August 2020

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211 EIN JAHR DANACH

Letztes Jahr, der letzte Tag im August, Samstag. Es war das Wochenende des Grossen Preises der F1 in Belgien, in Spa-Francorchamps, wo auch ein Formel 2 Rennen stattfand. Anthoine Hubert (22. September 1996 – 31. August 2019) verunglückte dabei tödlich, Juan Manuel Correa wurde äusserst schwer verletzt. Dieser Tag existiert nicht im Leben von The Castiron, da er an diesem Tag auf der Intensivstation im Krankenhaus lag, am Tag nach einer Herzoperation (mit dem Risiko eines Herzstillstands) – kein Bewusstsein bis am Sonntag, nichts.

Nach ungefähr einem halben Jahr war The Castiron mehr oder weniger wieder der Alte; zurück auf den Ski und im März zurück auf der Rennstrecke, in Hockenheim, mit Eleanor V, seinem Ford Mustang. Auch die Sicht des Pastors muss betont werden – kurz: es ist Gnade, Gott sei Dank!

Juan Manuel Correa ist - immer noch - auf einem langen und steinigen Weg zur Wiederherstellung. Über mehrere Tage hing sein Leben an einem seidenen Faden und die Ärzte kämpften um sein Leben und auch um sein rechtes Bein (www.motorsport.com; Juan Manual Correa: „Basically the doctor’s rebuilt my right leg, the left suffered much milder injuries ...“ Deutsch: Die Ärzte bauten mein rechtes Bein praktisch neu auf, das linke hatte nur leichtere Verletzungen ...).

Eine ganz andere Geschichte ist die Coronavirus-Pandemie, welche auch in diese Zeitspanne von einem Jahr fällt. All dem ist gemeinsam: es braucht nicht ein Jahr, damit Dinge im Leben dramatisch ändern, sei es wegen eines Unfalls oder einer Krankheit oder aufgrund einer Pandemie.

Die grossen Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Vergänglich war das Thema von Blogpost 194, und Blogpost 141 beinhaltet das Zitat eines Pfarrer anlässlich der Trauerfeier eines Rennfahrers: „Où il y a le risque, il y a la mort – où  il n’y a pas de risque, il n’y a pas de vie“ (Französisch; auf Deutsch: Wo es das Risiko gibt, gibt es den Tod – wo es kein Risiko gibt, gibt es kein Leben).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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210 PILOT ODER PASSAGIER

Nun sind es schon 4 Jahre, seit The Castiron seinen ersten Blogpost veröffentlicht hat. Heute einige grundsätzliche Gedanken in Kürze; und es ist ein guter Tag um sich wieder einmal bei allen zu bedanken!

Grossvater, Rennfahrer, Instruktor, Pastor – alles in einem, eines in allem. Im Fokus: viele Dinge aus vielen Jahren und ganz aktuelle teilen, mit Euch! Wie das Leben ist, mit verschiedensten Aspekten. Oft ist es die Frage, ob man Pilot ist oder Passagier. Auf der Rennstrecke, im Strassenverkehr, im Alltagsleben – wer oder was bestimmt wen?

Oder, in anderen Worten: fahren oder gefahren werden, Herausforderungen, Herausforderungen, Herausforderungen – immer wieder. Normalerweise ist es angenehm Pilot zu sein, manchmal auch, wenn man Passagier ist – wenigstens, wenn man es selber ausgewählt hat; wenn nicht, macht einem oft beispielsweise ein Unfall oder eine Krankheit zum Passagier. Und dann kann es schwer werden.

Wie bereits erwähnt: nur einige Gedanken in Kürze! Wenn Du denkst, Du hast es in der Hand, Du kannst entscheiden ob Du Pilot oder Passagier sein willst – dann ist es meistens nicht so hart, manchmal sogar ganz einfach. Wenn Du gezwungen bist, Passagier zu sein kann es manchmal ganz hart werden; vielleicht ist es eine gute Gelegenheit sich darüber einige Gedanken zu machen, basierend auf der Sichtweise des Pastors – bitte beachte die Empfehlung.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/pastor-de.html

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209 BLEIBE DEMÜTIG

Der Blogpost von letzter Woche handelte von einem Zwischenfall ohne Happyend – etwas, worauf man nicht stolz ist. Wettbewerb nicht beendet, Auto beschädigt, aber Gott sei Dank nicht Totalschaden, vor allem das Dach in einem unschönen Zustand. The Castiron konnte glücklicherweise kurz darauf einen Unfallwagen desselben Typs günstig kaufen, der als Teilespender für die Reparatur diente – das heutige Bild spricht für sich.

Bleibe demütig – was hat dies mit einem solchen unbeabsichtigten und ungeliebten Ereignis tun? Solche Vorfälle bringen einen umgehend auf den Boden zurück. Dann ist es eine Frage der persönlichen Einstellung, der grundsätzlichen Haltung. Bleibe demütig – gegenüber dem Fahrzeug und der Strecke, den Gegnern und Mitmenschen und vor Gott.

Es ist primär aus der Sicht des Pastors, aber nicht nur – es geht um das ganze Leben. Man muss es für sich selbst erkennen, es sich immer wieder vor Augen führen, es ist eine fortwährende Angelegenheit – demütig werden, demütig sein, demütig bleiben. Die Bibel sagt „... Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6, Vers 8).

Und, zu guter Letzt: demütig sein, demütig bleiben ist wahrhaftig hilfreich – jedoch leichter gesagt als getan! The Castiron lädt dazu ein in der Bibel beispielsweise Sprüche 22, Vers 4 zu lesen (siehe bitte Empfehlung). Ein weiser Rat zu diesem Thema – einer von vielen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/Sprüche22%2C4

PS   Für diejenigen, die noch etwas mehr lesen möchten: auch in Blogpost 121 geht es um unglückliche Zwischenfälle und die entsprechende Haltung.

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208 AUF DEM DACH

Es ist jetzt 20 Jahre her: The Castiron nahm das erste Mal an der sport auto DriftChallenge 2000 in Hockenheim teil – mit dem Fahrzeug, das im Blogpost 205 beschrieben ist. Der recht leichte Ford Sierra war zu diesem Zeitpunkt bereit für Sporteinsätze (auch verbessert im Bereich der Sicherheit, beispielsweise Schalensitze, Überrollbügel und mehr), nun nur noch als Zweisitzer.

Driftwettbewerbe und die DriftChallenge steckten damals im deutschsprachigen Europa noch in den Anfängen. Praktisch immer mit beinhaltet: begeisterte Zuschauer und atemberaubende Zwischenfälle. Das heutige Video zeigt einen Ausschnitt von spektakulären, eher unglücklichen Vorfällen – The Castiron fügte noch etwas hinzu: einen Überschlag, ärgerlich und vollkommen unnötig.

Gestählt von vielen Erfahrungen im Grenzbereich mit Autos mit Heckantrieb (vor allem als Rennfahrer und Instruktor) kann The Castiron getrost als einer der Pioniere auf diesem Gebiet bezeichnet werden. War deshalb vielleicht ein wenig Überheblichkeit mit im Spiel? Schauplatz: die „Sachskurve“ auf dem Hockenheimring.

Erster Lauf, ein recht gut gelungener Drift und am Kurvenausgang dann die blöde Idee, die Show im Gras noch etwas zu verlängern (wie das einige andere Fahrer zuvor auch taten). Dummerweise war aber genau an dieser Stelle der Rasen frisch angesät und dazu auch noch bewässert worden (was aber erst nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug festzustellen war) – schwindende Chancen auf ein Happyend! Das Auto gräbt sich mit den rechten Rädern ein, die linke Seite hebt sich, The Castiron realisiert: das Auto kommt nicht mehr auf die Räder zurück, der Überrollbügel wird seinen Dienst tun.

Der Ausgang: Fahrzeug auf dem Dach, Motor sofort ausgeschaltet, Sicherheitsgurte gelöst, The Castiron unverletzt und um eine Erfahrung reicher – und frenetischer Beifall von tausenden von Zuschauern. Über allem war es ein Anlass mit vielen Zwischenfällen, häufig Ausflüge ins Kiesbett – meistens ohne nennenswerte Folgen.

Schlussfolgerung: ein hirnloser Anfängerfehler, höchst peinlich! The Castiron musste einmal mehr erkennen: man lernt nie aus. Und: das heutige Video bietet viel Anschauungsmaterial und gibt Gelegenheit für Fehleranalysen – man kann aus eigenen Fehlern lernen, aber auch aus Fehlern anderer. Behalte den richtigen Kurs bei!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Vorsicht: wenn das Auto auf dem Dach liegt, muss der Motor sofort ausgeschaltet werden (da das Öl nicht mehr dort ist, wo es sein sollte). Darauf muss eine Wartezeit von bis zu mehreren Tagen folgen, bevor der Motor wieder gestartet wird (ein Teil des Motorenöls ist in die Brennräume gelangt und muss nun wieder in die Ölwanne abfliessen – und das braucht mehr Zeit als man denkt). Nichtbeachten dieser Fakten kann zu ernsthaften Schäden am Motor führen!