August 2019

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159 CIRCUIT ZANDVOORT TEIL II

Gemäss dem englischen Wikipedia ist die Stadt Zandvoort einer der namhaften Badeorte von Holland und richtete von 1952 bis 1985 den Grossen Preis der Niederlande im Rahmen der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft aus. In der Zeit danach wurde die ganze Anlage wesentlich modifiziert.

Die aktuelle Strecke: die Länge beträgt um die 4,3 km; es geht abwechslungsreich zu und her und stellt hohe Anforderungen an den Rennfahrer. Manche ziehen den Vergleich zu einer Achterbahnfahrt. Du bist jedoch Pilot, nicht Passagier.

Die Rennstrecke liegt in einem Dünengebiet, ganz nahe am Meer und bietet mehrere Schlüsselstellen. Eine davon ist der Abschnitt ab „Slotemakerbocht“, wo man sogenannt blind Richtung „Scheivlak“ unterwegs ist – es kann ein Tanz auf der Rasierklinge sein; die unebene Fahrbahnoberfläche ist dabei auch nicht gerade hilfreich.

Schaue doch bitte auch das Video an. Beeindruckende Bilder aus der guten alten Zeit – nicht immer nur gut, oft auch gefährlich.

Besonders erwähnenswert: es ist eine schöne Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen. Zudem wird im nächsten Jahr (2020) im Rahmen der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft wieder ein Grosser Preis der Niederlande durchgeführt – wohl eine echte Bereicherung in diesem Rennkalender.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.circuitzandvoort.nl/en/

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158 CIRCUIT ZANDVOORT TEIL I

Eine der Informationen, die The Castiron über diese legendäre internationale Rennstrecke hatte, gründete auf Aussagen des holländischen Rennfahrers Robin Frijns: „Zandvoort zählt zu den Strecken der alten Schule. Sie erlaubt keine Fehler, sonst landet man schnell im Kiesbett oder direkt in einer Bande. Es geht bergauf und bergab, und es herrscht häufig böiger Wind. Zudem kann es vorkommen, dass Sand auf die Strecke weht. Das Grip-Level kann also von Runde zu Runde variieren.“

Dies war eine der Grundlagen, als The Castiron mit seinem Ford Mustang, Eleanor V, vor einigen Wochen an einem Trackday teilnahm; es war Ende Frühling, ein kühler und nasser Morgen. Nass und dann bald einmal trocken – das Spektrum für einen tollen Tag!

Eleanor V und nasse Rennstrecke, das ist eine heikle Kombination. Nach einigen Runden kommt der Fahrspass; eine ehrliche Rückmeldung von der Fahrbahnoberfläche, vertrauensbildend, berechenbar – eine nasse Fahrbahn wie diese, einfach nur eine Freude! Diese dauerte an, auch bei trockener Strecke und die Herausforderungen wurden etwas einfacher.

The Castiron liebt diese vielseitige Strecke. Besonders erwähnenswert ist der Abschnitt von „Slotemakerbocht“ Richtung „Scheivlak“ – blinde Anfahrt auf den Bremspunkt hin. The Castiron und Eleanor V erlebten diese Herausforderung so: du kommst im 3. Gang an, schaltest in den 4. Gang, mit dem Wissen, dass vor der Rechtskurve „Scheivlak“ der Bremspunkt ist – hinter der Kuppe. Vollgas oder nicht? Vollgas geht gerade so, aber das Auto wird richtig instabil. Vollgas oder Schleppgas: du musst es selber herausfinden und das befriedigende Gefühl wird bestätigen, ob dies alles praktisch perfekt gelungen ist – oder eben nicht! Bitte beachte: dies ist eine Beschreibung, nicht eine Empfehlung.

Teil II wird Dir den Circuit Zandvoort etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Quellennachweis Aussage Robin Frijns: sportauto EXTRA  Alles über die DTM 2018

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157 DER EINE UND EINZIGARTIGE

Nun sind es schon 3 Jahre, seit The Castiron seinen ersten Blogpost veröffentlicht hat. In eigener Sache – das steht heute im Mittelpunkt, und es ist ein guter Tag um sich wieder einmal bei allen zu bedanken!

Nur einer und einzigartig: The Castiron (Euer „real-life blogger“), der Mensch. Und ebenfalls: sein Ford Mustang, Eleanor V, die Maschine.

Grossvater, Rennfahrer, Instruktor, Pastor – alles in einem, eines in allem. Im Fokus: viele Dinge aus vielen Jahren und ganz aktuelle teilen, mit Euch! Wie das Leben ist, sind das verschiedenste Dinge, welche auf dem Leben und der Geschichte von The Castiron gründen. Oder, in anderen Worten: der „real-life blogger“, das wahre Leben mit Höhen und Tiefen, Siegen und Niederlagen, nicht nur Highlights!

Mehr über Mensch und Maschine: The Castiron – siehe bitte die Empfehlung; Eleanor V – schaue doch bitte frühere Blogposts an (wie Blogpost 6 und 8). Viel Vergnügen!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/über.html

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156 DER UNZERSTÖRBARE

Vor genau 45 Jahren führte Gianclaudio Giuseppe Regazzoni, besser bekannt als Clay Regazzoni (5. September 1939 – 15. Dezember 2006), die laufende Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft an – ein Rennfahrer, genannt The Indestructible (deutsch: „Der Unzerstörbare“), mit einem grossen Schnurrbart, aus dem kleinen Land Schweiz.

Das war nach dem Rennen am Nürburgring im Sommer 1974, welches Clay Regazzoni gewann – einer seiner grössten Siege, nachdem er in seiner Debutsaison in der Formel 1 das Rennen in Monza gewonnen hatte. Nach einer hochdramatischen Windschattenschlacht siegte er vor Jackie Stewart; es war dieses erste Wochenende im September 1970, als Jochen Rindt im Abschlusstraining tödlich verunglückte. Das Rennen, der Sieg von Regazzoni: alles war überschattet von dieser Tragödie. 

Clay Regazzoni überlebte alle Rennunfälle – die meisten unverletzt – und erhielt bald einmal den Übernamen The Indestructible. Schaue doch bitte das heutige Video an: Regazzoni duckte sich in seinem Rennauto, so dass auch er selbst unter der Leitplanke hindurch passte – es ist einer der unglaublichsten Unfälle mit einem unverletzten Fahrer in der Geschichte des Autorennsports. Leider verunglückte er im Long Beach Grand Prix 1980 aufgrund eines gebrochenen Bremspedals schwer; es brachte ihn vom Formel 1 Auto in den Rollstuhl.

Dieser Landmann von The Castiron bleibt unvergessen. Es verwundert nicht, dass der unerschrockene, verwegene, mutige Mann mit dem Schnurrbart einer der ganz grossen Helden von The Castiron war. Der Nimbus des Unzerstörbaren bleibt bestehen.

Der ganz grosse Erfolg blieb diesem Helden der Vergangenheit vergönnt: 1974 beendete er die Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft letztlich als Vizeweltmeister – Emerson Fittipaldi 55 Punkte, Clay Regazzoni 52 Punkte.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.clayregazzoni.ch/

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155 GERHARD MITTER 1969

Wiederum steht ein Held der Vergangenheit im Fokus, Gerhard Karl Mitter, besser bekannt als Gerhard Mitter (30. August 1935 – 1. August 1969). Der heutige Blogpost ist diesem deutschen Sportsmann gewidmet, 50 Jahre nach seinem tödlichen Unfall auf dem Nürburgring. Man geht davon aus, dass ein technischer Defekt die Ursache dieser Tragödie war.

Als brillanter Allrounder war er nicht nur mit dem Nürburgring vertraut, sondern auch mit anderen anspruchsvollen Rennstrecken, wie beispielsweise der berühmten Targa Florio. Auf dieser langen Strassenrennstrecke gewann er 1969 mit einem Porsche, zusammen mit seinem Beifahrer Udo Schütz – traurigerweise einer der letzten Höhepunkte in der Karriere von Mitter.

Auch Gerhard Mitter war einer der Helden von The Castiron: erfolgreich im weitesten Sinn, in verschiedenen Rennserien mit unterschiedlichsten Fahrzeugen auf fast allen Strecken – und natürlich auch als mehrfacher Bergeuropameister.

Nächste Woche: DER UNZERSTÖRBARE

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de