Juli 2017

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50 FOTOGESCHICHTE BLÜEMLISALP SCHWEIZ

Hauptbild.   In der Blüemlisalphütte, 2840 Meter über Meer. Morgenessen um 03:00 Uhr, das heisst, der Wecker schrillt um 02:40 Uhr. Im Dunkeln versucht man sich anzuziehen, die richtigen Kleider, die richtige Reihenfolge. 

Bildergalerie Foto 1.   Nach dem sehr ruhigen Morgenmahl werden in der Kälte die Steigeisen montiert; 03:20 Uhr geht es auf den Gletscher, Stirnlampe, sonst stockfinster. Der Schnee knirscht, sonst hört man nichts. Welch wunderbare Ruhe, nur der regelmässige Schritt des Bergführers ist zu hören. Wir steigen die steile Flanke gegen den Sattel hinauf. Dann folgt von Osten langsam die Dämmerung. 

Bildergalerie Foto 2.   Die Sonne ist noch nicht zu sehen, sie spielt aber schon mit den Luftschichten, ein riesiges Spektrum von Blau- und Rottönen. Dann der Moment: die Sonne erscheint am Horizont – fotografieren, staunen! 

Bildergalerie Foto 3.   Dann steigen wir weiter über die plattigen Felsen und erreichen den Gipfelgrat. Wunderbarer Trittfirn. Die Welt mit ihren Fragen und Sorgen unter uns wird kleiner, man kann die drei Dimensionen förmlich greifen. 

Bildergalerie Foto 4.   Ungefähr um 06:30 Uhr betreten wir den Gipfel, äusserst beeindruckend, in jeder Richtung fällt der Boden steil oder gar senkrecht ab. Das Wetter ist strahlend, die Aussicht perfekt, Gipfel reiht sich an Gipfel – Matterhorn, Jungfrau, und der Mont Blanc scheint auch ganz nah. Atemberaubend! Und das alles soll aus dem Zufall eines Urknalls hervorgegangen sein? Unmöglich! Alle Ehre gehört unserem Schöpfer! 

Bildergalerie Foto 5.   Der Abstieg über dieselbe Route verlangt wieder volle Konzentration, über den Firn, die Felsen, die Gletscherpassagen. 

Bildergalerie Foto 6.   Auf dem Bergweg absteigen wirkt entspannend. Um 14:00 Uhr liege ich im grünen Gras, mitten unter den vielfarbigen Bergblumen. 

Bildergalerie Foto 7.   Das Blüemlisalphorn lacht mir zu und winkt mir „auf Wiedersehen“! 

The Castiron dankt, Ueli! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.losungen.de

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49 NORDSCHLEIFE 201707

Vor einigen Wochen ein Trackday auf der Nordschleife, schönes Wetter, nicht zu heiss, beste Bedingungen einerseits und andererseits die Tatsache, Nordschleife ist und bleibt Nordschleife – The Castiron mit dem Ford Mustang, Eleanor V, war bereit sich den Herausforderungen zu stellen; zwei Erlebnisse sind besonders erwähnenswert. 

Die Dreifachrechts vor „Wehrseifen“, bergab, gegen 150 km/h. Normalweise fährst du dies als Einheit, ein Lenkeinschlag, ein Scheitelpunkt im zweiten Teil. Seit dem Beginn dieser Runde folgte The Castiron einem anderen Auto; ein Überholen war bis dorthin nicht möglich. Und jetzt war das weisse Auto wieder ein bisschen schneller und The Castiron war ein bisschen zu schnell: anstatt den Scheitelpunkt sauber zu treffen begann Eleanor V recht heftig zu übersteuern. In einem solchen Moment ist es ein Riesenunterschied, ob der Kurve eine Gerade folgt oder eine weitere Kurve, welche nur sehr wenig Raum zur Korrektur lässt. The Castiron reagierte mit Gegenlenken, so schnell wie möglich und so viel wie nötig und konnte die Situation meistern, um den dritten Teil der Kurve auch noch wie vorgesehen auf der Strecke zu durchfahren. 

Kurz darauf gab das vordere Fahrzeug The Castiron die Möglichkeit zu überholen, folgte diesem aber für den Rest der Runde wie ein Schatten. Schlussfolgerung: versuche nicht unter allen Umständen und in jeder Situation einem anderen Auto auf den Fersen zu bleiben – fahre so, wie es für Dich und Dein Fahrzeug passt! 

Die Gerade vor „Bergwerk“, eine andere Runde, ein anderer Mitbewerber. Der Organisator erlaubt das Überholen nur links, gemäss der deutschen Strassenverkehrsordnung. In diesem Fall war The Castiron deutlich schneller und dachte, der andere Fahrer hätte ihn gesehen. Eleanor V war mit ungefähr 160 km/h links von diesem roten Auto und es zog auf die gleiche Seite – offensichtlich hatte der Fahrer Eleanor V nicht wahrgenommen! The Castiron zog nach links, zwei Räder auf dem Grünstreifen und bremste stark ab. Der andere Fahrer erwachte und liess gerade genügend Platz für Eleanor V. 

Berühren der Leitplanke und / oder der beiden Autos konnte vermieden werden. The Castiron wusste aufgrund einer früheren Erfahrung, dass mit ABS das Bremsen in dieser Situation möglich ist – zwei Räder auf dem Asphalt, zwei auf dem Grünstreifen; dies war nun sehr hilfreich. Überholen auf der Rennstrecke links und rechts ist die bessere Variante – dies ist die Meinung von The Castiron. Schlussfolgerung: zähle nicht auf den anderen Fahrer und sei auf alles gefasst und vorbereitet, soweit möglich! 

Zu guter Letzt: unterschätze nicht die vielfältigen Herausforderungen eines solchen Tages und denke daran, es ist ein Trackday und kein Rennen, mit dem Ziel für ein gutes Ende – Fahrer und Auto in gutem Zustand, nach einem befriedigenden Tag mit vielen guten (und manchmal hochspannenden) Erfahrungen und einer Menge Spass!  

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.highspeedfotos.de

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48 SPORTCARS DAY ASCONA TEIL II

Sportcars Day Ascona. Der Event-Tag, alle Autos stehen bereit auf der Piazza in Ascona! Der an die Parade anschliessende gemeinsame Ausflug nach Sonogno führte uns durch die einzigartige und langgezogene Landschaft des Verzascatals; alles umrahmt von majestätischen Bergen und den steilabfallenden Wiesen, welche unten an der bizarren Flusslandschaft der Verzasca enden.

In Sonogno angekommen erwartete uns im malerischen Dorf im Ristorante Alpino ein reichhaltiger Apéro unter rundherum aufgestellten Menschen. Auch die Rückfahrt nach Ascona vermittelte noch einmal vielseitige Eindrücke. Auf der Piazza erwartete uns bei Musik und strahlender Sonne ein feines Mittagessen – und schon bald hiess es Abschied nehmen und sich auf den Heimweg zu machen.

Gut daheim angekommen, liess ich mir alles noch einmal durch den Kopf gehen. Viele der Teilnehmer haben in ihrem Leben viel gearbeitet, lassen es sich jetzt gut gehen und leisten sich mit ihren besonderen Autos einmal einen schönen Tag unter Gleichgesinnten an einem schönen Ort. So komme ich zum Schluss, dass ich sicher wieder einmal dabei sein werde, wenn der ehemalige Autorennfahrer Jo Vonlanthen und sein Team zum Sportcars Day Ascona einlädt.

Mit meinem guten Freund The Castiron haben diese Fahrten verbunden mit der Teilnahme an diesem Event viel Zeit gegeben, uns intensiv über das gemeinsame Hobby und weitere Interessen auszutauschen. Dabei konnten wir eine wunderbare, leichte Zeit unter Gleichgesinnten verbringen. Dafür bin ich ihm zu Dank verpflichtet und hoffe, dass ich mich gelegentlich revanchieren kann.

Bitte beachten: am 17. September 2017 ist es wieder Zeit für den Sportcars Day Ascona (siehe bitte Empfehlung). Da bleiben noch ein paar Wochen Vorfreude, sei es als Zuschauer oder als Teilnehmer!

The Castiron dankt, Adriano!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.sportcarsday.eu/

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47 SPORTCARS DAY ASCONA TEIL I

Sportcars Day Ascona. Was versteckt sich wohl hinter dieser interessant tönenden Veranstaltung im September in der Sonnenstube (Kanton Tessin) der Schweiz? Eine dieser Schicki-Micki-Veranstaltungen, wo es vorwiegend um das Sehen und Gesehen werden geht und wo man seine neuesten automobilen und femininen Errungenschaften zur Schau stellen kann? Solche Fragen gingen mir bei der Einladung von The Castiron, ihn an diesen Anlass zu begleiten, durch den Kopf. Als technikinteressierter Mensch (Strasse / Wasser / Luft) habe ich diese tolle Einladung natürlich angenommen - und meine Zusage nicht bereut. 

Doch zum Event selber. Schon die rasante Fahrt am Samstag im stark motorisierten und fahrwerklich optimierten Ford Mustang - Eleanor V - über die Passstrassen ins Tessin war ein automobiles Erlebnis für sich. Bei schönstem Wetter und untergehender Sonne konnten wir in Losone ein Abendessen geniessen und am Morgen des Event-Tages, dem Sonntag, unser sauber geputztes Fahrzeug auf der Piazza von Ascona aufstellen.

Anschliessend blieb genügend Zeit, um die schön aufgereihten Sportwagen der übrigen Teilnehmer zu begutachten, zu bewundern und sich mit den Eigentümern auszutauschen. So begann also der Sportcars Day in Ascona. 

Mehr dazu nächste Woche in Teil II.

The Castiron dankt, Adriano!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html