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203 MEHR ÜBER ELEANOR V

The Castiron und sein Ford Mustang, Eleanor V – diesmal mehrheitlich Fakten, einfach so.

Ford Mustang GT (mit Option Premium Package)   Modelljahr 2005
Eleanor Body Kit von CERVINIS (Karosseriekit)
Motor   V8   281 CID / 4.6 l   310 PS   452 Nm
Manuelles 5-Gang-Getriebe   (Hurst short-throw-shifter)   SPEC Kupplung Stage 1
Hinterachse  3,73 : 1  (41/11)   Sperrdifferenzial

Räder   8.0 x 17 mit Einpresstiefe 35 mm   OZ Alleggerita
Bremsen   EBC Turbo Groove Disc, innenbelüftete Scheiben, genutet und geschlitzt
H&R Federn   Eibach Stossdämpfer   Bodenfreiheit ca. 9 cm
Startgewicht (ohne Fahrer)   3395 lb / 1540 kg 

Weitere Bilder zum Auto findest Du in Blogpost 200 und anderen mehr. Viel Vergnügen! 

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/kontakt.html

PS   Internetseiten zum heutigen Thema:   
https://www.cervinis.com/  
https://www.holley.com/brands/hurst/   
https://www.specclutch.com/   
https://www.ozracing.com/de/  
https://www.ebc-brakes.de/  
https://www.h-r.com/   
https://www.eibach.de/de/  

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202 LE MANS 1955

Dies ist ein Auszug eines Berichts über eines der traurigsten Ereignisse in der Geschichte des Motorsports: die unfassbare Katastrophe in Le Mans, vor 65 Jahren, im Juni 1955. Es ist wahrscheinlich der schrecklichste Unfall in der Geschichte des Motorsports, mit unzähligen Verletzten und über 80 Toten – mögen ihre Seelen in Frieden ruhen.

Gemäss Wikipedia flogen nach einem Unfall Fahrzeugteile in die Zuschauerreihen. Bei ungefähr 200 km/h kamen sich Mike Hawthorn (Jaguar), Lance Macklin (Austin-Healey) und Pierre Levegh (Mercedes-Benz) ins Gehege. Auch einem dieser drei Rennfahrer, Pierre Levegh, kostete dies das Leben.

Hawthorn zog vor Macklin zur rechten Seite zu den Boxen und verlangsamte dabei für den bevorstehenden Boxenstop. Macklin zog darauf etwas zur Seite, wo jedoch Levegh herannahte – die beiden Rennwagen berührten sich, was eine Aufprallserie nach sich zog; Levegh starb sofort bei einem Aufprall auf der Fahrbahn, Fahrzeugteile (wie auch der Motor, Teile der Aufhängungen / Achsen und die Haube) flogen ins Publikum.

Als das Wrack endgültig landete, ging noch der Treibstofftank im Heck in Flammen auf. Unterdessen kam auch Macklin’s Auto schwer beschädigt zum Stehen, nachdem er von der linken Seite her nach rechts in die Boxenmauer prallte ging es noch mal nach links in den Zaun; dort entstieg Macklin seinem Fahrzeug ohne ernsthafte Verletzungen.

Auch heute, 65 Jahre danach, bleibt vor allem grosse Fassungslosigkeit. Und, man muss es akzeptieren: es liegt nicht alles in unserer Hand. Tragödien gibt es nicht nur im Motorsport.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

PS   Le Mans 1955 löste manches aus, auch das Ende des Grand Prix Suisse, das Verbot von Rundstreckenrennen in der Schweiz, dem Heimatland von The Castiron – ein Verbot, das heute noch gilt, eigentlich nicht nachvollziehbar. Dazu schweigt The Castiron an dieser Stelle, kein Kommentar.

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201 RÜCKBLICK AUF 152 BIS 200

Es ist ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick, eine Übersicht, welche einige Punkte heraushebt: unvergessliche Persönlichkeiten, rund um die grosse Familie, Beiträge von Drittpersonen, praktische Hilfen für Fahrer (sei es für die Strasse oder Rennstrecke) und zu guter Letzt, ab und zu etwas aus dem Blickwinkel des Pastors.

Unvergessliche Persönlichkeiten. Gerhard Mitter (Blogpost 155), Clay Regazzoni (156), George Whitefield (164), Toulo de Graffenried (170), Jean Behra (174), Ott Tänak (179), Herbert Müller (195). Es ist eine begrenzte Auswahl, ganz aus der persönlichen Betroffenheit und Sicht von The Castiron.

Rund um die grosse Familie und die Verwandten (im weiteren Sinn des Wortes) von Eleanor V, dem Ford Mustang von The Castiron. Einiges zu dieser Marke und damit verbundenen Menschen findet sich in den Blogposts 167 und 186.

Beiträge von Drittpersonen. Die Blogposts 152 und 200 tragen zu einem breiteren Horizont bei, diesmal beide über   EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ:  vielen Dank, diese Beiträge sind ein echter Mehrwert!

Praktische Hilfen für Fahrer. Die Blogposts 161, 162, 163, 166, 169, 176, 178, 188, 189, 198 sind hauptsächlich grundlegenden Themen für Strasse und Rennstrecke gewidmet, wie   ANGST IST EIN SCHLECHTER RATGEBER   /   IM UHRZEIGERSINN   /   MEHR ALS 100 PROZENT IST WENIGER ALS 100 PROZENT   -   die meisten basieren auf Erfahrungen und Einsichten von The Castiron. 

Und noch, in Kürze, etwas aus dem Blickwinkel des Pastors. Die Blogposts 173, 194 und 199 handelten von Themen wie   SCHUTZENGEL JOHN   /   VERGÄNGLICH   /   PREDIGEN UND DRIFTEN.   Weiter sollen die Blogposts 175 und 191 besonders hervorgehoben werden, mit den Themen   WEIHNACHT   und   OSTERN   -   zwei elementare christliche Feiertage!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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200 EINDRÜCKE VOM BEIFAHRERSITZ 202006

Endlich war es soweit – schon lange hatten wir uns auf den Tag gefreut, an dem wir bei The Castiron und seinem Ford Mustang, Eleanor V, mitfahren durften.  Schon beim Eintreffen am Hockenheimring drang einem der vertraute Benzin- / Bremsgeruch in die Nase und die Vorfreude stieg. Wie würde es werden?

Nach der Fahrt hinter dem Streckenfahrzeug bei trockenen und kühlen Verhältnissen dann der Durchstart: gewaltig, beeindruckend und sprichwörtlich atemberaubend – ich wurde ganz still oder anders ausgedrückt, eine glückliche Beifahrerin schweigt und geniesst! The Castiron schien aufgrund der plötzlichen Stille besorgt und fragte: „Alles okay?“ – „Ja, alles bestens, das hier ist grossartig“ antwortete ich glücklich.

Diesen ersten wenigen Runden folgten noch viele und wir waren drei Beifahrer, die sich abwechselten. Jede und jeder kam in den Genuss, bei The Castiron mitzufahren und diesen in seinem Element zu erleben! Es war für uns ein cooler Tag und eine grosse Freude, mit The Castiron die Faszination Motorsport und Fahrzeugbeherrschung zu teilen und zu erleben.

Er liess das Auto richtig über die Strecke fliegen und machte dabei stets einen souveränen und erfahrenen Eindruck. Er war die Ruhe selbst, erklärte bereitwillig viel und beantwortete geduldig alle Fragen, egal wie stressig es rundherum war. Für uns war es toll zu erleben, wie spät man in die Eisen gehen (bremsen) und dann praktisch mit Vollgas durch die Kurve fahren kann. Es war ein Erlebnis zu sehen, wie The Castiron mit den sich gelegentlich aufdrängenden Drifts gekonnt umging. 

Wir waren überrascht, dass sich das Auto offensichtlich so präzise und dynamisch bewegen lässt; erstaunlich, dass man nur 2 bis 3 Gänge braucht, um mit einem V8 über die Rennstrecke zu ballern! Dieses Auto überzeugt schon äusserlich, aber das Erlebnis im Fahrzeuginnern toppt alles!

Noch einige Zitate von diesem Tag: “Wie spät man bremsen kann und doch unbeschadet um die Kurve kommt! Respekt. Rundstrecke ist doch nicht so langweilig, wie ich immer dachte.“ “Die Fahrdynamik dieses Ford Mustang! Das dezente Spüren, wann das Auto vom Unter- ins Übersteuern wechselt wird mir hängen bleiben. Eine grosse Freude, das harmonische Zusammenspiel von The Castiron mit dem Auto miterleben zu können!“ Und The Castiron selbst: „Wer sein Pferd (Mustang) kennt, dem gehorcht es auch.“

Wir bedanken uns noch mal für dieses erinnernswerte Erlebnis bei The Castiron; das werden wir so schnell nicht vergessen!

Vielen Dank an The Triple S von The Castiron!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://www.srsmotorsport.de/

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199 PREDIGEN UND DRIFTEN

Vor einiger Zeit wurde The Castiron angefragt, ob er bei einem besonderen Anlass predigen würde: ein Gottesdienst auf der Rennstrecke bei einem Bergrennen – auf einem Sattelschlepper. Ja! The Castiron, der Pastor – und was ist mit The Castiron, dem Rennfahrer? Eine Frage, einfach zu beantworten: Demofahrten in den Rennpausen, predigen und driften.

Demofahrten nicht für Bestzeiten, nein, nur für den Spass der Zuschauer (und von The Castiron) und deren Unterhaltung. Das tönt gut – genauso gut wie das Vorhaben der Kirche, mit ihrem wöchentlichen Gottesdienst am Sonntag in der Rennpause direkt zu den Zuschauern an der Strecke zu gehen.

Der Renntag, grossartiges Sommerwetter, Zeit für den Gottesdienst -  der Sattelschlepper ist an seinem Platz auf der Strecke angekommen. Auch The Castiron ist rechzeitig da, noch nicht müde von einigen Demofahrten mit Drifts und Burnouts bei einigen Zuschauerplätzen; er erklimmt in seinem Rennanzug den Auflieger – bereit für den Gottesdienst, für die Predigt.

The Castiron predigt an diesem Anlass vor mehreren tausend Zuschauern, ein Hauptschwerpunkt dabei: rennt so, dass ihr den Siegespreis erlangt; ich aber renne nicht ins Ungewisse – relevant für Rennfahrer und  das Leben der Menschen.

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: The Castiron lädt Euch ein, in der Bibel 1. Korintherbrief 9, Verse 24-26 zu lesen (siehe bitte Empfehlung).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther9%2C24-26

PS   Internetseiten zum heutigen Thema:   https://kirchereitnau.ch/gottesdienste/bergrennen/   und    https://bergrennen-reitnau.ch/

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198 NORDSCHLEIFE 202005

Vieles hat seine Ordnung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einerseits eine Tatsache, andererseits die Nordschleife mit all ihren Überraschungen. Heute geht es um die Perspektive im Frühjahr – ein Überblick basierend auf entsprechenden gewonnen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

The Castiron war mit vielen verschiedenen Autos auf der Nordschleife, die auch ganz unterschiedlich bereift waren. Im Frühling bist Du manchmal mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, oft nicht ganz unerwartet.

Starker, normaler oder leichter Regen (bei tiefen Aussentemperaturen auch an der Grenze zu Schneefall) mit einer nassen oder feuchten Fahrbahnoberfläche, als Variante eine Kombination aus trocken, feucht und nass; zu dem allem bietet sich im Frühjahr noch die Möglichkeit, die Verhältnisse von Blütenstaub und Feuchtigkeit zu erfahren (siehe bitte Blogpost 137) und die tiefstehende Sonne am Morgen und am späten Nachmittag gibt es je nach dem noch als Zugabe.  

April, April – macht was er will; diese Redensart bedeutet in der Praxis dramatische Wechsel in den äusseren Bedingungen von einem Moment auf den andern. So können derartige Überraschungen für jeden Fahrer manchmal unvermittelt zu Notsituationen führen.

The Castiron fährt gerne unter schwierigen, teilweise extremen Bedingungen; wenn aber die Nordschleife bei Nässe und unvorhersehbaren Verhältnissen und ein leistungsfähiges Fahrzeug, wie sein Ford Mustang, Eleanor V, zusammenkommen, sieht es anders aus: das notwendige gute Gefühl beginnt zu bröckeln. Dann dominiert ein Fakt: es ist nicht mehr richtig kalkulierbar und das Fahrgefühl kann beispielsweise in die Richtung gehen, wie es auf einer schneebedeckten Fahrbahn aufkommt.

Nordschleife ist und bleibt Nordschleife! Halte Dir vor Augen: unterschätze nicht die vielschichtigen Herausforderungen dieser Strecke und sei Dir bewusst, dass das Wetter in dieser Gegend und all die damit verbundenen Faktoren die Sache nicht einfacher machen. Rechne mit allem – gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/links-de.html

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197 MILLE MIGLIA TEIL II

Vor einem Vierteljahrhundert bot sich The Castiron die einmalige Gelegenheit an der Mille Miglia 1995 teilzunehmen – als Beifahrer eines deutschen Adeligen. Das Auto stammte aus den späten Dreissigerjahren, aus der Sammlung eines renommierten deutschen Fahrzeugherstellers.

Diese Tage in Italien sind eigentlich gar nicht zu beschreiben. Trotzdem einige Schlagworte: Werksunterstützung, ein guter Teamgeist über allem, speziell zwischen Fahrer und Beifahrer und unzählige unvergessliche Eindrücke – Menschen und Maschinen, die Strecke und die Umgebung, über allem jedoch die begeisterte Menschenmenge von jung bis alt.

Und noch einige Fakten: obschon die beiden Neulinge in dieser mehrtägigen Gleichmässigkeitsfahrt waren, konnten Sie eine Etappe gewinnen und platzierten sich im Gesamtklassement im vordersten Drittel aller Autos die ins Ziel kamen. Sie brachten das ihnen anvertraute Fahrzeug so nach Brescia zurück wie sie es einige Tage vorher in Empfang genommen hatten – kein Unfall, keine Schäden, keine technische Defekte, alles bestens. Für The Castiron war all dies auch ein Geschenk von Gott dem himmlischen Vater.

Weniger Worte, mehr Bilder – bitte schaue es Dir an. Wiederum: ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nicht einmal mehrere tausend Worte können dieses Abenteuer, diese Erfahrung wirklich beschreiben.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.1000miglia.it/?lang=en