Juni 2017

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46 RAD AM RING

Blogpost Nummer 46. Es ist die Zahl eines legendären Motorsportlers im Zweiradsport – es ist die Startnummer von Valentino Rossi; er ist einer der grössten in seiner Sportart. Normalerweise fährt er ein leistungsstarkes MotoGP Yamaha YZR-M1 Motorrad; im Fahrerlager benutzt er aber auch ein Fahrrad, genauer ein Haibike mit einem elektrischen Yamaha Antrieb - nicht so stark, aber stark genug für ein eBike.

The Castiron besitzt ein ähnliches Haibike mit einem Elektromotor von Yamaha. Er ist nicht so schnell auf zwei Rädern, schon gar nicht mit dem Fahrrad. Aber es gibt da eine faszinierende Kombination: der Nürburgring und der populäre Anlass Rad am Ring, einmal pro Jahr.

So kam es, dass The Castiron letztes Jahr an diesem Anlass teilnahm, in der entsprechenden Gruppe auf der Nordschleife. Der Akku fast ganz aufgeladen ging es los, Rundenzeiten in diesem Fall ungefähr eine Stunde – nicht wie sonst auf vier Rädern in der Regel unter 10 Minuten. Höchstgeschwindigkeit um die 80 km/h (Abschnitt „Fuchsröhre“) anstatt gegen 225; viel Zeit und Gelegenheit, um manche Besonderheit der Nordschleife zu studieren. Nach 3 Runden gab es keine elektrische Unterstützung mehr (welche zuvor sehr hilfreich war, besonders in Bergaufpassagen), der Akku war leer.

Nichtsdestotrotz war dies eine sehr beeindruckende und hilfreiche Erfahrung – ein weiteres Mosaikstückchen für eine saubere Vorbereitung, um einen mangelhaften Auftritt zu verhindern. Diese 3 Runden in drei Stunden ergaben ganz andere Eindrücke als ungefähr 20 Runden mit dem Auto in der gleichen Zeitspanne – und die Erkenntnis, dass ein vollgeladener Akku noch eine zusätzliche Runde möglich gemacht hätte.

Bitte beachten: am Wochenende vom 28. - 30. Juli 2017 ist es wieder soweit, Rad am Ring geht über die Bühne (siehe bitte Empfehlung)! So bleiben noch ein paar Wochen Vorfreude, sei es als Zuschauer oder als Teilnehmer, einfach so zum Vergnügen oder ernsthaft in einer Wertung.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.radamring.de/de/

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45 ZITTERNDE HÄNDE

Erinnerst Du Dich an Blogpost 35 OSTERN? Eine wesentliche Aussage war über zittern vor Ehrfurcht. Heute wollen wir uns dazu mit einem andern Aspekt befassen. 

Zitternde Hände oder zittern am ganzen Körper? Zitternde Hände und zittern am ganzen Körper? Das kannst du nicht auswählen. Die Situation bestimmt das Ausmass des Zitterns (siehe bitte das Video) - sei es auf der Rennstrecke, der Strasse oder sonst im Leben.

Wenn Du das Video anschaust begegnest du verschiedenen Situationen, wo die Fahrer wahrscheinlich ins Zittern kamen; mindestens zitternde Hände, vielleicht auch zittern am ganzen Körper oder innerlich. Welche Erfahrungen kannst Du mit uns teilen?

The Castiron möchte gerne eine mit Euch teilen. Um die Rennlizenz für Tourenwagen zu bekommen musste er mehrere Lizenzkurse absolvieren. Frühjahr in Deutschland, die alte Formel 1 Strecke in Hockenheim (6,8 km) mit den beiden schnellen Schikanen; es war Frühling – auf dem Asphalt, aber daneben lag noch Schnee und es war kalt. In der zweiten Schikane war The Castiron nicht sauber auf der richtigen Linie unterwegs, kam von der Strecke ab und das Auto prallte in die Leitplanke – der Schnee auf der Grasfläche zwischen Strecke und Leitplanke war dabei auch nicht sehr hilfreich.

Ob The Castiron zitternde Hände hatte oder nicht, weiss er heute nicht mehr – lang, lang ist es her. Aber er weiss noch heute: er ärgerte sich über den Fahrfehler und das beschädigte Auto. Und über dem allem waren diese beiden Tage nicht von Erfolg gekrönt.

Die Meinung von The Castiron: im Besonderen ist es hilfreich, sich den physikalischen Gesetzen zu unterordnen, im Allgemeinen ist Ehrerbietung gegenüber Jesus Christus eine gute Lebensgrundlage.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:     http://thecastiron.ch/de/kommentare.html

 

PS.   Sieger des 24 Stunden Rennen von Le Mans, 17. / 18. Juni 2017: Timo Bernhard, Brendon Hartley, Earl Bamber, Porsche 919 Hybrid (nach 6 Stunden: 54. Timo Bernhard, Brendon Hartley, Earl Bamber - UM ALS ERSTER ANZUKOMMEN MUSST DU ERST EINMAL ANKOMMEN) ...

 

 

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44 VORSCHAU 24 STUNDEN RENNEN LE MANS 2017

Die 85. Auflage des 24 Stunden Rennen von Le Mans, 17. / 18. Juni 2017, FIA World Endurance Championship (WEC). Dieses Mal sollte es an Sébastien Buemi sein, der letztes Jahr so nahe am Gesamtsieg war; oder gibt es eine Überraschung, vielleicht das andere Auto von Toyota mit dem neuen Mann José-María López? Ausgleichende Gerechtigkeit, eine grosse Überraschung oder gewinnt einfach einer der Favoriten, wie beispielsweise der Vorjahressieger Neel Jani?  

Wenn wir uns die letzten drei Blogposts anschauen, bleibt eine grosse Frage: wer kommt überhaupt ins Ziel um als erster anzukommen? Heute schauen wir uns die drei vorerwähnten Fahrer an, deren Fahrerkollegen und Rennwagen. Drei Konkurrenten und dazu drei mögliche Begriffe: Hoffnung, Überraschung, Realität.

Hoffnung: Sébastien Buemi, mit Kazuki Nakajima und Anthony Davidson, Toyota TS050 Hybrid. Die Sieger der beiden ersten Rennen von Silverstone und Spa-Francorchamps. Kann der dritte Saisonsieg in Le Mans gefeiert werden? Nach der letztjährigen dramatischen Erfahrung hat dieses Team sicher viele Sympathisanten, mit der einen einzigen bestimmten Hoffnung für das Ende dieser 1440 Minuten.

Überraschung: José-María López, Toyota TS050 Hybrid. Nach seinem Unfall in Silverstone nahm López nicht am Rennen in Spa-Francorchamps teil. Da bleiben Fragezeichen, vielleicht auch für Le Mans. Wird er da wirklich starten oder wird ein anderer Fahrer neben Kamui Kobayashi und Mike Conway eingesetzt? Die kleinste Unsicherheit kann entscheidend sein, ganz besonders bei einem Rennen wie den 24 Stunden von Le Mans.

Realität: Neel Jani, mit André Lotterer und Nick Tandy, Porsche 919 Hybrid. Die glücklichen Sieger von 2016 und vielleicht auch 2017 – bis jetzt ohne ein absolutes Spitzenresultat in diesem Jahr. Oder der andere Porsche mit Timo Bernhard, Brendon Hartley, Earl Bamber? Auch wenn Porsche keines der ersten beiden Rennen gewann, diese Marke darf nie unterschätzt werden!

Zu all dem kann es natürlich auch eine Riesenüberraschung absetzen! Am Sonntag werden wir mehr wissen, nachdem die karierte Flagge geschwenkt worden ist – und nicht den kleinsten Augenblick davor.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.lemans.org/en

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43 UM ALS ERSTER ANZUKOMMEN MUSST DU ERST EINMAL ANKOMMEN TEIL III

Der erste und der zweite Teil handelten von Erfahrungen auf der Rundstrecke. Es gibt da Ähnlichkeiten zu Driftwettbewerben, aber auch wichtige Unterschiede: ein entscheidender ist, dass du den Wettbewerb beenden kannst ohne wirklich in die Wertung aufgenommen zu werden. Ein Kriterium zum Beispiel ist, dass du einen Drift ohne Dreher hast. Ein Dreher bedeutet im Prinzip keine Wertung; manchmal gibt es doch noch einige wenige Punkte, aber du findest deinen Namen dann ganz weit unten in der Rangliste. 

The Castiron nahm an der sport auto DriftChallenge 2001 in Hockenheim teil. Es war nass, richtig nass und glatt, unregelmässig und sehr rutschig (siehe bitte das Video). Jeder hatte 3 Wertungsläufe – 3 Dreher und die Erkenntnis von The Castiron „im vierten Lauf wäre es gegangen“ beendeten seinen Auftritt. The Castiron war nicht der einzige, dem es so erging, aber das ist ein schwacher Trost. Das ist Motorsport, das ist das Leben. 

Um als Erster anzukommen musst du erst einmal ankommen; mit anderen Worten, bleib auf der Strecke, komm nicht vom Weg ab. The Castiron hofft, dass das Bewusstsein dieser Tatsache auch Dir hilft, sei es auf der Strasse oder der Rennstrecke, im Alltagsleben und als überzeugter Christ, jederzeit und überall. 

Nächste Woche ist dann der richtige Zeitpunkt gekommen um auf die 24 Stunden Rennen von Le Mans, 17. / 18. Juni 2017, FIA World Endurance Championship (WEC) vorwärts zu schauen. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.losungen.de

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42 UM ALS ERSTER ANZUKOMMEN MUSST DU ERST EINMAL ANKOMMEN TEIL II

Der erste Teil handelte von der 84. Auflage des 24 Stunden Rennen von Le Mans 2016, insbesondere der letzten 10 von insgesamt 1440 Minuten; eine Geschichte von Freude und Kummer – und Mitgefühl. Wir wollen dazu die Stimmen einiger Fahrer hören (Zitate aus der schweizer Fachzeitschrift „Automobil Revue“ vom 22. Juni 2016). 

Der Geschlagene, Sébastien Buemi, Toyota TS050 Hybrid: „Es ist hart für das Worte zu finden, was uns da passiert ist. Wir waren so nahe dran, unser Ziel zu erreichen. Das Ziel für nächstes Jahr ist klar...“ 

Der Sieger, Neel Jani, Porsche 919 Hybrid: „Es ist natürlich mein grösster Sieg. Bei aller Freude zerreisst es einem auch das Herz, wenn man denkt, was Toyota passiert ist. So etwas wünscht man keinem.“ 

Und der Viertplatzierte, Marcel Fässler, Audi R18 e-tron quattro: „Der Ausgang des Rennens tut mir für Sébastien extrem leid. Ich bin nach dem Rennen den Leuten von Toyota begegnet und wenn man ihnen in die Augen schaut, tut das einem selber enorm weh.“ 

Gemäss www.motorsport-total.com (23. Juni 2016) sagte ein Sprecher von TMG (Toyota Motorsport GmbH): “Das Auto erlitt einen Defekt an der Steckverbindung zwischen Turbolader und Intercooler. Dies führte dazu, dass die Turboladersteuerung nicht mehr funktionierte.“ 

Eine glanzvolle Seite erlebte Ford. Nach dem grossartigen Triumph in Le Mans vor 50 Jahren gab es wieder einen historischen Sieg, diesmal in der LMGTE-Pro-Klasse, durch J. Hand / D. Müller / S. Bourdais mit einem Ford GT (18. Platz im Gesamtklassement); https://www.youtube.com/watch?v=aQPohKkgAzE - um als Erster anzukommen musst du erst mal ankommen. 

Mehr zum Thema nächste Woche mit Teil III. 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron 

Empfehlung:       www.losungen.de