November 2016

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15 BILSTER BERG DRIVE RESORT TEIL I

Interessant. Herausfordernd. Aber vielleicht doch zuviel des Guten, insbesondere wenn das Auto nicht unbedingt ein Leichtgewicht ist?
Das waren die Gedanken von The Castiron, nachdem er vor einigen Wochen an diesem schönen Ort an einem Trackday teilnahm.

 

The Castiron und Eleanor V genossen diesen Tag. Diese Rennstrecke und ein Fahrzeuggewicht von über 1500 kg? Da erlebst du viele spannende Momente in etwas mehr als 4 km.

 

The Castiron liebt diese vielseitige Strecke. Voller Genuss ist jedoch wohl nur möglich, wenn das Auto leichter ist als ungefähr 1350 kg. Nicht nur Leistung und Drehmoment zählen. Leicht ist sehr hilfreich, auf jeder Rennstrecke. Doch praktisch alle Autos mit Strassenzulassung stellen einen Kompromiss dar, speziell in diesen Bereichen. Folglich: in diesem Fall war es doch eher etwas zuviel des Guten.

 

Um eine breite und faire Sichtweise zu geben, findest Du zu diesem Blogpost das Video „Racers’ Reaction“.

 

Teil II bringt Dir den Bilster Berg etwas näher und Du wirst eine Runde mit der Onboard-Kamera in einem Ford geniessen können, der deutlich leichter ist als Eleanor V.

 

Bis nächsten Freitag.

 

B’hüet Di, alles Gute!

The Castiron

 

Empfehlung:

www.highspeedfotos.de

 

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14 P P P P P

Proper preparation prevents poor perfomance. Saubere Vorbereitung verhindert mangelhaften Auftritt. Es sind die 5 P vom Audi-Joest-Team, welche als Schlüssel zum Gelingen notwendig sind; dies betonte Tom Kristensen, welcher das 24 Stundenrennen von Le Mans 9 mal gewann – mehr als jeder andere. Eigentlich ist damit alles gesagt. 

Trotzdem einige Erfahrungen von The Castiron bei Bergrennen. 

Nachdem einer seiner früheren Tourenwagen revidiert und vorbereitet worden war, kam der Zeitpunkt für das erste Rennen danach. Alles schien sauber vorbereitet. Das Auto war aber nicht neu. Und ein Schlauch der Servolenkung erwies sich im Training vor dem Rennen als undicht. Die Flüssigkeit lief aus, kein Ersatzteil greifbar. The Castiron startete nicht zum Rennen. Auf der Rangliste steht in solchen Fällen DNS (Did Not Start, startete nicht). Auch wenn die Vorbereitung sauber schien, der Auftritt war mangelhaft. 

Ein anderes Beispiel. Es ist wichtig, dass beim Rennen soviel Benzin wie nötig im Tank ist, nicht soviel wie möglich. Gewicht ist wesentlich. Du weisst jetzt schon was geschah? In einer Kurve drückten die Fliehkräfte das Benzin weg von der Benzinpumpe. Kein „Futter“, kein laufender Motor. Motor aus, diesmal auf der Rangliste DNF (Did Not Finish, beendete das Rennen nicht). Das war nicht nur mangelhafte Vorbereitung, es war auch ein Mangel an Erfahrung und es war einfach dumm. The Castiron selbst war verantwortlich dafür, dass die Benzinmenge vor dem Start zum Rennen ausreichend hätte sein sollen. Und: es war dasselbe Auto, der Schlauch war ersetzt worden ... 

The Castiron hofft, dass die 5 P auch Dir helfen. 

Bis nächsten Freitag. 

B’hüet Di, alles Gute!

The Castiron

 

Fotos: Tom van Egmond, Ersigen. Danke Tom!

 

Empfehlung:

http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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13 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 201611

Deutschland, 53520 Nürburg, Nürburgring Nordschleife.
Nürburgring. Der Ring mit der besonderen Atmosphäre. Der Ring der Sieger und Verlierer, der Ring der Freude und des Leids.

 

Ich ziehe den Helm an, setze mich auf den Beifahrersitz. Hinter dem Lenkrad:
The Castiron!

 

Eigentlich bin ich ganz gelassen und doch von einer gewissen Spannung erfüllt. Der Fahrer scheint die Ruhe in Person. Auf geht’s! Erster Gang, zweiter, dritter, vierter. Die erste Kurve! Vom Fahrersitz kommt eine ruhige Stimme; was, diese herausfordernde Strecke, diese Geschwindigkeit – und er redet! „Hier musst du vor dem Einlenken ganz lins sein ..., an dieser Stelle war der Unfall von ..., hier sind wir im Karussell ...“ – Sicher, ruhig, souverän und schnell.

 

Ja, Karussell: so etwas wie eine Steilwandkurve. Das waren wohl Betonplatten. Wie schnell kann man eigentlich eine solche Kurve fahren?
„Alles in Ordnung?“ – Ja, alles in Ordnung. Nur, mir wird heiss und heisser und irgendwie scheint sich mein Magen zu regen; ist es besser vor einem solchen Abenteuer etwas zu essen oder eher nicht? Oder ist es nur die Hitze? So eine Runde ist ganz schön lang.

 

„Sag mir, wenn du nach dieser Runde aussteigen willst“. Ich kann doch jetzt nicht schon schlapp machen, noch eine! Wie macht der Mann hinter dem Lenkrad das? Beschleunigen, schalten, bremsen, lenken, Lücken suchen zum überholen, die Spiegel im Auge behalten – alles auf den Punkt. Zwischendurch wiehert das Auto vor Freude, quietscht vor Vergnügen, hüpft aus den Federn und geht wieder in die Knie. Alles stressfrei und in aller Ruhe.

 

Genug? Ich glaube, das halte ich nicht viel länger aus. Nicht dass ich Angst hätte. Absolut nicht. Aber es ist anstrengend, die Fliehkräfte, die Wärme im Auto. Nur für mich? Ich schaue nach links zum Fahrer; da ist er, die ruhige Stimme, er erklärt, er fährt. Meine Frage ist beantwortet.

 

Nach der zweiten Runde kann ich aussteigen. Mir und meinem Magen wurde es zu heiss. Der richtige Zeitpunkt. Ich ziehe den Helm aus, ah das tut gut, frische Luft einatmen! Ich gehe zum Zuschauerplatz, drehe mich um: The Castiron ist schon wieder weg.

 

The Castiron dankt, Lady Dodo!

 

Bis nächsten Freitag.

 

B’hüet Di, alles Gute!

The Castiron

 

Empfehlung:

www.losungen.de

 

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12 NORDSCHLEIFE BERGWERK 1976

Der Motorsport und Niki Lauda, vor 40 Jahren; und dieser schreckliche Unfall.

 

Die Linkskurve vor „Bergwerk“ ist eine der Passagen, wo die Autos recht schnell sind und es ist eine sogenannte „blinde Stelle“; der Fahrer sieht nur den Kurveneingang, nicht die ganze Kurve, nicht den weiteren Streckenverlauf.

 

Niki Lauda verunfallte in seinem Ferrari 312T Formel 1 und das Auto ging sofort in Flammen auf; ungefähr 200 Liter Benzin brannten, auch auf der Fahrbahnoberfläche. Es schien hoffnungslos.

 

Andere Fahrer hielten an: Brett Lunger, Guy Edwards, Harald Ertl, Arturo Merzario und John Watson. Sie kämpften gegen das Feuer, zogen Niki Lauda aus dem Wrack und legten ihn abseits der Strecke an eine sichere Stelle. Es ist nicht zuviel gesagt: sie retteten Niki Lauda das Leben und riskierten dabei das eigene.

 

Es war einer der Unfälle, wo beinahe alle dachten „keine Chance“, der Fahrer jedoch überlebte. Du weisst nie ...

 

Heute ist die Sicherheit im Motorsport wesentlich höher. Aber das Risiko fährt nach wie vor mit.

 

Absichtlich findet Ihr nur zwei Bilder dazu. Sie zeigen einige wenige markante Punkte, welche an der Wand im Tunnel vom alten Fahrerlager zum neuen Fahrerlager am Nürburgring zu finden sind.

 

Bis nächsten Freitag.

 

B’hüet Di, alles Gute!

The Castiron

 

Empfehlung:

www.losungen.de