Januar 2019

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128 DER FLUCH DES HEIMRENNENS

Der Blogpost von letzter Woche handelte von Sebastian Vettel; er ist einer von denen, welcher bis heute sein Formel 1 Heimrennen nicht gewinnen konnte. Auch The Castiron musste ähnliche Erfahrungen machen, an seinem Heimrennen, dem Internationalen Bergrennen am Gurnigel zur Schweizermeisterschaft. 

Als aktiver Rennfahrer stand The Castiron mehrmals am Start dieses Anlasses. Verschiedene äussere Umstände, verschiedene Konkurrenten, unterschiedliche Tourenwagen – sei es aus Japan, aus Frankreich und letztlich aus Amerika.

Und was schaute dabei heraus:  technischer Defekt während des Trainings - kein Start zu den Rennläufen,   etwas zu schnell in einer Kurve - Ausflug in die Wiese,   verbremsen vor einer langsamen Kurve (ähnlich wie Sebastian Vettel) - das Auto rutschte geradeaus an den Waldrand (anstatt einem Platz unter den besten Zehn nur der 36. Rang und damit Letzter). Das alles spricht für sich. Aber es gab doch noch etwas Zählbares: neuer Streckenrekord in der entsprechenden Klasse der Tourenwagen.

Die Geschichte des Heimrennens ist oft eine ganz besondere. Ist es wirklich der Fluch des Heimrennens? Du kannst es so nennen – aber vielleicht ist es einfach nur der Druck und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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127 FAHRER DES JAHRES 2018

Schaue doch bitte zuerst das Video an:
https://www.youtube.com/watch?v=nU5HG14_1Sk

Sebastian Vettel – ein berühmter Fahrer! Im Überblick auf das vergangene Jahr fand The Castiron, diesem Fahrer müsste ein solcher Titel verliehen werden; es ist dies eine persönliche und inoffizielle Wahl. Und: es ist ganz sicher nicht ironisch, keine Schadenfreude dabei!

Vettel begann sein Heimrennen in Deutschland als Führender der laufenden FIA Formel 1 Weltmeisterschaft. Er führte die meiste Zeit dieses schwierigen Rennens, welches trockene und nasse Verhältnisse mit sich brachte. Nach Rennmitte näherte er sich ein weiteres Mal der „Sachskurve“, eine der langsamsten Kurven der Strecke in Hockenheim.

Bis zu diesem Tag konnte Vettel sein Heimrennen nie gewinnen. Dazu kommt, dass vor der Kurve die Herausforderung des richtigen Bremspunktes ansteht, bei Nässe oft eine trickreiche und ziemlich unberechenbare Angelegenheit. Und Du weisst, was passiert ist. Durch das Verbremsen rutschte das Auto neben die Strecke und Vettel beschädigte seinen Ferrari – er konnte sein Heimrennen nicht beenden.

Heute steht die menschliche Dimension im Fokus – deshalb erfolgte auch die Wahl zum Fahrer des Jahres aufgrund dieses besonderen Gesichtspunkts. Menschliche Aspekte, wie der Druck des Führenden der laufenden Weltmeisterschaft und die riesigen Erwartungen beim Heimrennen.

Wie es von Lewis Hamilton, dem Hauptkonkurrenten von Vettel, gesagt worden ist, sind auch Rennfahrer nur Menschen, die Fehler machen – mindestens einmal pro Rennen – und immer 100 Prozent geben wollen, nicht 101 oder 99; und die Medien sollten gegenüber Sebastian Vettel mehr Respekt zeigen.

Nächste Woche: Der Fluch des Heimrennens.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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126 BLEIB RUHIG

Diese beiden Worte sagen schon fast alles – für Rennfahrer, Trackday-Teilnehmer, für den Strassenverkehr, überhaupt für das ganze Leben. Aber auch hier gilt: leichter gesagt als getan!

The Castiron weiss aus eigener Erfahrung, wie schwierig das sein kann. Im Nachhinein ist man ja immer klüger, viele Dinge sehen dann ganz anders aus. Bleib ruhig – und meistens ist der Rückblick gar nicht so schlecht, nicht schmerzhaft.

Lass Dich nicht provozieren! Dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, um dieses nicht so einfache Thema im Griff zu behalten. Bleib ruhig – das ist ein fortwährender Prozess, manchmal fällt es Dir schwerer, manchmal leichter. Bleibe dran!

Oder in anderen Worten, wie es von Thomas Jefferson (April 1743 – Juli 1826, Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung) gesagt worden ist, gibt es nichts, was mehr Überlegenheit verleiht, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. Da ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

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125 TRENNT DIE MÄNNER VON DEN KNABEN

Ist das einfach so nur dahergeredet? Nein. Es gibt im Motorsport immer wieder Situationen, die den ganzen Mann verlangen – oft ist es entscheidend und nahe am Ritt auf der Kanonenkugel. Wir wollen zwei grundlegende Ansätze anschauen: das Herantasten und das spontane Umsetzen während eines Rennens, in beiden Fällen manchmal eine Zitterpartie.

Das Herantasten. Schritt für Schritt, immer ein bisschen mehr an die Herausforderungen der Strecke herangehen, mit der Frage im Kopf „geht es voll?“ – die richtige Antwort ist nicht garantiert! Wenn es passt, kann es zur Sternstunde werden: falls nicht, gibt es meistens Probleme.

Das spontane Umsetzen aus der Situation heraus. Man kann es auch den natürlichen Instinkt des wahren Rennfahrers nennen, einen speziellen inneren Wert, welcher sich in den Nuancen eines Rennens zeigt – in verschiedensten Situationen und Umständen, welche überragend gemeistert werden. Schlüsselworte dazu: blinde Streckenstellen, verschiedene Kurvenlinien und Geschwindigkeiten, viele Autos zur selben Zeit auf wenig Raum, und so weiter. Du hast den Ritt auf der Kanonenkugel geschafft!

Das Zögern und Zaudern, als Kehrseite der Medaille. Oft ist das fatal. Im besten Fall verliert man einige Positionen. Das heutige Video von der Nordschleife sagt etwas aus über das Zögern und Zaudern, welches manchmal noch mit einer falschen Reaktion verbunden ist; hier ein eher unglücklicher Ausgang der Situation, jedoch immer noch Glück im Unglück.

Zu guter Letzt: versuche es nicht mit der Brechstange, überschätze dich nicht! Im Zweifelsfall lieber ein lebendiger Knabe als ein toter Mann – oder was meinst Du?

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/blogposts-de/id-99-der-fahrstil-mit-dem-laecheln-im-gesicht.html