2018

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124 SCHATZKISTE 201812

Grundlegendes ist unter anderem schon in den Blogposts SCHATZKISTE behandelt worden, jeweils zum Jahresende. Heute stellen wir uns einer besonderen Herausforderung, dem Bergrennen – Auto und Fahrer gut vorbereitet.

Erinnerst Du Dich an Blogpost 103 DIE ÄLTESTE FIA MEISTERSCHAFT? Ganz genau, es ging um Bergrennen und das führt uns heute zu einigen spezifischen Punkten: du musst fähig sein ‚maximale Attacke’ zu fahren, mit einer Reifentemperatur die weit weg ist vom Idealzustand, diverse Trainings- und Rennläufe zu verschiedensten Tageszeiten in Angriff zu nehmen (ja, es gibt Zeitpläne, oft durcheinander gebracht durch Unfälle, technische Defekte und andere Ausfälle, Laufwiederholungen und so fort), wechselndes Wetter in Kauf zu nehmen, nur um das Wichtigste zu erwähnen.

Einerseits das gut vorbereitete Fahrzeug und die Sache mit den kalten Reifen; diese richtig vorzuwärmen ist normalerweise nicht möglich. Doch manchmal gibt es da eine kleine Möglichkeit: die Räder auf dem Asphalt an die Sonne legen und wenn sie sich erwärmt haben, diese sofort kurz vor dem Start ans Auto montieren. Kein Sonnenschein, nicht das beste Wetter und der Start steht genau gleich bevor, mit kalten Reifen – etwas, das berücksichtigt werden muss!

Andererseits die verschiedenen, bereits aufgezählten, zusätzlichen Einflüsse. Vor jedem Lauf, sei es Training oder Rennen, weisst Du nicht genau, was wirklich auf Dich zukommen wird. Nur wenn Du Start- und Ziellinie ohne Zwischenfälle überquert hast, hast Du es geschafft! Bitte denke stets daran: Bergrennen beinhalten viele unvorhersehbare Umstände, welche Du nicht beeinflussen kannst – aber Du musst damit umgehen können, und Du bist mit dem Ansatz ‚maximale Attacke’ unterwegs!

Nach der Fahrt ist vor der nächsten Fahrt. Wiederum: bitte den Sicherheitsgurt anlegen, so dass er satt am Körper sitzt und den Motor starten - bereit zur Abfahrt. Gute und unfallfreie Fahrt!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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123 WEIHNACHT 201812

Stille Nacht. The Castiron möchte einige Worte aus diesem Weihnachtslied mit Euch teilen. Hier zwei Strophen des Liedes, welches 1818 von Franz Xaver Gruber (Melodie) und Joseph Mohr (Text) erstmals in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt wurde. 

Stille Nacht! Heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht, Aus des Himmels goldenen Höh’n, uns der Gnade Fülle lässt seh’n. Christ in deiner Geburt, Christ in deiner Geburt.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht. Durch der Engel Halleluja. Tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da!

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 2 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Christ, der Retter ist da. Fröhliche Weihnacht!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Herzlichen Dank an alle, die das Video möglich gemacht haben!

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas2

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122 BÜCHER 201812

Das kleine Oma-Opa-Enkel-Buch von Rob Parsons wurde ursprünglich englisch geschrieben. Gemäss dem Verfasser ist es ein Sechzig-Minuten-Buch; dabei gibt es immer wieder eine Sechzig-Sekunden-Seite, auf der die wichtigsten Gedanken zusammengefasst sind. Ein Konzept, das The Castiron gefallen hat – wie auch der Inhalt.

Doch zuerst noch kurz zum Autor. Nach seinem Jurastudium war Rob Parsons mit Rechtsfällen rund um Familie und Ehescheidung konfrontiert und entwickelte das Anliegen, Familien frühzeitig Hilfestellung zu geben; weiter ist er auch als Redner und Publizist tätig und zudem Vater von zwei Kindern und mehrfacher Grossvater.

Ein Blick auf den Inhalt. Hier sinngemäss einige Aussagen aus dem Buch, welche für sich sprechen: Die Grosseltern gaben mir immer das Gefühl, dass sie den ganzen Tag auf mich gewartet hatten und dass ich nun ihren Tag vollkommen machte. Es ist ein praktischer Ratgeber, der hilft, die Rolle als Grosseltern möglichst ideal ausfüllen zu können; und damit das Leben Ihrer Lieben – und auch Ihr eigenes – zu bereichern.

The Castiron las dieses Buch mit Gewinn und hofft, dass es den Umgang mit seinem Enkel Mickey immer wieder positiv beeinflusst! Miteinander unterwegs sein ist immer nur für eine bestimmte Wegstrecke möglich; machen wir doch das Beste daraus!

Ein Buch ist auch als Geschenk gut geeignet, sicher auch gerade jetzt kurz vor Weihnacht. Schaue Dir doch bitte die heutige Empfehlung an – danke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817070

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121 DEMÜTIG

Vor einigen Monaten nahm The Castiron an einem Fahrertraining in Lignières, Schweiz, teil - an einem Drifttraining. Gemäss dem Veranstalter ging es um die Verbesserung des Fahrkönnens, um eine gesteigerte Fahrzeugbeherrschung. So weit, so gut. 

Was hat die Teilnahme an einem solchen Anlass mit dem heutigen Thema zu tun – demütig sein? Schaue doch bitte insbesondere das erste Bild an, aber auch die Bilder unten. Es lief nicht alles gut. Hochmut kommt vor dem Fall - war dies die Ursache?

Der Asphalt war unterschiedlich nass, und das Umsetzen des übersteuernden Autos von einer Rechtskurve in die direkt anschliessende Linkskurve misslang. Stattdessen drehte sich Eleanor V, der Ford Mustang von The Castiron, blitzartig nach rechts zur Kurveninnenseite. Dies kam so urplötzlich unerwartet, dass The Castiron nicht reagieren konnte – in all den Jahrzehnten zuvor hatte er noch nie eine solche Situation erlebt!

Eleanor V prallte mit der Front links und beiden linken Rädern gegen einen Erdwall und hob dabei mit den rechten Rädern ab; es folgte eine abrupte und sichere Landung auf den Rädern - fahrbar, aber verletzt! The Castiron blieb unverletzt, jedoch kummervoll und eher untröstlich.

Einige Tage später sah er in einer Fachzeitschrift ein Bild: der mehrfache Rallye Weltmeister Sébastien Loeb mit seinem Citroën, Korsika 2018 - das Heck des Fahrzeugs versenkt im Geröll. Fehler gehören zum Leben und helfen, einen demütig zu halten. The Castiron war nicht mehr untröstlich und auch nicht mehr so kummervoll; Eleanor V, der Ford Mustang, wurde zum Arzt gebracht, welcher sie wieder herstellte.

Hochmut kommt vor dem Fall – entscheide nun, ob dies zutrifft oder nicht. Demütig sein hilft, ebenso das Vermeiden von Zweifel an sich selbst. Das erstere ist über allem eine gute Grundlage, das letztere kann verunsichern und ist selten hilfreich. In jedem Fall, gute und unfallfreie Fahrt!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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120 PAUL WALKER 2013

Genau vor 5 Jahren schien die Welt für viele Menschen still zu stehen: es war der Tag, als Paul William Walker, besser bekannt als Paul Walker (12. September 1973 – 30. November 2013), starb. Er war ein amerikanischer Schauspieler, für die meisten seiner Anhänger untrennbar verbunden mit den Fast and Furious  Filmen. Er lebte schnell und starb recht jung. 

Paul Walker soll einmal gesagt haben: „Ich verstehe nicht, wie man Atheist sein kann. In meiner Freizeit bin ich immer in der Natur und gehe surfen, snowboarden. Und wenn ich mich dann umsehe, denke ich mir: ‚Wie kann man nicht glauben, dass es Gott gibt? Soll das hier alles ein Zufall oder ein Fehler sein?’  Mich haut das einfach nur um.“

Es geht um etwas, das wesentlich ist, permanent. Es geht auf den Kern und ist auch einer der Standpunkte von The Castiron im Allgemeinen, und die Sicht des Pastors im Besonderen. Schaue doch bitte nochmals zurück auf die Blogposts 116 und 117; vielleicht ist dies hilfreich für ein kompletteres Bild zu diesen nicht einfachen, unausweichlichen Tatsachen.

Für alle, die noch etwas mehr dazu lesen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Römerbrief 1, Verse 20 und 21 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT/Römer1

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119 DIE ZEITEN VOR ELEANOR V 201811

Aus heutiger Sicht vielleicht etwas seltsam: „Made in Trollhättan by Trolls“ (Hergestellt von Trolls in Trollhättan). Dies ist vielleicht der bekannteste Slogan im Zusammenhang mit Saab – einem ehemaligen Hersteller von Fahrzeugen und Fliegern in Schweden. Es ist schon eine Weile her, dass The Castiron stolzer Besitzer eines solchen Autos war, einem etwas eigenen Saab 96 mit 2-Takt-Motor.

Die Autofabrik, nur ganz kurz. Das erste Modell, der Saab 92, wurde 1949 auf den Markt gebracht und in den späten Siebzigerjahren der Saab 900; dies war dann ein sehr zeitgemässes Auto, der bestverkaufte Saab in der Firmengeschichte. Diese hat jedoch keinen guten Ausgang: im Jahr 2012 wurde bekannt, dass die Firma NEVS die bankrotte Firma Saab Automobile übernommen hatte.

Sechzigerjahre, Saab 96. Es war ein wichtiges Modell: erstmals ein Auto von Saab, das weit über Schweden hinaus verkauft wurde! Anders als die amerikanischen Fahrzeuge war der 96 mit einem 2-Takt 3-Zylinder-Motor ausgerüstet; dies bedeutete, beim Tanken dem Benzin immer auch Öl beizumischen.

Die Schildkröte von The Castiron. Aufgrund seiner Form wurde dieser gebrauchte Saab 96 von den Freunden von The Castiron leicht ironisch, und doch liebevoll, „Schildkröte“ genannt; es war ein aussergewöhnliches Fahrzeug, auch damals! Einige unvergessliche Eigenheiten: das manuelle Schaltgetriebe (Lenkradschaltung) mit Freilauf, der sehr spezielle Sound des 2-Takt-Motors und das Tankprozedere: eine Babyflasche diente als Massbehälter für das Zweitaktöl – jedesmal war da Kopfrechnen angesagt um die richtige Menge Öl zu bestimmen, die dem Benzin beigemischt werden musste.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis: Wikipedia

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118 KOMPLETT UNERSCHROCKEN

Die beiden Blogposts 78 WER SPÄTER BREMST IST LÄNGER SCHNELL und 110 UNERSCHROCKEN ABER MIT RESPEKT bilden zum heutigen Thema eine Ergänzung. Es geht um verschiedene Aspekte des Verhaltens auf der Rennstrecke. Und: die Videos dazu sprechen auch eine deutliche Sprache!

Komplett unerschrocken kann genau richtig sein, manchmal aber einfach nur dumm. Meist moderne Rundstrecken mit riesigen asphaltierten Auslaufzonen machen es möglich, wie wahnsinnig am Limit zu fahren, manchmal darüber hinaus; zum Beispiel Bergrennen verzeihen da in der Regel jedoch gar nichts.

Von unten nach oben  oder von oben nach unten :  dies sind die beiden grundlegenden Herangehensweisen ans Limit. Der Charakter einer Rennstrecke setzt da Richtlinien – dem steht der Charakter des Fahrers gegenüber, und dies sollte zusammen passen. The Castiron bevorzugt, falls möglich, das Limit von oben nach unten  auszuloten; das bedingt, dass du wirklich weisst was du tust und welche Folgen dies im Extremfall nach sich ziehen kann. 

Wenn die Gegebenheiten grosszügige Auslaufzonen bieten, funktioniert der Ansatz von oben nach unten  recht gut. Testen von verschiedenen Bremspunkten, Kurvenlinien, Geschwindigkeiten, voller Beschleunigung und ähnlichem während des Trainings kann hilfreiche Erkenntnisse liefern. Dabei ist aber auch die Gefahr zu übertreiben; sei gegenüber den stets gegenwärtigen Risiken des Motorsports nicht respektlos!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=SycWWeB8grY

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117 NICHT TOT NUR DIE ADRESSE GEÄNDERT

Eine bemerkenswerte Aussage: „Eines Tages werden Sie lesen oder hören, dass Billy Graham tot ist. Glauben Sie kein Wort davon. Ich werde lebendiger sein, als ich es jetzt bin. Nur meine Adresse wird sich geändert haben. Ich werde in Gottes Gegenwart eingetreten sein.“ Diese Botschaft stammt ursprünglich von Dwight Lyman Moody, einem grossen Vorbild von Graham; er hat dies nun ungefähr ein Jahrhundert später zitiert. Zwei aussergewöhnliche Männer – eine bemerkenswerte Aussage.

William Franklin Graham, besser bekannt als Billy Graham (7. November 1918 – 21. Februar 2018), war ganz besonders bekannt für seine Worte, welche die Botschaft des Evangeliums zu Millionen von Menschen brachte. Für den bekanntesten Prediger und Evangelisten des 20. Jahrhunderts war die Botschaft des Evangeliums real und damit auch die ewige Hoffnung eine Tatsache. Es war einer seiner grossen Wünsche, möglichst viele Menschen zu erreichen; immer wieder kam in seinen Ansprachen der Satz vor: „Die Bibel sagt ...“. Für ihn war die Bibel das vertrauenswürdige Wort Gottes.

Diese Woche wäre Billy Graham 100 Jahre alt geworden, doch er verstarb im vergangenen Februar – es war seine letzte und unwiderrufliche Adressänderung. Um die 2000 Menschen nahmen an der Trauerfeier in den USA teil, mehrere Millionen weltweit über die Medien.

Franklin Graham, einer seiner Söhne, sagte anlässlich seiner Trauerrede: „Wenn er heute zu euch sprechen würde, würde er euch fragen: ‚Wirst du auch eines Tages im Himmel sein?’ - Die grösste Sehnsucht meines Vaters hat sich nun erfüllt.“

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

PS   Quellennachweis: ideaSpektrum, https://www.ideaschweiz.ch/startseite.html

PPS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=ffdiKbSgdTU

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116 LEBE SCHNELL STIRB GERETTET

Lebe schnell stirb jung – über Jahrzehnte taucht dieses Motto immer wieder auf, meistens im Zusammenhang mit jungen Menschen. Ist es wirklich das Wahre oder trifft doch eher letztlich das heutige Thema zu? Lebe schnell stirb gerettet, ob du jung bist oder nicht?

Als junger Mann gehörte The Castiron zu denjenigen mit dem schnellen Leben, und einige seiner Bekannten und Mitbewerbern im Motorsport starben jung. Die Autos waren bei weitem nicht so sicher wie heute, die Rennstrecken desgleichen. Weiter war das Motorradfahren im Alltag gefahrvoll; als The Castiron sein erstes grosses gebrauchtes Motorrad kaufte, musste man für die jährliche Versicherungsprämie nochmals den ungefähren Kaufpreis dazu rechnen. Die Motoren waren stark, die Rahmen irgendwo zwischen schwach und schrecklich, und es gab keine Helmpflicht – das Risiko war ziemlich überall.

Eines Tages wurde The Castiron mit Fragen zum christlichen Glauben konfrontiert; mit anderen Worten: lebe schnell stirb gerettet. Er entschied sich, den Versuch zu wagen, den weiteren Lebensweg mit dieser ewigen Perspektive anzugehen. Was zählt wirklich: jung sterben nach einem schnellen Leben oder gerettet sterben – im christlichen Sinn?

Nächste Woche mehr dazu mit dem Thema NICHT TOT NUR DIE ADRESSE GEÄNDERT – eine sehr pointierte Sichtweise eines besonderen Menschen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

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115 IMMER SCHÖN COOL BLEIBEN

Cool bleiben, einen kühlen Kopf bewahren: leichter gesagt als getan - schaue doch bitte das heutige Video an! Welch ein Beispiel! Wärest Du da cool geblieben? Lasst uns in diesem Zusammenhang den Start zu einem Rundstreckenrennen etwas näher anschauen.

Besonders in der Hitze des Gefechts in der Startphase ist es hilfreich, einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber Du bist nicht allein, es gibt nur Konkurrenten um Dich herum - und alle haben ein gemeinsames Ziel: möglichst sofort möglichst viele Plätze gewinnen. Manchmal geht das recht gut, manchmal eher weniger.

Auch The Castiron machte einige Erfahrungen an Starts zu Rundstreckenrennen - und er liebte diese Starts! Einen Plan im Kopf haben, voraus denken und eine saubere, angepasste Umsetzung sind da extrem hilfreich. Wenn alles zusammen passt, können bis zu 10 Positionen gut gemacht werden; dies dann während dem Rennverlauf zu erreichen, ist normalerweise praktisch unmöglich. Alle diese 10 Plätze wieder zu verlieren geschieht jedoch recht selten.

Immer schön cool bleiben, mental und physisch! Mache im Strassenverkehr auch Pausen, wenn angebracht und möglich - im Motorsport hast Du diese Gelegenheit üblicherweise nicht. Fairness, sportliches Verhalten muss in diesem Zusammenhang auch erwähnt sein - es kann aber einfach auch mal unwiderruflich zu spät sein, um cool zu bleiben.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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114 BULLITT

Dies ist ein Kinofilm von 1968 – und ein bemerkenswerter Meilenstein in der damals noch jungen Geschichte des Ford Mustangs! Es war für viele Leute viel mehr als einfach nur ein Film. Bullitt ist insbesondere bekannt für die Verfolgungsjagd durch die Strassen von San Francisco; diese gilt als eine der längsten und massgebendsten in der Filmgeschichte.

Eine Hauptrolle spielt ein Detektiv, Leutnant Frank Bullitt – und ein Ford Mustang GT Fastback von 1968, V8 mit manuellem Schaltgetriebe. Beide sind in einer Verfolgungsjagd zu sehen, ungefähr 10 Minuten, kein Dialog, nur Action – herausragend in der Filmgeschichte und in der Geschichte des Ford Mustangs!

Diese Verfolgungsjagd mit Autos zog eine erstaunliche Begeisterung nach sich und führte dazu, dass Ford in den Jahren 2001, 2008 und nun auch 2018 eine limitierte Edition des Ford Mustang Bullitt auf den Markt brachte; die Farbe dark highland green und der V8, welcher rauchende Reifen möglich macht, sind da ein Muss!

Die Legende ist also einmal mehr wieder zurück, 50 Jahre nach Leutnant Frank Bullitt, welcher der Namensgeber für diese legendären Modelle ist. Und auch jetzt ist die Stückzahl begrenzt. Rate mal, wann es das nächste solche Sondermodell geben wird!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS. Quellennachweis: Wikipedia

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113 VERWANDTE 201810

Es war einmal eine Familie: Vater, Mutter, The Castiron und sein Bruder. Sie machten einen Ausflug auf einen Pass und besuchten einen Freund des Vaters, Inhaber einer Autowerkstatt.

Du hast Dir das Bild angeschaut und weisst es: ein Auto stach den beiden Jungen sofort ins Auge – der Ford Mustang Generation 1, ein Urahne, ein Verwandter von Eleanor V, dem heutigen Ford Mustang von The Castiron. Es war Mitte der sechziger Jahre, mit anderen Worten, kurz nach der Markteinführung dieses faszinierenden Automobils.

Reinsetzen war schon ein Höhepunkt, doch es gab dazu noch eine Einladung für eine Probefahrt, was diesen Tag zu einem perfekten Tag machte. Der Garagist und die Zwei machten sich auf – diesmal derjenige mit einem Führerschein hinter dem Lenkrad.

Manches bleibt hier unbeschreiblich, doch etwas ragt heraus: höchstwahrscheinlich war dies der Tag, an dem bei The Castiron die Liebe für sportliche Autos, wohlklingende und leistungsstarke Motoren und für Geschwindigkeit geweckt worden ist! Der Tag, als The Castiron diesen Ford Mustang Generation 1 traf – und einen Werkstattbesitzer, der wusste wie man mit zukünftigen Kunden umgeht.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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112 NICHT HUNDERT NUR NEUNUNDNEUNZIG

Vor genau 45 Jahren stand Sir John Young Stewart, besser bekannt als Jackie Stewart, vor seinem hundertsten Formel 1 Wochenende – wohlgemerkt, als dreifacher Weltmeister.

Dieser ehrenwerte schottische Sportsmann wusste nicht, dass der nächste Tag, der Samstag vor dem Grossen Preis der USA der Formel 1 (F1) in Watkins Glen von 1973, einer der traurigsten Tage seines Lebens werden sollte. Es war der Tag, an dem sein Teamkollege, der Franzose François Cevert, während des Trainings am 6. Oktober 1973 in seinem Tyrrell-Ford tödlich verunglückte. Für Stewart war dies eine drastische lebensverändernde Erfahrung.

Ken Tyrrell zog sein Team für das Rennen zurück. Stewart fuhr keinen hundertsten Grossen Preis; er trat nach 99 Formel 1 Rennen zurück.

Es ist eine kurze Geschichte, tragisch und sehr beeindruckend. Du weisst nie, was der folgende Tag bringt, die folgende Stunde, die nächste Minute, nicht einmal die nächste Sekunde.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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111 DRIFT TRAINING MIT EINEM RALLYE CHAMPION

Wann hast du schon mal die Gelegenheit, an einem Drifttraining teilzunehmen und einen Deutschen Rallye Meister als Instruktor dabei zu haben? The Castiron hatte mal die Gelegenheit, mit Armin Schwarz, einem der wenigen deutschsprachigen international bekannten Rallyefahrern (auch Europameister 1996 und Sieger des Race of Champions 2000), einen Tag im Drift zu verbringen. Es war vor einiger Zeit auf dem Prüfzentrum Boxberg in Deutschland.

Diese sehr grosszügige Anlage in wenigen Worten zu beschreiben ist beinahe unmöglich. Siehe bitte dazu doch die heutige Empfehlung an!

Ein ganz besonderer Höhepunkt dieses spannenden Tages mit vielen wertvollen Erfahrungen war die Simulation eines Streckenteils der berühmten Nürburgring Nordschleife: die schnelle Links-Rechts-Links-Kurvenkombination „Adenauer Forst“, welche einen Abbau der Geschwindigkeit von Kurve zu Kurve erfordert. Oft ist da auch Übersteuern mit inbegriffen.

Und dies geschah einige Zeit danach, als The Castiron das erste Mal mit seinem Ford Mustang, Eleanor V, auf der Nordschleife unterwegs war. Unerwartet, aber nicht unvorbereitet, konnte er den nicht unerheblichen Drift von der ersten zur zweiten Kurve meistern.

Nicht das erste Mal die Schlussfolgerung: jedes Fahrertraining ist von Nutzen - nicht nur darüber nachdenken, sondern teilnehmen! Warum nicht mal als Weihnachtsgeschenk? Kein Erfolg ohne stetiges Training, eine Wahrheit für Profirennfahrer und Menschen wie du und ich.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bosch-mobility-solutions.de/de/produkte-und-services/mobility-services/pr%C3%BCfzentren/pr%C3%BCfzentrum-boxberg/

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110 UNERSCHROCKEN ABER MIT RESPEKT

Unerschrocken, aber mit Respekt, in Bezug auf die Rennstrecke und Konkurrenten. Es geht darum, ein Rennen zu beenden oder nicht, zu siegen oder nicht, im Extremfall geht es um Leben und Tod.

Einige Gedanken zum Mitbewerber. Er ist nicht Dein Todfeind, er ist ein Konkurrent. Bei Rundstreckenrennen kann er Dir sehr nahe kommen; wenn beide Fahrer das Rennen unerschrocken, aber mit Respekt fahren, können tragische Zwischenfälle in der Regel vermieden werden. Kurz: sportliches Verhalten!

Einige Gedanken zur Rennstrecke. Einerseits die modernen Rundstrecken; oft riesige Auslaufzonen, welche Respektlosigkeit herausfordern. Ein Vorteil dabei: dem Fahrer bleibt Platz für Experimente, zum Ausprobieren von verschiedensten Alternativen und zum Optimieren, alles ohne grosses Risiko. Auf der anderen Seite die klassischen Rennstrecken, wie beispielsweise die Nürburgring Nordschleife und Rennen auf ganz normalen Strassen, wie Bergrennen. Mauern, Bäume, Abgründe, Leitplanken – Erinnerungen und Hilfen, um die perfekte Mischung zwischen Unerschrockenheit und Respekt zu finden.

Zum heutigen Video: die spezielle Motorsportkategorie des Seitenwagen Rennsports, kombiniert mit dem einmaligen Isle of Man TT (Tourist Trophy) Rennen, ist ein sehr gutes Beispiel zum Thema – absolut atemberaubend! Dieses Rennen ist die vielleicht grösste Herausforderung für einen Motorsportler im zeitgenössischen Motorsport.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://de.wikipedia.org/wiki/Isle_of_Man_TT

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109 RENT4RING 201809

Deutschland, 53520 Nürburg, The Lounge powered by Rent4Ring, Burgplatz 1 - bereit, Dich willkommen zu heissen! The Lounge befindet sich am Fuss der Burg Nürburg, ganz nahe an der berühmten Nürburgring Nordschleife.

Es ist der Ort mit dem gewissen Etwas. Es ist für Autoverrückte, Rennfahrer, für Motorsportbegeisterte im Allgemeinen, Geschäftsleute und andere mehr. Der Gastgeber setzt alles daran, dass Du es Dir gut gehen lassen kannst.

Videoanalysen, Benzingespräche über Geschwindigkeit, Rundenzeiten, Ideallinie, Bremspunkte, Reifendruck, Wetterkapriolen, Streckenbedingungen, Zwischenfälle auf der Strecke, sowie schwelgen in den guten alten Zeiten oder sich über „Gott und die Welt“ unterhalten - dies alles und vieles mehr, es ist an Dir!

The Lounge gibt Dir die Gelegenheit einen unvergesslichen Tag in einer würdigen Art und Weise abzuschliessen. Komm und schaue es Dir an, geniesse die inspirierende Atmosphäre, angenehme Gesellschaft und einen Drink!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://theloungenuerburg.de/

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108 HITZE ALS FEIND

Hitze macht Leistung und Material kaputt – Dein Auto liebt es kühl! Das Ziel ist, dass die Systeme kühler laufen und länger leben.

Nur ein paar Stichworte: Motor, Antriebsstrang im allgemeinen, Bremsen und Flüssigkeiten wie Öl, Kühlflüssigkeit, Treibstoff. Unter hoher Beanspruchung tendiert all dies zum überhitzen - aber niemand liebt Leistungsverlust und Materialschäden. Dies bezieht sich primär auf die Rennstrecke, jedoch auch auf Alltagsfahrten.

Nun, in Kürze, einige vorbeugende Massnahmen müssen erwähnt sein. Für die Flüssigkeiten sind ausreichende Mengen und allenfalls grössere oder zusätzliche Kühler wesentliche Punkte; für die Bremsen muss es ausreichend dimensioniertes Material von hoher Qualität sein. Über allem, genügend Kühlung! Um kritische Gegebenheiten zu vermeiden ist es sehr hilfreich, dass das Auto sauber vorbereitet und gut ausgerüstet ist.

Im Extremfall kann ein Fahrzeug in Flammen aufgehen – sei es während der Fahrt oder nach dem Anhalten. The Castiron wünscht diese Erfahrung niemandem! Wenn immer möglich gönne Deinem Auto regelmässige Ruhephasen. Eine Abkühlrunde auf der Rennstrecke ist Pflicht – ähnlich dem Zurücklegen der letzten Wegstrecke im Alltag.

Zum heutigen Video: anstatt ein brennendes Auto, etwas ganz anderes, mit einem Augenzwinkern. Lieber ein entflammtes Herz als ein brennendes Auto!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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107 SOS

Dies wurde 1906 in Berlin, Deutschland, anlässlich einer Radiotelegraph Konferenz eingeführt. Die internationale Anerkennung erfolgte 1908, also vor genau 110 Jahren. Die Bedeutung ist „Ich bin in extremer Gefahr. Hilfe!“ und es ist ein Funksignal, welches gesendet wird, wenn etwas (beispielsweise ein Schiff) – und damit Menschen – in ernsthaften Schwierigkeiten ist.

Weshalb die Buchstaben SOS? Damals wurden Morsezeichen gebraucht – ein Code mit drei Symbolen, die Punkt, Strich und Pause (Unterbruch) genannt werden. Folglich besteht SOS aus Punkt-Punkt-Punkt-Strich-Strich-Strich-Punkt-Punkt-Punkt. Damit sollte etwas geschaffen werden, das nicht missverstanden werden konnte.

Oft denken die Leute, es müsse sich da um eine Abkürzung handeln – drei Worte, die mit diesen Buchstaben anfangen. Sie sagen, es sei eine Abkürzung für „save our ship“ („rettet unser Schiff“) oder „send out succour“ („sendet Hilfe“) oder „save our souls“ („rette unsere Seelen“). So ist es aber nie gewesen.

Gleichwohl bevorzugt The Castiron die letztere Aussage, „rette unsere Seele“, weil es sich auf das Wesentliche konzentriert – auf das Diesseits und  das Jenseits. Siehe doch dazu bitte auch die heutige Empfehlung, mit weiteren Aspekten zu diesen bedeutenden Grundlagen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

PS. Quellennachweis: https://www.quora.com/What-is-the-meaning-of-SOS

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106 SRS

Heute stehen das SRS Motorsportwochenende und damit auch die Organisation Sportler ruft Sportler im Mittelpunkt; weiter geht es auch um Institutionen mit ähnlichem Schwerpunkt. Es handelt von Vision und Mission, gründend auf bedeutenden und einschneidenden Lebenserfahrungen. Zu dem allem gibt es auch entsprechende Querverweise.

In diesem Jahr und im Vorjahr hatte The Castiron das Vorrecht am jährlichen SRS Motorsportwochenende teilnehmen zu dürfen; der Motorsport stand im Zentrum, aber nicht nur. All die anwesenden Menschen waren verbunden durch ihre Liebe zum Motorsport, aber auch durch den christlichen Glauben. 

The Castiron begegnete vielen eindrücklichen Persönlichkeiten, wie beispielsweise den Männern und Frauen vom Team Kaiser (mehr darüber in Blogpost 38 und 83) und Alex Dias Ribeiro (mehr über ihn in Blogpost 73 und 89). Letzterer, ein ehemaliger professioneller Autorennfahrer, war viele Jahre Geschäftsführer von Atletas de Cristo no Brasil, www.atletasdecristo.org - einer mit SRS vergleichbaren Organisation. Und: schaue das Bild - rate, wer ist wer, Thomas Kaiser (Tractor Pulling), Alex Dias Ribeiro (Formelrennsport)!

Was SRS (siehe bitte Empfehlung) im deutschsprachigen Europa, ist Athletes in Action in der englischsprachigen Welt. Alle erwähnten Institutionen haben grundlegend gemeinsam, dass sie den Bedürfnissen von Sportlern ganzheitlich begegnen wollen: an Leib Seele und Geist.

Nächste Woche wird Euch The Castiron SOS näher bringen.

Foto: SRS Motorsport. Danke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.srsonline.de

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105 EINZIGARTIG 201808

Der heutige Blogpost ist in erster Linie in eigener Sache und schaut auch nochmal kurz zurück auf bisherige Beiträge mit dem Thema Fahrstil.

Genau vor 2 Jahren präsentierte The Castiron den ersten Blogpost. Obschon die Perspektive das wahre Leben ist, sollte etwas Einzigartiges geschaffen werden - Du beurteilst, ob das gelungen ist oder nicht!

Einige frühere Blogposts befassten sich mit dem Fahrstil. Einzigartig ist auch da ein Schlüsselwort. Es gibt viele Möglichkeiten unterwegs zu sein, sei es hinter dem Lenkrad, sei es generell auf der Strasse des Lebens - in jedem Fall mit der Absicht, das richtige Ziel zu erreichen.

Und bitte vergiss nicht: jeder einzelne Mensch hat weniger als 10 Doppelgänger, falls überhaupt. Diese können wohl äusserlich gleich sein, sonst aber nicht. Deshalb: einzigartig! Sei einfach Du selbst.

Nächste Woche wird Euch The Castiron (Euer „real-life blogger“) SRS näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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104 NICHT VERLIEREN KANN DEN SIEG BEDEUTEN

Das Ende ist wesentlich. Es ist unterschiedlich und doch recht nahe am Thema „um als Erster anzukommen musst du erst mal ankommen“. Dazu etwas aus der Sicht des Rennfahrers und aus der Perspektive des Pastors.

Über allem und grundsätzlich dazu ein Zitat des ehemaligen Skirennfahrers und Fernsehkommentators Bernhard Russi: „Es ist eine Gratwanderung zwischen zuviel und genug. Manchmal geht es eben nicht voll. Manchmal ist das totale Risiko nicht der Schlüssel zum Erfolg. Manchmal ist es wichtiger, das Rennen in gewissen Passagen nicht zu verlieren, als es dort gewinnen zu wollen.“

Dieser äusserst populäre Schweizer gewann Goldmedaillen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, Abfahrtsrennen und Disziplinenwertungen - um nur einiges am Rande zu erwähnen. Soweit eine Sicht des Rennfahrers, sei es ein Skirennfahrer oder ein Motorsportler.

Es ist ähnlich in unseren Leben. Kalkuliertes Risiko könnte da ein Begriff sein - den Blick auf das Ende nicht verlieren. Der Pastor lädt dazu ein in der Bibel Hebräerbrief 13, Vers 7 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Entscheidend ist das wirkliche Finale; wir alle sind auf dem Weg, auf der Strecke! Und zuletzt nochmals: behalte das Ende im Auge, es ist auch sehr abhängig von unserem Unterwegssein.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT/Hebräer13

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103 DIE ÄLTESTE FIA MEISTERSCHAFT

Nein, es ist nicht die FIA Formel 1 Weltmeisterschaft. Es ist die FIA Berg-Europameisterschaft, erstmals ausgetragen im Jahr 1930. Es ist der Schauplatz von vielen, vielen Geschichten, von sehr traurigen bis hin zu heroischen!

Eine allgemeine Beschreibung findet sich auf www.fia.com; in Kürze: „Es ist ein extrem intensives Rennen für den Fahrer, auch wenn es kurz ist – ein Rennen gegen die Zeit auf einer engen, gewundenen Strasse. Der Fahrer ist sehr allein – und seine Konzentration ist entscheidend, wie auch das Vertrauen in sein Fahrzeug und die Streckenkenntnis. Das geringste Zögern kann die gesamte Leistung beeinflussen, die Zeit scheint dann schneller zu laufen als sonst. Die Rennstrategie ist klar – ‚maximale Attacke’ vom ersten bis zum letzten Zentimeter der Strecke, wie bei einem 100 Meter Lauf. Bergrennen bieten einen authentischen Charme, eine natürliche Kulisse, schwierige Strecken, Fahrer mit wahrhaft innerem Antrieb, furchtlosen Motorsport mit spektakulären Fahrzeugen und grosse Nähe zum Publikum.“

Bergrennen gehörten zu den grossen Lieben der Motorsportaktivitäten von The Castiron. Das Gefühl, ganz auf sich allein gestellt zu sein, für einige Minuten der einsamste Mensch auf der Welt zu sein, kann nicht richtig beschrieben werden. Sein Herz schlägt immer noch dafür. Und: es ist hilfreich sich bewusst zu sein, welchen Herausforderungen man sich da stellt, manchmal in Geschwindigkeitsbereichen gegen 160 km/h, manchmal noch deutlich darüber – abhängig von Fahrzeug und äusseren Bedingungen.

In einigen Tagen treffen sich die furchtlosen Fahrer wieder in der Schweiz, zum St. Ursanne - Les Rangiers Bergrennen vom 18. – 20. August 2018, im Rahmen der FIA Berg-Europameisterschaft. Es ist eines der Rennen mit oft wechselnden Wetterbedingungen; in Kombination mit den horrenden Geschwindigkeiten eine explosive Mischung!

Nächste Woche: Nicht verlieren kann den Sieg bedeuten.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/rennfahrer.html

PS. Quellennachweis: https://www.fia.com/events/european-hill-climb-championship/season-2017/fia-european-hill-climb-championship

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102 SCHWEIZER NATIONALFEIERTAG

Nächsten Mittwoch am 1. August begeht das Heimatland von The Castiron den Nationalfeiertag – dies 727 Jahre nach der Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft. Heute befassen wir uns mit der geschichtsträchtigen Feier auf der „Rütliwiese“ (die Wiese der Gründung), mit Volksbräuchen und schauen zurück auf damit verbundene Blogposts.

Vor einem Jahr gab Blogpost 50 FOTOGESCHICHTE BLÜEMLISALP SCHWEIZ einen kleinen Einblick in die ausserordentlichen Schönheiten dieses Landes. Dazu wurde, nebst anderem, in Blogpost 40 DIE DREI etwas erwähnt zur Legende der Gründer der Schweizer Eidgenossenschaft.

Einige Bräuche sind besonders erwähnenswert: Armbrustschiessen, Steinstossen, Hornussen und Schwingen im sportlichen Bereich, dazu weiter auch Fahnenschwingen, Jodeln und Alphornblasen; eines Tages dann allenfalls mehr zu diesen Themen.

Zu guter Letzt die Nationalfeier auf der „Rütliwiese“ als herausragende Tradition: ein Treffen für alle – von Kindern bis zu Mitgliedern des Bundesrates. Im Zentrum stehen Festansprachen, die verschiedenen Volksbräuche und das gemeinsame Singen der Nationalhymne – geniesse das heutige Video, lies den Liedtext!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:      www.losungen.de

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101 RÜCKBLICK AUF 52 BIS 100

Es ist ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick, eine Übersicht, welche einige Punkte heraushebt: unvergessliche Persönlichkeiten, rund um die grosse Familie, Beiträge von Drittpersonen, praktische Hilfen für Fahrer (sei es für die Strasse oder Rennstrecke) und zu guter Letzt, kurz etwas aus dem Blickwinkel des Pastors.

Unvergessliche Persönlichkeiten. Alex Dias Ribeiro (Blogposts 73, 89), Jim Clark (86), Sébastien Buemi (61), Vaidotas Zala (76). Es ist eine begrenzte Auswahl, ganz aus der persönlichen Sicht von The Castiron.

Rund um die grosse Familie von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Einiges zu dieser Marke und damit verbundenen Menschen findet sich in den Blogposts 84, 92, 96, 96, 97, 98.

Beiträge von Drittpersonen. Die Blogposts 83 und 100 tragen zu einem breiteren Horizont bei,   FULL PULL - IM EINSATZ MIT TEAM KAISER   und   HOCKENHEIM 1991 :   vielen Dank, diese Beiträge sind ein echter Mehrwert!

Praktische Hilfen für Fahrer. Die Blogposts 52, 55, 56, 60, 70, 72, 77, 78, 82, 88 sind hauptsächlich grundlegenden Themen für Strasse und Rennstrecke gewidmet, wie   PEDAL AM BODENBRETT   /   WENN DER DRIFT ÜBER DICH HERFÄLLT   /   WER SPÄTER BREMST IST LÄNGER SCHNELL   -   die meisten basieren auf Erfahrungen und Einsichten von The Castiron.  

Und noch in Kürze etwas aus dem Blickwinkel des Pastors. Die Blogposts 63 und 64 handelten von Martin Luther und der Reformation der Kirche. Weiter sollen die Blogposts 71 und 85 besonders hervorgehoben werden, mit den Themen  WEIHNACHT   und   OSTERN   -   zwei elementare christliche Feiertage!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Foto: Nico’s Photostudio. Danke Nico!

Empfehlung:     https://nico-photostudio.jimdo.com/

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100 HOCKENHEIM 1991

Als Motorsportbegeisterter ist sicher der Besuch eines Autorennens der höchsten Klasse, der Formel 1, ein grosses Erlebnis – ganz besonders, wenn man dazu noch die ganzen Vorbereitungen der Startaufstellung aus nächster Nähe mitverfolgen kann. So erlebt im Jahre 1991.

Durch Geschäftsbeziehungen zu einem hohen Funktionär der Formel 1 erhielt ich zwei Boxenkarten für den Besuch des GP von Deutschland. Diese Chance liess ich mir nicht nehmen. Zusammen mit meinem Bruder setzte ich mich in der Schweiz am Samstagmorgen um 05:00 Uhr auf das Motorrad – Richtung Hockenheim. Bei strahlendem Sonnenschein und pünktlich um 09:00 Uhr betraten wir die Boxen der verschiedenen Teams wie McLaren, Williams, Ferrari, Brabham, Benetton!

Dann die Piloten, die man sonst nur von Fernsehbildern oder Zeitungsfotos kennt, aus nächster Nähe beobachten: Nigel Mansell, Jean Alesi, Gerhard Berger, Ayrton Senna, Alain Prost oder Nelson Piquet bei den Vorbereitungen für das Abschlusstraining und somit die Startaufstellung des Rennens am Sonntag; mit dabei all die Funktionäre, Betreuer und die Mechaniker, welche die letzten Einstellungen an den Motoren und Fahrwerken ausführen.

Auf einmal ohrenbetäubender Lärm, der uns aus dem Staunen sofort zurückholt: das erste Triebwerk wird gestartet, das Zeittraining beginnt. Immer wieder kommen die Fahrer an die Box um weitere Verbesserungen an ihren Boliden vornehmen zu lassen. Sehr interessant sind auch die direkten EDV-Verbindungen zu den japanischen Motorenlieferanten, die es möglich machen sollen, vielleicht noch das eine oder andere PS freizusetzen.

Nach etwas mehr als einer Stunde hat dieses emsige Treiben ein Ende. Die gefahrenen Zeiten sind auf den Monitoren ersichtlich. Die Arbeitsplätze werden aufgeräumt, die Werkzeuge gereinigt und alles kommt an seinen Platz. Die verschmutzten Helme der Fahrer werden auf Hochglanz poliert und für das Rennen vorbereitet.

Zum Schluss noch einige Fakten: die Pole Position wurde von Nigel Mansell, Williams Renault, herausgefahren. Er gewann auch das Rennen am Sonntag vor seinem Teamkollegen Riccardo Patrese und Jean Alesi auf Ferrari.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Wochenende vom 27. / 28. Juli 1991 voller Emotionen und unvergesslicher Eindrücke in mein Geschichtsbuch eingegangen ist!

The Castiron dankt, Peter!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS.   Nächster Grosser Preis (GP) von Deutschland: 22. Juli 2018, Hockenheim

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99 DER FAHRSTIL MIT DEM LÄCHELN IM GESICHT

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Dabei gibt es auch verschiedene Umstände und Situationen. Erfolgreich, sicher und schnell unterwegs sein – viele Wege führen in diese Richtung.

Schaue doch bitte das Video an. Das Bergrennen zur FIA Berg-Europameisterschaft St. Ursanne - Les Rangiers in der Schweiz; Streckenabschnitt „Les Grippons“, über 250 km/h maximal, Kurvengeschwindigkeit um die 225 km/h – ein Bergrennen, wohlgemerkt! Wirf auch einen Blick auf Leitplanken und Mauern. Selbst als Zuschauer, ganz nahe an der Strecke: es ist schlicht und ergreifend atemberaubend.

Wenn du eine solche Herausforderung erfolgreich gemeistert hast, ist es an der Zeit für ein Lächeln, möglichst eines, das bleibt! The Castiron nahm auch einmal mit einem Tourenwagen an diesem Rennen teil: voll Richtung „Les Grippons“, was das Auto hergibt, kein Zucken mit dem Gasfuss und dann durch die Kurve; es passt geradeso, Spitzengeschwindigkeit mit solchen Autos unter 200 km/h. Eine Mutpassage, eine Schlüsselstelle optimal geschafft!

Entscheidende Momente! Die Gewissheit, einer absolut herausfordernden Situation erfolgreich die Stirn geboten zu haben, hinterlässt ein Gefühl der Genugtuung – sei es eine Schlüsselstelle an einem Bergrennen, sei es nach dem Blindflug über eine Kuppe auf der Nordschleife, sei es sonst im Leben. Oft ist es ein Tanz auf der Rasierklinge, wo sich die Männer von den Knaben trennen.

The Castiron wünscht Dir viele Situationen, welche Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern; behalte das Lächeln und bleibe entspannt und konzentriert!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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98 FORD FORD FORD TEIL III

Und noch etwas Besonderes zu diesem Thema - mehr als nur vom Schrottplatz gerettet! Geschichten wie diese gründen immer auf herausragenden Leistungen und besonderen Menschen, heute ist es Willi – ein Mann des Blauen Ovals. Ein Hauptthema von ihm: In Schwung gebracht.

Eigentlich ist es die Geschichte eines Menschen wie du und ich – mit dem Blick auf eine seiner Leidenschaften. Vor über 50 Jahren begann der junge Mann eine Lehre als Automechaniker in einer Ford Werkstatt. Kurz nachdem er diese erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde er Werkstattchef. Die Meisterprüfung als nächster Schritt war die logische Folge und Willi war nun bereit für grössere Aufgaben. Im Jahr 1994 wurde er Ford Vertragshändler – 17 Jahre nach Beginn seiner Lehre.

Nebst dieser anspruchsvollen und herausfordernden Aufgabe restaurierte Willi auch alte Autos, vor allem Ford. Dank seinem grossen Fachwissen und der langen und reichen Erfahrung brachte er auch scheinbar unmögliche Instandstellungen zustande. Was als Wrack gegolten hatte, wurde bei ihm zu einem Schmuckstück – auch wenn ihm oft vor solchen, scheinbar unmöglichen, Arbeiten abgeraten wurde. Willi machte das scheinbar Unmögliche möglich. Auf Hochglanz poliert – dieses Motto sagt viel über seine Arbeitseinstellung.

Nun ist Willi der älteste Ford Mitarbeiter in der Schweiz, nur noch teilzeitlich. Die Fahrzeuge in seiner Oldtimergallery haben ihre eigene Geschichte. Die meisten davon kennt Willi, der viel mehr ist als nur ein leidenschaftlicher Autosammler.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Fotos: OLDTIMERGALLERY, Hermiswil. Danke Willi!

Empfehlung:       www.oldtimergallery.ch

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97 FORD FORD FORD TEIL II

Ford Performance (vormals Ford Racing), eine lange und fortwährende spannungsvolle Geschichte! Es ist der Name, den Ford für seine Motorsport Aktivitäten gebraucht, mit den Bereichen Performance Autos, Supercars, Performance Teile und Motorsport Teile.

Einige Glanzlichter, vom Anfang bis heute. Im Jahr 1901 bezwang Henry Ford den besten Rennfahrer aus dieser Zeit, Alexander Winton, anlässlich eines Rennens auf einem Ein-Meilen-Oval in Michigan. Jahre danach, 1932, brachte Ford mit dem in der Massenfertigung eingeführten Flathead V8-Motor den Slogan: „Everyman’s power for the road, and Everyman’s power for racing“ – Jedermanns Power für die Strasse, und Jedermanns Power für den Rennsport.

Im Jahr 1967 gewann Jim Clark (Näheres zu seiner Person siehe bitte Blogpost 86) den Grossen Preis von Holland in Zandvoort mit einem Lotus-Ford-Cosworth V8; es war der erste Sieg von Ford in der Formel 1. Der aktuellste Triumph von Ford war 2017, mit dem vom M-Sport World Rallye Team eingesetzten Ford Fiesta WRC; beide Weltmeistertitel konnten errungen werden, sowohl derjenige der Fahrer als auch der Hersteller.

Nächste Woche: etwas Besonderes zum Thema Ford - mehr als nur vom Schrottplatz gerettet.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.losungen.de

PS. Quellennachweis: Wikipedia

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96 FORD FORD FORD TEIL I

Ford Motor Company, dieses Jahr 115 Jahre alt - und mit Slogans wie QUALITY, GREEN, SAFE AND SMART (Qualität, Grün, Sicher und Smart) und aktuell: Go Further (gehe weiter)!

Auch wir gehen weiter, von Blogpost 84 HENRY FORD zur Ford Motor Company (meistens einfach nur Ford genannt); einiges weniges dazu in Kürze.

Die eigentliche Fabrik wurde 1903 von einigen Investoren gegründet; besonders erwähnenswert sind hier auch John und Horace Dodge (welche später eine eigene Autofirma gründeten). Ford entwickelte sich und innerhalb eines Jahrzehnts wurde auch die Fliessbandproduktion eingeführt. Unter den Autos im Tiefpreissegment gab es dann 1932 den Ford Tudor Modell 18, das erste erschwingliche Auto mit V8-Motor.

Unbedingt erwähnenswert ist natürlich die Einführung des Ford Mustang im Jahr 1964, ein Meilenstein in der jüngeren Autogeschichte. Ursprünglich war dieses neue Modell auf der Plattform des Ford Falcon aufgebaut. Mit dem Mustang war auch die Pony Car Klasse der amerikanischen Muscle Cars geschaffen. Es ist ein unvergleichliches Fahrzeug, frei vom Neidfaktor, aber mit sehr, sehr vielen Sympathisanten weltweit.

The Castiron ist dankbar (und auch ein wenig stolz) für das Privileg, einen Ford Mustang GT Premium V8 - Eleanor V – besitzen zu dürfen; Baujahr 2005, mit einem manuellen Schaltgetriebe, Sperrdifferenzial und einigen Optionen für einen angemessenen Auftritt.

Nächste Woche: Ford Performance (vormals Ford Racing), eine lange und fortwährende spannungsvolle Geschichte.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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PS. Quellennachweis: Wikipedia

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95 DU HAST DEN BAUM NUR GESPÜRT

Wenn du den Baum nur gespürt aber nicht gesehen hast, war es Übersteuern. Vielleicht tönt das recht locker, im Ernstfall hat es oft ein fatales Ende – mit einem Fahrzeug in einen Baum zu prallen ist einer der schlimmsten Unfälle überhaupt. Letztlich ist die Geschwindigkeit beim Aufprall mitentscheidend.

Übersteuern bedeutet, dass das Heck Deines Autos zur Kurvenaussenseite hin ausbricht. Der Vorteil dabei ist, dass das Fahrzeug lenkbar bleibt. Nachteile: Raumbedarf (bis hin zur gesamten Fahrzeuglänge quer zur Fahrbahn) und die Schwierigkeit, richtig damit umzugehen; mit Händen und Füssen muss gearbeitet werden, am Lenkrad und auf den Pedalen.

Hier ein Erfahrungsbericht von The Castiron, aus einer Zeit mit weniger Verkehr und mehr Freiheiten auf den Strassen. Ein Baum ist wohl der schlimmste Fall in einer solchen Situation, eine Mauer oft die etwas mildere Variante. Eine Überlandfahrt, Kurven, Geraden, Kurven, gute Strassenverhältnisse. In einer Kurve stimmten Geschwindigkeit und Kurvenradius nicht überein; das Heck des Autos brach aus, unerwartet, unbeabsichtigt – The Castiron war überrumpelt.

The Castiron spürte die Mauer, die Reaktion war ein bisschen zu spät gekommen. Glück im Unglück: es war eine Mauer und nicht ein Baum, The Castiron konnte das Auto dann doch noch unter Kontrolle bringen; obschon dieses beschädigt war, blieb es fahrbar – und Gott sei Dank, alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Das Mindeste was Du tun solltest, wenn das Heck Deines Autos ausbricht, ist Gegenlenken – sofort, so schnell wie möglich, soviel wie nötig (leichter gesagt als getan)! Oft hilft dabei auch gleichzeitiges Auskuppeln und unter Umständen dazu noch wohldosiertes Bremsen.

Solche Situationen vermeiden oder lernen, richtig damit umzugehen: Teilnahme an Fahrertrainings ist sehr hilfreich. Einerseits ist da immer auch Freude am Fahren gegeben, andererseits kann es im Extremfall lebensrettend sein, wenn Du im Notfall unmittelbar richtig reagierst – und über allem ist dies von grossem persönlichen Nutzen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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94 DU HAST DEN BAUM GESEHEN UND GESPÜRT

Wenn du den Baum gesehen und gespürt hast, war es Untersteuern. Was vielleicht auf den ersten Blick locker tönt, hat oft einen fatalen Ausgang – mit einem Fahrzeug in einen Baum zu prallen ist einer der schlimmsten Unfälle überhaupt. Letztlich ist die Geschwindigkeit beim Aufprall mitentscheidend.

Untersteuern bedeutet, dass Dein Auto geradeaus weiter rutscht, obschon Du um die Kurve fahren willst. Ein grosser Nachteil dabei ist, dass das Fahrzeug in diesem Moment Deinen Lenkbefehlen nicht mehr gehorcht. Es ist ein ganz schlechtes Gefühl, mit nur einem kleinen Vorteil: durch das Rutschen über die eingeschlagenen Vorderräder wird Geschwindigkeit abgebaut.

The Castiron teilt gerne mit Euch eine persönliche Erfahrung. Ein Baum ist wohl der schlimmste Fall, eine Mauer oft die etwas mildere Version eines solchen Unglücks. Winter in der Schweiz, Temperaturen um den Gefrierpunkt, einigermassen annehmbare nasse Fahrbahnverhältnisse. Doch eine einzige kritische Stelle reichte aus – eine Kurve mit Glatteis. Die Geschwindigkeit und die äusseren Umstände passten nicht mehr zusammen. The Castiron lenkte in die Kurve hinein, das Auto gehorchte nicht und rutschte untersteuernd geradeaus.

The Castiron sah und spürte die Mauer. Keine Chance, aber Glück im Unglück: die Geschwindigkeit war nicht so hoch, es war eine Mauer und nicht ein Baum und der Aufprallwinkel war recht günstig. Und über allem: Gott sei Dank waren alle Fahrzeuginsassen unverletzt.

Solche Situationen vermeiden oder richtig damit umgehen: Teilnahme an Fahrertrainings ist extrem hilfreich und von grossem Nutzen – unter Umständen lebensrettend! Letzteres ist nicht garantiert, aber Du hast in diesem Leben hier nie volle Garantien in Sachen Leben und Tod.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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93 DER FAHRSTIL MIT DEM GEFÜHL MAN KÖNNTE DIE GANZE WELT UMARMEN

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Dabei gibt es auch verschiedene Umstände und Situationen. Erfolgreich, sicher und schnell unterwegs sein - viele Wege führen in diese Richtung.

Heute befassen wir uns mit einem Idealzustand. Nahe am Idealzustand oder wirklich Idealzustand, das ist ein Unterschied! Für den Rennfahrer ist das Mass einerseits das Gefühl, andererseits und letztlich jedoch Klassierung und Zeit.

Bei einem Rundstreckenrennen weiss der Fahrer stets was los ist. Alle Konkurrenten im Rückspiegel und das Gefühl alles läuft wie von selbst, die karierte Flagge und Du hast das Rennen gewonnen. Bergrennen sind anders, auch in diesem Bereich. Du überquerst die Ziellinie mit demselben guten Gefühl - lief es wirklich perfekt? Du weisst erst ob Du der Sieger bist, wenn Dein letzter Gegner das Rennen beendet hat.

Das Gefühl, dass alles wie von selbst läuft, trügt meistens nicht. Das bedeutet, dass Du wirklich eine herausragende Leistung gezeigt hast; manchmal wird dies noch begleitet von anderen Höhepunkten, wie beispielsweise der schnellsten Rennrunde oder einem neuen Streckenrekord.

Du hast ein Rennen als Sieger beendet, hast dabei jede Herausforderung souverän gemeistert, idealerweise noch neue Rekorde aufgestellt - dies über allem bestätigt durch das gute Gefühl, das Glücksgefühl, während des Rennens. Gratuliere!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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92 DIE GROSSE FAMILIE 201805

Heute geht es wieder um die grosse Familie der Ford Fahrzeuge, weltweit. In diesem Zusammenhang muss auch der Südafrikaner Basil Green genannt werden; doch dazu etwas später. Wir werfen einen Blick auf einen weiteren Gebrauchtwagen – es handelt sich um einen Ford Granada Mk I mit einem V6-Motor, von Ford Europa.

Dieses Fahrzeug gehörte zum Haushalt von The Castiron, ein Alltagsauto. In wenigen Worten: eine geräumige 4-türige Limousine, ausreichend motorisiert, mit einem sportlichen und trotzdem recht komfortablen Fahrwerk. Vielleicht sind es diese beiden Punkte, die Motorisierung und das Fahrwerk, die Basil Green zur Implantation eines V8-Motors führten.

Gemäss Wikipedia lancierte Basil Green 1973 den Ford Granada V8 in Südafrika. Das Auto mit dem Windsor V8-Motor wurde ein Favorit des Ford Vorsitzenden Lee Iacocca. Ford Köln kaufte zwei dieser Fahrzeuge um zu prüfen, ob sie für den europäischen Markt geeignet wären. Die Ölkrise beantwortete diese Frage vorzeitig und endgültig.

Basil Green baute grössere Motoren in verschiedene Ford Fahrzeuge; sie erhielten die Zusatzbezeichnung Perana, ausser die Granada Modelle. Nebst Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron, wäre ein Ford mit einem V8-Motor von Basil Green eine schöne Sache gewesen. Es war ein Traum und wird einer bleiben – die jungen Leute aus der Ukraine im Video leben ihn auf ihre Weise.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

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91 BEHALTE DEN MITBEWERBER IM AUGE

Behalte Deinen Konkurrenten im Auge, aber fixiere Dich nicht zu stark auf ihn – fahre Dein eigenes Rennen! Aber dies ist einfacher gesagt als getan.

Heute teilen wir miteinander einige wenige Hauptgedanken zu diesem Thema, hauptsächlich über Sieg, Fairness und Sicherheit. Letzteres bringt uns zurück zu einer grundsätzlichen Einsicht: um als Erster anzukommen musst du erst mal ankommen. Ohne das Rennen zu beenden wird alles andere hinfällig.

Sieg, Fairness und Sicherheit greifen ineinander. Das Video spricht für sich: die Sicherheit wird primär von den Umständen bestimmt. Mit ihr geht Fairness Hand in Hand und sollte selbstverständlich sein. Aber über allem ist der Sieg das Ziel des Rennfahrers.

Du solltest Deine Stärken kennen und auch allfällige Schwächen, wie auch diejenigen der Gegner. Kampfgeist und Geduld sollen in einem ausgewogenen Mass vorhanden sein! Es gibt Rennen, wo Du genau eine Chance hast um am Gegner vorbeizukommen: kannst Du diese Gelegenheit nutzen oder verpasst Du diesen Moment? Oft bestimmt dies über Sieg und Niederlage.

Dies ist ein Hauptaspekt des Motorsports, welcher die Spannung und Faszination ausmacht – für Fahrer und Zuschauer. The Castiron hofft, dass diese Gedanken hilfreich sind um eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Und wieder einmal: vergiss nicht, Helm auf bedeutet nicht Hirn aus!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016

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90 LEISTUNG UND GEWICHT

Vorab ein Zitat von Colin Chapman, einem der massgebensten Vorreiter des zeitgenössichen Autorennsports: „Mehr Leistung macht ein Auto auf der Geraden schneller, weniger Gewicht macht es überall schneller.“ So ist es.

Leistung und Gewicht gehen Hand in Hand, untrennbar – und daraus ergibt sich das Leistungsgewicht eines Fahrzeugs. Dies ist jedoch mehr als nur eine Zahl, es ist eine wesentliche Grösse. Schauen wir uns nur einige grundlegende Fakten an.

Ein leichtes Auto hat Vorteile beim Treibstoffverbrauch, Verschleiss, Bremsen, generell im fahrdynamischen Bereich. Einige positive Nebeneffekte: weniger Verbrauch erlaubt einen kleineren und damit leichteren Tank, Leichtheit eine kleiner dimensionierte Bremsanlage (und damit geringere ungefederte Masse), und so weiter.

Mehr Leistung und unverändertes Gewicht ist eher kostengünstig. Unveränderte Leistung und Gewichtsersparnis ist recht teuer. Mehr Leistung und weniger Gewicht tönt am besten, ist jedoch auch sehr kostspielig. Entscheide selbst und vergiss nicht: letztlich ist es immer ein Kompromiss. The Castiron bevorzugt wenn möglich Leichtheit, ohne dabei die Kostenseite aus den Augen zu verlieren.

Colin Chapman, Konstrukteur, Erfinder und Gründer von Lotus Cars ging an die Grenzen um Gewicht einzusparen, manchmal darüber hinaus; Gewichtsersparnis muss jedoch auch die Sicherheitsaspekte berücksichtigen – das muss auch gesagt sein. Dennoch ist das heutige Video primär dieser herausragenden Persönlichkeit gewidmet, die einen enormen Einfluss auf die Entwicklung und Verbesserung von Rennautos hatte.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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89 NÜRBURGRING 1978 FORMEL 2

Dieser Blogpost basiert auf einem Bericht von Alex Dias Ribeiro aus erster Hand, anlässlich des SRS Motorsportwochendes im Januar 2018 in Deutschland. Es ist die Geschichte eines der spannendsten Rennen dieser vergangenen Epoche, des Internationalen ADAC-Eifelrennens zur Formel 2 Europameisterschaft auf dem Nürburgring; es war vor 40 Jahren, Ende April 1978. Alex sagte dazu: „Das Rennen meines Lebens.“

Im Ausblick auf das Rennen über 9 Runden mit einer Dauer von über einer Stunde hatte Alex am Morgen eine innere Gewissheit, dass er dieses Rennen gewinnen würde. So beauftragte er ein Teammitglied, seine Mütze mit der Aufschrift „Jesus Saves“ schon mal beim Podest hinzulegen. Er machte dies aufgrund seines christlichen Glaubens und nicht aus einer arroganten Haltung heraus.

Vom Anfang bis zum Ende war es ein hochdramatisches Rennen. Alex ging gleich nach dem Start in Führung und konnte diese bis über die Rennhälfte hinaus verteidigen. Auch wenn der Druck der anderen Fahrer sehr gross war, konnte er sich stets unter den ersten Drei behaupten. In der letzten Runde kämpften Alex und Eddie Cheever um den Sieg; sie erreichten mit ungefähr 280 km/h die letzten Kurven, Seite an Seite, Rad an Rad.

Normalerweise passt bei dieser Geschwindigkeit nur ein Auto durch diese Kurvenkombination, nicht zwei nebeneinander. Alex wusste dies und betete: „Herr, bitte nimm meinen Geist auf“ – weil er wusste, dass es in den nächsten Sekunden zu einem fatalen Unfall kommen könnte. Beide blieben nebeneinander und irgendwie passte es doch. Als sie aus der allerletzten Kurve herauskommend das Ziel vor Augen hatten, wurde das Auto von Cheever etwas instabil und Alex gewann das Rennen, vor Keke Rosberg und Eddie Cheever.

Einige Fakten müssen erwähnt werden: die drei ersten Fahrzeuge überquerten die Ziellinie in weniger als einer Sekunde, die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei über 185 km/h, die durchschnittliche Rundenzeit deutlich unter siebeneinhalb Minuten.

Eine französische Fachzeitschrift titelte: „RIBEIRO EN ETAT DE GRACE“. Oder in anderen Worten, wie Ribeiro sagte: „Ich fuhr wie nie zuvor.“ Seine herausragende Leistung in diesem Rennen wurde zusätzlich honoriert – er erhielt einen Spezialpreis und sein Name wurde zur Liste der Namen von anderen glorreichen Rennfahrern hinzugefügt. Dies findet man am Nürburgring auf der historischen Tafel an der Mauer.

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Foto: Alex Dias Ribeiro. Danke Alex, auch für den wertvollen Erfahrungsaustausch!

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88 BESTE VERBÜNDETE 201804

Erinnerst Du Dich an Blogpost 22 über Reifen und Felgen? Heute, die Bremsen und Du - wirklich die besten Verbündeten! Ein Motorfahrzeug ohne Bremsen - ein Albtraum.

Dieses komplexe Thema braucht normalerweise Spezialisten. Bremsen und Geld sparen geht nicht zusammen - ganz sicher nicht! Billig ist in der Regel billig - viele Leute mussten diese Erfahrung machen; billig kann sehr teuer werden.

Deshalb nur einige grundsätzliche Gedanken, die auf den langjährigen Erfahrungen von The Castiron gründen. Bremsscheiben, Bremsbeläge, Fading, Bremsflüssigkeit sind die Stichworte dazu.

Bremsscheiben und Bremsbeläge: Hände weg von dubiosen Produkten. Auch wenn sie ähnlich oder praktisch gleich scheinen, es ist nie wie bei einem renommierten Hersteller. Sei achtsam, Dir zuliebe! Über allem hilft eine richtige Bremsbelüftung und gute Führung der heissen Abluft immens, gerade beim Einsatz auf der Rennstrecke.

Bei der Bremsflüssigkeit ist es dasselbe, und: ein Wechseln in regelmässigen Abständen ist zwingend, weil die Bremsflüssigkeit mit der Alterung in der Qualität nachlässt. Das grosse Erwachen kommt sonst allenfalls mit dem Tritt ins Leere; Fading, wo sich das Bremspedal im Extremfall einfach so ganz durchdrücken lässt. Damit Du vielleicht noch mal mit einem blauen Auge davonkommst, kannst Du versuchen mit Pumpen des Bremspedals wieder Bremsdruck aufzubauen – aber das muss Dir zuerst mal in den Sinn kommen und Du musst es dann konsequent umsetzen.

Gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke - und vergiss nie die Bremsen, Deine wirklich besten Verbündeten! Gebrauche die Bremsen - dafür sind sie da. Und: es funktioniert nur wirklich gut zusammen mit exzellenten Reifen.

Bis nächsten Freitag.   - B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Foto: Tom van Egmond, Ersigen. Danke Tom!

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PS. Schaue Dir doch auch nochmal Blogpost 72 SCHATZKISTE 201712 an.

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87 DER FAHRSTIL MIT DEM SINGENDEN FAHRER

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Dabei gibt es auch verschiedene Umstände und Situationen. Erfolgreich, sicher und zügig unterwegs sein – viele Wege führen in diese Richtung.

Dieses Mal geht es primär um Fahrfreude auf der Strasse, sei es auf einer schönen Landstrasse oder die Herausforderung eines Alpenpasses. Es geht vor allem um den Genuss, auch um die Wahrnehmung der äusseren Umstände. Heute lassen wir die Jagd nach dem letzten Sekundenbruchteil und das Streben nach der perfekten Ideallinie für einmal aussen vor.

Eines Abends, kurz vor der Dämmerung, war The Castiron mit seinem Ford Mustang, Eleanor V, auf dem Weg nach Hause – so wie es schien ganz alleine. Der Sound des V8-Motors, beschleunigen, schalten, bremsen, kurvenfahren. Eine kurvenreiche Strasse über einen Pass, auch mit Haarnadelkurven: hierbei hatte The Castiron beim anbremsen plötzlich einen Regenbogen vor Augen – und das wiederholte sich bei jeder zweiten Haarnadelkurve.

Es war nicht einfach ein Regenbogen – es war der  Regenbogen, nie vorher so gesehen und danach auch nicht. Der Versuch, dies zu beschreiben: The Castiron und Eleanor V hatten den Pass praktisch für sich allein, die mächtigen Berge, die Sicht auf andere Pässe und dieser einmalige Regenbogen! Er schien im Tal zwischen zwei Bergen fixiert zu sein, in einer beinahe übernatürlich erhabenen Art und Weise, äusserst beeindruckend. Atemberaubend und über dem allem: Grund genug zum Singen hinter dem Lenkrad!

Natürlich sind ähnliche Erfahrungen auch an einem Trackday möglich, beispielsweise auf der Nordschleife – schönes Wetter, beste Bedingungen und eine Runde ohne Verkehr. Du hast die Strecke und die wunderschöne Umgebung scheinbar für dich allein. Also: vergiss nicht zu singen hinter dem Lenkrad, wenn Dir danach zumute ist!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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86 JIM CLARK 1968

James Clark, besser bekannt als Jim Clark (4. März 1936 – 7. April 1968), war einer der grössten Autorennfahrer. Zum 50. Todestag sei diesem schottischen Sportsmann der heutige Blogpost gewidmet.

Einige wenige Höhepunkte seiner Karriere müssen erwähnt sein. Formel 1 (F1) Weltmeister 1963 und 1965; in diesem Jahr gewann er auch das prestigeträchtige Indianapolis 500 Rennen. Besonders herausragend waren auch seine Leistungen auf dem Nürburgring, bei verschiedensten Bedingungen; sei es der Sieg beim F1 Rennen von 1965, oder exzellente Rundenzeiten, oder überragende Leistungen mit unterlegenem Fahrzeugmaterial. Sein letztes F1 Rennen gewann er früh im Jahr 1968, mit einem Lotus 49 Ford-Cosworth DFV (3-Liter V8-Motor).

Schon 1961 klopfte der Tod an die Türe von Jim Clark. Beim Grossen Preis von Italien der F1 hatte er eine Kollision mit Wolfgang Graf Berghe; dieser wurde tödlich verletzt – und mit ihm mehrere Zuschauer. Am 7. April 1968 verunglückte Jim Clark anlässlich eines Formel 2 Rennens in Hockenheim, Deutschland, tödlich. Man geht davon aus, dass die Ursache dieser Tragödie ein schleichender Plattfuss war.

Der Kern der alten Aussage, dass der Motorsport eine gefährliche Angelegenheit ist, wo Verletzungen (auch mit bleibenden Schäden) und selbst der Tod nicht ausgeschlossen werden können, gehört zu diesem Sport. In früheren Zeiten war es eine stets gegenwärtige tragische Tatsache.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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85 OSTERN 201804

Were you there when they crucified my Lord? Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? The Castiron möchte den Hauptinhalt dieses beeindruckenden Liedes mit Euch teilen. Nach dem englischen Wikipedia ist dieser Negro Spiritual von Afro-Amerikanern in der Sklaverei komponiert worden; erstmals publiziert in William Eleazor Barton’s 1899 Old Plantation Hymns. Es ist die Geschichte von Karfreitag und Ostern, von der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus.

Warst du dort, als sie meinen Herrn gekreuzigt haben? Warst du dort, als sie Ihn ans Kreuz genagelt haben? Warst du dort, als sie Ihn ins Grab gelegt haben? Oh! Manchmal lässt mich das erzittern, erzittern, erzittern!

Warst du dort, als der Stein vor dem Grab weggerollt worden ist? Warst du dort, als Er vom Tod auferstanden ist? Oh! Manchmal möchte ich nur noch rufen Ehre! Ehre! Ehre!

Grundlegende Fragen. Was sind die Antworten, Deine Antworten?

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel Lukas 24, Verse 45-48 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Lukas24

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84 HENRY FORD

Henry Ford (30. Juli 1863 – 7. April 1947) ist wohl bekannt als Gründer der Ford Motor Company. Vor 110 Jahren, 1908, brachte Ford das Model T auf den Markt, das erste für eine breite Masse erschwingliche Auto; vor 100 Jahren, 1918, nannte ungefähr jeder zweite Fahrzeugbesitzer in den USA einen Ford Model T sein Eigen. Somit ist es heute ein guter Zeitpunkt sich etwas näher mit Henry Ford zu beschäftigen.

Gemäss www.britannica.com war Henry Ford ein amerikanischer Industrieller, welcher durch seine Fliessbandfertigung die Fabrikarbeit revolutionierte. Er war immer gut für Schlagzeilen, gute und schlechte - aber nie nichtssagende.

Er wurde als technisches Genie und Volksheld gefeiert. Henry Ford war die kreative Kraft hinter einer Industrie in einem noch nie da gewesenen Format mit damit verbundenem Wohlstand; dies veränderte in den USA die Wirtschaft und den sozialen Charakter in wenigen Jahrzehnten dauerhaft.

Zu guter Letzt eine Aussage (siehe bitte Empfehlung) von Henry Ford, die The Castiron beeindruckte: „Ich glaube, dass Gott die Dinge regelt und dass Er dazu keinen Rat von mir braucht. Mit Gott als Manager bin ich überzeugt, dass sich alles zum Besten fügt. Warum sollte ich mir Sorgen machen?“ Gott vertrauen und dabei nicht untätig sein – das scheint Henry Ford gelungen zu sein!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.evangeliums.net/zitate/suche.php?autor=289&titel=

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83 FULL PULL – IM EINSATZ MIT TEAM KAISER

Als Motorsportler interessiert uns alles, was stinkt und knattert. Wen wundert’s, dass wir an einem Montag im Oktober 2015 vor dem Bildschirm sassen und uns auf DMAX den Männer-Montag reinzogen. Gespannt und neugierig schauten wir, was die Männer mit ihren PS-Monstern bei „Full Pull“ veranstalteten. Nach der Sendung unterhielt ich mich mit meiner Frau und wir waren uns einig: Die Kaisers, die sind anders; von ihrem ganzen Umgang her könnten sie Christen sein. 

Nach der dritten Sendung nahmen wir Kontakt zum Team Kaiser auf. Marcus antwortete – die Chemie schien zu stimmen; so bot ich Marcus und dem Team an, im Januar 2016 zum Jahrestreffen von SRS Motorsport zu kommen. In diesem Jahr besuchten wir dann auch einige Pulling-Veranstaltungen. So durften wir dann auch miterleben, wie vom Team Kaiser die Deutsche Meisterschaft (DM) eingefahren wurde – beeindruckend! 

In 2017 waren wir bei fast allen DM-Läufen der Kaisers mit dabei, um das Team zu unterstützen. Nun lief „Full Pull“ schon zwei Jahre auf DMAX, was der Szene einen nicht für möglich gehaltenen Aufschwung gegeben hatte; mehr Leute bei den Veranstaltungen, im offenen Fahrerlager. Das heisst auch mehr Leute beim Teamtruck, für Autogramme, Selfies ... und Gespräche mit den Teammitgliedern. 

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Siegern hört man zu!“ Über Gespräche im Fahrerlager bekommt man Zugang zu den Menschen – man redet über den Sport und auch über „Gott und die Welt“. Den Glauben auch im Sport zu leben ist den Kaisers sehr wichtig. Bei der Heimveranstaltung, in Holzheim, durften wir mit einem Infozelt SRS Motorsport präsentieren und zudem bei der Siegerehrung den Erstplatzierten eine Sportlerbibel MORE überreichen – ebenso dann auch noch beim Saisonfinale in Berghausen. 

Die Saison 2017 verlief für das Team Kaiser noch erfolgreicher als das Vorjahr. Bereits zwei Veranstaltungen vor Saisonabschluss war der DM-Titel wieder eingefahren. Trotz des Erfolges gab es auch Rückschläge; beim Showpull in Grimmen beispielsweise einen kapitalen Getriebeschaden. 

Beim Saisonfinale in Berghausen gab es nicht nur den Meisterpokal; nein, das Team Kaiser hatte eine Trophäe zur Versteigerung bereitgestellt – eine Buchse mit Pleuel aus einem kurz vorher geschrotteten Motor. Dies wurde zugunsten der SRS-Werteoffensive (siehe bitte Empfehlung) versteigert und der Erlös konnte einem guten Zweck zugeführt werden. 

Es ist eine spannende Geschichte. Eines ist sicher: Irgendwas wird das Team Kaiser 2018 zu seinem 25 jährigen Jubiläum schon auf die Beine stellen! 

The Castiron dankt, Rainer! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       http://www.werteoffensive.de/

PS. Weiteres hierzu gibt es in Blogpost 38 TRACTOR PULLING.

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82 PLATTER REIFEN

Das heutige Video spricht für sich - recht laut und krass. Ein geplatzter Reifen und ein schleichender Plattfuss führen beide letztlich zu einem platten Reifen. The Castiron teilt einige Erfahrungen mit Euch; es war jeweils ein Auto mit einem ausgewogenen Fahrwerk, guter Gewichtsverteilung und es waren immer Schäden am Hinterrad. 

Schleichender Plattfuss auf der Landstrasse, ungefähr 80 km/h. Moderate Geschwindigkeit, eine bekannte Strasse, das Auto nur ganz leicht instabil. Anhalten bei der nächste Werkstatt, die Reifen anschauen und den Druck kontrollieren, Frage um Hilfe: ein Mechaniker konnte den Reifen reparieren, weil er noch nicht wirklich beschädigt war (nur ein Nagel musste zuerst herausgezogen werden). Manchmal kann der Reifen repariert werden, manchmal muss er ersetzt werden. 

Schleichender Plattfuss auf der deutschen Autobahn, ungefähr 160 km/h. Die Strecke nicht so gut bekannt, recht viel Verkehr, ein unregelmässig instabiles Auto. Liegt es an der Fahrbahnoberfläche oder ist etwas mit dem Auto nicht in Ordnung? Du hast es erraten: anhalten auf dem Pannenstreifen und einen Blick auf die Reifen werfen und ein Radwechsel folgten als nächstes - glücklicherweise war ein Reserverad im Auto, wo auch der Reifendruck regelmässig kontrolliert worden war. In diesem Fall konnte der Reifen nicht mehr repariert werden. 

Reifenplatzer hinten links auf der Rennstrecke, Hockenheim, Deutschland, ungefähr 120 km/h - die „Nordkurve“ (eine Rechtskurve). Du ahnst es: eine gewaltige Aufgabe für den Fahrer. Das Auto brach extrem mit dem Heck aus und The Castiron tat alles, was in seiner Macht stand, um das Auto unter Kontrolle zu halten: gegenlenken, maximal und so schnell wie möglich und auskuppeln. Das Fahrzeug schlitterte quer über die ganze Strecke und im letzten Moment konnte The Castiron die Situation endgültig meistern - das Auto und der Fahrer in guter Verfassung, der Reifen zerstört. 

Und noch ein Hinweis: die beiden Blogposts 21 VIER POSTKARTEN und 22 BESTE VERBÜNDETE 201701 können helfen, solche Situationen zu vermeiden. Trotz allem ist ein Happyend nicht garantiert; die Art des Fahrzeugs und der Ladung, Geschwindigkeit und Reaktion des Fahrers oder der Fahrerin sind Hauptfaktoren und spielen eine entscheidende Rolle. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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81 DER FAHRSTIL MIT DEM BÖSEN GRINSEN

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Dabei gibt es auch verschiedene Umstände und Situationen. Erfolgreich, sicher und schnell unterwegs sein – viele Wege führen in diese Richtung. 

Meistens kommt das böse Grinsen erst nach einer kritischen Situation; der Rennfahrer hat Zeit verloren und weiss: jetzt erst recht! Du kennst die Gedanken dazu: dich kriege ich auch noch und du kommst nicht an mir vorbei. Die Grenze zur Verbissenheit ist da ganz nahe. 

In solchen Fällen bist du mental im Grenzbereich, du fährst hart am Limit oder schon darüber. In anderen Worten, du hast das Messer zwischen den Zähnen. Und: wie sieht es aus mit der Fairness? Zu aggressiv? Unter diesen Umständen kann es manchmal nicht gut ausgehen; dies ist aber nicht zwingend der Fall. 

Das Resultat einer solchen Fahrweise kann eine herausragende Leistung sein (er machte das Unmögliche möglich) oder es kommen weitere kritische Situationen dazu; dann ist es ein Rennen zum Vergessen. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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80 KINDERGARTEN TEIL II

Zwischen 1782 und 1826 lebten gleichzeitig drei Männer, welche ein gemeinsames Hauptanliegen hatten: das Wohlergehen von Kindern. Das führte dann zur Einführung des Kindergartens. Diese drei wollen wir chronologisch etwas näher anschauen: Oberlin, Pestalozzi und Fröbel. 

Jean-Frédéric Oberlin (1740 -1826), Franzose, Pfarrer, auch genannt „der Vorläufer der Christlichkeit“ in Frankreich. Auf seine Initiative entstanden Kleinkinderschulen. Er wird auch als Vordenker Fröbels bezeichnet. 

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827), Schweizer, Pädagoge und Bildungsreformer; sein Grossvater, ein Pfarrer, vermittelte ihm schon früh die Liebe zu Jugend und Volk. Er gründete verschiedene Ausbildungsstätten und schrieb viele Werke über moderne Prinzipien der Erziehung. 

Friedrich Fröbel (1782 – 1852), Deutscher, Pädagoge und Schüler Pestalozzis, Sohn eines Pfarrers. Nach seiner ersten Arbeitsstelle in Deutschland zog er eine Zeit lang zu Pestalozzi in die Schweiz, wo er seine Ideen weiter entwickelte. Insbesondere betonte er die individuellen Gaben und Talente der Kinder, ebenso das Fördern von Selbsttätigkeit, Motorik, Phantasie und Kreativität. Fröbel gilt als Gründer des Kindergartens; 1840 schuf er mit dem ersten Kindergarten in Bad Blankenburg, Deutschland, eine Bildungseinrichtung, welche die Kleinkindererziehung revolutionierte. 

So war es dann also Fröbel, der die Grundlagen zu der modernen Bildung legte. Dabei war die Erkenntnis wesentlich, dass Kinder unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten haben. Er gründete das Konzept des Kindergartens; der zweite Teil des Wortes spricht ja eigentlich für sich selbst. In einem Garten kann etwas gedeihen und wachsen, es kann sich etwas entwickeln – entsprechende Pflege und Fürsorge vorausgesetzt! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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PS. Quellennachweis: Wikipedia und Zeitung D’REGION 11. Jahrgang Nr. 27

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79 KINDERGARTEN TEIL I

Anlässlich des Geburtstages von Enkel Mickey hatte The Castiron die Gelegenheit zu einem Besuch im Kindergarten. Es schien ein normaler Ablauf zu sein, mit einer speziellen Stunde für das Geburtstagskind. 

Alle zusammen sangen Lieder, eines davon mit dem besonderen Wunsch für einen Schutzengel für Mickey. Er bekam Geschenke, die Kinder spielten zusammen. Es herrschte beste Stimmung, was ganz normal schien – nicht zuletzt dank den engagierten Kindergärtnerinnen. 

Natürlich durfte der Geburtstagskuchen nicht fehlen. Der Vater von Mickey hatte diesen gebacken: ein Schokoladenkuchen, Form eines Autos, mit orangem Zuckerguss. Es reichte für alle, auch The Castiron kriegte ein Stück davon. 

Das Bild zum heutigen Blogpost, ein Sonnenaufgang, ist ein Sinnbild für diese Kinder. Es gibt Ähnlichkeiten: sie sind in ihrem Wesen der aufgehenden Sonne ähnlich, sie bringen Sonne und Licht ins Leben vieler Menschen, nebst anderem. The Castiron hofft und wünscht, dass alle Kinder ein Leben lang von Sonnenschein und Schutzengeln begleitet werden. 

Das war vor allem aus der Sicht von Grossvater. Mehr zum Thema in Teil II nächste Woche, dann primär aus der Perspektive des Pastors. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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78 WER SPÄTER BREMST IST LÄNGER SCHNELL

Das Video sagt mehr als tausend Worte. Schaue es Dir an, mehr als einmal. Ist die Aussage „wer bremst verliert“ wirklich so zutreffend? Oder doch eher: wer später bremst ist länger schnell? 

Einige Risiken: wer später bremst kann auf der Strecke Probleme bekommen, neben der Strecke landen oder gar einen Unfall haben. Zusätzlich besteht bei einem Fahrzeug ohne ABS das Risiko eines Bremsplatten. The Castiron machte diese Erfahrung mehr als einmal. Im Extremfall schaute einen der Stahlgürtel des Reifenunterbaus an – die flache Stelle, welche aus einem rollenden Reifen einen stehenden machte; ein zerstörter Reifen, der unnötige Kosten verursachte und meistens auch ein misslungenes Training oder Rennen. 

Einige Chancen: wer später bremst als der Gegner kann Positionen gut machen, Zeit gewinnen, vielleicht sogar das Rennen – was auch der Zweck der Übung ist. Wer vom Start aus in Führung liegt möchte diese verteidigen; dazu gehört dann auch genau auf den Punkt zu bremsen, idealerweise, aber nicht immer als Tatsache. Und: leichter gesagt als getan. 

Es ist an Dir, zusammen mit den gegebenen Umständen. Entscheide richtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und setze es wenn immer möglich perfekt um. Viel Erfolg! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

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77 LANGE SCHATTEN

Lange Schatten – tiefstehende Sonne. Das gehört dazu, wenn man unterwegs ist – sei es im Strassenverkehr oder auf der Rennstrecke. Was bedeutet das, was spricht da gegen Dich, was ist hilfreich? 

Lange Schatten stehen immer im Zusammenhang mit tiefstehender Sonne, in der Früh und gegen Abend. Die Folge ist Blendung; im schlimmsten Fall ist dabei noch die Strasse nass. Da geht es dann Richtung Blindflug. Aber du fährst weiter, im Alltag in den meisten Länder mit bis zu 130 km/h und auf der Rennstrecke manchmal mit über 200 km/h. 

Einige typische Situation zeigen, was gegen Dich spricht. Im Langsamverkehr mit einer Ampel erkennst Du manchmal praktisch nichts mehr, wenn die Sonne entsprechend flach steht; extreme Vorsicht ist da angebracht. Bei höherer Geschwindgkeit auf der Autobahn verlässt Du einen Tunnel und schaust direkt in die Sonne (sie war schon vor dem Tunnel da ...); bist Du vorbereitet, indem Du Dir klar bist über die Verkehrssituation (Stichwort: konzentriert und vorausschauend)? Und auf der Rennstrecke ist es ganz ähnlich mit vergleichbaren Herausforderungen insbesondere bei Kuppen und nach Kurven. 

In all diesen Fällen halte Dir vor Augen, was es für Dich bedeutet, aber auch für die anderen, die mit Dir unterwegs sind. Sonnenbrille und die Sonnenblenden des Autos sind hilfreich um Dich vor Blendung zu schützen. Dies ist ebenso wichtig, wie auf alles gefasst zu sein – und nochmal: für andere mitdenken ist nicht nur eine Empfehlung sondern ein dringender Appell! 

In die Sonne schauen ist selten eine gute Idee, sei es als Fahrer, sei es allgemeinen im Leben. Gute und sichere Fahrt! 

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76 FAHRER DES JAHRES 2017

Schaue doch bitte zuerst das Video an. Vaidotas Zala – ein berühmter Fahrer? Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl. 

Dazu einige Schlüsselbegriffe und Gedanken: Fahrkönnen, Fahrgefühl, Fahrzeugbeherrschung – brillant, mutig. The Castiron ist äusserst beeindruckt; er hat seit jeher grosse Hochachtung vor Rallyefahrern. 

Eine kurze Analyse: dieser Fahrer hier wusste sicher vor der Kuppe, was nun auf ihn zukommt. Üblicherweise gibt es genaue und hilfreiche Ansagen vom Beifahrer. Und das war 100 Prozent und alles passte. 

Die Schlussfolgerung: als Fahrer hast du erst verloren, wenn du bis ganz zum vollen Lenkeinschlag gegengelenkt hast und du das Fahrzeug immer noch nicht unter Kontrolle bringen konntest. Da wird es Zeit zum richtig bremsen um möglichst schnell möglichst viel Geschwindigkeit abzubauen – um hoffentlich eine unschöne Erfahrung vermeiden zu können. 

Eine Empfehlung: um in solchen und ähnlichen Situationen auch nur die leiseste Chance zu haben musst du vorbereitet sein. Es gibt die mentale Seite und das Fahrkönnen. Zum Beispiel Fahrertrainings sind hier von grossem Nutzen, aber keine Garantie. Nimm teil, sei es im Winter oder im Sommer – oder noch besser, im Winter und im Sommer! 

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75 DER INGENIEUR FAHRSTIL

So wie die Menschen unterschiedlich sind, so ist es auch mit dem Fahrstil. Um erfolgreich, sicher und schnell unterwegs zu sein gibt es verschiedene Wege. 

The Castiron gibt einige Erfahrungen weiter, die er als Rennfahrer und Instruktor gemacht hat. Beste Vorbereitung und präzise Ausführung sind dazu mögliche Schlüsselbegriffe. 

Normalerweise ist der Fahrstil des Ingenieurs sehr exakt, Bremspunkt und Kurvenlinien sind Runde für Runde nahezu identisch – die Ausnahme bestätigt die Regel. Das bedeutet eine hohe Geschwindigkeit mit wenig Raum für Fehler. Eine gute Streckenkenntnis ist selbstverständlich. 

Grundkenntnisse für einen sauberen Fahrstil sind ihm ebenso wichtig. Auch beantwortet er gerne Fragen zu verwandten technischen Themen und ist mit dem Fahrzeugmaterial vertraut. Das führt dazu, dass er mit dem Fahrzeug bewusst und recht sorgfältig umgeht oder dass er es im extremen Gebrauch bis an dessen äusserste Grenzen testet. 

The Castiron hat den Eindruck, dass hier Mensch und Maschine richtiggehend verwandt sind: einer ist der Konstrukteur des anderen und beide arbeiten nahezu perfekt. Und: man muss nicht zwingend Ingenieur sein, damit manches hier auch zutreffend sein kann. 

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74 FAHRERTRAINING MIT EINEM WEC WELTMEISTER

Wann hast du schon mal die Gelegenheit, einen mehrfachen Le Mans Sieger und WEC Weltmeister (siehe bitte Blogpost 40) auf dem Beifahrersitz zu haben und auch bei ihm mitzufahren? The Castiron hatte letzten Sommer diese Möglichkeit anlässlich eines Fahrertrainings mit Marcel Fässler in Lignières, Schweiz.

Die kleine Strecke erlaubt Geschwindigkeiten die in etwa in dem Bereich liegen, wie in einem Land mit Geschwindigkeitsbegrenzungen; dazu Marcel Fässler als Instruktor, gewohnt im Hochgeschwindigkeitsbereich unterwegs zu sein. Diese Kombination und die sehr sympathische Art von Marcel („der nette Kerl von nebenan“) versprachen unvergessliche und unvergleichbare Erfahrungen. 

Marcel auf dem Beifahrersitz von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Die Betonung liegt auf einem sehr sauberen Fahrstil, möglichst materialschonend schnell zu fahren und einer gesunden Selbstkritik um Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Ein wichtiger Hinweis war, schnell und materialschonend zugleich unterwegs zu sein; doch dies ging schon etwas gegen das Drifter-Herz von The Castiron. 

Die Fahrt auf dem Beifahrersitz im Auto von Marcel. Unauffällig schnell, konstant präzise und möglichst sanft, fast immer stabiler Fahrzeugzustand, praktisch fehlerfrei – und über allem ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsgefühl. 

Die ganz persönlichen Schlussfolgerungen von The Castiron: wenn immer möglich materialschonend und schnell fahren und immer wieder Selbstreflexion; hier ist auch die Erkenntnis mit dabei, dass es in der Vielfalt des Motorsports Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt, sei es der Anlass, sei es die entsprechende Fahrweise. Danke Marcel und vielleicht auf Wiedersehen – es war ein toller Tag! 

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73 EIN TAG MIT ALEX DIAS RIBEIRO

Ribeiro war wohl am bekanntesten dafür, dass er zu seinem Glauben stand; vor allem dadurch, dass auf seinen Formel 1 Autos „Jesus Saves“ („Jesus rettet“) zu lesen war. Als logische Folge ging es mit seinem Bekenntnis weiter, als er Fahrer des Medical Cars der Formel 1 wurde; er ist der wohl verdienstvollste Fahrer unter den Christen im Motorsport. 

Er begleitete als Pastor 1994 die Fussballnationalmannschaft Brasiliens an die FIFA Weltmeisterschaft in den USA. Er hielt Gottesdienste für das Team und schrieb später ein Buch über die Reise der Mannschaft zum Grosserfolg: „Wer gewann 1994 den Weltmeistertitel“ (”¿Quien ganó la Copa Mundial?”). 

Der Grosse Preis von Brasilien der Formel 1 war für Ribeiro 2002 der Schauplatz eines Zwischenfalls, der böse hätte enden können. Im morgendlichen Warm-up vor dem Rennen am Sonntag verunfallte Enrique Bernoldi mit seinem Arrows in Kurve 2. Ribeiro, als Fahrer des Medical Cars an der Unfallstelle angekommen, wollte aussteigen; als er die Türe öffnete, erreichte Nick Heidfeld mit seinem Sauber die Unfallstelle und rasierte die Türe des Medical Cars ab. Beide, Ribeiro und Heidfeld, blieben unverletzt. 

Ribeiro schrieb 1981 eine Autobiographie, das Buch ”Mais Que Vencedor” (zu Deutsch: „Mehr als ein Gewinner“). Darin nannte er den Rennstallbesitzer von March, Max Mosley „Mack Mouse“ und dessen Ingenieur Robin Herd „ Robin Hood“ – wir haben viel zusammen gelacht! 

The Castiron dankt, Michael / SRS Motorsport! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       http://www.srsmotorsport.de/

PS. Anlässlich des SRS Motorsportwochenendes vom 19. – 21. Januar 2018 hast Du die einmalige Gelegenheit, Alex Dias Ribeiro persönlich zu treffen. Näheres dazu findest Du auf der SRSMotorsport-Internetseite.