang mit Unfällen im Motorsport.

Ein Checkbuch ist ein Buch mit einer bestimmten Anzahl Seiten – jede letztlich mit einem zu definierenden Wert; jeder Check kann für sich herausgerissen werden. Normalerweise ist der Wert ein Geldbetrag in einer üblichen Währung; die Version von Jo Siffert: der Wert ist ein Unfall im Motorsport, ein Check, herausgerissen für einen Unfall. Jeder Rennfahrer hat ein solches persönliches Checkbuch – er weiss jedoch nie, wie viele Checks darin sind.

Eines Tages bleibt noch ein letzter Check – ohne Wissen des Rennfahrers: für Jo Siffert war dies der Fall, als er im Herbst 1971 in Brands Hatch von der Pole Position aus ins Rennen startete. Es war der Tag, als der letzte Check fällig wurde – dieser unsagbar traurige 24. Oktober 1971, mit diesem letzten Unfall.

Einige Tage später der Abschied, wie ein Staatsbegräbnis – Zehntausende von Menschen waren da, um Jo Siffert die letzte Ehre zu erweisen. Es war eine der grössten und beeindruckendsten Trauerfeiern in der Geschichte des ganzen Landes.

Anlässlich der Trauerfeier sagte der Pfarrer: „Où il y a le risque, il y a la mort – où il n’y a pas de risque, il n’y a pas de vie“ (Französisch; auf Deutsch: Wo es das Risiko gibt, gibt es den Tod – wo es kein Risiko gibt, gibt es kein Leben).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.josiffert.com/de/jo-siffert/

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140 OSTERN 201904

Were you there when they crucified my Lord? Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? The Castiron möchte den Hauptinhalt dieses beeindruckenden Liedes mit Euch teilen. Nach dem englischen Wikipedia ist dieser Negro Spiritual von Afro-Amerikanern in der Sklaverei komponiert worden; erstmals publiziert in William Eleazor Barton’s 1899 Old Plantation Hymns. Es ist die Geschichte von Karfreitag und Ostern, von der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus.

Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? Warst du dort, als sie Ihn ans Kreuz genagelt haben? Warst du dort, als sie Ihn ins Grab gelegt haben? Oh! Manchmal lässt mich das erzittern, erzittern, erzittern!

Warst du dort, als der Stein vor dem Grab weggerollt worden ist? Warst du dort, als Er vom Tod auferstanden ist? Oh! Manchmal möchte ich nur noch rufen Ehre! Ehre! Ehre!

Grundlegende Fragen. Was sind die Antworten, Deine Antworten?

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 24, Verse 45-48 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas24

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139 STEFAN BELLOF 1984

Frühere Blogposts handelten von Helden der Vergangenheit, wie Jim Clark und Jackie Stewart. Heute steht ein anderer solcher Held im Fokus, Stefan Bellof (20. November 1957 – 1. September 1985). Der heutige Blogpost ist diesem deutschen Sportsmann gewidmet, 35 Jahre nach der Saison seines grössten sportlichen Erfolgs.

Im Frühjahr 1984, zu Beginn der Rennsaison, wusste Stefan Bellof noch nicht, wie für ihn die Sportwagen-Weltmeisterschaft (heute „WEC“) ausgehen würde. Er nahm mit einem Porsche 956 Gruppe C teil und wurde Weltmeister. Ein wahrlich historisches Ereignis, insbesondere auch für den deutschen Motorsport.

Ein Jahr danach war er tot. Es war wiederum ein Porsche (von Brun Motorsport aus der Schweiz), wieder die Sportwagen-Weltmeisterschaft und der Circuit Spa-Francorchamps, die Kurvenkombination Eau Rouge; Stefan Bellof wurde nicht einmal 30 Jahre alt. In der Meisterschaft, wo er seinen grössten Erfolg feiern konnte, kam er auch ums Leben.

Besonders erwähnt werden muss auch sein Rundenrekord auf der Nürburgring Nordschleife von 1983. Dieser hatte 35 Jahre Bestand. Im Grunde genommen ist diese herausragende Leistung ein Rekord für die Ewigkeit (insbesondere wenn man die Entwicklung der Fahrzeuge in Betracht zieht).

Du weisst nicht, was die aktuelle Rennsaison mit sich bringt. Jetzt haben wir beide Seiten der Medaille gesehen, ganz extrem. The Castiron empfiehlt den Blogpost von nächster Woche, OSTERN – hoffentlich zum Nachdenken und Reflektieren und als eine fortwährende Unterstützung.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.stefan-bellof.de/de/

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138 TAGESABLAUF BERGRENNEN

Gut vorbereitet und wirklich bereit? Falls „nein“, bleibe besser zuhause. Falls „ja“, auf geht’s! Zuerst noch ein Hinweis: frühere Blogposts, speziell 29 P P P P P VON THE CASTIRON (proper preparation prevents poor perfomance - saubere Vorbereitung verhindert mangelhaften Auftritt), geben dazu eine kleine Hilfe.

Die Strecke des Bergrennens vom Wochenende erkundet, rechtzeitig vor Ort, meistens spätestens am Freitag. Dann eine letzte Gelegenheit zur Streckenbesichtigung, noch im öffentlichen Strassenverkehr. Alles verinnerlicht? Kann die Strecke im Kopf abgefahren werden? Das als grundlegende Voraussetzungen!

Dann die Papier- und Wagenabnahme bei den Rennkommissären, am Freitagabend oder Samstagmorgen: Führerschein, Fahrer-Lizenz, Wagenpass und das Fahrzeug. Wenn alles so ist wie es sein sollte, kann es weitergehen; Trainingsfahrten auf Zeit und dann das Rennen, meistens in zwei Wertungsläufen. Dabei immer wieder ein Blick auf die Zeitenlisten werfen – die eigene Zeit, diejenige der Gegner, verbunden mit der Frage nach Verbesserungspotential.

Das ideale Rennwochenende am Berg, als ein Beispiel. The Castiron nahm an einem Internationalen Bergrennen in Deutschland teil. Gute äussere Bedingungen, wenig Zwischenfälle und damit auch wenig Unterbrüche, zweimal Bestzeit in den beiden Rennläufen – Gruppensieger Serientourenwagen. So sollte es sein, es ist aber nicht immer so.

Zum heutigen Video: Eindrücke vom Heimrennen von The Castiron, dem Internationalen Bergrennen am Gurnigel zur Schweizermeisterschaft – vom Showprogramm, als Zugabe.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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137 BLÜTENSTAUB UND FEUCHTIGKEIT

Das heutige Video scheint vielleicht unbedeutend, unspektakulär, ja sogar langweilig zu sein. Ist das so? Es erzählt in einfachen Bildern eine Geschichte rund um den Blütenstaub. Wenn Blütenstaub und Feuchtigkeit sich mit der Nürburgring Nordschleife treffen und du bist als Fahrer auch noch dabei – dann ändert sich einiges blitzartig, hin zu wesentlich, spektakulär und fernab von langweilig !

Es muss nicht die Nordschleife sein; das kann anderswo sein, auch im täglichen Strassenverkehr. In jedem Fall ist es heimtückisch und schwierig einzuschätzen. So schauen wir nun zurück auf einen Trackday im vergangenen Frühjahr, Nordschleife.

April und weisse Fahrbahn: Schnee? Nein, Blütenstaub. Schon nach kurzer Zeit ist die trockene Ideallinie sauber – dann aber leichter Regen, wieder und wieder. Das Szenario ändert dramatisch: nicht Schnee, aber ganz ähnlich. Blütenstaub und Feuchtigkeit vermischen sich, es ist unberechenbar, wie auf Schmierseife. Geschwindigkeit reduzieren und versuchen auf der Strecke zu bleiben – nicht das beste Gefühl!

Richtiger Regen würde helfen, kommt aber nicht. In diesem Fall: wäre es doch richtig nass, anstatt nur feucht! Der Tag neigt sich dem Ende zu: abtrocknende Fahrbahn mit einer annehmbaren Ideallinie, daneben immer noch alles weiss von Blütenstaub. Auto und Fahrer wohlauf, eine weitere Lektion gelernt – nach Jahrzehnten hinter dem Lenkrad. Man lernt nie aus!

Etwas überlegen und sich umschauen vor der Fahrt; wenn die Umgebung und die geparkten Autos von Blütenstaub gepudert sind, sollte die Aufmerksamkeit auch während der Fahrt entsprechend sein – sei es auf der Rennstrecke oder der Strasse. Vergiss nicht: einmal wird es wieder Frühling, Jahr für Jahr!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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136 TRAINING NORDSCHLEIFE MIT EINEM RALLYE WELTMEISTER

Wer hatte schon mal die Gelegenheit an einem Fahrertraining teilzunehmen und einen Rallye Weltmeister als Instruktor dabei zu haben? Nicht irgendein Weltmeister, nein, einer der grössten –  und grossgewachsenen: Walter Röhrl, seit Jahrzehnten eine lebende Legende (siehe bitte auch Blogposts 10 und 11). Und nicht auf irgendeiner Rennstrecke, sondern auf der Nürburgring Nordschleife in Deutschland. Es war eine der aufregendsten Verabredungen, welche The Castiron jemals hatte.

Die Nordschleife ist immer gut für eine brisante Kombination: unsichere Wetterbedingungen, hohe Geschwindigkeiten, spärliche Auslaufzonen. Eine kleine Gruppe verschiedener Autos, angeführt vom Instruktor; eine gute Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen und zu verbessern und immer wieder zu reflektieren.

Du bist erst nahe an der Perfektion, wenn du merkst, es geht wie von selbst. Das gibt mehr Sicherheit, manchmal eine kleine Reserve – aber eine Garantie gibt es keine. All das wurde durch die Erfahrungen an diesem Tag wieder mal bestätigt.

Das heutige Video ist wirklich besonders und sehenswert: die Nordschleife, ein Biest von einem Auto und Walter Röhrl, der grosse Meister. Es ist nicht die perfekte Runde (falls auf dieser Strecke überhaupt möglich), aber nichtsdestotrotz ein grosser und beeindruckender Auftritt!

Wiederum eine Schlussfolgerung aus einem weiteren Training auf der Nordschleife: toller Tag mit grossem Gewinn! Nicht nur darüber nachdenken, sondern teilnehmen! Kein Erfolg ohne stetiges Training, eine Wahrheit für Profirennfahrer und Menschen wie du und ich.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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135 WO KOMMEN ALLE DIESE THEMEN HER

Ein Freund von The Castiron sagte es so: es ist in dir drin. Dies ist vielleicht eine Kernaussage. Dem ganzen Menschen begegnen: Leib, Seele und Geist. Es ist in dir drin – ist es wirklich so?

Hauptsächlich ja, aber nicht nur. Beiträge von Drittpersonen, wie beispielsweise über Tractor Pulling, Bergtouren und andere mehr, sind ein echter Mehrwert – vielen Dank!

Es ist in dir drin – das heisst, Lebenserfahrung über Jahrzehnte, teilen von persönlichen Erlebnissen, wachsames Verfolgen von historischen und aktuellen Themen und von bemerkenswerten Persönlichkeiten. Nun lädt The Castiron Euch ein, Eure Themenvorschläge zu formulieren (siehe bitte Empfehlung); er wird sie aufmerksam anschauen und falls er etwas tun kann, wird er dies machen – vielleicht erscheint schon bald ein Blogpost, der auf einem Vorschlag von Euch basiert!

Die Themen sollten nicht ausgehen. The Castiron (Euer „real-life blogger“) ist da zuversichtlich, Du hoffentlich auch! Und zu guter Letzt: wie in Blogpost 53 erwähnt, behalte das Unterscheiden, Interpretieren und Prüfen vor Augen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

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134 EINE ZEHNTELSEKUNDE ODER EIN JAHRZEHNT

Man könnte auch sagen: Zehntelsekunden oder Jahrzehnte – Sekundenbruchteile oder lange Zeitperioden; das heutige Thema, aus der Sicht des Rennfahrers und aus der Sicht des Pastors!

Die Sicht des Rennfahrers. Schaue doch bitte das Bild an, die untersten zwei Zeilen: The Castiron mit 4:34.96, der Gegner 4:34.75, jeweils das Total aus den beiden Wertungsläufen eines Bergrennens. Ziellinie, Schlussresultat, die Differenz in jedem Lauf im Bereich einer Zehntelsekunde. Anmerkung: Die Streckenkenntnisse von The Castiron waren nicht perfekt, er nahm das erste Mal an diesem Rennen teil; ärgerlich, aber Tatsache. Sekundenbruchteile entscheiden über Sieg und Niederlage.

Die Sicht des Pastors. Es geht um das ganze Leben; die Bibel spricht von sieben oder acht Jahrzehnten. Manchmal ist es weniger, deutlich weniger – nur einer von vielen: Blogpost 120 war Paul Walker gewidmet; er lebte nur vier Jahrzehnte. Für alle, die noch mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Psalm 90, Verse 10-12 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Was zählt nun wirklich, Sekundenbruchteile oder Jahrzehnte? Es ist schwierig, dies schlüssig zu beantworten. Beides zählt, hat aber oft eine unterschiedliche Bedeutung, Relevanz. Vielleicht führt dies zur Frage an uns alle: was tust Du mit Deiner Zeit?

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm90

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133 VOR LANGER ZEIT 201903

Du erinnerst Dich an Blogpost 65 – die Geschichte des ersten Treffens von The Castiron und der Nordschleife? Es war der Anfang einer grossen und andauernden Liebe, verbunden mit der Erkenntnis, dass ein grosses Verbesserungspotential vorhanden war.

Fortschritte machen war dringend nötig! The Castiron meldete sich für ein Intensiv-Einzeltraining an. Dann der grosse Tag: die Nordschleife, eine sportliche deutsche 4-türige Limousine, der Instruktor und ein einziger Teilnehmer – The Castiron! Dieses Fahrertraining war wirklich intensiv, 4 Runden als Beifahrer und 8 Runden als Fahrer, alles ohne nennenswerte besondere Ereignisse.

Einige wesentliche Erkenntnisse: es ging um Grundlegendes, handfeste Anhalts- und Orientierungspunkte, die Ideallinie. Die Erfahrungen von den Bergrennen halfen, dass sich The Castiron die ganze lange Strecke grob einprägen konnte.

Viele Jahre und mehrere hundert Runden später ist The Castiron immer noch am Lernen – aber hat sich auch sehr viel spezifisches Wissen angeeignet. Nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Instruktor, kann er heute viele wertvolle Tipps geben – vielleicht Dein zukünftiger Instruktor, für einmal oder auch mehr (siehe bitte die Empfehlung)?!

Nordschleife: auch wenn Du sehr vieles richtig machst und nur ganz weniges falsch – oft reicht das schon für ein unglückliches Ende (siehe bitte das Video), mit leichteren oder schwereren Folgen. Eine wesentliche Schlussfolgerung: Teilnahme an Fahrertrainings ist extrem hilfreich und von grossem Nutzen – unter Umständen lebensrettend! Letzteres ist nicht garantiert, aber Du hast in diesem Leben hier nie volle Garantien in Sachen Leben und Tod.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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132 BÜCHER 201902

Das Buch - Tractor Pulling 25 Jahre Team Kaiser RÜCKBLICK - in deutscher Sprache: geschrieben für die Pulling-Fans, von Stephanie und Rainer Hartmann, mit Vorwort vom legendären Bahnsprecher Ulf „The Voice of Race“ Schnackenberg. Die Autoren begleiten als SRSmotorsportler und Mitgründer von SRSmotorsport das Team Kaiser seit drei Jahren.

Sie haben bereits ein erstes Buch veröffentlicht, eine Zusammenfassung der Saison 2017. Wie im ersten Buch geht es auch diesmal nur zweitrangig um die Bestweiten und Ergebnisse. Vielmehr wird vom Geschehen neben der Pulling-Bahn berichtet, primär durch Bilder und nicht durch langatmige Texte. Es geht auch um Nebensächlichkeiten, Siege, Enttäuschungen und technische Probleme. Dabei wird viel Einblick gegeben in jenen Bereich eines Teams, welcher dem gewöhnlichen Zuschauer verborgen bleibt.

Die ganzen 25 Jahre haben die Hartmanns nicht alle selbst miterlebt. Daher durften sie für die Recherchen zum Buch lange und tief Einblick nehmen in die privaten Fotoalben der Kaisers. Die meisten Bilder der Jahre 1993 bis 2015 stammen von der Familie Kaiser. Seit 2016 sind Stephanie und Rainer selbst ein Teil dieses Sports geworden und haben reichlich Bildmaterial gesammelt, welches sie hier mit allen Interessierten teilen.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung, welche ab und zu auch Anlass zum Schmunzeln gibt. Ein gelungener Spagat zwischen Sport und Familie. Eine Empfehlung, nicht nur für Fans vom Pulling Team Kaiser!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Herzlichen Dank an alle, die diesen Blogpost möglich gemacht haben!

Empfehlung:       https://www.pullingteamkaiser.de/

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131 DIE FAVORITEN VON THE CASTIRON 201902

When I’m 64. Wenn ich 64 bin. The Castiron möchte einige Schwerpunkte aus dem Inhalt dieses Liedes mit Euch teilen. Gemäss Wikipedia ist dieser Song der Beatles 1966 in den Abbey Road Studios aufgenommen worden; in diesem Jahr wurde der Vater von Paul McCartney 64 Jahre alt. When I’m 64 ist seit langer Zeit ein Favorit unter den Songs, welche The Castiron immer wieder gerne hört. 

Wenn ich älter werde, mir die Haare ausfallen, wirst du mir noch Geburtstagswünsche schicken?

Wirst du mich brauchen, wirst du mich durchfüttern, wenn ich 64 bin? 

Du wirst auch älter sein und wenn du das eine Wort sagst, könnte ich bei dir bleiben.

Sende mir eine Postkarte, schreibe mir ein paar Zeilen, nimm dazu Stellung, sage gerade heraus was du meinst.

Gib mir deine Antwort „Auf ewig mein“. Wirst du mich brauchen, wirst du mich durchfüttern, wenn ich 64 bin?

Allen, die in diesem Jahr 64 Jahre alt geworden sind oder werden: alles Gute zum Geburtstag! Und: Paul McCartney, ehemals Bandmitglied der Beatles, hat diesen Geburtstag schon im Jahr 2006 gefeiert.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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130 NORDSCHLEIFE 201902

Vor einigen Monaten wieder ein Trackday auf der Nordschleife, schönes Wetter, nicht zu heiss, beste Bedingungen einerseits und andererseits die Tatsache, Nordschleife ist und bleibt Nordschleife – The Castiron mit dem Ford Mustang, Eleanor V, war bereit sich den Herausforderungen zu stellen; ein Erlebnis ist besonders erwähnenswert.

Die Linkskurve „Metzgesfeld“, gegen 160 km/h. Kurz davor war The Castiron von einigen schnelleren Fahrzeugen überholt worden. Am Scheitelpunkt der Kurve angekommen, präsentierte sich die Lage so: zwei dieser Fahrzeuge befanden sich rechts auf der Wiese, ein Auto und Eleanor V auf der Strecke. Soweit alles problemlos.

Doch dann kam es zu einer schwer vorhersehbaren Herausforderung: der Fahrer des vorderen Autos verlangsamte deutlich; wahrscheinlich wurde er gleichzeitig zum Gaffer und achtete nur noch auf den Vorfall auf der Wiese. Dahinter ging The Castiron nur wenig vom Gas, vorerst mal soviel wie nötig – wie es eigentlich üblich sein sollte in einer so gut überblickbaren Situation; unvermittelt wurde es aber ziemlich ungemütlich!

Der plötzliche Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Fahrzeugen schrie nach einer Reaktion.   Bremsen ? Keine Chance!   Am anderen Auto auf der Kurvenaussenseite vorbeifahren? Platz vorhanden, der Weg aber zu weit, nicht möglich!   Am anderen Auto links auf der Kurveninnenseite vorbeifahren? Wenig Platz, aber eine kurze Distanz, jedoch durch die Wiese, die einzige Chance – und somit einen wohl ernsthaften Unfall vermieden!   Schlussfolgerung: zähle nicht auf den anderen Fahrer und sei auf alles gefasst und vorbereitet, soweit möglich.

Du musst wissen, was Du tust, wenn Du mit einem Fahrzeug durch die Wiese fährst; möglichst geradeaus, möglichst wenig Lenkbewegungen und vor allem: sanft, sanft, sanft! Und zu all dem: Gott sei Dank war die Wiese trocken.

Zu guter Letzt: unterschätze nicht die vielfältigen Herausforderungen eines solchen Tages und denke daran, es ist ein Trackday und kein Rennen, mit ganz verschiedenen Teilnehmern – auch solchen, die zum Gaffer werden und dann unberechenbar verlangsamen anstatt normal zu fahren. Bedauerlicherweise ist das eine oft gängige Praxis, auch im normalen Strassenverkehr; nicht gaffen, sondern sich auf das Wesentliche fokussieren!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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129 FOTOGESCHICHTE – DER MÖNCH

Hauptbild.   Der Mönch, wie wir ihn von der Nordseite her kennen, schon leicht überzuckert, aber noch sehr gut zu begehen. Hier der Anblick von der Station Eigergletscher. Unsere Aufstiegsroute führt vom Jungfraujoch über den Grat (rechts im Bild) auf den Gipfel, das heisst über den Westgrat.

Bildergalerie Foto 1.   Der Westgrat in seiner ganzen Pracht, wie er sich zeigt, wenn man vom Sphinx-Stollen ins gleissende Morgenlicht tritt. Eine wunderschöne Tour, sehr abwechslungsreich, eine Hochtour im Schwierigkeitsgrad ZS (ziemlich schwierig) mit Kletterstellen im 3. Grad.

Bildergalerie Foto 2.   Die Route führt zum Teil über die Nordseite (ca. 2000 Höhenmeter zur Wengernalp hinunter) oder auf der Südseite auf trockenem leicht warmem Fels. Sehr oft befinden wir uns auch direkt auf dem Grat, der immer breiter ist als meine Schuhsohle.

Bildergalerie Foto 3.   Der Bergführer macht’s vor, oft annähernd senkrechte Stellen, Fels in den schönsten Farben, gut gestuft mit angenehmen Griffen. Auch die Höhe macht sich bemerkbar, wir nähern uns der 4000 Meter Grenze. Da wir die Tour ohne Akklimatisierung von zuhause aus starteten, brauchte ich doch diverse Atempausen.

Bildergalerie Foto 4.   Dann wechseln wir definitiv auf die Nordseite, über die steile Firnflanke geht’s aufwärts, zur Sicherung werden einige Eisschrauben gesetzt. Unter einer dünnen Schneeauflage spüren wir bei jedem Tritt das Blankeis unter den Steigeisen.

Bildergalerie Foto 5.   Auf dem Gipfel! In jeder Richtung fällt der Boden steil ab. Wunderbare Bergwelt, alle sind da, sauber aufgereiht. Kein Urknall – der Schöpfer hat es so gemacht. Im Vordergrund der scharfe Abstiegsgrat, nordseits Blankeis, südlich wenig Sulz, darunter ebenfalls blank. Seitlich nur auf den Frontzacken der Steigeisen gehen wir dem Grat entlang, jeder auf einer Seite des Grates, gesichert durch das kurze Seil über die Kante.

Bildergalerie Foto 6.   Im Abstieg über den Ost- und Südostgrat, der Blick gegen das Jungfraujoch, links davor die Spur vor dem Sphinx-Stollen mit unseren Freunden aus Fernost, dahinter die Jungfrau und links davon das Rotalhorn. Rechts der Jungfrau weitere hohe Berner (Berge): Balmhorn, Altels, Doldenhorn, Blüemlisalp und, und ...

Bildergalerie Foto 7.   Zurück auf dem Jungfraufirn südlich des Mönchs. Unser Aufstiegsgrat im Profil mit dem typischen schräg abgeschnittenen Turm (ganz links im Bild), wo sich rechts davon der Einstiegskamin befindet. Trotz der Schönheit der Gletscher und des Firns sieht man überall, wie das Eis zum Teil meterweise zurückgegangen ist.

Bildergalerie Foto 8.   Mit der Bahn hinunter nach Grindelwald: Das Schreckhorn zeigt sich von seiner schönsten Seite in der untergehenden Abendsonne; auch wegen solchen Momenten gehen wir in die Berge. Könnte ja auch noch mal ein Projekt sein.

The Castiron dankt, Ueli!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS   Es gibt den Mönch und den Mönch. Hier wurden wir auf eine Hochtour mitgenommen: Traversierung des Mönchs – einer der bekanntesten Berge in der Schweiz (aus dem Trio Eiger, Mönch und Jungfrau).

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128 DER FLUCH DES HEIMRENNENS

Der Blogpost von letzter Woche handelte von Sebastian Vettel; er ist einer von denen, welcher bis heute sein Formel 1 Heimrennen nicht gewinnen konnte. Auch The Castiron musste ähnliche Erfahrungen machen, an seinem Heimrennen, dem Internationalen Bergrennen am Gurnigel zur Schweizermeisterschaft. 

Als aktiver Rennfahrer stand The Castiron mehrmals am Start dieses Anlasses. Verschiedene äussere Umstände, verschiedene Konkurrenten, unterschiedliche Tourenwagen – sei es aus Japan, aus Frankreich und letztlich aus Amerika.

Und was schaute dabei heraus:  technischer Defekt während des Trainings - kein Start zu den Rennläufen,   etwas zu schnell in einer Kurve - Ausflug in die Wiese,   verbremsen vor einer langsamen Kurve (ähnlich wie Sebastian Vettel) - das Auto rutschte geradeaus an den Waldrand (anstatt einem Platz unter den besten Zehn nur der 36. Rang und damit Letzter). Das alles spricht für sich. Aber es gab doch noch etwas Zählbares: neuer Streckenrekord in der entsprechenden Klasse der Tourenwagen.

Die Geschichte des Heimrennens ist oft eine ganz besondere. Ist es wirklich der Fluch des Heimrennens? Du kannst es so nennen – aber vielleicht ist es einfach nur der Druck und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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127 FAHRER DES JAHRES 2018

Schaue doch bitte zuerst das Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=nU5HG14_1Sk

Sebastian Vettel – ein berühmter Fahrer! Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein solcher Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl. Und: es ist ganz sicher nicht ironisch, keine Schadenfreude dabei!

Vettel begann sein Heimrennen in Deutschland als Führender der laufenden FIA Formel 1 Weltmeisterschaft. Er führte die meiste Zeit dieses schwierigen Rennens, welches trockene und nasse Verhältnisse mit sich brachte. Nach Rennmitte näherte er sich ein weiteres Mal der „Sachskurve“, eine der langsamsten Kurven der Strecke in Hockenheim.

Bis zu diesem Tag konnte Vettel sein Heimrennen nie gewinnen. Dazu kommt, dass vor der Kurve die Herausforderung des richtigen Bremspunktes ansteht, bei Nässe oft eine trickreiche und ziemlich unberechenbare Angelegenheit. Und Du weisst, was passiert ist. Durch das Verbremsen rutschte das Auto neben die Strecke und Vettel beschädigte seinen Ferrari – er konnte sein Heimrennen nicht beenden.

Heute steht die menschliche Dimension im Fokus – deshalb erfolgte auch die Wahl zum Fahrer des Jahres aufgrund dieses besonderen Gesichtspunkts. Menschliche Aspekte, wie der Druck des Führenden der laufenden Weltmeisterschaft und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Wie es von Lewis Hamilton, dem Hauptkonkurrenten von Vettel, gesagt worden ist, sind auch Rennfahrer nur Menschen, die Fehler machen – mindestens einmal pro Rennen – und immer 100 Prozent geben wollen, nicht 101 oder 99; und die Medien sollten gegenüber Sebastian Vettel mehr Respekt zeigen.

Nächste Woche: Der Fluch des Heimrennens.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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126 BLEIB RUHIG

Diese beiden Worte sagen schon fast alles – für Rennfahrer, Trackday-Teilnehmer, für den Strassenverkehr, überhaupt für das ganze Leben. Aber auch hier gilt: leichter gesagt als getan!

The Castiron weiss aus eigener Erfahrung, wie schwierig das sein kann. Im Nachhinein ist man ja immer klüger, viele Dinge sehen dann ganz anders aus. Bleib ruhig – und meistens ist der Rückblick gar nicht so schlecht, nicht schmerzhaft.

Lass Dich nicht provozieren! Dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, um dieses nicht so einfache Thema im Griff zu behalten. Bleib ruhig – das ist ein fortwährender Prozess, manchmal fällt es Dir schwerer, manchmal leichter. Bleibe dran!

Oder in anderen Worten, wie es von Thomas Jefferson (April 1743 – Juli 1826, Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung) gesagt worden ist, gibt es nichts, was mehr Überlegenheit verleiht, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. Da ist nichts mehr hinzuzufügen.

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125 TRENNT DIE MÄNNER VON DEN KNABEN

Ist das einfach so nur dahergeredet? Nein. Es gibt im Motorsport immer wieder Situationen, die den ganzen Mann verlangen – oft ist es entscheidend und nahe am Ritt auf der Kanonenkugel. Wir wollen zwei grundlegende Ansätze anschauen: das Herantasten und das spontane Umsetzen während eines Rennens, in beiden Fällen manchmal eine Zitterpartie.

Das Herantasten. Schritt für Schritt, immer ein bisschen mehr an die Herausforderungen der Strecke herangehen, mit der Frage im Kopf „geht es voll?“ – die richtige Antwort ist nicht garantiert! Wenn es passt, kann es zur Sternstunde werden: falls nicht, gibt es meistens Probleme.

Das spontane Umsetzen aus der Situation heraus. Man kann es auch den natürlichen Instinkt des wahren Rennfahrers nennen, einen speziellen inneren Wert, welcher sich in den Nuancen eines Rennens zeigt – in verschiedensten Situationen und Umständen, welche überragend gemeistert werden. Schlüsselworte dazu: blinde Streckenstellen, verschiedene Kurvenlinien und Geschwindigkeiten, viele Autos zur selben Zeit auf wenig Raum, und so weiter. Du hast den Ritt auf der Kanonenkugel geschafft!

Das Zögern und Zaudern, als Kehrseite der Medaille. Oft ist das fatal. Im besten Fall verliert man einige Positionen. Das heutige Video von der Nordschleife sagt etwas aus über das Zögern und Zaudern, welches manchmal noch mit einer falschen Reaktion verbunden ist; hier ein eher unglücklicher Ausgang der Situation, jedoch immer noch Glück im Unglück.

Zu guter Letzt: versuche es nicht mit der Brechstange, überschätze dich nicht! Im Zweifelsfall lieber ein lebendiger Knabe als ein toter Mann – oder was meinst Du?

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/blogposts-de/id-99-der-fahrstil-mit-dem-laecheln-im-gesicht.html